DEP0036779DA - Druckkammerlautsprecher mit mehreren Schallkanälen, die von der Druckkammer zum Trichtereingang führen - Google Patents
Druckkammerlautsprecher mit mehreren Schallkanälen, die von der Druckkammer zum Trichtereingang führenInfo
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Description
Siemens & Halske ■■ , 'Mönchen,..:den 4-«l«49
Aktiengesellschaft
Berlin-Siemensstadt PA· 9/520/85
■Briefanschrift* . '
München 1
Dienerstr* 15/16
Dienerstr* 15/16
Druckkan me rlautspre ch'er mit mehreren Schallkanälen* die : __ _ __ _ von der Druckkammer zum Trichter eingang führen^
Bei bekannten Druckkammerlaut Sprechern führen im allgemeinen mehrere Schallkanäle von der Druckkammer zum
!.riehtereingang, deren Öffnungen annähernd gleichmässig über die der Membran'zugekehrte Druckkammerfläche· verteilt sinde Es werden hierdurch gleichlange Schallwege
für von verschiedenen Membranpunkten ausgehende Schall— strahlen zum Trichter.gebildetr zur Unterdrückung von
Interferenzen? doh« Schallauslöschungen, die durch Schallumwege verursacht werden können» Diese Schallfeanile
wurden bisher ringförmig ausgebildet und befanden sich in einem nach Art einer Zwiebel ausgebildeten Begrenzungskörper der Druckkammer,, Bei einer Vielzahl solcher Ring- '
kanäle musste man aber die Zwiebel aus entsprechend vielen ringförmigen Einzelteilen aufbauen, was fabrikatorisch
gewisse Schwierigkeiten feereitet und demzufolge für grössere Stückzahlen nicht in Betracht kommt«
"G-emäss der Erfindung werden die Schallkanäle in Form von Schlitzen ausgebildet t die sich im Bereich der Druckkammer
in der Breite,, vorzugsweise radial* von innen nach aussen erstrecken» Im einfachsten Falle laufen die Schlitze strahl
lenförmig vom Mittelpunkt der Druckkammerfläche in ihrer Breite zum Aussenrand der Druckkammer hin«» In Abweichung ,,
davon kann man die Schlitze ngtch'-Ar.t von Turbinen-Schau-
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fein auch etwas gegen die Radien schrägstellenj das Grundprinzip der Breitenerstreckung der Schlitze bleibt hierbei
erhalten« Die Verteilung der Schlitzöff mangen über die Druckkammerfläche ist vorzugsweise gleiehmässig? damit
möglichst gleiche Schellwege für Schallstrahlen von beliebigen Membranpunkten zum Trichtereingang erzielt werden»
Der Querschnitt der Schlitze bleibt von der Druckkammer bis zum Trichtereingang im wesentlichen konstant, gegebenenfalls
unter Anwendung besonderer Maßnahmen; es ist Öedocn auch möglich}· von der Druckkammer ausgehend eine
vom Trichterverlauf entsprechende Querschnittserweiterung vorzunehmen, vorzugsweise exponentiell bzwe in Annäherung
konische
Der zwiebeiförmige Begrenzungskörper der Druckkammer besteht gemäss der Erfindung zweckmässig aus einem Stück
und die Schlitze werden durch Einfrasen oder analoge Bearbeitung gegebenenfalls im Spritzgussverfahren hergestellt
ο Fo-Ch günstiger ist es, d-en Begrenzungskörper nach der weiteren Erfindung in einem Stück mit dem Deckel des
Druckkammer syst ems, vorzugsweise als Sprit p.gussteil, herzustellen? sodass eine besondere Zwiebelt ganz überflüssig
"wirde Beide Formen besitzen besondere fabrikatorische Vorteile«
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abb» 1-5 beispielsweise erläuTert»
Dabei zeigt Abb. 1 einen Querschnitt durch das gesamte Druckkammer-LautSprechersyst em und Abbe 2 eine Ansicht
des Systemdeckels von unten gesehen» Die Abbe 3-5 Stellen zweckmässige vusführ-ungsformen des Systemdeckels dar«
Das Lautsprechersystem nach Abb. 1 besteht aus dem beispielsweise permanenten, magnetsystem 1 und dem zylindrischen
Magnetpol 2. Die z.B. aus Aluminiumfolie hergestellte kalottenförmige Membran 5 ist mit der im Hingspalt des
Magnetsystems beweglichen Schwingspule 4- versehen» Der der Form der Kaiottenmeinbran 3 angepasste Begrenzungskörper 5
ist in den Systemdeckel 6 eingefügt und bildet die Druck—
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!kammer 7« ita?findungsgemäss befinden sich im Begrenzungsköfcper 5 die Schlitze 8? die von der Druckkammer 7 zum
Eingang des Trichters 9 führen "und sich in ihrer Breite b9 Torzugsweise radial, von innen nach aussen erstrecken
Aus Abb. 2 ist die Verteilung der Schlitze 8 von unten auf den Systemdeckel 6 gesehen? ersichtlich-. Es sind beim
Ausführungsbeispiel sieben Schlitze dieser Art vorgesehen* die sich in gleichmässiger Anordnung radial über die
Druckkammerfläche verteilen* Besonders zweckmässig ist es dabei, eine ungerade Anzahl von Schlitzen 8 zu benutzen^ da
in diesem Falle jeweils ein Schlitz auf die Mitte des Zwischenraums der beiden gegenüberliegenden Schlitze zeigt®
Die Schlitze können demzufolge nicht ineinander verlaufen« Man kann anstelle von sieben Schlitzen selbstverständlich
auch eine andere ungerade Anzahl wählenr z.B. neun Stück» Die Schlitzdicke a ist so gross gewählt, dass die Summe
der Schlitzflächen den gewünschten akustischen Widerstand an der Membran lie.ferto Der Schlitzquerschnitt bleibt
zwischen der Druckkammer 7 und dem Eingang des Trichters 9 im wesentlichen konstant, oder nimmt nach dem Gesetz
der Trichtererweitcrung zua Es ist dabei die Summe der Schlitzöffnungen auf der Druckkammerseite gleich der Aus—(
trittsflache des Systems an der Stelle, wo der Trichter ansetzt« Bei der vereinfachten Ausführungsform gemäss Abbel
ist diese Bedingung verhältnismässig schwer realisierbarf da sich die Schlitze an einer bestimmten Stelle überschneiden?
sodass ein Teil der Öffnungsfläche auf der Trichter— seite verlorengeht,. Die weitere Erfindung vermeidet diesen
SFa ent eil ^dadurch, dass die Schlitze auf der Trichterseite zur Vergrösserung ihrer Austrittsfläche durch eine konische
oder kegelstumpfartige Aushöhlung im Begrenzungskörper abgeschrägt sind. Häheres hierüber geht aus der Deckelzeiehnung
Abb· 3 hervor, wo auf der Austrittsseite die konische Aushöhlung 10 vorgesehen ist? in die die Schlitze einmünden,«
Die Summe der Schlitzöffnungen ist auf der Druckkammerseite im wesentlichen gleich der Summe der SchlitzÖffnungenf die
auf der Austrittsseite auf einem Kegelmantel liegt. Die Summe dieser Schlit_zöffnungen ist wiederum annähernd gleich
der kreisförmigen Öffnuhgsfläche 11» an die der Trichter 9 angesetzt ist» Eine abgewandelte Ausführungsform ist in
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Abb» 4 dargestellt, "und zwar befindet sSich hier...auf ■ der Trichterseite eine zylindrische Aushöhlung 12f auf deren
.Zylindermantelfläche die Schlitze einmünden* Die Summe1 der dort mündenden Schlitze ist wiederum annähernd gleich
der kreisförmigen Austrittsflächd 11; Um störendd akustische Erscheinungen in der zylindrischen Aushöhlung 12
zu vermeiden? ist in dieser ein kegelförmiger Fährungs— körper 15? mit der Spitze zum Trichtereingang zeigend?
angeordnet« Der Deckel nach Ab "tu 5 entspricht bezüglich seiner Austrittsöffnung annähernd dem der Abb» 3? er besitzt
aber eine kegel stumpf art ige Aushöhlung 1O0. Bei" dieser Porin der Abschrägung für die Schlitze ist die Flächenanpassung
u»U» genauer, zu verwirklicheno Auf der Druckkammerseite ist der Deckel am Rand kegelförmig geformt^mit
einer etwas kleineren Wölbung in der Mittel Es eignet sich für eine Membran f die t aus einem Kegelstumpf besteht 9
über deren kleinerer Öffnung sich eine Kalotte in Richtung der grösseren wölbt«, Zum Herstellungs-verfahren, für
den-die Schlitze enthaltenden Begrenzungskörper 5 ist zu bemerken? dass letzterer in den Systemdeckel 6 eingefügt
und. dort· durch Stifte oder Schrauben gehalten·werden kann« Die Schlitz© werden eingefräst oder analog eingearbeitete
Zw&ßkmässiger ist es' ue'U« y wenn Begrenzungskörper und Systemdeckel
aus einem Stück bestehen, wobei die herstellung vorzugsweise als Gussteil cder noch besser als Spritzguss-Teil1
erfolgt.« Im' übrigen ist es nicht unbedingt erforderlich, die Schlitze radial oder etwas schräg gestellt anzuordnen,
man kann vielmehr aueh gewölbte oder sternförmig verteilte Schlitz'e benutzend Die Erfindung ist im übrigen
auch bei anderen .Membranformen anwendbar f z«B» bei einer entgegengesetzt gewölbten. Kalotte ^uf der.e,n Innen&eite
die Druckkammer liegt, ' '
7 Patentansprüche
2 Blatt Zeichnungen
2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- - 5 Patentansprüche1β Druckkammerlautsprecher mit mehreren Schallkanälen, die von der Druckkammer zum Trichtereingang führen, dadurch gekennzeichnet, dass" die'Kanäle in Form'von Schlitzen (8)·-'ausgebildet sind und sich im Bereich der Druckkammer '(7) in der1 Breite (b)r vorzugsweise sadial, von innen1nach aussen erstreckende Lautsprecher n£ich Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet j dass der Quersdhnitt 'der Schlitze von der Druckkammer zum Trichtereingang konstant ist oder exponentiell bzw* in Annäherung konisch zuhimmt{i ■3* Lautsprecher nach Anspruch 1 oder 2?.gekennzeichnet durch eine ungerade Anzahl von .Schlitzen (8) in vor-: zugsweise glei-chmässiger Verteilung über die der. Membran zugekehrte Begrenzungsfläche der Druckkammer (7)»4* Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1-3»· dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (B) auf. der Triehterseite zur Vergrö'sserung ihrer G-e samtaustritt sf lache 'durch eine konische bzwc kegelstumpf artige Aushöhlung (10 ) im.Begrenzungskörper (5) abgeschrägt sind..5«. Lautsprecher nach einem der Ansprüche- 1 - 3? dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (&) .auf der Trich— terseite zur Vergrößerung ihrer G-eäamtaustrittsflä- . ehe durch eine zylindrische Aushöhlung (12) im Begrenzungskörper abgeschnitten sind? Innerhalb'-welcher Aus-. höhlung' (12) ein kegelförmiger.Führungskörper' (13) mit der Spitze zum Trichtereingang zeigend angeordnet ist.6«, Lautsprecher nach einem, der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet j dass der die Schlitze (8) enthaltende Begrenzungskörper (5)·, vorzugsweise aus einem Stück mit dem Deckel (6) des Druckk-aLim9-i"'^<yüoems als Spritzgussteil hergestellt ist^'7β Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 - 5? daäurch 'gekennzeichnet, dass der die Schlitze (8) enthaltende Begrenzungskörpe'r (5) mit vorzugsweise, konischer Form ■ in den Deckel (6) des Dru^kkarnrn.ere.yotcns eingefügt ist.«
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