DEP0042956DA - Regelbarer Flüssigkeitswiderstand. - Google Patents
Regelbarer Flüssigkeitswiderstand.Info
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Description
Regelbarer Flüssigkeitswiderstand,
In vielen Fallen der Anwendung von Flüssigkeitswiderständen ist es erwünscht, den Wiaerstandswert in sehr weiten Grenzen verärdern
zu können« Teilweise ist hierbei eine Änderung zwischer. einem endlichen Wert und UuIl erforderlich, wie z«Be bei manchen
Anlaßwiderständen. In anderen Fallen ist dagegen eine Xnderung zwischen einem endlichen Hormalwert und einem sehr großen (bezt/.
unendlichen) Wert notwendig. Die letzte Anwendungsart von Flüssigkeitswiderstand
en kommt bei sog« Srecasreglern in Frage» In manchen Fällen verlangt es die allgemeine Betriebsführung eines
Kraftwerkes, bei plötzlicher Entlastung der Generatoren eine augenblickliche Ersatzbelastung einführen zu können? um unerwünschte
Erscheinungen zu vermeiden! normalerweise soll dagegen der Ersatzwiderstand entweder gans abgeschaltet sein, oder eine
nur verschwindend kleine Energie'"vernichten»
Eine einwandfreie Wirkung von Flüssigkeitswiderstanden ist nur möglich, wenn die Stromdichte an allen Stellen und bei allen Lagen
der beweglichen Teile unterhalb einer gewissen Grenze bleibt, Dasselbe gilt auch für den Spannungsgradienten« Hur auf diese
Weise können örtliche Überhitzungen bezw· örtliche Durchschläge vermieden werden, die nicht nur die Einzelteile gefährden und
zu einer unerwünschten Dampfbildung führen, sondern auch die Quelle von Störungen außerhalb des Flüssigkeitswiderstand es •,»erden
können» Beispielsweise sind in Kapazitätskreisen in sole1:, dl Fällen gefährliche Spannungsspitzen zu befürchten«
Bei den bekannten Flüssigkeitswiderständen werden die aufgezählten Bedingungen nicht alle gleichzeitig erfüllt, das gilt
insbesondere für diejenigen Ausführungens bei denen der Widerstandswert
zwischen einem kleinen und einem sehr großen Wert variieren soll und auf die sich die unten erläuterte Erfindung
vor allem bezieht« Der Anschaulichkeit halber sind in ]?igel und 2 in schematischer Form zwei Ausführungsarten der bisherigen
Flüssigkeitswiderstände dargestellt, bei denen zur Eegelung die Elektroden in die Flüssigkeit mehr oder weniger tief eingetaucht
werden» Wird gemäß Fig*l eine aicheliörmige M^ktsou® 1 verwendet , so kann zwar, hiermit eine Änderung des Widjar^tanel-eweirtefii
in den gewünschten Grenzen erreicht werden* Beim Herausschwenken der siehelför©igen Elektrode 1 aus der Flüssigkeit erhöht sich
aber die Stromdichte an der Spitze immer mehrs und ea 1st im Äugenblick des Austauehens eine Funkenbildung nicht zu vermeiden*
Bei der Ausführung nach Fig„2s bei der zwei zylindrische Elektroden 2 und 3 vorgesehen sind und diese zur Verminderung
des Absehaltstromes unten durch dünne Stifte 2a bezw« Ja er«* gänzt sind* tritt eine ähnliche Erscheinung aufe Gerade an dieser
Abbildung ist zu·erkennen? daß bei Tauchelektroden eine überhöhte Stromdichte kurz vor dem Äustauchen nicht zu vermeidsn
ist« Man denke hierbei an die Tatsache, daß der Äusfereitungswiderstand zwischen zylindrischen Elektroden von den Querschnitt
abmessungen nur logarithmisch abhängte "Infolgedessen liegt der Ausbreitungswiderstand je Längeneinheit syrischen gwei
dicken Zylindern und »wischen zwei dünnen Stiften (sogar iß größerem Abstand) in derselben Größenordnung*
Bei der bekannten Ausführung nach Fig*3s! die dreiphasig dargestellt istg sind in dem Flüssigkeitstrog 4 drei oben ©ifene Isolierzylinder
5f 6, 7 angebracht*· Die Zylinder enthalten in der ll&he des Bodens je eine Elektrode„ die an den Ketzpiiasen K9S fT
liegen* ferner sind zur Regelung drei bewegliche Elektroden 8f 9» 10 vorgesehen» die in der Längsrichtung der Zylinder 5f 6* 7
beweglich slnä und zu einem gemeinsamen Sternpunkt 11 zusammcngcschaltiit
sind« Bei dieser Anordnung werden zwar überhöhte Stromdichten vermieden* und es kann auch der Widerstand durch
Yoraehiebung der beweglichen Elektroden 8 bis 10 in den ^solierzylindern 5 bis 7 linear, also schneller als iogerithmisch, goändert
worden» Die Anordnung eignet sich aber nur für die Veränderung des Widerstandswertes zwischen einem endlichen Wert und
Null,
Gegenstand der Erfindung ist ein regelbarer PlüssigJtcitswiderstand , der sich dadurch von den bisherigen Ausführungen unterscheid
etf daß mindestens einer der Elektroden eine Rogelblenöe (vorzugsweise in Gestalt οines die Elektrode umgreifenden-Isolierzylinder
8 oder einer Isoliorplattcnkombinatien) zugeordnet ist, die mit der !Relativbewegung zwischen ihr und der Elektrode
den Plüssi^koitsstrompfad zwischen den Elektroden zunehmend einschnürt bezw» freigibt* Diese Bauweise gestattet» wie unten noch
näher gezeigt wird? sich den Bedingungen des jeweiligen Änwen— dungsfalles besonders leicht anzupassen, insbes« ist es möglich,
einen großen Hegelbereich vorzusehen und den Widerstandswert br.ε zu sehr hohen Werten zu steigern, ohne daß hierbei eine vollständige
StrojDunterbrechung stattfindet, so daß eine funkenbildung vermieden werden kann, was für viele Änwendungsfälle von großer ·
Bedeutung ist*
Zur weiteren Erläuterung sei auf die Zeichnung Bezug genommen, in der mehrere Äusführungsbeispiele des Srfindungsgegenstonäes &ctgestellt
sindi es zeigt
Pigel bis 3 die bereits erwähnten schema tischen liars teilung en bekannter Ausführungen f
Fig»4 das erste Ausführungsbeispiel des nwen Flüssig-Jceitswiderstanäesj
Pig«5 bis 10 Erläuterungsskiζsen zur Ausführung nach FigB4|
^ifiJLX UMuä 12 ^e ein weit&res Ausführujßgsbijispiel? 13 und 14 je eine Einzelheit?
15 ein Ausfülirungsbeispiel mit drei Elektroden^ insbesondere für dreiphasigen Anschluß!
Fig»l6 bis 21 mehrere Ausführungsbeispiele mit plattenförmigen Elektroden«,
In Fig.4 ist bei 15 der KLüssigkeitstrog des Widerstandest bei 16 eine unbeweglich angeordnete Elektrode„ bei 17 ein unbeweglicher
und bei 18 ein beweglichem als Regelblende dienender Isolierzylinder, bei 19 ein der Elektrode 16 und der Regelblende·
18 gegenüberstehender Blendengegenkörporp beispielsweise in Gestalt eines aus Isolierstoff bestehenden Halbellipsoids* bei 19c
ein in dem Blendengegenkörper vorgesehener Kanal und bei 20 ein Isolierrohr dargestellt, das den Kanal 19a mit der Pliissigkeits«-
speiseleitung 21 verbindet» Pie Elektrode 16 wird zur Erzielung gleicher Stromdichte, wie in i?i.;.4 dargestellt, vorzugsweise kugelförmig
oder zylindrisch mit halbkugelförmig abgerundeten Enden ausgeführt« Der Isolierzylinder 17 reicht nach oben bis zur Ebene
des oberen Trograrides bezw. des Pliissigkeitsspiegels, nach unten reicht er bis knapp an die Kugelelektrode 16 heran« Der
Innendurchmesser der Regolblende 18 ist um ei» geringes größerg als der Durchmesser der Kugelelektrode 16, ihr Außendurchmesser
um ein geringes kleiner als der Innendurchmesser des Außenzylinders 17» Der größte .Außendurchmesser des Blendengegenkörpers 13
ist dem Durchmesser der Kugel elektrode 16 etwa gleicji» Werden mehrere Elektroden und Regelblenden usw* der beschriebenen Art
vorgesehen,, z,Be zum dreiphasigen Anschluß an ein Drehstromnetz noch'zwei weitere Elektroden und Regelblendon usw«, vorgesehen,
so werden diese über die Isolierrohre 22 und 23 ebenfalls an die Plüssigkeitaspeiseleitung 21 angeschlossene Die Länge der Isolierrohre
20p 22 und 23 wird so gewählt, daß die Ausbildung einöc Parallelstrompfades durch die Isolierrohre hindurch nur in geringem
Maße eintritt und praktisch berleutungslos bleibt«
Es "besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nur eine Kugelelektrod© oder dergl*« also "bei der Ausführung nach Pig«4 nur die Elektrode
16, vorzusehen und diese Elektrode an den einen Pol und den aus Metall bestehenden Trog 15 an den anderen Pol des Netzes o?.er
dergl«, a»zu§.chließen. In aller Regel wird man aber außer der Elektrode 16 mindestens noch eine zweite derartige Elektrode ur.-l
demgemäß bei der Ausführung nach Pig· 4 auch zwei Sätze von Eegelblenden und zwei Blendengegenkörpern vorsehen» 3>iese Annahme
ist auch den Pig· 5-10 zügrundegelegt, die zur Erläuterung der Wirkungsweise des neuen Widerstandes in der Ausführung naeh'Jig,
4 dienen»
Fig«5 zeigt dan flüssigkeitswiderstand-in der lage des kleinsten Widerstandswertes· Die beiden Regelblenöen 18 und 18* befinden
sich in der oberen Enälagee Hierbei ist der Widerstandswert praktisch gleich 3 em Ausbreitungswiderstand zwischen zwei Kugeln
in einem unendlichen leitenden Raum· Abweichungen hiervon entstehen allerdings durch das Vorhandensein der Blendengegenkörpcr
19 und 19% die jedoch in einiger Entfernung liegen* und auch <?f ■ die leitenden Gefäßwände.
In Fig.6 sind die beiden Regelblenden 18 und 18' bis aur Hälfte der Kugelelektroden 16 und 16' herabgesonkt· Der Leitwert ist
hier fast auf el ie Hälfte gesunken! genau wäre dies aus Symmetriegründen dann, der Fall, wenn auch der Flüssigkeitsspiegel ebensoweit
gesunken wäre. Da dies nicht der Fall ist, so behält hier der Leitwert eine Größe von etwas über 50$. Bei einer weiteren
Verschiebung der Regelblenden 18 und 18f beginnt der Leitwert rasch zu sinken. Dies hat seinen Grund dnrin, daß ^etzt wie Fig.
7 zeigt, die von den Elektroden 16, 16T ausgehende elektrische Strömung zunächst eine zylindrische Flüssigkeitssäule durehl·^-
fen muß und sich erst dann zwischen den unteren öffnungsebenen der Regelblenden 18 und 18* ausbreiten kann« Bei einer weiteren
Bewegung der Regelblenden 18 und 18' (siehe Fig*8) beginnt der Isolierzylinder sich über den Blendengegenkörper 19 zu schieben.
Hierdurch ©n^s-teht allmählich eine weitere Einschnürung des
« Es ist hier noch npehzuholßijg <3aß- sich.
die Fig*8 bis 10 auf die Darstellung einer Elektrode und der zu ihr gehörenden Teile in etwas größerem Maßstabe beschränken«.
Eine vollständige Sperrung des Stromweges in der Endlage der Regelblende 18 ist im allgemeinen zu vermeiden, da son3tp falls
nicht besondere Maßnahmen getroffen werden, die volle Betriebsspannung an der verhältnismäßig schmalen Trennstelle anstehen
würde* Aus diesem Grunde ist, wie Fig»9 zeigtf der Blendengegenkörper
19 aß seinem Boden im Außendurchmesser etwas kleiner gehalten cils d«r Innendurchmesser der Segelblende X89 90 äaß in
ihrer Endlage noch ein schmaler Strompfad von der Elektrode 16 zu der aus Metall bestehenden Wandung des Flüssigkeitstroges. 15
Der Blenäengegenkörper 19 nimmt in seinem Durchmesser zum unteren Ende hin nur allmählich zu. Würde man ihn z*B# in Gestalt
eines Krelszylinders nach Fig^lQ ausbilden, so würde er in der dort -dargestellten Lage der Regelblende 18 eine Örtlich unzulässig starke Überhöhung der Stromdichte und auch des Spannungsgradienten
erzeugen»
Durch die Zuführung der Kühlflüssigkeit durch a±e Achse dee Blondengegeakörpers
19 hindurch ist eine sichere Kühlung gewährleistet, Me aus dem Kanal 19a austretende Kühlflüssigkeit gelangt
unmittelbar an diejenige Stelle, wo die Wärmeentwicklung stattfindet« Das gilt auch noch dr.nn# wenn die Regölblende 18
nach unten bewegt wird und die Elektrode 16 mehr und mehr überdeckt,.
Anhand der Fig«5 bis 7 wird auch der schon oben gebrachte Hinweis deutlicher, daß es sich empfiehlt, für den Anschluß der
51IuSSigkeitskanäle der Blendengögenkörper 19 und 19* Isolierrohre von hinreichender Länge zu verwenden 9 um die Ausbildung
eines ins Gewicht fallenden Paralielstrompfp.des zu dem unmittelbaren §trompfad zwischen den beiden Elektroden 16 und 16* zu
vermeiden»
dsrg-ss-teilt 9 di«- js-loii. aus &®r nach. eine gewisse Umkehrung ergibt* in fig^li ist 2^ äer
die unbeweglich«. iHs&trsada^. 27 ein unbe-
28 die wieder al-s Twnli er-zyliaäer
ausgebildete Regel blende 9 29 der unbev/eglich angeordnete B
gegenkörpere Dieser Blendengegenkörper 29 trägt einen Anschlag 30$ der ein Äustauchen der Regelblende 28 aus der Flüssigkeit
verhindert» Die Kühlflüssigkeit wird über das Isolierrohr 51 zugeführt^ sie durchläuft die beiden Zylinder 27 und 28 und
tritt zwischen dem Blendengegenkörper 29 und dem Zylinder 28 ausβ Es empfiehlt sich, parallel zu dem Rohr 31 und den Rohren
für die etwaigen weiteren Einheiten noch einen direkt in den Trag 25 mündenden Zufluß 32 für die Kühlflüssigkeit vorzusehen
um eine Ausweichmöglichkeit für die Kühlflüssigkeit zu schaffen, wenn <l§r Bu3?chtritt zwischen der einzelnen Regelblende und den
einz^ln^n Blend^pgegenkörper· 29 zunehmend verringert wird*
Bei der Ausführung nach Pig.12 ist die Regelblende unbeweglich, während die Elektrode und der Blendengegenkörper die Regelbewögungen
ausführen« Besonders einfach wird die Bauart@ wenn, wie dargestellt, der Blendengogenkörper mit einer Verlängerung
der Elektrode verbunden wird. In Fig*12 ist mit 35 der Plüssigkeitstrogf
mit 36 die Elektrode, mit 38 die Regelblende, mit 39 der über die gemeinsame Einstellstange 37 mit der Elektrode 36
verbundene Blendengegenkörper, mit 40 ein mit dem Blendengegenkörper 39 verbundener Anschlagflansch, mit 41 ein an dem. Isolier
rohr 38 befindlicher Abflußstutzen, mit 42 das an diesen angeschlossene und durch den Trog 35 hindurchgefühlte Abflußrohr be«»
zeichnet#
Die Wirkungsweise der Ausführung nach Fig.12 ist grundsätzlich die gleiche* wie die der Ausführung nach Pig,4? jedoch wird
statt der Regelblende 38 die aus der Elektrode 36 und dem Blendengegenkörper 39 gebildete Einheit bewegt« Dies hat den. Vorteil
9 daß die verhältnismäßig schweren die Regelblende bezw.
die Regel blenden bildenden Isolierzylinder £©st φ was die ^a^toiktive Ausführujog und Bedienung wesentlich er-
Die Kühlung erfolgt bei der Ausführung nach Piga12 in folgender Weises Solange der Blendengegenkörper 39 noch in einiger Ent~
fernung von dem Isolierrohr 36 ist? geschieht der Abfluß nur aut dem Wege über das Isolierrohr 38 und die Teile 41 und 42«
Je enger der Eintrittsquerschnitt aber wird* desto mehr beginnt ein Seil der Kühlflüssigkeit sich ~ um die Höhe h ©■ aufzustauen^
um dann schließlich^ in der oberen Endlage der Elektroden und der BXen4engegenkörper9 über den Rand des iroges zu entweichen®
Die Verminderung d«r Flüssigkeitsmenge, die die Elektroden tua«» mittelbar laaspült, geht Hand in Hand mit der Abnahme der Wärme«»
entwicklung in der Gesamtanordnung und ist unbedenklich» weil ja die Aufißxmmspülung allmählich umso stärker wird»
eiaiifißhlt ©ichf wie in Pige13 in Einzeldarstellung gezeigt
den Flansch 40 des einzelnen Blendengegenkörpers ^9 mit Rippen 40a zu versehen, um über die dadurch sswischen den Rippen
gebildete» Rinnen auch in der oberen Endlage des Blendengegenkörpers 39 einen schmalen Strompfad zu sichern und dadurch eir.e
günstigere Verteilung des Spannungsgradienten au erreiohen.»
Die Ausführung nach Figel2 läßt manche Abwandlung zu| 3?ige14
zeigt in Einzeldarstellung eine abgeänderte Ausführung der aus der Elektrode und dem Blendengegenkörper bestehenden Einheitin
Fig,14 ist mit 46 die zylindrische und an den Bnden halbkugcl förinige Elektrodesjait 47 die zur Einstellung der Einheit dienende
Stange, mit 48 der als Regelblende dienende Isolierzylinder und mit 49 der Blendengegenkörper bezeichnet. Sein Flansch 50
besitzt wieder Rippen 50aF um durch die dadurch gebildeten Sinnen auch in der oberen Endstellung des Blendengegenkörpers 49
aus den obengenannten Gründen einen Strompfad aufrechtzuerhalten«, Der Blendengegenkörper 49 ist mit der Elektrode 46 durch
den Schraubenbolzen 51 und die Kutter 52 verbundent durch den
53 und die Isolierplatte 54 sind die Teile 51 und 52 gegen die Flüssigkeit isoliert..
Pie Ausführung nach Pig.14 ist einmal als Abwandlung ä%r Aus~ iührung no&h 3?ig«12 verwendbar! sie kann aber auch daan angewandt
werden* wenn die Elektrode 46 und der Blendengegenkb'rper 49 fest und der als Regelblende dienende Isolierzylinder 48 be«-
weglich angehängt ist«.
Xn Fig®15 ist ein Ausführungsbeispiel mit drei Einheiten gezeigt* Sas insbes« zum dreiphasigen Anschluß an ein Dreiphaser.-aet2
gedacht ist. In Fig»15 sind mit 60 der Flüssigkeitstrog» jait 619 62 und 63 die drei Elektroden^ mit 641 6| und 66 die
hier unbeweglich angeordneten als Regelblenden dienenden Isolierzylinder ρ mit 67t 68 und 69 die Blendengegenkörper bezeichnet»
Die Elektroden 61 bis 63 sind je über eine Stange mit einem gemeinsamen Halter 70 verbanden, ebenso sind die Gegenisolierkörper
67 bis 69 an einem gemeinsamen Halter 71 befestigt» Dies© beiden Halter 70 und 71 sind durch die Stange 72 miteinander
verbunden« Die drei Isolierzylinder 64 bis 66 sind an einem gemeinsamen Halter 73 befestigt und mit diesem in den
Flussigkeitstrog 60 eingehängt. Die Zuführung der Kühlflüssigkeit kann in einer Weise erfolgen, wie sie oben bereite erläutert
istp insbes. in der in Pig.12 bezeichneten Art} alsdann wird jeder Isolierzylinder 64 mit ^e einem Ausflußrohr versehen*
das dem Ausflußrohr 42 der Pig»12 entspricht·
Bisher sind vorzugsweise zylinderförniige Regelblonden kombiniert mii; kugelförmigen oder zylinderförmigen Elektroden behandelt
worden. Der Gegenstand der Erfindung läßt sich aber ebensogut mit plattenförmigen Elektroden bezw« Regelblenden ausführen»
Figel6 ist eine mehr oder weniger scheraatische Darstellung einer derartigen Anordnung, Es sind hier der ELüssigkeitstrog bei 85,
die Elektroden bei 86f die als Rcgelblende dienenden Isolierplatten bei 88 dargestellt,, Bei 90 ist ein isolierender Belag
des Bodens des Flüssigkeitstroges angedeutet« Die laolierplatten
sind bei YoHast ganz nach oben gezogen. Zur Regelung ä&s Widerstandes werden sie «wischen ion Elalct^oden mehr und mehr·
eingetaucht* Ms sie fast ganz an den isolierten Bodenbelag 90 herankommen« Zu bemerken ist hierbei noch, daß die zu den Platten
senkrechten Seitenwände ebenfalls mit einer Isolierschicht bedeckt sincL Die einzelne plattenförmige Elektrode 86 wird vorzugsweise*
me dq,s Fig*17 zeigt, mit ein-em v/ulstförmigen Rand 86a vergehen* um überhöhte Stromdichten an den Kanten zu vermeiden«
In Fige18 und 19 ist ein Flüssigkeitswiderstand nach eier soeben
beschriebenen Bauart in zwei Schnitten dargestellte Es sind hier 95 der Flüssigkeitstrog,» 96 die Plattenelektroden mit wulstförmigen
Rand* 98 die als Regciblenden dienenden,Isolierplatten, die hier an den unteren Kantc-n je mit einem Formstück 98a ver«·
sehen sind* 99 sind unbewegliche Blendengegenkörper aus Isolierstoff* 100 der isolierende Bodenbelag, 100a die Isolationsschicht
der beiden zu den Platten senkrechten Seitenwände« In Fige19 erkennt man ferner bei 102 ein Führungsstück aus Isoliermaterial
für die Isolierplatten 98*
Die geometrischen Verhältnisse sind bei der Ausführung nach Pig· 18 und 19 so gewählt, daß der Abstand der Randelektroden von
den benachbarten Trogwändon gerade halb so groß ist, wie der Abstand a zwischen der Mittelelektrode und den Randelektroden»
Hierdurch wird erreicht, daß bei Vollbelastung des Flussigkeitswiderstandes jede der drei Elektroder, völlig symmetrisch be·®
lastet istι jeder Randelektrode wird nämlich die andere Rand« elektrode in einem Abstand "vorgespiegelt18 s der gleich ist den
Abstand bis zu der Oberfläche der mittleren Elektrode« Pührt man das ganze Gefäß aus Isolierstoff aus, so sind an den parallel
zu den Platten verlaufenden Trogwänden zwei elektrisch miteinander verbundene- Metallpl^tten anzubringen*
Die Formstücke 98a an den unteren Kanten der Isolierplatten 98 sowie die Blendengegenkörper 99 erlauben es, bei passender,
e-tw*. wansenförmiger Ausbildung zu erreichen^ ä%$ " mungsq.uersefaattt zwischen, den Elektroden auch in den Stellungen
kleinsten Ii®itwmtes keine plötzlichen Einengungen aufweist.
Eine solche Anordnung ist in Fig.20 gezeigt? es sinä "bei. 105 der Flüssigkeitstrogg bei 106 die Elektrode^ bei 108 «lie als Regelblenden
dienenden Isolierstoffplatten9 bei 109 die ebenfalls aus Isolierstoff bestehenden Blendengegenkörper und bei 110 der
Isolierstoff ««Bodenbelag des Flüssigkcitstroges 105 dargestellt» Die Platten 1Q8 weisen unten wannenföriaige !Formstücke 108a auf „
In Pige20 sind die die Regelblenden bildenden Platten X08 in den Stellungen kura vor Erreichen der unteren Enilag® gezeigt«
Das in Fig*20 für diese Lage eingetragene Bild des elektrischen Stromungsfeldes läßt erkennen* daß die Zone größter Stromdichte
sich infolge der wannenförmigen !Formstücke 108a auf eine längere Sijrecke verteilt und daß dies auch noch in der Endstellung der
Platten 108 gilt«
Pig«21 zeigt im einzelnen die Durchbildung uqt Führung der als Hegelblenden dienenden Isolierplatten, die bei der besprochenen
Anordnung beweglich sein müssen« 115 ist hier ein Stück des Fliissigkeitstroges, 120a die seitliche Isolierstofiauskleidung,
112 ein U<-förmiges Pührungsstück aus Isolierstoff« Schließlieh ist 118 die zur Regelblenäe gehörende isolierstoffplatte mit des
Formstück 118a an der unteren Kante»
Die lusführungsbeispiele nach Pig»16 bis 21 stellen nur einige der vielen Möglichkeiten der Verwirklichung des
dankens mit Hilfe von plattenförmigen Slektroden dar®
20 Patentansprüche
21 Figuren
Claims (1)
- P a t e η t a "SprücheL* ÄtgeUa^es^Elüssigkeitswic srstartd, dadurch 5aß mindestens einer der EIe? trodon eine"in Gestalt eines äie Elektrode umgreifenden Isa3.ierzylin«> •jurs oder einer Isolierplatt^nkoabination) zugeordnet ist# die mit der Relativbewegung zwischen ihr und der Elsktsrode den Plüssigkeitastrompfad zwischen den Elektroden zunehme«?! ein·» schnürt bezw» freigibt,2* Einrichtung nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet 9 daß der Regelblende ein Blendengegenkörper zugeordnet ist* der den frei er. Jltissigkeitsquerschnittj vorzugsweise am End© äe^B^^^®·*- reiches* noch weiter einengt«5» Einrichtung nach Anspruch Z9 dadurch gekennzeichnet« äafl die Regelblende und der Blendengogenkörpor auf den einander auge^» wandten Enden eine Formgebung aufweisen, die die gegen Ende des Regelbereiches eintretende Einschnürung der Strombahnen nur all mählich eintreten läßt.4· EAnrichirung nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet* daß der Blendengegenkörper die Gestalt einos Halbellipsoids oder eine ähnliche Gestalt besitzt,5» Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4f dadurch gekenn zeichnet^ daS eine Formgebung verwendet oder Anschlag© ©»dgl* vorgesehen aind# die auch am Ende des Regelbereiches noeh einen kleinen Strompfad bestehen lassen«6« Einrichtung nach Anspruch 5?"dadurch gekennzeichnet* daß der Blendengegenkörper "einen Anschlagflansch enthält, der jedoch auf der Anscalagseite Rippen oeägl„ enthälts derart» daß ein deiner Strompfaä durch die Zwischenräume hindurch'β Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche* dadurch ekennzeichiiet9 daß der Blendengegenkörper relativ zur zugehörigen Elektrode fest und vorzugsweise mit ihr zu einer Einheitzusammengefaßt ist«.β*. Einrichia^ syw^^&nspri*sh_6s dadurch gekeiuis^ietett, äaßist (Fig.12, 13, 14).9s Üinriektung mach einem der vorheygehenelsii Anspruch^ äacturehdaß <ti© Regelbl@nde zur IharefifüJirußg der ist*10« Binriehttmg nach Anspruch 9f dadurch die Hegelblende in mehrere Teile aufgegliedert ist» %B@ 1.» swei telagkopartig ausziehbare Bohre» und SaS ηντ ®tn feil beweglieh ist»11» Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis I9 üwAnxoh gekennzeichnet 9 daß die Regelblende hinsichtlich de? Segnung fest und die Elektrode und der Blendengegenkörper tjewe|3.dLeh sinde12e Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet 9 d&Q bei Verwendung von mehreren Elektroden « z, Bi zum Zweok der dreiphasigen Ausführung ~ die Elektroden an einem gemeinsamen Halter und ebenso die zugehörigen Blendengegenkörper an einem zweiten gemeinsamen Halter befestigt sind und beide Halte- durch eine Stange o,dgl» zu einer Einheit zusammengefaßt sifcd (sieheEinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet9 daß die Regelblenden an einem gemeinsamen Halter befestigt und mit diesem herausnehmbar in das gemeinsame Gefäß eingehängt sind (siehe ;Fig«3,5)«14β Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche9 dadurch gekennzeichnets daß unter Mitbenutzung der Flüssigkeit zur Kühlung ihre Strömung so geführt ist, daß, wenigstens für den größeren Teil des Regelbereiches, der Raum zwischen der Regelblende und der Elektrode von einem ausgeprägten Flüssigkeitsstrom durchflossen wird«15β Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei fester Anordnung des Blendongegenkörpers dieser mit einem Kanal zur Zuführung der Kühlflüssigkeit ausgerüstet und über eine längere Isolierleitung an die Flüssigkeits-Speiseleitung angeschlossen ist (siehe Pig„4)»16* Einrichtung nach Anspruch 14 s dadurch gekennzeichnet daß die hier rohrfo'rmige Regclblendc an den Flüssigkeitsablauf angeschlossen ist, derart, daß die dem Flüssigkeitstrog laufend zugeführte Flüssigkeit - wenigstens für den größeren Seil des Regelbereiches - nur über die rohrfö'rmige Regelbleade abfließen kann (siehe Fig«14)*17* Einrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 15? dadurch gekennzeichnet, daß - bei Vorwendung plattenförmiger Elektroden die bewegliche Regelblende aus zwei aus Isolierstoff bestehenden Platten zu den beiden Seiten jeder plattenförmigen Elektrode besteht«IS, Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der die Regelblende bildenden Platten zugleich mehreren Elektroden zugeordnet sind»19« Einrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die die Regelblende bildenden Platten an ihrem dem Blendengegenkörper zugewandten Ende wannenförmige Isolierstücke tragen und daß die Blendengegenkörper entsprechend wannenförmig gestaltet sind»20β Einrichtung nach einem dor Ansprüche 17 bis 19? dadurch gekennzeichnet daß der Flüssigkeitstrog auf den zu den Platten parallel verlaufenden Seiten aus Metall besteht oder eine Metallbelegung aufweist und diese Seiten, bezwa diese Metallbelegungen elektrisch miteinander verbunden sind und daß ,der Flüssigkeitstrog im übrigen aus Isolierstoff besteht bezw« eine Isolierstoffauskleidung aufweist.
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