DEP0042115DA - Elektrische Waage - Google Patents
Elektrische WaageInfo
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- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 7
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Description
Man hat bereits,insbesondere zum Wägen kleinster Gewichte elektrische Waagen verwendet,die sich durch einfachen Aufbau und grosse
Empfindlichkeit auszeichnen,Bei solchen Waagen wird meist das Gleichgewicht durch magnetische Kräfte gebildet,die mit Hilfe einer
Spulenanordnungvon einem dieselbe durchfliessenden Strom erzeugt werden,Dieser Strom 1st dann ein Mass für das zu wiegende Gewicht,
Bei der Wägung besonders geringer Gewichte kann das Messwerk eines Galvanometers, z.B.nach Art eines Drehspulmessinstrumentes verwendet
werden,das anstelle des Zeigers einen Waagebalken trägt,Um das am Waagebalken angreifende Gewicht auszutarieren,wird mittels eines verstellbaren
VorsohaltwiderstandeS der Strom durch die Rähmchenwicklung und damit tes am Waagebalken angreifende Drehmoment solange gesteigert,
bis der Waagebalken im Gleichgewicht ist. Der Strom,der die Rähmchenwicklung durchflieset,kann dann mit Hilfe eines Amperemeters gemessen
werden,Aus der Grösse des Stromes lässt sich beispielsweise anhand einer Eitshkurve das Gewiiht ermitteln,Zur leichteren Handhabung der
Waage kann dabei auch so vorgegangen werden,dass das Amperemeter unmittelbar in Gewichtseinheiten geeicht IsteBei den bekannten elektrischen
Waagen dieser Art ist also ein Strom-Messinstrument notwendig zur Gewichtsbestimmung,
Der Erfindung liegt eine Vereinfachung des erwähnten Prinzips als Aufgabe zugrunde.Die Erfindung gestattet/die Verwendung von Messinstrumenten
zu entbehren und besteht darin,dass eine Kompensationsschaltung angewendet ist,bei der der Strom der Betriebsspannungsquelleüber ein
Kompensationspotentiometer und die Spulenanordnung derart geführt net,
Skn/Schu4
25,4,1949
25,4,1949
PA 9/51o/lia
dass unter Ertlbrigung von Anzeigeinstrumenten die Stellung des Potentiometerabgriffes ein Maso für das zu wiegende Gewicht darstellt,
Auf diese Weise entsteht eine Messanordnung mit ausserordentlich geringem technischem Aufwand.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden: Jn Figur 1 ist eine Messanordnung veranschaulicht, bei der ein von
der Betriebsatroiaquelle 1 ausgehender Strom Oher das Kompensatiöas-Potentioaeter
2 geführt ist,sodass entsprechend def Stellung des Potentiometerabgriffes ein mehr oder weniger grosser Strom Über die
Spulenanordnung 3 fliesst»Die Spulenanordnung 3 kann dabei in beliebiger Welse ausgebildet sein, Ea ist bei der Wägung von besonders
geringen Gewichten besonders vorteilhaft,hier eine Anordnung nach Art eines elektrischen Messinstrumentes,insbesondere» eines
DrehBpulmesawerkes zu verwenden» Mit Hilfe des veränderbaren Abgriffes am Kompensations-Potentiometer 2 wird dar die Spule 3 durchfliegende
Strom solange eingeregelt,bis der Waagebalken in die Gleichgewichtslage einspielt. Das Kompensations-Potentiometer 2 kann
gepicht werden,sodass Jeder Stellung des Abgriffes ein bestimmtes zu wiegende» Gewicht ent spricht« Diese Bedingung gilt aber nur unter der
Voraussetzung,dass an den Potentiometerenden eine konstante Spannung liegt,Wena Jedoch mit Schwankungen der Spannung von der Betriebsspannungequelle
1 zu rechnen ist,so wird gemäss weiterer Erfindung ein zusätzlicher verstellbarer Widerstand 4 im Speleestromkreis vorgesehen,um
damit die am KompenBationspotentiometer wirksame Betriebsspannung einstellen zu können, TJm nun die Spannung am Potentiometer nicht
durch einfea zusätzlichen Spannungsmesser laufend Überwachen zu müssen, kann gemäss weiterer Erfindung die Anordnung so getroffen sein,
wie dies im Ausftihrungsbeispiel nach Figur 2 dargestellt ist,Hier wird unter Erübrigung einer Spannungskontrolle der unbelastete Waagebalken
selbst alß Nullanzeigeinstrument zur Ueberwachung der am Potentiometer wirksamen Spannung benutzt,Zu diesem Zweck 1st eine Umsohaltvorrlchtung
S vorgesehen,die ein Ablösen des Potentiometerabgriffee von der Spulenanordnung und eine Verschaltung dea Vorwiderstandes 6
vor die Spulenanordnung ermöglicht,Die Grösse des Vorwiderstandes 6 ergibt sich aus dem erforderlichen Strom zur Ausbalancierung des unbelasteten
WaagebalkenssDurch Verstellen des Widerstandes 4 wird dann der unbelastete Waagebalken vor der Wägung genau in die Nullage gebracht
und damit die erforderliche Spannung am Potentiometer 2 hergestellt»
Gemäss weiterer Erfindung kann auch die Abtrennung des Potentiometerkreises vermieden werden,wenn man eine Anordnung,wie sie in Figur 3
dargestellt ist,verwendet.Hier ist eine Zusatzwicklung 7 mit der Spulenanordnung
3 vereinigt,die von einem über den Widerstand 8 flieSsenden Strom durchflossen wird« Mit Hilfe des regulierbaren Vorwideretanies
4 wird dann vor der Wägung die unbelastete Waage auf diese Nullstellung einreguliert,Der unbelastete Waggebalken dient also gleichfalls
wieder als Nullanzeigeinstrument zur Ueberwaohung der Spannung»
Anlg.: 3 Fig,
5 PI,
5 PI,
Claims (1)
- Pl 9/51o/118 Patent ansprüche :Ie Elektrische Waage,hei der das Gleichgewicht durchmagnetische Kräfte gebildet wird,die mit Hilfe einer Spulenanordnung von einem als Mass für dasywiegende Gewicht dienenden Strom erzeugt werden,insbesondere zur Wägung kleinster Gewichte,gekennzeichnet durch eine Kompensationsschaltung,bsi der der Strom der Betriebsspannungsquelle über ein Kompensationapotentiompter und die Spulenimordnung derart geführt ist,dass unter Erübrigung von Inzeigeinstrumenten die Stellung des Potentiometer abgriff es ein Mass für das zu wiegende Gewicht daratellt.2, Elektrische Waage nach .Anspruch !,daduroh gekennzeichnet ,dass die Waage nach Art eines elektrischen Messinstrumentes ,insbesondere DrehspulmeseWerkes,ausgebildet ist«3, Elektrische Waage nach iaispruch 1 oder 2 ,gekennzeichnet durch einen zusätzlichen verstellbaren Widerstand im SpeiBestromkreis zum Einstellen der im ^ompensationspotentiometer wirksamen Betriebsspannung44» Elektrische Waage nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet,dass ein Umschalter zur Abtrennung des Potentiometerabgriffes von der Spulenanordnung und Verschaltung eines Verwiderstandes solcher Bemessung vor die Spulenanordnung vorgesehen ist,dass mit Hilfe des verstellbaren Widerstandes die unbelastete Waage auf ihre Nullstellung einregulierbar ist,5. Elektrische Waage nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, dase eine zusätzliche Spulenanordnung vorgesehen iet, die über den veränderbaren Widerstand eine Einstellung der unbelasteten Waage auf ihre Nullstellung einzuregeln gestattet«
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