DEP0036729DA - Rutschbahn für Fördergut gemischter Stückigkeit - Google Patents
Rutschbahn für Fördergut gemischter StückigkeitInfo
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Description
Hut seilbahn für Fördergut gemischter Stückigkeit*
Bei Rutachwegen kommt es häufig auf eine möglichst schonende Behandlung des Fördergutes an,. Die Erfüllung dieser Forderung
ist besonders dann schwierig, wenn es sich, m.e z»Be bei Kohle* um Fördergut gemischter Stückigkeit handelt, dUh* um Fördergut,
das teils grobstückig, teils feinstückig late Damit das Fördergut auf der Rutschbahn nicht haften bleibt, muß die Neigung,der
■Rutschfläche dem kleinstückigen Anteil des Fördergutes angepaßt werden* Dies© Neigung ist aber für die größeren Stücke in der
Regel zu groß, sie nehmen in der Geschwindigkeit zu und werden durch Aufeinanderprallen und durch Überrollen zerschlagen und
zerrieben,*
Gegenstand der Erfindung ist eine Rutschbahn-, die den vorgenannten Mangel vermeidet! die neue Lösung besteht darin, daß die
Rutschbahn — zumindest auf einem Teil, vorzugsweise dem unteren Teil ihrer Länge - in zwei untereinander liegende Teilbahnen verschiedener Neigung,, von denen die obere den grobstückigen Anteil
des Fördergutes und die untere den feinstückigen Anteil führt, aufgegabelt 1st und daß diese beiden Seilbahnen durch die In der
Seitenansicht auseinanderlaufenden Kämme und Täler einer Im übrigen wellblechartigen Fläche gebildet sind«
Die Zeiohnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispielj es zeigt
Fig« 1 eine im wesentlichen im Schnitt dargestellte Seiten*. ansicht des Ausf'ührungsbeispielsj
Fig* 2 eine Vorderansicht des wellblechartigen Teils;
Fig* 3 einen Schnitt des wellblechartigen Teils nach der Linie III-III der Fig.l«
Der Darstellung ist die Annahme zugrundegelegt, daß es sich um eine Kohlenrutsone handelt* In Pig* 1 ist mit 1 die eigentliche
Rutschbahn, mit 2 der wellblechartige Teil der Rutschbahn, mit 3 die obere Abdeckung der Rutsche und mit 4 ein an die Rutsche
sich-anschließender Bandförderer bezeichnet! auf seine Ausbildung kommt es hier nicht weiter an* Die Rutschbahn 1 gabelt sich an
der Linie A in zwei Teilbahnen auf, die durch die Kämme 2a und die Täler 2b einer wellblechartigen Fläche gebildet si'nö.j jedoch
ist zu beachten, daß gegenüber normalen -Wellblechen die Kämme und Täler in der Seitenansicht nicht parallel zueinander verlau«
fen, sondern, bei A beginnend, auseinanderlaufen, wie das auch die Fig»2 und 3 deutlich machen« Der, Abstand der Kämme 2a wird je
nach der Stückigkeit des fördergutes größer oder kleiner gewählt«, Handelt es sich bei dem Fördergut, wie es in der Zeichnung angenommen
istj um Kohle, so werden die Kammabstände so gewählt, -daß die gröberen Stücke 5 auf der durch die Kämme 2a gebildeten Teil-bahn
verbleiben, während die !feineren Stücke und der staubförmig© Anteil (zusammen mit 6 bezeichnet) in die Vertiefungen gelangen?
deh« sich auf der durch die Täler 2b der wellblochartigen Fläche gebildeten Teilbahn bewegen* Die Neigung dieser Teilbahn wird so
gewählt, daß die feinen Korngrößen in Bewegung bleiben, währ ρ*· α die Neigung der durch die Kämme gebildeten Teilbaiin ger-h.^er i-st5
derart,, daß sie der Rutschfähigkeit der größeren Stücke angepaßt ist.« Am Ende der oberen Teilbahn kommen die gröberen Stücke auf
das Feingutbett zu liegen, wodurch sowohl diese gröberen Stücke wie auch das sich anschließende Fördermittel, im Ausführungsbeispiel der sich anschließende Bandförderer 4, geschont werden. Da
die groben Stücke nicht mehr über die unteren Lagen und kleineren Korngrößen in der Rutsche rollen oder rutschen, so werden auch
diese geschont und vor einer weiteren Zerreibung bewahrt».
Die Erfindung ist außer bei Rutschen, wie sie in der Zeichnung dargestellt sind, allgemein bei Rutschflächen anwendbar, z«B«
auch bei geneigten oder lotrechten Wänden von Behälternj die wellblechartige Ausbildung erhöht zugleich das Widerstandsmoment dür
die neue Rutschflache bildenden Wand»
Wenn oben und in den Patentansprüchen von Fördergut gemischter Stückigkeit gesprochen wird, so ist dieser Ausdruck einmal in dem
Sinne zu verstehen, daß es sich un Fördergut handelt, das zugleich teile grobstückig und teils !einstückig ist, Es ist ferner
aber auch darunter der Fall zu vorstehen, daß zeitlich nacheinander mit der Rutschbahn Fördergut gröberer Stiickigkeit und Fördergut
feinerer Stückigkeit gefördert werden soll. Es wird alsdann mit der neuen Rutschbahn, ohng daß eine Umschaltung erforderlich
wäre, eine selbsttätige Anpassung der Neigung der Rutschbahn an die Stüekigkeit des Fördergutes erreicht.
pruch
Claims (1)
- PatentanspruchRutschbahn für Fördergut gemischter Stückigkoit, dadurch gekennzeichnet, daß sie - zumindest auf einem. Teil, vorzugsweise dem unteren Teil ihrer Länge — in zwei untereinander liegende Teilbaiinen verschiedener Neigung, von denen die obere den grdbstüokigen Anteil des Fördergutes und die untere den foinstückigen Anteil /führt., aufgegabelt ist und daß diese beiden Teilbab.nen durch die in der Seitonansicht auseinanderlaufenden Kämme und Täler einer im übrigen wellblechartigen Fläche gebildet sind.« 5 ■-
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