DEP0036646DA - Rundstricknadel - Google Patents
RundstricknadelInfo
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Description
Es sind schon seit Jahrzehnten Rundstricknadeln im Gebrauch, bei denen die starren Nadelspitzen durch ein federndes, leicht biegsames Zwischenstück miteinander verbunden sind. Dieses Zwischenstück kann z.B. aus einem Geflecht von dünnen Drähten (Drahtseil), einem Drahtgespinst (Brillenbügeldamast) einer Zusammensetzung von Gelenkteilen (Kette o.dgl.) bestehen. Das Zwischenstück wird gewöhnlich in Bohrungen der Nadelspitzen eingeschoben und darin durch Einkitten, Einhämmern, Löten oder Schweißen befestigt. Alle diese Ausführungen sind bekannt und brauchen nicht näher erörtert werden.
An den Übergangsstellen von dem federnden Zwischenstück zu den starren Nadelenden traten bei derartigen, zusammengesetzten Rundstricknadeln meist erhöhte Beanspruchungen wechselnder Art auf, die leicht zu Biegungs- oder Knickrissen im Zwischenstück, zu Ausspleißungen der Drahtseilchen, des Damastes usw. führen. Tritt dies ein, so wird die ganze Nadel gleich unbrauchbar, da die Wolle beim Stricken in den Rissen bzw. Aufspleißungen hängen bleibt. Hauptzweck der Erfindung ist deshalb, ein Mittel gegen die Auswirkungen dieser mechanischen Schäden an Rundstricknadeln zu schaffen. Zur Unwirksammachung dieser Schäden wird nach der Erfindung vorgeschlagen, zumindest das Zwischenstück derartiger Rundstricknadeln mit einem
Überzug aus einer biegsamen Masse zu versehen. Als solche Masse kommen Zelluloid oder irgend eine Kunstmasse, z.B. Kunstharz, in Frage.
Die Massen können auf das fertige Zwischenstück durch Streichen, Spritzen oder Tauchen aufgebracht und dann durch Trocknen, Erwärmen o.dgl. verfestigt werden. Man kann aber auch derart vorgehen, dass man die Überzugsmasse zunächst in die Form dünner Röhrchen bringt, diese Röhrchen auf die Zwischenstücke aufschiebt und dann mit diesen zusammen oder auch die überstehenden Zwischenstückenden allein in die Öffnungen der Nadelspitzen einführt und darin befestigt. Sollten sich Schäden an den überzogenen Zwischenstücken einstellen, so bleiben diese Schäden im Innern des aufgebrachten oder aufgeschobenen Überzugs und können nach außen nicht so bald wirksam werden, wodurch die Gebrauchsfähigkeit der Rundstricknadeln erheblich gesteigert wird.
Ein weiterer Vorteil des Überzugs besteht darin, dass er das Zwischenstück gegen jede Art von Korrosion , vor allem gegen Rost schützt. Es ist deshalb nicht mehr notwendig, die Zwischenstücke aus korrosionsfreiem Material herzustellen oder mit solchem Material nach vorangegangener sorgfältiger Glättung zu überziehen. Man kann jetzt zur Herstellung der Zwischenstücke das handelsübliche Material verwenden, was die Herstellungskosten entsprechend verringert.
Es ist bekannt, Zelluloidüberzüge auf lange starre Stricknadeln, sog. Jackenstricknadeln, aufzubringen. Der Zweck hierbei war lediglich, ein angenehmeres Anfühlen der Nadeln zu erreichen. Ein mechanischer Schutz der vom Überzug umfassten Nadelteile kam hierfür nicht in Frage, da diese stabartigen, starren Teile keinerlei wechselnden Beanspruchungen ausgesetzt waren und Schäden durch Knickungen, Ausspleißungen usw. nicht erleiden können. Das angenehmere, weichere
und wärmere Anfühlen der Nadeln infolge der Überzüge tritt zwar auch bei Rundstricknadeln ein, doch spielt es hier nur eine untergeordnete Nebenrolle und war nicht vorwiegender Zweck der neuen Gestaltung. Auch traten die Schwierigkeiten für die Behandlung des Überzuges an den Übergangsstellen vom biegsamen Nadelzwischenteil zu den starren Nadelendteilen nicht ein.
Nach der vorliegenden Erfindung kann man auch die Nadelspitzen noch mit Überzügen versehen, die unabhängig von dem Überzug des federnden Zwischenstückes sind, auch aus anderem Material bestehen können und nicht besonders biegsam zu sein brauchen. Die Spitzenüberzüge können den Zwischenstücküberzug übergreifen und damit einen dichten und sauberen Übergang von der Nadelspitze zum Zwischenstück schaffen. Durch die verschiedenen Überzüge lassen sich farbige Wirkungen der Nadeln und damit ein erhöhtes Ansprechen auf den Geschmack des Publikums erreichen. Es ist selbstverständlich, dass an den Überzugsstellen der verschiedenen Überzüge sorgfältige Glättungen vorgenommen werden müssen. Die hierzu dienenden Mittel sind bekannt und bedürfen keiner näheren Erläuterung.
Auf der anliegenden Zeichnung ist in
Fig. 1 eine Gesamtanordnung und in
Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe der Endteil einer beispielsweisen Ausführungsform einer Rundstricknadel nach der Erfindung wiedergegeben.
Die dargestellte Nadel besteht aus dem biegsamen Zwischenstück, z.B. einem Drahtseil a, und den aus Stahlkernen gefertigten Nadelspitzen b. Das Drahtseil a ist in Bohrungen c der Spitzen b eingeführt und darin befestigt. Der biegsame Überzug d des Zwischenstückes a endet vor der Nadelspitze b, wie dargestellt, oder ragt ein Stück in die Bohrung oder Öffnung c der Spitze hinein. In letzterem Falle genügt es, wenn der Überzug e der Nadelspitze b bis an den Überzug d des
Zwischenstückes a vor der Nadelspitze b, so lässt man den Spitzenüberzug e, wie gezeichnet, ein Stück über den Überzug d herübergreifen und schrägt ihn am Ende bei f ab, um eine geglättete Übergangsstelle zu schaffen. Der Überzug e verdeckt dann den Spalt zwischen Überzug d und Nadelspitze und trägt zum weiteren Schutz des Übergangs vom Drahtseil a zur Nadelspitze b bei.
Claims (4)
1.) Rundstricknadel, bei der die starren Nadelspitzen durch ein federndes, leicht biegsames Zwischenstück miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Zwischenstück (a) mit einem Überzug (d) aus einer biegsamen Masse versehen ist.
2.) Rundstricknadeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug (d) aus einer biegsamen Masse in Form eines aus dieser Masse bestehenden Röhrchens auf das Zwischenstück (a) aufgeschoben und dann mit diesem zusammen oder auch die überstehenden Zwischenstückenden allein in die Öffnung (c) der Nadelspitzen (b) eingeführt und darin befestigt.
3.) Rundstricknadel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelspitzen (b) ebenfalls mit Überzügen (e) versehen sind, die unabhängig von dem Überzug (d) des federnden Zwischenstückes (a) und auch aus anderem Material bestehen können.
4.) Rundstricknadel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Überzüge (d, e) aus Zelluloid oder einem Kunststoff, z.B. Kunstharz, bestehen.
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