DEP0039844DA - Schutzvorrichtung für Gardinen, insbesondere Spanngardinen - Google Patents

Schutzvorrichtung für Gardinen, insbesondere Spanngardinen

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DEP0039844DA
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DE
Germany
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strip
curtains
penster
celluloid
window
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English (en)
Inventor
Hans Joh. Münster Werner (Westf.)
Original Assignee
Hans Joh. Münster Werner (Westf.)
Publication date

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Description

Köln, den 15.12.1950
Aktengelekeai ρ 39844 Χ/54 β D
dec Herrn Hene Jon. Werners Künster/Westf., Overbergatr.25
Schuizvorrichtung für Sardinen insbesondere Spanngardinen
Bei Spuirw:erdinen, also Gardinen, die amiiittelb&r am Fensterijügsl HJiliegens wie sie "beispielsweise in Kviehen üblich, sind, IKaot oicii vielfach feststellen, dass der unter© Seil der Gardine Lielix· oder minder stark yersclusutzt ist. Diese Verschmutzung iyt darauf ^ urkckzufuhrari, das a das an' der Pensterscfaeibe hersbflicbBfjide IIcnuontiat in die Gardine einsieht und sich dann infolge Kapillarwirkung über einen mehr oder minder gros^en Teil des Gerdinengewebes verteilt.
Gegcridtaria dor ZTfindung ist sine 3ehutavorrichtung fUr Gaxdli-Cns cviren weiche dieos* Nachteil beseitigt v.ird. Das Keue bestellt df.boi in eine^i insbesondere an der unteren Eahsienl eis te des Fenster f'lujels angebrachten Abξ Landhx»Itei', der eine unraittelb&re Ars Iuje uer Garaine an der !tanken! ώ is te verhindert, Ehrend das ΚΰηάαιίΒwasser zwischen der Bahmenleiste und dem Abstandhalter haUfliessen kann» Der Abotandhalter kann aus einer beliebigen Eccse hergestellt sein. Besonders zweckmässig erscheint Zelluloid oder ein ähnlicher Iiunatstof f, da diese Stoffe gegen chemische Einwirkungen durch das Kondensat weitgehend unempfindlich sind und ausserdem ein vorteilhaftes Aucnehen haben. Auch ist die Verarbeitung von Zelluloid denkbar einfach und bequem« Ss wird ^lso beispielsweise -©ine Selluloldleist© durch Sägal* Schraube»
oder dgl. an der,Eensterleiste befestigt, wobei durch Auspressungen oder sonstige Zwischenlagen fur einen geeigneten Abstand gesorgt ist. Die Zelluloidlexste Jcann an ihrem oberen Eande U-förmig umgebogen und mit zahnförmigsn Vorsprungen auf der schräg abfallenden Oberseite der unteren Pensterrahmenleistev abgestutzt sein*
Die Schutzleiste gemäss der Erfindung kann an sich in beliebigen Mengen hergestellt und vertrieben τ/erden. Der Benutzer hat ohne weiteres die Kcglichlceit, ein Stück passender Länge mit einer Schere oder sonstigem vVerkzeug abziuschneiden, wie es für die Breixe seiner lenster erforderlich ist. Bei grösseren Pensterbreiten können zwei oder mehr derartige Sinselleisten zusammengesetzt Werdens die ineinander liegen und auf einer wechselnden lange einander uberdecken»
In der Zeichnung ist ein Ausfxihrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Pig.1 einen Querschnitt durch die untere Rahmen-
lciste eines Fensterflugeis, sowie die daran angebrachte Schutzleiste, Pig.2 eine Ansicht der SchutEleiste.
Vor allen Dingen in der kalten Jahreszeit bilden sich an der Innenseite der Pensterscheiben ion Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit Kondensate, die in der.Pfeilrichtung 11 herabfliessen. Die Sondensate gelangen schliesslich bis zu der unteren Rahmenleiste 12 des Fensterflügels und tropfen, nachdem sie an der Schräge 13 "und. der senkrechten Fläche H derselben herabg«riesolt Sind, an der Unterkante etwa bei 15 ab.
Ist an dem fenster eine Spanngardine angebracht, die an der Pläche 14 der Rahmenleiste 12 anliegt, so werden die-Jtondeneate
von der Gardine auf genommen', die dadurch verschmutzt und 'unansehnlich, wird und nach verhältnismässig kurzer Zeit unbrauchbar; wird-.
Brf indungsgeiaäss wird dieser Hachteil durch eine Schutsleisfe 16 verhindert,' die durch ausgepresste Warzen 17 oder ähnlich wir- · . kenden Einrichtungen in einem gewissen Abstand von der Fläche Hg halten, aber im übrigen durch Schrauben, 18,, Hagel -oder sonstige Einrichtungen an,dem Rahmen-12 befestigt- ist „ Der obere Rand 19 der leiste 16 ist TJ-fe'rmig umgebogen 'und trägt bei, 20 zahnförtaige' Torsprunger die sich auf der Schräge 13 der Sahmenleiste 12 abstützen. Das in der Pfeilrichtung 11 herabfliegende Kondensat verschwindet- schon aui der Schrägfläche 13 in den..Zwischenraum zwischen der Leiste 12 und der Schutzschiene 16, um abzutropfen. ■
Wird bei einem Fenster, welches- mit einer derartigen Schutzleiste 16 versehen ist, eine Spanngardine angebracht, so Itosrat diese mit den von Eondeiiswasper benetzten Flächen 13 und'14 gar nicht in ,JBeruhrung. Das Kondenswasser kann also auch nicht, vön der Gardine aufgenommen Vierden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    1 . Y Schutsvorrichtung far Gardinen insbesondere Spanngardinen, gekennzeichnet durch, einen insbesondere an der unteren Bahnen- ·· leiste (12) des Fensterflügels angebrachten AbstandIialteiiui(IG), der eine unmittelbare Anlage der Gardine an der Rahmenlelste (12) verhindert»' während das Kondenswasser zwischen Rahirienleiste (12' und Abstananalter &1 6) herabfHessen kann.
  2. 2.jT VorriciitAing nach Axispruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter aus einer Leiste (16) aus Zelluloid oder einer ähnlichen Masse besteht, die z.B. durch Auspressungen (17) in geeignetem Abstand von dem Fensterfliigen (12) gehalten ist.
    j ..^ Vorriehlung nach. Aiisp_ ucn. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zelluloidleiste (16) an ihrem oberen Band (19) U-förralg umgebogen ist und sich mit zaimi"innigen Vorsprüngen (20) auf der schräg abfallenden Oberseite (13) der unteren Pensterranmenleiste (12) abstützt.
    4Vorrichtung nach. Anspruch 1 *- 3»dadurch gekennzeichnet, dass die Schutsleiste (16) für die ganze Breite des Fensterflügels (12) aus zwei oder mehr Einzelleisten besteht, die ineinander liegen und sich je'nach der Pensterbreite auf einer wechselbaren Länge überdecken.

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