DEP0036322DA - Prismenanordnung - Google Patents

Prismenanordnung

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DEP0036322DA
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DE
Germany
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plane
light
symmetry
planes
prism
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Expired
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Inventor
Walter Dr. München Becker
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Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
Original Assignee
Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
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Description

Es ist bekannt, zur Vereinigung zweier paralleler Lichtbündel ein rhombisches Prisma, das Hüfner-Ablbrecht'sche Prisma, oder auch zwei getrennt voneinander angeordnete parallelepipedische Prismen zu verwenden, die wenigstens annähernd symmetrisch zur Symmetrieebene der einfallenden Lichtbündel, gegebenenfalls in der Lichteinfallsrichtung gegeneinander versetzt, liegen und deren Lichteintritts- (und Austritts-)Ebenen senkrecht auf der Symmetrieebene stehen, wobei die von den genannten Prismenebenen und den zur Lichteinfallsrichtung nicht parallelen, der Symmetrieebene benachbarten, verspiegelten Ebenen gebildeten Kanten in der Symmetrieebene liegen. Die sich in diesen Kanten schneidenden Ebenen schließen im allgemeinen einen Winkel von etwa 45° miteinander ein.
Bei diesen Anordnungen ist es von Nachteil, daß, beim Hüfner-Albrecht'schen Prisma, infolge des nicht senkrechten Ein- und Austritts der Lichtbündel Dispersion entsteht, bei der aus zwei 45°-Prismen bestehenden Anordnung, die Lichtbündel entlang den Lichtaustrittsflächen verlaufen müssen, was störendes Streulicht verursacht.
Ein Vorteil wird hier gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß eine Prismenanordnung Verwendung findet, die aus zwei parallelepipedischen Prismen besteht, die wenigstens annähernd symmetrisch zur Symmetrieebene der einfallenden Lichtbündel, gegebenenfalls in der Lichteinfallsrichtung gegeneinander versetzt, liegen und deren Lichteintritts- (und Austritts-)Ebenen senkrecht auf der Symmetrieebene stehen, wobei die von den genannten Prismenebenen und den zur Lichteinfallsrichtung nicht parallelen, der Symmetrieebene benachbarten, verspiegelten Prismenebenen gebildeten Kanten in der Symmetrieebene liegen und die sich in diesen Kanten schneidenden Ebenen einen Winkel von 60° miteinander einschließen. Selbstverständlich kann dieser Winkel, bei Inkaufnahme ungünstigerer Wirkung, auch innerhalb eines gewissen Bereiches von 60° abweichen.
Da die Lichtbündel senkrecht in die Eintrittsebenen eintreten und senkrecht aus den Austrittsebenen austreten, wird eine Dispersion vermieden. Aufgrund geometrischer Überlegungen ergibt sich ferner überraschenderweise, daß die auf die Lichtaustrittsebene nicht senkrecht auftreffenden Lichtbündelreste nach Reflexion an den der Symmetrieebene benachbarten verspiegelten Prismenebenen so reflektiert werden, daß sie in sich zurückfallend das Prisma entgegengesetzt zur Eintrittsrichtung wieder verlassen.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung ist in der Abbildung schematisch dargestellt.
Die zu vereinigenden Lichtbündel 1, 2 treffen auf die Eintrittsebenen 3, 4 der aus den zur Symmetrieebene A-A wenigstens annähernd symmetrisch liegenden Prismen 5, 6 bestehenden Prismenanordnung. Die die Trennlinie der beiden vereinigten Lichtbündel 7, 8 erzeugenden Kanten 9, 10 liegen in der Symmetrieebene A-A, können aber in der Lichteintrittsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sein. Die Lichtbündel 1, 2 treffen auf die Prismenebenen 11, 12, werden dort total reflektiert und verlassen nach einer zweiten Totalreflexion an den Prismenebenen 13, 14 die Prismen 5, 6 senkrecht zu den Austrittsebenen 15, 16. Ein Teil der Lichtbündel, die Reststrahlenbündel 17, 18, treffen nach der Totalreflexion an den Prismenebenen 11, 12 auf die Austrittsebenen 15, 16, werden dort total reflektiert und treffen senkrecht auf die verspiegelten Prismenebenen 13, 14, wo sie erneut reflektiert werden und nun in sich, aber entgegengesetzt zur Eintrittsrichtung, die Prismen 5, 6 wieder verlassen.
Die neue Anordnung ist beispielsweise geeignet für die gleichmäßige Beleuchtung von Spektralapparat-Spalten.

Claims (1)

  1. Zur Vereinigung zweier paralleler Lichtbündel dienende Prismenanordnung, insbesondere für die Spaltbeleuchtung von Spektralapparaten, bestehend aus zwei parallelepipedischen Prismen, die wenigstens annähernd symmetrisch zur Symmetrieebene der einfallenden Lichtbündel, gegebenenfalls in der Lichteinfallsrichtung gegeneinander versetzt, liegen und deren Lichteintritts- (undAustritts-)Ebenen senkrecht auf der Symmetrieebene stehen, wobei die von den genannten Prismen- ebenen und den zur Lichteinfallsrichtung nicht parallelen, der Symmetrieebene benachbarten, verspiegelten Prismenebenen gebildeten Kanten in der Symmetrieebene liegen und die sich in diesen Kanten schneidenden Ebenen einen Winkel von etwa 60° miteinander einschließen.

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