DE719733C - Verfahren zur Herstellung von Pinseln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pinseln

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DE719733C
DE719733C DEB185379D DEB0185379D DE719733C DE 719733 C DE719733 C DE 719733C DE B185379 D DEB185379 D DE B185379D DE B0185379 D DEB0185379 D DE B0185379D DE 719733 C DE719733 C DE 719733C
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DE
Germany
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pin
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bristles
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Expired
Application number
DEB185379D
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English (en)
Inventor
Sigmund Beck
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/08Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
    • A46B3/10Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like
    • A46B3/12Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like specially adapted for paint-brushes

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Pinseln Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von. Pinseln, deren borstenseitig sitzende Stielenden in bekannter Weise eine axial verlaufende Bohrung oder einen radial durchlaufenden Einschnitt besitzen, in welchen der von der Kopfseite der Borsten her in das Borstenbündel eingedrückte Zapfen zu liegen kommt.
  • Bei den bekannten Pinseln dieser Art dient der im Borstenbündel sitzende Zapfen dazu, den Pinselstiel in axialer Lage zum Borstenbündel zu halten. Da der Zapfen von der Fahnenseite der Borsten her in das Borstenbündel eingedrückt wird, tritt ein entsprechender Borsten verlust am verfügbaren Borstenbündel ein, wodurch die Verwendungsfähigkeit des Pinsels in ungünstiger Weise beeinfiußt wurde.
  • In gleicher Weise hat man versucht, die axiale Lage des Stielkopfes dadurch herbeizuführen, daß man das Stielende mit einer Kopfplatte versehen hat, die sich in ihren Abmessungen dem lichten Durchmesser der Ringzwinge anpaßte, oder man verwendete Ringzwingen, an welchen Halsringe zur Führung des Stielendes angerollt waren, oder auch Ringzwingen, die als Kapselzwingen ausgebildet waren, deren stielseitiges Teil dem gleichen Zweck diente.
  • Diese bekannten Herstellungsverfahren bedingen die Verwendung teuerer Pinselzwingen und bei der teilweisen Vernagelung der Ringzwinge mit dem Stiel umständliche Fabrikationsmaßnahmen, die den Gestehungspreis des Pinsels in erheblichem Maße beeinflussen.
  • Durch das Verfahren gemäß der Erfindung wird die Herstellung der Ring- bzw. Flachpinsel wesentlich vereinfacht, indem das mit Querrillen versehene- Teilstück des Zapfens von der Kopfseite der Borsten her in das Borstenbündel eingedrückt und in diesem vulkanisiert wird. Der in bekannter Weise vorgebohrte und geschlitzte Stielkopf wird alsdann auf den axial im Dorstenbündel sitzenden Zapfen aufgesetzt und der innerhalb des Zwingenringes verbleibende freie Raum mit einem Bindemittel ausgegossen.
  • Auf der Zeichnung ist das Verfahren zur Herstellung von Ring- bzw. Flachpinseln gemäß der Erfindung in den einzelnen Arbeitsgängen dargestellt.
  • Es zeigt: Abb. i den Stiel für einen Ringpinsel teilweise im Schnitt, Abb. a eine Seitenansicht hierzu, Abb.3 eine Draufsicht auf den Stielkopf, Abb. q. den fertiggestellten Ringpinsel im Querschnitt, Abb. 5 und 6 den Stielkopf eines Flachpinsels in Vorder- bzw. Seitenansicht, Abb.7 -eine Draufsicht hierzu, Abb.8 die Stielkopffassung im Querschnitt am fertiggestellten Flachpinsel und die Abb.9 und io die in die Borstenbündel bzw. den Stielkopfenden eingreifenden Zapfen in Ansicht.
  • Der zur Herstellung eines Ringpinsels dienende Stiel a. ist an seinem borstenseitig liegenden Ende mit einer axialen Bohrung b versehen. Der hierbei gebildete Zylinderteil ist durch Schlitze c unterteilt, dessen Stege für den in die Bohrung b einzusetzenden Zapfen/ eine Klemmwirkung ausüben.
  • Dem Verfahren gemäß der Erfindung entsprechend wird nach dem lagerechten Einsetzen des Borstenbündels cl im Zwingenring e in das Borstenbündel d, und zwar von der Kopfseite der Borsten her, der Zapfen/ eingedrückt und das Borstenbündel mit dem in ihm sitzenden Zapfen/ vulkanisiert. Hierauf wird das vorgebohrte Stielende auf den axial im Borstenbündel d sitzenden Zapfen/ aufgesetzt. Durch die Klemmwirkung der Seitenstege des geschlitzten Stielkopfes wird der Stiel auf dem Zapfen/ gehalten und ntmmehr der innerhalb des Zwingenringes e verbleibende freie Raum mit dem Bindemittel g, ausgegossen, das durch die freiliegenden Schlitze c hindurch zum Zapfen f vordringt und nach seiner Auftrocknung einen unveränderlichen, dabei zwangsläufig axialen Sitz des Stieles a im Zwingenring e zum Borstenbündel d herbeiführt.
  • Zur Herstellung von Flachpinseln entsprechend den Abb. 5 bis 8 dient ,ein Stiel lt, der an seinem Stielkopfende mit einem Längsschlitz i versehen ist, in dem der von der Kopfseite der Borsten her eingesetzte Zapfen k zu liegen kommt, der in gleicher Weise mit dem Borstenbündelnt vulkanisiert wird. Der geschlitzte Stielkopf wird auch hier auf dem im Borstenbündel in gehaltenen Zapfen k durch Klemmwirkung gehalten und dabei zwangsläufig zur axialen Lage gegenüber dem Borstenbündel gebracht. Nach dem Eingießen des Bindemittels g in den zwischen Stielkopfende und Zwingenring iz verbleibenden freien Raum dringt das- Bindemittel g in gleicher Weise durch die Querschlitze o bis zum Zapfen k vor, das nach dem Auftrocknen den einwandfreien Sitz des Stieles im Zwingenring n zum Borstenbündelm gewährleistet.
  • Die Zapfen/ und lz sind zu ihrer unvcränderbareii Lage im vulkanisierten Borstenbündel mit entsprechenden Querrillenp versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Pinseln, deren borstenseitig liegende Stielenden eine axial verlaufende Bohrung oder einen radial durchlaufenden Einschnitt besitzen, in welchen ein im Borstenbündel sitzender Zapfen zu liegen kommt, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Querrillen :.;,;-! versehene Teilstück des Zapfens (f, k@) v(,n der Kopfseite der Borsten her in das Borstenbündel eingedrückt und in diesem vulkanisiert wird, worauf der in bekannter Weise vorgebohrte und geschlitzte Stielkopf auf den axial im Borstenbündel sitzenden Zapfen (f, k) aufgesetzt und der innerhalb des Zwingenringes verbleibende freie Raum alsdann mit einem Bindemittel (g) ausgegossen wird.
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