DEP0038357DA - Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen durch künstliche Kälte. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen durch künstliche Kälte.

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DEP0038357DA
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Germany
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fish
cooling
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fishing vessels
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English (en)
Inventor
Karl Baas
Original Assignee
Baas, Karl, Hamburg
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Description

Einrichtung zum Kühlen der Äschräume auf Fischereifahrzeugen durch künstliche Kälte.
Auf Äschereifahrzeugen geschieht die Frischhaltung der gefangenen Äeohe in den meisten Fällen allein durch Einlagerung derselben in mitgeführtes Wasser-Eis. Die Einlagerung der Äsche in Eis für den Transport zu den Marktplätzen hat sich bewährt* solange die Dauer der Fangreisen eine gewisse Anzahl von Tagen nicht überschreitet und solange die Aussentemperaturen nicht eine Höhe annehmen, die über der mittleren Sommertemperatur liegt. Wenn jedoch entfernter liegende Fangplätse aufgesucht werden? d-h» die Reisedauer verlängert wird, kommt es leicht dazu, dass bei warmem Wetter infolge des Abschmelzens des Eises die Burohkühlung der Äsche soweit beeinträchtigt wird, dass sich dies auf die Qualität der Äsche auswirkt» Da nun ausserdem der Aufwand für Eis ein wesentlicher Posten in der Wirtschaftlichkeits-Reohnung eines Äschereifahrzeuges darstellt* ist vorgeschlagen worden, zur Erhaltung der Qualität der Äsche und zur Terminderung des Eisverbrauches eine zusätzliche künstliche Kühlung vorzusehen und durch diese die in den Äschraura von aussen einstrahlende Wärme abzuführen« Der Einbau einer künstlichen Kühleinrichtung bewirkt dabei, dass das Abschmelzen des Eises durch einstrahlende Wärme auf der Hin- and Rückfahrt des fahrzeuges unterbunden wird«
Nachteilig ist bei der vorgeschlagenen zusätzlichen Kühlung der Äschräume, dass immer noch die Abhängigkeit von der Ausrüstung des Fahrzeuges mit Eis besteht·
Yorsohläge, sie sich darauf richteten, die Verwendung von Eis entbehrlich zu machen* haben sich bisher in die Praxis nicht einführen können» Es liegt dies daran, dass mit den bekannten Mitteln für Baumkühlung ein Durchkühlen der Äschladung ohne grosse Temperaturunterschiede nicht möglich ist» Auch liessen sich bei der Anwendung der bekannten Mittel für Raumkühlung die Anforderungen hinsichtlich der Sauberhaltung des Äschraumes nicht erfüllen«
Die Erfindung richtet sich auf eine Einrichtung zum Kühlen der Äschräume auf Äschereifahrzeugen, bei der auf das Mitführen von Eis verzichtet ist und das Durchkühlen der Asche bei geringster Temperaturdifferenz gewährleistet wird-
Hach der Erfindung geschieht die Kühlung des Äschraumes mittels Luft als Kälteträger), wobei die Kühlluft in einem aus den Bauteilen der Äschhooken gebildeten, geschlossenen Kanalsystem und parallel dazu in einem die Decke und Wände abdeckenden Kanal geführt wird» Bei dieser Art der luftführung kommt die Kühlluft nirgends mit dem Kühlgut in direkte Berührung, so dass das sonst bei Anlagen mit Luftkühlung eintretende Austrocknen der Äsche vermieden wird·
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, es zeigern
1 einen Längsschnitt fiurch den Eischraum eines Fischereifahrzeuges mit künstlicher laumkühlung, Abb» 2 den Fischrauni von oben gesehen} 3 u° 4 Auf- und Grundriss einer ELschhocke im grösseren
Masstabs
5 einen Schnitt «äuroh eine Stütze für die Fischhocken im grösseren Masstab«
Auf dem Iischereifahrzeug ist für die Kühlung des Fischraumes eine Kühlanlage in üblicher, bordgerechter Ausführung vorgesehen. Bex Yexüichtex und üex Yexflüssigex ά©χ Mahlanlage können im Hauptmaschinenraum oder en einer sonst geeigneten Stelle im Schiff aufgestellt werden· Sie sind in den Zeichnungen nicht mit dargestellt worden« Die als Kälteträger dienend© Luft wird in den Luftkühlem a und a 1 gekühlt? die an einem der Querschotten des Fischraumes untergebracht und zweckmässig für direkte Verdampfung des Kältemittels eingerichtet werden (Abb.l und 2)° Die Ventilatoren b und b 1 saugen Über die Luftkühler a und a 1 und drücken in üen Verteilerraum C1 an den die luftkanäle ansohliessen. Als Luftkanäle dienen die hohl ausgeführten Bauteile der Fischhocken d und die durch Abdeckungen an der Decke und den Wänden des Raumes gebildeten Zwischenräume e und e 1, die von der Luft in den angegebenen Pfeilrichtungen durchströmt werden= Die Ausbildung der Bauteile der Fischhocken d ist aus den Abb»3 bis 5 ersichtlich. Die Hocken werden aus den Stützen f, den Längsschiffbrettern g, den Qaerscniffbrettern h und den Boden- bezw. Zwischenbrettern i aufgebaut«. Alle Bauteile si nd hohl, so dass sie von der Kühlluft durchströmt werden können· Die duroh die Ventilatoren b und b 1 in den ferteilerraum ο geförderte Kühlluftmenge wird somit in die parallel zueinander geführten Luftströme für die Abführung der von aussei* einströmenden und der aus der Pischladung freiwerdenden Wärme aufgeteilt und letzterer Luftstrom in eine Vielzahl von Einzelluftströnien, die die Hookenbauteile durchströmen, zerlegt«
Die Hocken behalten äusserlich die auf Fischereifahrzeugen übliche Gestalt. Durch die Ausbildung der Bauteile als Hohlkörper empfiehlt es sich jedoch, die als ^Bretter" bezeichneten Teile? insbesondere im Hinblick auf den rauben Betrieb an Bord der Fischereifahrzeuge, aus Blech herzustellen. Die Bretter g, h und i werden an beiden Enden mit den Verbindungsstücken k versehen, die in entsprechende Öffnungen m in den Stützen f passen. Wie aus Abb»5 ersichtlich, werden die öffnungen m in den Stützen f nach aussen etwas erweitert. Hierdurch wird es möglich, die Bretter nach dem Aufstellen der Stützen f im Fisohraum, in ähnlicher Weise wie es auf Fischereifahrzeugen üblich ist, einzubringen. Die Verbindungsstücke k erhalten die Hohlgummikragen n, die die Abdichtung an den Verbindungsstellen mit den Stützen bewirken=
Durch die Ausbildung der Bauteile der Fischhocken als von der Kühlluft durchströmte Hohlkörper erzielt man nicht nur eine sehr grosse Kühlfläche im Verhältnis zum Rauminhalt der zu kühlenden Fischmengej sondern gleichzeitig auch die vorteilhafteste Verteilung der Kühlfläche im Raum· Es kann daher nicht vorkommen, dass Teile der Mischladung nioht ausreichend oder zu stark gekühlt werden«
Die leinigung des Raumes bereitet keine Schwierigkeiten^ weil diese in gleicher Weise vorgenommen wird, wie auf Fischereifahrzeugen mit Eiskühlung·
Da bei der erfindungsgemässen Kühlung des Fischrauraes kein Eis
mehr benötigt wird, steht somit mehr Baum für das Einbringen von
Fischen zur Verfugung» Der Raumgewinn ist selbst naoh Abzug des
für den laftkühler benötigten Baumes noch erheblich»

Claims (5)

η ι Λ111 7 Ji A 4- .ι 1 -H- · Earl Baas Hamburg 13 Grindelhof 79 Patentansprüche
1) Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen duroh künstliche Kälte, dadurch gekennzeichnet} dass luft als Kälteträger in einem geschlossenen System von miteinander parallel geschalteten Kanälen die Kühlung der Fische bewirkt, bei der die Kühlluft keine Berührung mit dem zu kühlenden Gut hat ο
2) Yerfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet? dass die Abführung der von aussen einstrahlenden Wärme sowie die der Eigenwärme der Fische durch voneinander getrennte parallel laufende Kühlluftströme erfolgt»
3) Einrichtung für das Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Abdeckungen auf Wand- und Deckenisolierung des Fisohraumes das Kanalsystem für die Abführung der von aussen kommenden Wärme und die Bauteile der Fischhocken das Kanalsystem für die Abführung der Wärme aus den Fischen bilden*
4) Einrichtung für das Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Hohlkörper ausgebildeten Fischhocken-Bretter (gs h) und (i) an ihren Enden Verbindungsstücke (k) für das Anbringen an die Stützen (f) aufweisen.
5) Einrichtung für das Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung zwischen den Brettern (g, h und i) sowie den Stützen (f) durch Hohlgummikragen (n) erfolgt.

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