DEP0042809DA - Stahlnagel, insbesondere als Verbindungselement für hochbeanspruchte Holzkonstruktionen - Google Patents

Stahlnagel, insbesondere als Verbindungselement für hochbeanspruchte Holzkonstruktionen

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DEP0042809DA
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Germany
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exp
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wooden structures
highly stressed
steel nail
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Duphorn
Wilhelm Dr.-Ing. DE Püngel
Original Assignee
Westfälische Union, AG für Eisen- und Drahtindustrie, Hamm
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Description

Die übliche Herstellung von Nägeln erfolgt in einer Weise, dass halbhart gezogener oder kaltgewalzter Draht aus Stählen mit etwa 0,10 bis 0,35% Kohlenstoff in Schlagmaschinen verformt wird, wodurch die Nägel eine Zugfestigkeit erhalten, die je nach den gewählten Bedingungen zwischen etwa 50 und etwa 75 kg/mm(exp)2 liegt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt Holzkonstruktionen hoher Belastbarkeit zu ermöglichen, bei denen die verwendeten Nägel ein wesentliches Element für die Beanspruchbarkeit darstellen. Demzufolge werden erfindungsgemäß Nägel in Verschlag gebracht, deren Zugfestigkeit mindestens 80 kg/mm(exp)2, vorzugsweise über 100 kg/mm(exp)2 beträgt. Es bereitet auch keine Schwierigkeiten, in den üblichen Schlagmaschinen Nägel herzustellen, deren Zugfestigkeit im Verwendungszustand zwischen 120 bis 160 kg/mm(exp)2 liegt. Um diese Ziele zu erreichen, werden Stahldrähte in geglühtem oder, falls erwünscht, halbhart gezogenem Zustand in üblicher Weise in der Schlagmaschine geschlagen und darauf vergütet. Durch geeignete Auswahl der Kohlenstoffgehalte (bis etwa 0,35%) und der Vergütungsbedingungen werden die jeweils geforderten Zugfestigkeits- und Dehnungswerte unschwer erreicht. Bei Verwendung von Stahldraht mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,15-0,25% ist es auch möglich, die gewünschte hohe Festigkeit durch alleiniges Abschrecken in Wasser oder Öl ohne nachträgliches Anlassen zu erzielen. Aus wirtschaftlichen Gründen kommen vorwiegend unlegierte Kohlenstoffstähle in Betracht.

Claims (2)

1.) Stahlnagel, insbesondere als Verbindungselement für hochbeanspruchte Holzkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl bis etwa 0,35% Kohlenstoff aufweist und durch Härten oder Vergüten eine Zugfestigkeit von mindestens 80 kg/mm(exp)2, vorzugsweise über 100 kg/mm(exp)2 erhält.
2.) Verfahren zum Herstellen von Nägeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein geglühter oder halbhart gezogener Stahldraht mit einem Kohlenstoffgehalt bis etwa 0,35% in üblicher Weise in der Schlagmaschine geschlagen und darauf durch Abschrecken und gegebenenfalls Anlassen auf die Zugfestigkeit von mindestens 80 kg/mm(exp)2, vorzugsweise über 100 kg/mm(exp)2 gebracht wird.

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