DEP0038357DA - Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen durch künstliche Kälte. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen durch künstliche Kälte.Info
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Description
Einrichtung zum Kühlen der Äschräume auf Fischereifahrzeugen durch künstliche Kälte.
Auf Äschereifahrzeugen geschieht die Frischhaltung der gefangenen
Äeohe in den meisten Fällen allein durch Einlagerung derselben in
mitgeführtes Wasser-Eis. Die Einlagerung der Äsche in Eis für den
Transport zu den Marktplätzen hat sich bewährt* solange die Dauer
der Fangreisen eine gewisse Anzahl von Tagen nicht überschreitet
und solange die Aussentemperaturen nicht eine Höhe annehmen, die
über der mittleren Sommertemperatur liegt. Wenn jedoch entfernter liegende Fangplätse aufgesucht werden? d-h»
die Reisedauer verlängert wird, kommt es leicht dazu, dass bei warmem Wetter infolge des Abschmelzens des Eises die Burohkühlung
der Äsche soweit beeinträchtigt wird, dass sich dies auf die
Qualität der Äsche auswirkt» Da nun ausserdem der Aufwand für Eis
ein wesentlicher Posten in der Wirtschaftlichkeits-Reohnung eines
Äschereifahrzeuges darstellt* ist vorgeschlagen worden, zur Erhaltung
der Qualität der Äsche und zur Terminderung des Eisverbrauches
eine zusätzliche künstliche Kühlung vorzusehen und durch diese die in den Äschraura von aussen einstrahlende Wärme abzuführen«
Der Einbau einer künstlichen Kühleinrichtung bewirkt dabei, dass das Abschmelzen des Eises durch einstrahlende Wärme auf der
Hin- and Rückfahrt des fahrzeuges unterbunden wird«
Nachteilig ist bei der vorgeschlagenen zusätzlichen Kühlung der
Äschräume, dass immer noch die Abhängigkeit von der Ausrüstung des Fahrzeuges mit Eis besteht·
Yorsohläge, sie sich darauf richteten, die Verwendung von Eis
entbehrlich zu machen* haben sich bisher in die Praxis nicht einführen
können» Es liegt dies daran, dass mit den bekannten Mitteln für Baumkühlung ein Durchkühlen der Äschladung ohne grosse Temperaturunterschiede
nicht möglich ist» Auch liessen sich bei der Anwendung der bekannten Mittel für Raumkühlung die Anforderungen hinsichtlich
der Sauberhaltung des Äschraumes nicht erfüllen«
Die Erfindung richtet sich auf eine Einrichtung zum Kühlen der Äschräume auf Äschereifahrzeugen, bei der auf das Mitführen von
Eis verzichtet ist und das Durchkühlen der Asche bei geringster
Temperaturdifferenz gewährleistet wird-
Hach der Erfindung geschieht die Kühlung des Äschraumes mittels
Luft als Kälteträger), wobei die Kühlluft in einem aus den Bauteilen
der Äschhooken gebildeten, geschlossenen Kanalsystem und
parallel dazu in einem die Decke und Wände abdeckenden Kanal geführt wird» Bei dieser Art der luftführung kommt die Kühlluft
nirgends mit dem Kühlgut in direkte Berührung, so dass das sonst bei Anlagen mit Luftkühlung eintretende Austrocknen der Äsche
vermieden wird·
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, es zeigern
1 einen Längsschnitt fiurch den Eischraum eines Fischereifahrzeuges
mit künstlicher laumkühlung, Abb» 2 den Fischrauni von oben gesehen}
3 u° 4 Auf- und Grundriss einer ELschhocke im grösseren
Masstabs
5 einen Schnitt «äuroh eine Stütze für die Fischhocken
im grösseren Masstab«
Auf dem Iischereifahrzeug ist für die Kühlung des Fischraumes
eine Kühlanlage in üblicher, bordgerechter Ausführung vorgesehen. Bex Yexüichtex und üex Yexflüssigex ά©χ Mahlanlage können im
Hauptmaschinenraum oder en einer sonst geeigneten Stelle im Schiff
aufgestellt werden· Sie sind in den Zeichnungen nicht mit dargestellt
worden« Die als Kälteträger dienend© Luft wird in den Luftkühlem
a und a 1 gekühlt? die an einem der Querschotten des Fischraumes untergebracht und zweckmässig für direkte Verdampfung
des Kältemittels eingerichtet werden (Abb.l und 2)° Die Ventilatoren
b und b 1 saugen Über die Luftkühler a und a 1 und drücken in üen Verteilerraum C1 an den die luftkanäle ansohliessen. Als
Luftkanäle dienen die hohl ausgeführten Bauteile der Fischhocken d und die durch Abdeckungen an der Decke und den Wänden des Raumes
gebildeten Zwischenräume e und e 1, die von der Luft in den angegebenen Pfeilrichtungen durchströmt werden=
Die Ausbildung der Bauteile der Fischhocken d ist aus den Abb»3
bis 5 ersichtlich. Die Hocken werden aus den Stützen f, den Längsschiffbrettern
g, den Qaerscniffbrettern h und den Boden- bezw.
Zwischenbrettern i aufgebaut«. Alle Bauteile si nd hohl, so dass sie
von der Kühlluft durchströmt werden können· Die duroh die Ventilatoren
b und b 1 in den ferteilerraum ο geförderte Kühlluftmenge
wird somit in die parallel zueinander geführten Luftströme für die
Abführung der von aussei* einströmenden und der aus der Pischladung
freiwerdenden Wärme aufgeteilt und letzterer Luftstrom in eine Vielzahl von Einzelluftströnien, die die Hookenbauteile durchströmen,
zerlegt«
Die Hocken behalten äusserlich die auf Fischereifahrzeugen übliche
Gestalt. Durch die Ausbildung der Bauteile als Hohlkörper empfiehlt
es sich jedoch, die als ^Bretter" bezeichneten Teile? insbesondere
im Hinblick auf den rauben Betrieb an Bord der Fischereifahrzeuge,
aus Blech herzustellen. Die Bretter g, h und i werden an beiden
Enden mit den Verbindungsstücken k versehen, die in entsprechende Öffnungen m in den Stützen f passen. Wie aus Abb»5 ersichtlich,
werden die öffnungen m in den Stützen f nach aussen etwas erweitert.
Hierdurch wird es möglich, die Bretter nach dem Aufstellen der Stützen f im Fisohraum, in ähnlicher Weise wie es auf Fischereifahrzeugen
üblich ist, einzubringen. Die Verbindungsstücke k erhalten die Hohlgummikragen n, die die Abdichtung an den Verbindungsstellen
mit den Stützen bewirken=
Durch die Ausbildung der Bauteile der Fischhocken als von der
Kühlluft durchströmte Hohlkörper erzielt man nicht nur eine sehr
grosse Kühlfläche im Verhältnis zum Rauminhalt der zu kühlenden
Fischmengej sondern gleichzeitig auch die vorteilhafteste Verteilung
der Kühlfläche im Raum· Es kann daher nicht vorkommen, dass
Teile der Mischladung nioht ausreichend oder zu stark gekühlt
werden«
Die leinigung des Raumes bereitet keine Schwierigkeiten^ weil
diese in gleicher Weise vorgenommen wird, wie auf Fischereifahrzeugen
mit Eiskühlung·
Da bei der erfindungsgemässen Kühlung des Fischrauraes kein Eis
mehr benötigt wird, steht somit mehr Baum für das Einbringen von
Fischen zur Verfugung» Der Raumgewinn ist selbst naoh Abzug des
für den laftkühler benötigten Baumes noch erheblich»
Claims (5)
1) Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen
duroh künstliche Kälte, dadurch gekennzeichnet} dass luft als
Kälteträger in einem geschlossenen System von miteinander parallel geschalteten Kanälen die Kühlung der Fische bewirkt,
bei der die Kühlluft keine Berührung mit dem zu kühlenden Gut hat ο
2) Yerfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen
nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet? dass die Abführung
der von aussen einstrahlenden Wärme sowie die der Eigenwärme
der Fische durch voneinander getrennte parallel laufende Kühlluftströme
erfolgt»
3) Einrichtung für das Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass Abdeckungen auf Wand- und Deckenisolierung des Fisohraumes
das Kanalsystem für die Abführung der von aussen kommenden Wärme und die Bauteile der Fischhocken das Kanalsystem für
die Abführung der Wärme aus den Fischen bilden*
4) Einrichtung für das Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet,
dass die als Hohlkörper ausgebildeten Fischhocken-Bretter (gs h) und (i) an ihren Enden Verbindungsstücke (k) für das
Anbringen an die Stützen (f) aufweisen.
5) Einrichtung für das Verfahren zum Kühlen der Fischräume auf Fischereifahrzeugen nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdichtung zwischen den Brettern (g, h und i) sowie den Stützen (f) durch Hohlgummikragen (n) erfolgt.
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