DEP0039027DA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Papierbeuteln und -säcken mit Kreuzböden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Papierbeuteln und -säcken mit KreuzbödenInfo
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Description
Srt ent 6tnw alt y\<j puüia 4L/297 Dv/.
Sipl9-Ingo Alfred Maxton
Köln , Iindonutr. 2o IOJlnf den 4 = 4»1949
Epag Blbcrfelder Saniurfabrilc G .m.b.H., Wup^rt. 3-Jiburf ol<*, Friedricb-Iibortr-StrwOee 126-1
Verfahren aar Herstellung von Papiorbeuteln und -ε lic ken tdt Kreuzbbden.
Sie Erfindung befasst sich mit der HerEtellune von ein- oder aehrwandigen Papierbeuteln und -säcken mit Kreuzboden in der
bekannten sechseckigen Porm gemäss der beiliegenden Abbildrng Solche Kreussboden-Beutel weisen nur zwei IlLngsf tilter. 1 and 2
im Abstand der Beutelbreite auf (Abbildung II), wahrend Seitenfaltenbeutel ausserdem vier Seitenf-alteh 3, 4, 5 und 6 besitzen
(Abbildung V). Diese im Querschnitt rechteckigen Seitenfalten-Beutel (Abbildung Vi) haben eine schlanke Form and ein gefälliges
Ausseheni sie öffnen sich leicht und stehen gut. Das ist der Fall sowohl bei Säcken usw. von grosser !Diefe (4-6 bezw. 5-5 Abbildung
VI), die stehend gelagert werden, als auch bei solchen von geringer !liefe (Abbildung Via) , die man liegend transportier-.
OTd lagert« Die Kreuzboden-Beutel besitzen diese schlanke Form nicht, weil sie an den Ecken keine Falten und einen Eoden mit
sechseckiger Grundform haben. Infolgedessen erscheinen sie in gefüllte® Zustand mit abgerundeten Ecken and Kanten (Abbildung
111), wodurch sie weniger Füllgut aufnehmen als SeitenfaltenbejBV. Klotzbodenbeutel (Abbildung VI).
Di© Serstalliing von Seitenfaltenschläuchen bereitet an sich nicht allzu grosse Bghwierigkeiten und Kosten, obwohl die Fertigung von Kreuabodenschläuehen mit nur zwei Falten einfacher
1st. Sin© Verteuerung entsteht indessen bei der Herstellung von Beuteln und S&cken dann, wenn man derartige Seitenfaltenbeutel
beew. ßäofce mit den dafür tibi ionen Klotzboden versieht, die, wie
aae dt»r Beaeiohnuug horvorgunt, früh or v\> JTJ ill,;, j {,-faltet
wurden, wühi-und bei dor Her;., toil uns Vau JCivviilUCot. .VU- Faltung
von dciU UoUealo^v.!· in um li.tMlavli<ihotXu Arbol t; £Ui£, .i'oar 'I'rouneln
und dergleichen ertoigt, Du... gut-, It',· i aioh l>ei Lloiiv..f ultur.--beuteln
boüw» Suckow koiu^liiiiioxt-x.
Zwock der vorliegenden Erfindung i«t ο ο .nun, .l.w IIol.,.'j ohk.it
eufeuvveiöott, um unter Vorv-enuung von la^uaboaens'-hläucbott und einfachen Kreuahodon aerob geringe ^bvatd·-runge» Beutel und SLcko
mit der !zusätzlichen P Iturig der Seito^falteuu-utoi und Klotzböden, zu 'erhalten und auf a ie se Vliese aol-:":."* auf einfachere «Lrt
herzustellen als bisher.
Zunächst ist der Schlauch derart ou f ..Ite.., daß gei-iäus der Lrfindung
auo Um ein.Kreuzhodeu gebildet, der duel: also als .bodensack benutzt werden kann. Donaen ie t der Schlauch mit
Seitenfalten zu versehen, socaß er mit
einem KiotzboUet; au3;:er'i-
stet, der Sack also auch als .Klotzbodeneeek Oenutat wyiUei. kann. Man kann hier zweierlei Wege gehen: Einu*.! i at ei neulich, einen
Kreuzbodenschlfeuch zum Seiteafaltensohiaueh ±u kontinuier1ichen Verfahren umzulegen und ihn gleich anschließend wieder zvua
Kreuzbodensehlauch zurUckzufalten, damit der Ereuzhoder. in gewöhnter Weise gefaltet und geklebt werden kann. Anderseits kann
man, aber auch von einem Seitenfaltenschlauoh unmittelbar ausgehe" und diesen in einen Kreuzbodensehlauch umbilden» Obwohl dieses
letztere Verfahren hinsichtlich der Arbeit^stufen einfacher zu Bein scheint, empfiehlt, sich in der Regel die Durchführung des
ersteren Verfahrens, v/eil die Herstellung des ICreuzbodenschlauche s, welche in diesem Palle zuerst erfolgt, einfacher ist als
die Herstellung eines Seitenfaitenschlauches und deshalb einfacher und schneller vonstatten geht. Die Umbildung des Kreuz b.odenscnlauches
zum Seitenfaitenschlauch wird eingeleitet durch EillenwalZen und geht deshalb auch leicht vonstatten, sodaß dieses
erstere Verfahren mit höherer Geschv/itu.igkeit und grösserer Produktion auszuführen und deshalb dem zweiten Verfaliren vorzuziehen
ist. Die Zurückfaltung des Soitanfeltenschlauches in die ursprüngliche Form als Schlauch for Krouzbedensacke erfordert
nur eine verhältnismässig geringe Änderung der Kaechine und geht automatisch ohne Zeitverlust vor sieh.
Ia Anaohluea aii diü vorttehüM bü^ehriübung Hai·;/'. Λ .Lutj£_ β·*», ^imloeen
Sohlauchea, der sowohl ale Kreuz bodeubeulttucL· ,,Iy auch ule SeitenfalteiiBOlilauoli ausgebildet iat, wird der erf i^aur^ugeiiiaaee
Schlauch auf dar Scblauchmaochine mit dinem Schneidwerk in bekannter Weise in Abuehnitte geteilt, die der Länge decs herzustellenden
Sackea entsprechen, unter Berücksichtigung der für die Formung des Bodens erforderlichen SehlauchlUngeri,
Der so hergestellte Schiauehabschnitt, welcher die äussere Form eines Schlauches für Kreuzböden hat, jedoch mit secho Lürrgyfalten
1-6 gemäss Abbildung I und IIa versehen Ist, wird nun an einem Ende mit einem normalen Kreuzboden vercehen.
Es ist jetzt nur noch nötig, die sechseckige Form des Kreuzbodeni in die viereckige deB Klotzbodens überzuführen. Di;ss geschieht
in einfacher Welse dadurch, daß man den Kreuzboden nach seiner Herstellung mit zwei zusätzlichen Falten ausstattet, die so gelegt
werden sollen, daß die dreieckigen Enden des Treuzbjdens nach oben zu umgelegt werden» Diese Ealten sind in Abbildung I
mit 3-5 bezw. 4-6 bezeichnet. Diese Linien 3-5 und 4-6 auf dem Sjreuzboden vgrTB,m^£TrS9TT^recht zur Längsrichtung des Schlauches.
tftA SMik au§ flkUBL'&r*(ekih'ti-ij ' amS ~d.ie""TTfer--ftttTTneη Klotzboden notwendigen Falten sind bei
der Herstellung des Schlauches nicht gebildet worden.Sie sind deshalb nach Bildung des Kreuzbodens anzubringen und zwar dadurcl
daß die Ecken 5-3-1 und 6-4-2 des Sackes um die Seite 5-3 bezw.
6-4 umgeschlagen werden (s.Abbildung IIa und IIb).
Bunmehx kann der Sack als Klotzbodensack benutzt werden« Die vorstehend geschilderte Herstellungsweise ist einfacher und
billiger als die bisher angewandte Art der Anfertigung von KlotEbodenbeuteln, welche kompliziertere und kostspieligere Maschinen
erfordert. Auf diesen eehr verwickelten Maschinen wurden bishex nur kleiner© Klotzbodenbeutel hergestellt im Querschnitt
bis zu etwa 13x7 cm bei einer Länge von etwa 28 cm, während grössere ßeutelformate und Säcke mit Klotzböden und Seitenfalten
biehar überhaupt nicht gefertigt worden sind*
Bin© Vorriohturu;, ;;<ur Hovu Iiu Hunt von Kreuabodeneeh JZiuchetl rait
Seitcnfultuntf kuan *ui' υ Inox Ublichon Kr«utfbodfeneehlauchjaüi;ebino durch Zwiechwntaouulton einer entui.xeelieridon P.· Iteinrichtung erhalten
werden. Uiny Uwrurti^u .Uiuriuhtun^ xuug ü.B. zunächst zwei dem Zugwerk für den öonluueh naehge^uhulteto Rxj IenwaiisenoucX·«
•aufweisen, durch die wine Vorriiiung duo Schlauchee vcxgonorameri. wird. Bs versteht eich, daß die Abstünde dieaer lüllenwalaen
sowie auch die Abmeauungen der iin rwaistehenden beschriebenen Ieile genau auf die J 1Crj.. des Kreuabodena, d.h. auf die Einstellung
dea Bodenleg.rs abgestimmt sein Eiiissei., sodaß dieee Rillen jeweils mit uen inneren Eckpunkter. der dreieckigen Enden
des Bodens 2usa!<uuenfallen, um einen sauberen Beutel zu ergeben, d.h. also, daß die RiIlung bei 2 und 4 oben bezw. bei 5 und 6 im
ten (Abbildung· IIa) so erfolgt, daß ihr Abstand von den Kanten 1 hezw. 2 des Kreuzbodensciilaucheb (Tiefe der Seitenfalte ·- t)
gleich ist der Hälfte der Bodenbreite ( = b).
Im Anschluss an diese Rillenwalzenpaare mögen zwei Formstücke, z.B. aus Gusseisen, vorgesehen sein, die ~ine rechteckige Form
aufweisen, den Abmassen des rechteckigen Kreuzbodens entsprechen und im Innern des Schlauches untergebr: ch"o sind. Biese Formstück
werden dabei in ihrer Lage durch Zugrollenpaare gehalten und sind sur Verminderung der Reibung mit G-ege-nrollen versehen.
Sind sie auf diese Weise in der horizontalen Sbene gesichert, so werden sie gegen Längsverschiebung durch Keilstücke gehalten,
die von dem üblichen Forrablech für den Kreuzbodenschlauch unter Zwischenschalten geeigneter Zwischenstücke ausgehen, sodaß also
der um dieses flache Pormblech gelegte Schlauch unter Berücksichtigung seines Umfanges über das erste Keil stück in die recht
eckige Form überführt wird und in dieser Form das erste Form.jtüc passiert. Er geht dann über das zweite konvergierende Keilstück
in die flache Form zurück, wobei ihm durch Falteisen die Seitenfaltenform
erteilt wird. In dieser flachen und schmalen Legung wird er durch Pressrollen geführt und wiederum transportiert und
geht, durch ein drittes divergierendes Keilstück, an das sich das zweite Formstück anschliesBt, wieder j η die rechteckige Form
zurück. Ein viertes Keilstuck bildet den Schlauch wieder zum
■breiter Kreuabοdenechi tmch am. Anaeliiiuucond g';lit >λ· Ή i-cU ein
WfeitereB FUrderwulzenpuar in aae bekannte Syhnoiclvverl· uinein.
Eine Vorrichtung zur Ausübung dee Verfahrens zum falten des Kreuabodene in die rechtuokige Porni iu^g durch einer.· i.n ^ich f.„-kannten
Kreuzbodonlugor gebildet worden, der mit entsprechenden Vorrichtungen zum Umlegen der dreieckigen xJndui. dot, Ereuzbouena
nach oben hin uuBgoetuttet ist. Ale solche Vorvichtung kann jede entsprechende Anordnung in a inn gemüse abgewandelter For.·, üur Verwendung
kommen. Mun kann Greifer mit entsprechenden F-. Itenkanten vorsehen, die sich uuf die einander gegenüberliegenden Lcken der
dreieckigen Enden dee Kreuabodens lugen und hut dünn entsprechende Paltorgane zum Umlegen dieser Bodenenden gemüse Abbildung I unc
IIb anzuordnen.
Ta den beigegebenen Zeichnungen sind einige Beiapie-ΐο zur Lrläuterung
der Erfindung gegeben, auf die zum Teil sehen vorher Bozug genommen wurde, und zwar zeigt:
Abbildung I einen Kreuzbodensack in Vorderansicht mit Boden in Aufsicht,
Abbildung II denselben leer und flach gelegt, im Querschnitt,
Abbildung IIa wie Abbildung II, nur noch versehen mit Pel ten 3j 4s 5 und 6, um den Schlauch als Seitenfaltensack verwenden zu
können»
Abbildung IIb wie Abbildung IIa, die seitlichen Dreiecke umgelegt,
Abbildung III Ereuzbodensack nach Abbildung I und II, gefüllt, im Querschnitt,
Abbildung IV einen gefüllten und oben geschlossenen Seitenfaltensack in perspektivischer Zeichnung,
Abbildung V äunuc-lbun leer und flach gelegt, im wuorconnitt,
Abbildung VI doriiselboh gefüllt, im Querschnitt, mit gi'c:.eer ·
liefe (4-2-0),
Abbildung VIa wie Abbildung VI, Sack mit geringerer i'iei'e (4-2-C
Abbildung VII eine Vorrichtung zur Herstellung von mehrlagigen Kreuzbodenschlüuchen in Seitenansicht,
Abbildung VIII dieselbe Vorrichtung im Grundriss,
Abbildung IX bis XVII eine Vorrichtung iiir die Ausführung des Verfahrens, und zwar Abbildung IX, XII, XIII und XV in Seitenansichten,
Abbildung X, XII, XIV und XVI im Grundriss mit dt.iiu gehörigen Schnitten,
Abbildung XVII einen Gesamtgrundriss der Vorrichtung, d.h. eins Zusammenfassung der Abbildungen VIII, X, XIV und XVI, ebenfalls
mit den dazugehörigen Schnitten.
Gemäss der.Erfindung wird der auf der Schlauchmaschine nach Abbildung VII und VIII hergestellte und fertig geklebte Ereuzbodenschlauch
auf der Vorrichtung nach Abbildung IX und X zunächst gerillt, und zwar nacheinander mit den Eillenwalzenpaaren
8, 9» um die oberen und darauf die unteren Schlauchlagen für das Knicken vorzubereiten. Man kann auch mit nur einem RiXlenwalzenpaar
auskommen. Durch dieses Rillen der Papiurlagen v/erden die Seitenfalten genau bestimmt.
Nun wird der Schlauch langsam von Hund über die verschiedenen, in den Abbildungen IX bis XVII dargestellten Formstücke geführt,
indem er vorher durch Knickung von Hand an den gerillten Steller in die entsprechende Querschnittsform gebracht worden ist. Ist
so der Schlauch durch die ganze Maschine geführt worden, so kann der maschinelle Antrieb eingeschaltet werden. Dieser wirkt auf
die Zugwerke 7, 1o, 21, 26, 29. Onter Umständen genügen die Zugwerke 7 j 21 und 29«
Zwei Jst on«*»•Iwiekuj 12 bwüw. 23 w&luc. , v/iw uuu U';r. ZeiοIinciit>η &reichWiüh,
tflum<chuij 10, 17 befcw. 24 , 25 uf, .· μ «...lohe Blech«
15, 1b beaw. 22, 2ü uifcco«jJu\ übt tiinu. "DJ ,.-υ L'it^lbieehe sind
hintereinander .,u «,· ine... Γι.·υ .;u GuwiitaciL 3 C titr Liu chine, Abbildung VII und VIII,
angehängt, und «wur t ν in PosnXie ch 13, daö zur Formung deu Kreuabodwniüchluuohu: üiont. Am anderen linde
liegt es uuf einer Kelle 35 uuf, i.oriiiuiurwwiuu üeLließt es mit der Linie a - b ab, Duruui' folgt da« Zwischenstück 14 Umbildung
IX, X)j es ist auf der Linie c - d un des Pormblech 13 c.npeechweSJt
und endet mit der Linie e - f j hier ibt eü uiit dura MittuIblech verbunden, und av/ur vermittela dea unt-jr diesem - ngeaohweißten
Zwischenstückes 37. Das Liittelblocii 15 ist mit den Flwnsch 16 des Pormstiickes 12 verbunden. An do<.. anderen Plansch 17 dieses
Pormstilckes ist das Mittelblech 18 eingeschraubt, an den das Verbindungsblech 2o hängt. Ho ist rait dem LlitIelolech 18 ourch
ein unter demselben ,angeschweißtes ZwiseUenstück 4b verbunden. Durch ein entsprechendes Zwischenstück 47, welches an das Mittelblech
22 angeschweißt ist, erfolgt die Verbindung zwischen den Blechen 2o und 22. Auf der anderen Seite ist dac Eiech 22
mit dem Plansch 24 des Gußstückes 23 verbunden. Am Plansch 25 des Gußstückes 23 ist das Blech 28 angeschraubt. Auf diese Y/eise
hängt das ganze System an dem festen Maschinenteil 36 und der beim Arbeiten entstehende Zug wird fortlaufend aurch alle Bleche
geleitet und von der Maschine aufgenommen. Um die Bleche in der Mittellinie des Systems zu halten, sind Hellen 34, 35 usw. angebrachte
Von den Gußstücken 12 und 23 gehen zu den Weizen 8, y, 21, 26 und 29 Keilstücke aus, die durch KeilbIeehe 38, 39, 4o, 41, 42,
43, 44, 45 gebildet werden; sie sind am ISk- Ende mit den Pormstiicken verschraubt, am dünnen mit dem jeweiligen Hittelblech
verbunden. Diese Keilbleche dienen dazu, den Schlauch umzuformen. Palteneisen 19 drücken an beiden Seiten der Vorrich Lung den
Schlauch nach innen (Abbildung XI und XII, Schnitt K-L).
Die Hollen 11 bezw. 27 der Pormstticke 12 buzw. 23 dienen üi.zu, die Reibung beim Vorschub des Schlauches zu vermindern.
Ua den '.'ick! auch, des son Kile IicnUlite Ici 4ό (Abbildung VIII) noch
frisoh sind, tax Aueeinundergehun au verbinden ιί , t^»-2ur, die Ια'J j en
Ίο ausuniaien mit den Rollen 11 beaw. die HoIileii 26 auu-u-u. Ut
dan Rollen 27 den Seliluuuh in seiner L; 6,e festhalten; weit .r dienen eis auch dem VorochubD
tie aus den vorstehenden AuafLihrungei, hervorgeht, arbeit., t die
Vorrichtung, von der Abbildung XVII eine Zueu..i:ienstöilung zeigt, wie folgt2
Bei der Linie a - b ist der KreusbodenbohluucL gebildet (.Schnitt
A=-B, Abbildung VII und VIII). Die RiIlune erfülgt durch Walzen 8 und 9. Dadurch sind die Seitenfalten fixiert (Schnitt G - Ii,
Abbildung IZ und X). Durch den ersten Keil werden üie beiden Seiten des Schlauches voneinander entfernt und b3 im GuBstLLck 12
ist die rechtwinklige Form des Sackes erreicht (Schnitt I-J5
!^bildung IX, X)*
Jteeh den zweiten Keil, ausgshend vom GujjutLLck 12, soll der Schlauch aus der rechtwinkligen Form I-J wieder zusammengedrückt
Verden, diesmal so, daß die Punkte 1 und 2 sich im Innern des Sohlauches befinden (Schnitt K-L, Abbildung XI, XII) .
Mes wird durch die Falteneisen 19 bewerkstelligt.
Sie falzen 21 drücken den jetzt mit Seit enf dt er. versehenen Schlauch fest zusammen (Schnitt M - IT, Abbildung XI, XII).
Von hier aue beginnt die Sückfaltung des Seitenfaltensehlauches
in die ursprüngliche Form des Kreuzbodenschlauches„
$<ear "bei M-S beginnende dritte Keil soll die Seiten. äs£ fest
aueaoEiengedrückten Seitenfeltenschlauches wieder auseinander tolagen. Das ist bei dem Gußstück 23 geschehen, und hier hat
i« Schleuoh wieder eine rechteckige Form (Schnitt Q-R, Abbildung XIII9 XIV).
Der letiite Koil, dar bwiui GufcctlOk 1;"; \>«cinnt, L.,t die Auici Ic;, die Ujufcrtuuii£i voruuacLwc». DiaL gwtcbioht dudurch, et-, ü- d&u LJittelblech
28 uoitliuL u»jt Verbreiterungen vorsehen i~t, die gegu. die so it liehen FlLehwn <lo- i&ohteckj*n Iivitwifultonfcohl· ucLc-a
drücken und aleue PlLchai in üaa Punkten 1 und 2 (Abbildung II) nach aas a en drücken (Schnitte U - Ϊ, Abbildung XV, XVI).
Es genügt, wenn 'das Bloch 28 diesen Seitenflächen nur die Tendena erteilt, sich nach aussen z\x bewegen. Das übrige erfolgt
dann selbsttätig durch das Zugwerκ: 29. Dort ist die Rückführung in den Kreuzbodenschlauch vollendet (Schnitt U - V, Abbildung
JCV ι JCVX} β
Die Faltung erfolgt, wie aus Abbildung XVII zusammen mit den doi verzeichneten Schnitten hervorgeht, derart, daß die Punkts; 1 und
2 (a. Abbildung II und V) in der Höhe gesehen auf der Mittellinj verbleiben und auf dieser eine Bewegung «u«rct nach inn η und
dann nach aus-sen ausführen, wahrend. Iis Punkte 3 und φ bos;,'. 5 und 6 sich nur von der Mittellinie senkrecht nach oben besw. nac
unten und wieder zurück bewegen.
Das Schneiden des endlosen Schlauches in die für die einzelnen Sacklängen passenden Abschnitte geschieht durch das in Abbildung
XV und XVI dargestellte Schneidwerk 3o und 31.
Bei einer einfachen Kreuzbodenschlauch-Ziehmueehine ist nach Hei stellung und Klebung des Kreuzbodenschlauches bei a - b (Abbildung
VIII) ein einziges Zugwerk angebracht (entweder Besugszeichen 7 Abbildung VIII oder Bezugszeichen 29 Abbildung XV).
Hierauf folgt sogleich das Schneidwerk 3o, 31 und die weiteren Transportwagen 32, 33.
In der vorstehend beschriebenen Vorrichtung, die den Zweck hat, den Schlauch so zu. formen, daS er sowohl für Kreuzboden als
auch für Klotzboden gebraucht werden kann, sind dagegen zwei Zugwerk© vorhanden (Bezugszeichen 7, Abbildung VIII und Bezugs-
aeichen 29'» Abbildung XV). Diese; uowie alle a-ni^iht... i:
<;.-o "liegenden Iinriaiitungen dienen der Uiuformung den 3uJ*»lut.;L ;~ u;,u
stellen ein isusiitzD.iches Zwicchenetüok der Sohluueh--ZrUi.:.^,,, ■A. ine
dar.
Mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung körnen au teer οί'ίΌπυι
Papierbeuteln Tsezw. -säcken buch Ventilcücke hurgectoilt v/erüec, d.h. an beiden Seiten mit Bcideii versehene Säcke, von denen ein
Boden eine Offnung9 dae sogenannte Ventil aufweist, durch welches das Füllgut in den Sack eingeblaeen oder auf andere Weiee hineinbefördert
wird.
Claims (4)
1) Vorführen sur Hur:.Iollunß von Papierblatt-In und -ti'.clcn suit Kreuzboden, dadurch gekennze lehn ο t , du3 der
Kreuabodeneehlaueh au einen, iint&prechendon SeitonfultonaoliIuueli
umgefaltüt und danach in die Porw de a Kreuzbodsnaohluuchoa zurückgeführt oder
aber aus einem Se i t •„•nf-al t enschlauch zu einem
Kreuzbodensclilauch umgcfaltet wird»
2) Verfahren nach Anapruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreuzboden-AiUfcTj Anbringung von Bodenfalten
(3-5 und 4-6, Abbildung I, IIa und IIb) in die bei IClotzbb'den übliche, rechteckige Form übergeführt wird.
3) Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch !, gekennzeichnet durch ein oder zwei KilIeiiwalzenpaare
(8, 9) > die dem. Zugwerk (7) für den Schlauch n^chg^schaltet sind, zwei Formstücke (12, 23) von rechteckigem Querochnit't, die
im Innern des Schlauches angeordnet, durch Zugrollen (1o, 26) geführt, mit Gegenrollen (11, 27) versehen und durch das Formblech
(13), vier Keilstücke (15, 38, 39s 18, 4o, 41; 22, 42 43» 28, 44s 45) sowie durch verbindende Zwischenstücke (14, 37; 46,
2o, 47) mit dem Maschinengestell über das Gleitstück (36) verbunden Sind9 während das mittlere Zwischenstück (2o) so schmal
gehalten ist, daß es zwischen den Zug- und Preßrollen (21) für das Kniffen der Seitenfalten (1 bis 6) Platz findet und Palteisen
(19), welche Seitenfalten (1, 2, Abbildung V) in das zweite Keilstück. (18, 4o, 41) hineinfalten, und ein oder zwei Endabzugsrollenpaare
(29), die den Kreuzbodenschlauch dem Schneidwerk (3o, 31) zuliefern.
4) Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Kreuzbodenleger mit
EinriBhtungen zum Umlegen der dreieckigen Enden des Kreuzbodens nach unten ede? oben hin, z.B. durch Greifer mit entsprechenden
Ialtkanten und Paltorganen zum Umlegen der Enden (Abbildung IIb).
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