DEP0036938DA - Fenster, Türen, Tore, Drehtüren und ähnliche Konstruktionen aus Metall oder Kunststoffen - Google Patents

Fenster, Türen, Tore, Drehtüren und ähnliche Konstruktionen aus Metall oder Kunststoffen

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Publication number
DEP0036938DA
DEP0036938DA DEP0036938DA DE P0036938D A DEP0036938D A DE P0036938DA DE P0036938D A DEP0036938D A DE P0036938DA
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DE
Germany
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doors
windows
profile
metal
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl-Josef Fischer
Original Assignee
Fischer-Stahlbau Maschinen-Werkzeugfabrik, Düsseldorf
Publication date

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Description

Beschreibu&g
zum Patentgesuche der·
Fischer-Stahlbau . Düsseldorf 65, Germaniastr. 17
Betreffend:
Betreffend:
SSs v
Bisher wurden fenster, !Euren, 2ore und andere Konstruktionen- in Met&llbaüweise unter Verwendung von gängigen Profilen, z.B. U-,T—, Doppelt -T- swöie Winkeln oder' Blechen hergestellt, die dureh Bördeln, falzen oder Sehweißen zu einer offenen Hohlprofilform, zusamm ngesetzt wurden.
So sind bei Fenstern besonders unterschiedliche und verschiedene Bauarten bekanntgeworden. Bei einer vorbekannten Ausführung(-ΌΓ 666 74^1
wird das Eahmenprofil am Steg geteilt, während die aufeine-nderliegenden Stegflächen miteinander verschweißt werden. Zur Erzielung der st'atischei
Festigkeit und eines ausreichenden Wärmesehutzes sind weiterhin Metallfenster bekannt, bei welchen Aluminium-Sonderprofile verwendet werden. Das Grundköder Hauptprofil besteht beispielsweise aus ü-oder Doppelt- -
artigen Profilen, während die ilügelrahmen aus T—Profilen bestehen» Diese Profile werden dureh Biegen von Aluminiumblech erzielt. Hierbei entstehen zwischen den-Blechkanten Hohlräume, die mit dem Innenraum in Verbindung stehenC-ÖF1 666 7A2J»
Ferner sind Metallfenster bekannt'· -ait um eine Seiter-
a&hse^irehb&ren Flügeln, bei dienen der Flügelrahmen dureh rohrförmige Sehenkel und der Ansehlagrahmen dureh Rinnen gebildet wird. Bei einer anderen bekannten Bauart^BS-5S&-_Z54JU. bestehen die fenster aus dünnen, mit Ausprägungen versehenen Blechstreifen, wobei dieriFlügelanschläge rinnenartig ausgebildet sind. Is ist auch nicht neu» Fensterrahmen aus Hohlleisten zusammenzusetzen, deren seitlichen Schlitze,
das Hinschieben der- Glasscheibe gestatten. Hierbei sind federnde Lappen vorgesehen, welche den Schlitz begrenzen und nach dem Einschieben der Scheibe den Schlitz verschließen.
Diesen und vielen anderen bekannten Ausführungen haftet der gemeinsame H&chteil an, daß zufolge der unvermeidlichen Maßdifferenzenln den £*rofilabmessunge'n nur eine unzureichende Dichtigkeit vorhans
den ist. Die Außenluft kann auch bei Verwendung von zus'.ätzlichen Dichtungsmitteln ohne Wärmeausgleich in den Innenraum eindringen. Ein weiterer großer !!beistand bei der verbund bauweise besteht darin, daß sie zu oft schwerfälligen und plumpen Konstruktionen zwingt, damit die erforderlichen Profile und Festigkeitswerte erreicht werden. Bestimmte Mindestabmessungen können dabei bicht unterschritten werden.
Ein anderer großer wachteil besteht in der mangelnden Verwindungsfestig/feit der vorbekannten offenen Hohlprofile. Dies hat u.a. zur Folge, daß bei Kitt fensterleder Kitt abplatzt und zum R£*ßen oder Zerspringen der Seheiben führt. Ferner tritt innerhalb der zusammengebauten Profile, die ja nicht dicht sein können % Kondens'-und Schwitzwasser auf-durch den Wärme—und Kälteausgleich zwischen den Außen-und Innenräumen. Diese Kondenswasser rufen sehr starke und schädliche Korrosionserseheinungen innerhalb der P^^file hervor, die zuletzt die Profile sehr schnell zerstören. Die Erfindung beseitigt dies.e Nachteile u --r—
-k-enuaenor Tftoi&o« Gegenstand der Erfindung ist eine völlig geschlossene Skelettbauweise, die aus Elementen zusammengesetzt ist. Das Skelett nach der Erfindung kann für Fenster, füren, Tore und andere Konstruktionen in gleicher Weise verwendet werden, wobei lediglich die Elemente entsprechend anders angeordnet und zusammengebaut werden. Das Skelett kann aus metallische oder nichtmetallischen Werkstoffen hergestellt werden, z.F*
Stahl, Leichtmetall, Bronze, Messing oder Kunststoffen, welch letztere wie beispielsweise die kombinierten pr^stoffe oder Mehrschichtenstoffe auf Pfc.enol»harz-Grundlage neben großer Leichtigkeit - Festig— keitseigenschaften resitzen, wie ihre Verwendung im Flugzeugbau beweist.
Das we. sentliohe Kennzeichen der Erfindung ist das Hohlprofil, von rechteckigem oder quadratischem Querschnitt, das na&£los z.B. durch
Walzen, Ziehe», Pressen oder Schweißen hergestellt wird. Bei der Untersuchung solcher profile hat sich ergeben, daß -e* eineeda hohe Verwindungsfestigkeit und Sorsionssteifigkeit besitz^ welche Eigenschaftteji von lceinel^ andereil/Prof überreicht werden. In Hinblick auf die auftretenden statischen Beanspruchungen, denen Fenster und Türen ausgesetzt sind, stellen diese Eigenschaften des Hohlprofils einen großen- technischer] Fortsehritt dar. Im Gegensatz zu den bekannten Bauweisen können nunmehr kleinere Abmessungen gewählt werden unter Wahrung der Formsehonheit.
Die anschließenden Rahmenprofile, Kämpferprofile, Bandprofile, fiollaifenprofile und andere sind als Sonderprofile in Anpassung an das Hauptprofiliausgebildet und gestatten in Gemeinschaft mit dem Hauptprofil die Herstellung einer geschlossenen Konstruktion,
Eine weiteres Merkmal des geschlossenen Systems nach der Erfindung ist die Bildung von Luftkammern zwischen dem Hauptprofil und den An-
sehlußprofilen. Diesen Luftkammern fallen mehrere Auf gaben zu, die 4p«a*- sÄgü©4i gelöst --i. Zunächst bewirken sie den Luftausgleich zwischen Außen-und Innenluft. Vermöge der Leitfähigkeit des Profilwerkstoffes ist der Warme-und Kälteausfall so ausgeglichen, daß die mittlere Konstante in der Richtung der Mitte des Luftkammersystems und der Scheibe liegt. Die Luftkammern besorgen die Beruhigung der Luft, wodurch der Ausgleich herbeigeführt wird und jede Zugerseheinung vernietet wird. Die Luftwirbelkammern sind zweiteilig ausgebildet» Weiterhin besteht das Diehtungs-System des Skeletts aus zwei aufliegenden Punkten mit 4 bezw. 10 mm Auf-
lagefläche an den entsprechenden Stellen sowie bei "besonders empfindlichen Räumen wie Oper at io» ns-un& Röntgsnräumen oder Laborfinstern aus einer» zusätzlichen Buna-Schwammdichtung, In Zusammenarbeit mit den dazwischenliegenden zwei Luftkammern erfolgt eine vorzügliche Luitberuhigung und Windabdichtung.
Schließlich läuft sieh etwa bildendes Kondenswasser oder an den Regenleisten auftretendes Druekwasser selbsttätig durch die Luftkammern über ein Wasserschenkelprofil ab in eine darunterliegende Sehwitzwasserrine und wir-1 dann nach unten abgeleitet.
Sowohl das Hauptprofil, als auch die Ansehlußprofile sind so gestaltet, daß sie für Kittverglasung mit Haftrillen oder bei kittloser Verglasung mit Nasen vsfseken sind. Sin Abplatzen des Kittes wie bei- den vorbekannten Bauarten scheidet aus«
Eiiifahhes Auswechseln der !Profile beim Fensterbau gestattet die Fertigung von Einfach-oder Verbundfenstern. Fur Türen und dergl. sind die profile entsprechend anzuordnen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei zweckmäsigen AusfürhungsBeispielen, einem Einfachfenster und einem Verbundfenster mit Doppelverglasung, dargestellt. Es zeigen darin:
Fig.l ein Einfachfenster im Schnitt,
Fig-2 -das gleiche Fenster im anderen Schnitt, Fig.3 ein Verbundfenster mit Doppelverglasung im Schnitt, Fig.4 das gleiche Fenster im anderen Schnitt, Fig.5. ein Kämpferprofil und
Fig.6 ein Bandprofil für einfache Fenster.
Der Rahmen des zweiflügeligen Einfachfensters(Fig.1,2}, ist zusammengebaut aus quadratischen recht&und linksseitigen Hauptprofilen 1,2« Mittels der Bandprofile 3 sind die Flügel drehbar um den'Zapfen« Sei geschlossenem Fenster kommen die Flügel zur Anlage
an die Rahmenprofile 4, welche 4a- Futterrahmen e4s®-@l,S ..i«. Die
Abdichtung erfolgt durch die Auflegeflächen 5 sowie die Buna^Schwammdiehtung έβ Die Luftkammem besteht aus dem größeren Teil 7 und dem kleineren .Teil 8, Die Haftrillen la,2a dienen in Gemeinschaft mit der Leiste'8 zur Verkittung und Befestigung der Scheiben.
Bei dem Verbundfenster mit Doppelverglasung(Fig.3,4) mit zwei Flügeln besteht eier Bahnen des Innenfensters aucn aus den quadratischen Hauptprofilen 1?2, auf welchen die linheits-Verbundprofile 9 die Rahmen für das Außenfenster anlegen und die mittels des Bandprofils IQ für sich drehbar sind, während die Eahmen des Ha^ptfensters drehbar sind um das Bandprofil 3· Auch hier ist das Bahmenprofil 4 nebst der Abrichtung 5 durch die Auflagefläche sowie die Buna-Schwammdiehtung 6 vorhanden. Das Rollaiylen„Sonderprofil dient für die Eolladen. Es ist besonders hart aus-
gebilöet, um den Verschleiß zu verhindern. Dies'Luft kammern 7t ζ®*' dienen dem beshhiiebenen Zweck.
Das Kämpferprofil für Fenster mit OberlicJit und Unterflügel(Pig*5) unö. das Sandprofil für einfache Fenster (Fig. 6} können als Sonderprofile en' sprechend eingebaut werden*
Die Irf indung ist nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränk1
und kann für andere ^weeke entsprechend angewendet werden, z.B. lüren, Tor» lindfänge, Drehtüren oder andere Konstruktionen«

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  1. ^.^i^i

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