DEP0039939DA - Einrichtung an Synchron-Synchron-Umformergruppen für die starre Kupplung von Wechselstromnetzen - Google Patents
Einrichtung an Synchron-Synchron-Umformergruppen für die starre Kupplung von WechselstromnetzenInfo
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Description
IktiengeseIlsoaaft Brown, Boveri & Cieef BADM (Schweiz)
Einrichtung an Synchron-Synchron-Umforinergruppea für die starre Kupplung von Wechselstromnetzen«
Die Erfindung "bezieht sich auf Einrichtungen an Synchron-Synchron-Ümformergruppen für die starre Kupplung
von WechselBtroBmetaen9 beispielsweise eines Industrienetses mit einem Bahnaetz niederer Frequenz. Eb liegt in der Hatur
der elektrischen Terhiltnisses dass in den Netzen auftretende Laststöeee in den ersten Zeitahschnitten auf die die Netsie
kuppelnden Umformer übertragen werden. Dies ist namentlich dann der Fall, wenn die gekuppelten Setae mit hydraulischen
Turbinen als Primärmaschinen auegerüstet Blnd8 Die Reafctionszeit der letzteren in
nämlich von einer QröSseiiordnungs die es nicht gestattet, die Laststöeee rechtzeitig aufzunehmen,
sodass eich diese auf die starre Umformergruppe übertragen« Is ergibt sich daraus, dass die Umformergruppe reichlich
überdimensioniert sein muse, um bei starken LaststBssen in
ρ 39939 VIIId/21d 2 D
21. Juli 1950.
"beiden Ietaen das Aussertritt fall en au Yerhtitene In Pig, 1
der Zeictoung ist der Verlauf der Leistung P über die Umformergruppe in Funktion der Polradstellung gegenüber dem Ständer~
drehf'eld angegeben. Bei einer normalen konstanter/regten Synohronmaschine ist "bei Sormallast der Winkel zwischen Polrad
und Ständerdrehfeld ca 30° - 40°, Um Laatstosse zu Termeideaj
sollten daher die Turbinen des gestörten Metzes so rasch arbeiten*
dass dieser linkel nicht überschritten wird. Dieser Winkel verändert sieh nach der Beziehung;
Daraus er^bt sich die Zeit;
1 df t.
2 ' dt * 1
"1
df »
dt
worin f die letzfreguena und t^ die Zeit bedeutet, bei der der
etatische Grenzwihkel(90°) erreicht ist.
Wenn auf eine Synchroaaaschiiie ein Laetetoss
auftritt9 so erfolgt die Prequenzänderung bezw. die Aenderung
der räumlichen Winkelgeechwiadigkeityjj^nach der Beaiehunci 5
d „ AMd9
dt 0
dt 0
worin Md die anfallende Drehmoment änderung und (Q?· das Maasen-TrägheitBmoment bedeuten.
ergibt dies eine Veränderung der Winkelgeechvi ndigkeit in elektrischen Graden:
(LIMA
= k , %r
dt dt
Winkelverlust in elektrischen Graden gegenüber einem Drehfeld mit konstanter Winkelgeschwindigkeit beträgt
Der Ausdruck zeigt, dass dieser Winkel tuadra-
tisch init der Zeit steigt, während welcher die Verzögerung bzw. Beschleunigung besteht,» Da anderseits die Reguliergeechwindigkeit
der l'urbine mit Rücksicht auf Bnderes hydraulische ferhältniese beschränkt ist, hat aan Interessen, den
Eiaxiaal zulässigen Winkel zu vergrössem. Hier setzt die Irfindttng ein*
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung
an Synchron-Synchron-Umforinergruppen für die Dtarre Kupplung von Wechselstromnetzen zur Verbeseerung der leistungsübertragung
bei® Auftreten von BelastungsstöBBen, insbesondere für BetEe Eit hydraulischen Primfibrmasohinen. Sie besteht
darin? dass MIttel vorgesehen Binds welche bei Laststose
die Erregung der beiden Synchronmaschinen der Umformergruppe zusätzlich in AbMngigkeit von der zu übertragenden Leistung
so verändern, dass der Iippwinkel der beiden Synchronmaschinen
grösser als 90° ist.
In Flg. 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eehematiech dargestellt.
Mit und Sg sind die beiden Synchronmschinen der die Setze und Ig starr kuppelnden Umformergruppe bezeichnet. Die Erregermaschinen und
Bg der cynchronma,schinen besitzen je zwei Erregerwicklungen e, und e„ und Z1 und z?,
von welchen e^ und e^ für eine konstante Erregung der Erregerniaschinen
aus dem Hilfenetz H und und für eine zusätzliche Erregung in Abhängigkeit von der durch den Umformer
zu übertragenden Leistung bestimmt sind* Die zusätzliche Erregung der beiden Synchronmaschinen kann durch Messung der
au übertragenden Leistung oder des Wiafcels zwischen Polrad
und Ständerdrehfeld bzw. des Drehmomentes an der Welle des UmformerB verändert werden.
Beim Beispiel erfolgt die Aenderung der zusätzlichen Erregung der Erregermaechinen und E^ in Abhängigkeit
des Winkels zwischen Polrad und Staaderdrehfeid mit Hilfe des Wälzsektorreglere R, dessen Arbeitswicklung
von der die Vektorlage des -fcOlradee wiedergebenden Spannung zwischen den an eine Hilfswicklung auf dem Anker der Erreger*»
maschine E1 angeschlossenen Schleifringen und auf der Welle der ümformer gruppe und der Selnmdär spannung des primär
an zwei Phaeenleitungen des Uetzes liegenden f/andlers W gespeist wird. Die Sekundärwicklung des Wandlers W und die
Arbeitswicklung des Seglers S liegen in Reihe. Die zusätzliche Erregung Terindert die aus der konstanten Erregung resultierende
sinusförmige Leistungscharakteristik 1 (Fige IjL in eine
solche nach dem Liaienzug 2 (Fig. 1)* Der Kippwinkel der beiden Synchronmaschinen ist von 90° auf 120° vergrösoert.
Damit wird Zeit gewonnen, um die den Hetzen zugehörigen pa~ rall el auf ende η Primarsasehinen nachzuregulieren9 wodurch eine
Ueberlastung des Umformers leichter vermieden werden kann* Damit ergibt sich ein Vorteil hinsichtlich der Dimensionieruag
der ^mforaergruppes
Anstatt wie beim Beispiel die Erregmag beider Synchronmaschinen durch einen Eegler gemeinsam bu verändern,
kann ebensogut jede Synchronmaschine getrennt in ihrer
Irre gong beeinflusst Werdene Der im Ausfilhrungsbeispiel
Verwendete Wälzsektorregler kann durch einen anderen Begier beliebiger an sich bekannter Bauart ereetst Werdene
Irre gong beeinflusst Werdene Der im Ausfilhrungsbeispiel
Verwendete Wälzsektorregler kann durch einen anderen Begier beliebiger an sich bekannter Bauart ereetst Werdene
Claims (5)
1. ) Einrichtung an Synehr on-L\ynehron-Umf ormer gruppen für die starre Kupplung von Wecheeletromnetzen zur Verbesserung
der leistungsübertragung beim Auftreten von Belastungsstössen, insbesondere für Netze mit hydraulischen PrimUrmaaohinen,
dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche bei Laststoss die Erregung der beiden Bynobron-Easchinen
der Umformergruppe zusätzlich in Abhängigkeit von der zu übertragenden Leistung so verändern, dass der Kippwinkel
der beiden Synchronmaeohinen grösser als 90° ist»
2. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aenderung der zusätzlichen Erregung der beiden
Synchronmaschinen der Umformergruppe in Abhängigkeit vom Winkel zwischen ^olrad und Ständerdrehfeld erfolgt,
3. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aenderung der zusätzlichen Erregung der beiden Synchronmaschinen
der Umformergruppe in Abhängigkeit^! es Drehmomentes an der Welle des Umformers erfolgt.
4. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetf dass die zusätzliche Erregung der Synchronmaschinen der
Umformergruppe durch je einen Regler für jede Synchronmaschine getrennt verändert wird.
5. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Erregung der Synchronmaschinen der Umformergruppe
durch einen Regler für beide Synchronmaschinen gemeinsam verändert wird,
Aktiengesellschaft BEOlM, BOTBRI & CIE.
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