DEP0038533DA - Kugelschreiber - Google Patents
KugelschreiberInfo
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Description
Die bisher bekannten Kugelfassungen von Kugelschreibern kranken daran, daß die Schreibkugel ihren Sitz direkt auf dem Bohrungsende hat, das in den meisten Fällen nicht einmal der Kugelrundung angepaßt ist, sodaß die Schreibkugel infolgedessen nur zu einem Bruchteil auf dem verhältnismäßig weichen Material aufliegt und durch ihre große Drehzahl eine schnelle Abnutzung des Kugelsitzes bewirkt. Die Abnutzung wird noch erhöht durch
1. den Anpreßdruck,der von Schreiber insbesondere bei Anfertigung mehrerer Durchschriften verursacht wird,
2. die hohe Reibung in Verbindung mit der großen Drehzahl der Kugel und
3. die Schreibflüssigkeit (Tinte), die nicht etwa als Fett, sondern eher als Schmiergel wirkt.
Da der Druck beim Schreiben immer einseitig erfolgt, wird dieser auch einseitig auf den Kugelsitz übertragen, wodurch die Abnutzung desselben ganz ungleichmäßig erfolgt, sodaß oft schon nach kurzer Zeit, etwa nach 1 bis 2 Monaten, der Kugelsitz stark erweitert wird. Durch den zwischen Kugel und Kugelsitz entstandenen Spalt dringt die Schreibpaste oder Tinte durch, sodaß nicht nur das Schriftstück verschmiert wird, sondern auch ein zu schneller Verbrauch der Schreibflüssigkeit erfolgt, der die Schreibdauer des Kugelschreibers stark verkürzt.
Alle diese Nachteile werden durch nachstehend näher beschriebenen Erfindungsgegenstand restlos beseitigt.
Die Zeichnung zeigt in den Abbildungen 1 - 4 einige Ausführungsbeispiele des neuartigen Kugelschreibers.
Der Kugelsitz 1 der Schreibkugel 2 wird wie bisher,
jedoch etwas tiefer gebohrt, und in diese Bohrung ein gehärteter Metalldrahtring 3 so eingesetzt, daß er an die Wand des Kugelsitzes angepreßt und von dieser festgehalten wird. Statt des einfachen Metalldrahtringes kann auch eine mit 2 oder 3 Windungen versehene Spiralfeder 4 lose eingelegt werden, welche die Kugel 2 stets nach vorn drückt und so den Ausflußspalt fast völlig abschließt, wobei sich zwischen der Kugel und dem Kugelsitz immer etwas Tintenkonzentrat befindet. Wird die Schreibarbeit aufgenommen, so wird die Kugel nach rückwärts gedrückt, die Ausflußkanäle öffnen sich und geben das Tintenkonzentrat an die rollende Kugel ab.
Auf dem Metalldrahtring 3, 4, der so hart sein kann wie die Kugel selbst, entsteht nur ein Bruchteil der Reibung gegenüber den bekannten Konstruktionen. Durch diese wesentlich verringerte Reibung, die die Lagerung auf dem Metalldrahtring mit sich bringt, entstehen folgende Vorteile:
1. Viel leichterer Lauf der Kugel,
2. gleichmäßiges Absaugen des Tintenkonzentrates, bedingt durch die Schlitzbreite im Metalldrahtring, der zugleich Spannring, ist,
3. eine viel höhere Lebensdauer des Kugelschreibers.
DieReibung kann noch wesentlich verringert werden, wenn der Metalldrahtring mit Wellen 5 ausgebildet ist, sodaß die Kugel nur auf diesen Wellen aufliegt.
Bei dem Erfindungsgegenstand läßt sich eine weiterer großer Vorteil dadurch erzielen, daß die Metall- oder Steinkugel anstelle der spiegelblanken Oberfläche eine rauhe Oberfläche 6 erhält, die gekörnt oder mit Rillen oder Maschen versehen sein kann. Es ist bekannt, daß bei Kugelschreibern, die eine hohe Präzision für sich in Anspruch nehmen, die Konzentrataufnahme der Kugel gering ist, meistens so gering, daß der Kugelschreiber nicht anschreibt oder man beim Schreiben je nach der Drehzahl der Kugel mehr oder weniger Tintenkonzentrat mit auf das Papier bringt. Besonders unangenehm wirkt sich dieser Umstand bei glänzendem oder gefettetem Papier aus. Durch die vorbeschriebene Art der rauhen
Kugeloberfläche hat diese eine höhere Griffigkeit, die eine bessere Mitnahme des Tintenkonzentrates gewährleistet, sodaß sich um die Kugel ein starker Film bildet.
Claims (4)
1. Kugelschreiber, dadurch gekennzeichnet, daß in die vertiefte Kugelsitzbohrung (1) ein einseitig offener Metalldrahtring (3) eingepreßt ist, der im ganzen Umfang fest an der Wand der Bohrung anliegt.
2. Kugelschreiber, nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Metalldrahtring (5) gewellt oder mit Zacken versehen ist.
3. Kugelschreiber, nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Metalldrahtringes eine Spiralfeder (4) mit einigen Windungen in den Kugelsitz eingesetzt ist.
4. Kugelschreiber, nach Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß als Schreibkugel eine Stahlkugel (6) mit rauher Oberfläche, d. h. netzartiger, punktartiger oder dergl. Oberfläche, eingesetzt ist.
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