DEP0042198DA - Verlängerung der Blütezeit von Schnittblumen und Blüten und Frischhaltung von Gemüsen - Google Patents

Verlängerung der Blütezeit von Schnittblumen und Blüten und Frischhaltung von Gemüsen

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DEP0042198DA
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Walter Barendorf bei Iserlohn Jost
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Verwendung von Spureaelementen zur Verlängerung der Blütezeit von Scnaittbluaea und Blütea und zur Frischhaltung voa Gemüsen.
Gegenstand der Irfindung ist die Asweaduag von Spurenelementen für die Frischhaltung von Schnittblurneη und Gemüse.
fahrend bisher die Anwendung von Spurenelementen nur für den orgarüschen, also den belebten feil der Pflanze durchgeführt wurde, geht die Irfinduai einen neuen leg in der leise, daß die Spurenelemente auch auf "i'eile von Pflanzen angewendet werden, die organisch nicht mehr mit derselben verbunden sind. Auch bei diesen, von der lebenden Pflanze entfernten Φ6ϋβ, sacht sich die Auswirkung der Spurenelemenfee außergewöhnlich beraerkbar.
Bekanntlich ist die Frischhaltung von Schnittblumen und Blüten nach der Entfernung von der Pflanze verhältnismäßig sehr kurz. Dieses wird dadurch bedingt, daß die, durch Schnitt von der Eflaase entfernten 'iteile nicht mehr axt dieser verbunden sind, also keinen Iu^ lebenspendend Saft aus den wurzeln mehr erhalten können. Die Auswirk kungen von diesen gewaltsamen Eingriffen in das Lebea dar Fflanae bleiben nicht aus» Schon nach kurzer ^eit zeigen die Blüten and Blätter der Schnittblumen Yerfallserseheiauogea. Viele dersilben verwelken schon im Verkaufsladen, bevor sie noch an die Interessenten abgegeben werden können. Diejenigen aber3 die einen Käufer gefunden haben, enttäuschen diesen euren ihre oft sehr kurze Blütezeit. '£ma .T sind verschiedene Mittel versucht worden, um diese geschilderten aachteile zu beseitigen. Wieweit dieselben jedoch im Stande waren, die noch verbleibende Blütezeit' der Schnittblume tatsächlich su verlängern, war sehr zweifelhaft. Um hier einen großen Erfolg au erreichen, ist es notwendigs daS der Schnittblume die Möglichkeit sur Übernahme von Spurenelementen gegeben wird. Wenn die lebende Pflanze ohne dieselben nicht wachsen und gedeihen kaang so wirken die Spurenelemente bei abgeschnittenen Zweigen und Blüten als ausgesprochene Stiaulsntia» Is wird augenscheinlich auf' diese Pflanzenteile ein Reiz ausgeübt, der die Blüte und auch die Blätter noch außergewöhnlich lange frisch und Blühend erhält.
Für die durchgeführten Versucatia dieser Hichtuag wurde ein Präparat aus dem. Haldeomaterial eines Messingwalzwerkes hergestellt. Das Material9 das im Laufe von Jahren in dem Werk als Rückstand angefallen ist, enthielt nach dem analytischen Ergebnis noch folgende wichtige Spurensleraentes ^i^I^Jj
Kupfer metallisch o,54 % Calcium oxydisch 8,16
o,3
■%
Kupfer oxydisch o 94J % Arsea %
Zink 3,8 ίο Kohlenstoff 1,88 %
Eisen öxydiseh 1,5 fo Phosphor o,o2 %
Aluminium oxydisch 3,85 % Stickstoff o,o19 %
Mangan o,19 % Schwefel o,83 %
Blei o,o8 % Chlor o,o4
63,7
%
Zina o,o2 % Kieselsäure %
Ghroa o,o4
1,58
% ferner Spuren von:
Magnesium % .Nickel,
Rstrium o,19 % Kobalt,
Kalium o,84 % Molybdän,
Antimon.
Bemerkenswert bei diesem Analysenbefund ist die außergewöhnlich große Anzahl der verschiedenen SporenelementeT· lach Vermischung, Trocknung und Feinvermahlung wurde da& so gewonnene Präparat zu den Versuchen verwendet. Die erzielten Erfolge bei Flieder z.B. waren aSßergewöhniich überraschend. Jie einzelnen zweige wurden natürlich unter gleichen Bedingungen entnommen und während der Versuchsaeit behandelt. Sie entstammten also demselben Strauch und waren Dezüglich der Sntwicklung von Blättern und ijIiiten gleichmäßig« Für die Cref äßversuche wurden Glasvasen verwendet. Die Flüssigkeit bestand in eilen ίallen aus Leitungswasser. Das eine Gefäß wurde ohne Präparat, also nur mit reinem Wasser geflilt. Die Verfallserscheinungen an den blättern zeigten sich sehen nach 24 Stunden. Jer Verfall der bluten trat nach 2 Tagen eia, und der G e s ε ώ t e i nd r u c ι: "aar derartig, daü der * ersuch in dieser Richtung als angeschlossen angesehen werden konnte. Ia zweiten Gefäß wurde demgegenüber das der Srfindung zugrunde liegende Präparat mit einer Dosierung von 2 Grama auf einen Liter Wasser verwendet, hierbei wurde nun beobachtet, daß die Blätter vor aiiem in den ersten 6 Tagen überhaupt keine Verfallserscheinungen aufwiesen, ebenso die Blüten ihre Ferbenfreudigkeit wie uBsprünglich behielten, friech r.usaahen und der Duft derselbe war,wie wenn der Zweig sich noch am Fliederbusch befinden würde. Verwelkungserscheinungen traten erst am 8.Tage au£. - Noch größere Überraschungen brachte der 3«Versuch. Dieses Gefäß enthielt wie Nr.1 keine Zugabe von Spurenelementen. Prompt traten daher am 1. und 2. Tag Verfallserscheinungen auf, wie diese am ersten Beispiel geschildert sind. Nachdem aber än die Flüssigkeit dieses Versuchsgefäßes Nr.3 am 2.Tag dieselbe Dosierung wie bei Nr.2 gegeben wurde, zeigte sich innerhalb von 2 bis 3 ,J:agen eine augenscheinliche Wiederbelebung von Blüten und Blättern, dergestalt, daß dieser Strauß, der im Anfang des 1.und 2. Versuchstages fast schon als verwelkt anzusprechen war, am 6.und ?. Tag Bich genau so erholt hatte, wie der Veasuch JMr.2.
Wenn der Versuch Br.2 in seinem Krfolg als außergewöhnlich überraschend anzusehen ist, so ist der Versuch Nr.J noch interessanter. Hier war ohne Zweifel zum wenigsten eine Stagnation eingetreten,die durch die SSugabe von dem Präparat gemäß der Erfindung nicht nur unterbunden wurde, sondern durch die Auswirkung des Eeizes erfolgte augenscheinlich ein neues Aufblühen. Ähnliche Resultate wurden auch mit andenen Blumen erzielt.

Claims (1)

  1. Aussn bei -oar Äxwaservieruftg bzw. Frischhaltung von üemüse% "die im KaUBhalt5 im Handel - and-in.. Garfceabetrieben sehr erwünscht Ist8 vaaaea Ciarch .jis erfindungsgemäße Verwendung "der" Bpürenelementhaluxgen ii'aorifeationsrückstände die gleichen Erfolge erzieht', •säFf angefyiirte Präparat aus Pabrikationsrückständen gilt nur als rScinpiel. rAit derselben Wirkung können aber auch die zweckdienlichen" Spurenelemente unter ariderea durch Metallsalze zusammengestelj «erden, um in der Praxis in i?orm von Tabletten, Pillen oder Hameln Anwendung zu finden.
    Batentansprachs
    Verwendung von Spurenelementen, insbesondere der in *essingwalzwerken oder in dsr sonstigen lietailverarbeitenden IadustrIe anfallenden, feingemahleiitiß, tnetalllialtigen Fabrikationsrückstände, als rai'tcei zur Verlängerung, der Blütezeit von Soimittbluraea und Blüten oder zur ij'rischhalbung von Gealisaa .

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