DEP0036212DA - Vorrichtung zum Fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerkzeugen, z. B. Rillenscheiben in den Boden - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerkzeugen, z. B. Rillenscheiben in den Boden

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DEP0036212DA
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DE
Germany
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soil
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English (en)
Inventor
Walter Dipl.-Ing. Düsseldorf Mackroth
Original Assignee
Heinrich Reining & Co. GmbH Landmschinenbau, Düsseldorf-Oberkassel
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Description

Vorrichtung zun; '.'fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerkzeugen z.B. Rillenscheibens in den Boden«
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Die J^e^e^fCmg bezieht sich f. uf eine Vorrichtung zum fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungs=· werkzeugen. z.B. Rillensctieibens in den Boden, durch welche die Bodenbearbeitungsgeräte leichter und billiger und in ihrer Wirkungsweise verbessert werden,sowie sich die Ilöglichkeit zu einem schnelleren Arbeiten durch Zusammenfassen mehrerer Arbeitsvorgänge in einen ergibt.
Bekanntlich erfordern verschiedene Bodenbearbeitungswerkzeuge, wie ζ.3. Hillenscheibens zum Erzeugen von Pflanzenrillen, eine bestimmte Belastung, um während der Arbeit genügend tief in den Boden einzudringen und auf Tiefe gehalten zu werden. Bei bekannten Maschinen und Geräten wird das "aschinengewicht, eine zusätzliche GewichtsbeLastung oder auch das Gewicht der Bedienungs-Ieate für diese Zwecke ausgenutzt. Der Kachteil beStehtv darin, daß das C-ewic it der Geräte oder Maschinen eine unliebsame, durch die Festigkeitsbeanspruchungen nicht geforderte Erhöhung erfährt, was einen großen Katerialaufwand verbunden n.it hohen Hosten bedeutet und eine Einsparung an Bedienungskräften unmöglich macht.
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Die-»»ung beruht auf dem Gedanfcen der zusätzlichen Anordnung von bekannten Bodenbearbeitungswerkzeugen, um ihre bei dem Arbeitseiiisatg auftretenden ab war tsgerichteten Senkrechtkräfte auf die zum Eindringen in den Boden zu bringenden Arbeitsweikgeugei so die Ri Henselae iben, wirken zu lassen,
Dementsprechend sind gemäß der ■ung den zum Eindringen in den Boden zu bringenden Werkzeugen eine abwärtsgerichtete Senkrechtkraft beim Arbeitseinsatz ergebende Werkzeuge mit dieser Kraft,auf erstgenannte Werkzeuge wirkend, zugeordnet» Als die Senkrechtkraft ergebende Werkzeuge körinen die bekannten Bodenbearbeitungswerkzeuge, wie Grubberζinken, Häufelkörper, Hackmesser usw. dienen. Hierdurch erreicht, daß das Gerät erheblich leichter gehalten werden kann und sich daher auch billiger ausführen läßt und dag außerdem ein mit Riioksieht auf das Eindringen in den Boden erforderlicher Bedienungsmann in Fortfall kommen kann, was eine Verbilligung des Arbeitens mit dem Gerät bedeutet. Die einziehende Wirkung des Zusatzwerkzeuges kann erforderlichenfalls durch eine Bodenrolle oder einen Bodenschleifschuh begrenzt sein. Namentlich bei schweren BÖ-den wirkt sich die ---ungegemäße Maßnahme vorteilhaft aus.
Die Bode na ngrdü-ff sst el Ie der auf Singug in den Boden wirkenden Werkzeuge liegt in der Regel vor den zum Eindringen in den Boden zu bringenden Werkzeugen, so/daß die Zusaizwerkseuge eine Vorbearbeitung oder Vorbereitung des Bodens übernehmen können.
Die iung läßt es zu, zwei Arbeitpverrichtungen in einen Arbeitsvorgang zusammenzufassen, indem die auf .Einzug in den Boden wirkenden Werkzeuge, so z.B. in Form von Grubberzinken, in der für einen Arbeitsgang erforderlichen Anzahl zusätzlich zu der für einen Arbeitsgang notwendigen Anzahl und zum Eindringen in den Boden zu bringenden Werkzeugen, wie Ri1lenscheiben, vor-
gesehen werden. "Durch eine solche Anorfinung wird eine Combination von zwei gl eich ze i tig wirkenden Bodenbearbeitungsgeräten geschaffen, bei welcher die Werkaeuge des einen Geräts die Wirkungsweise der Werkzeuge des anderen Geräts beeinfIuSen. Mit einem solchen kombinierten Gerät körnen beispielsweise die für die Vorbereitung eines Pflanzbeetes erforderlichen Lockerungsarbeiten und" das Ziehen der Pflanzrillen gleichzeitig vorgenommen Werdens wodurch das Gerät in seiner Arbeitsweise sehr wirtschaftlich wird.
Die auf Einzug in den Boden wirkenden Werkzeuge können auch eine solche Anordnung haben, daß sie den Boden in der Fahrspur, z.B. eines das Gerät ziehenden Schleppers, bearbeiten. Auf diese Weise übernehmen die Werkzeuge die Aufgabe der an sich bekannten Spurlockerer beim Schleppereinsatz.
Die Zeichnung veranschaulicht schema tisch zwei Ausführungsbeispiele der jf-frung.
Abb. 1 läßt ein mit schwenkbar angeordneten Eillenscheiben ausgerüstetes Gerät in Aufriß erkennen.
Abb. 2 verdeutlicht die Ungsgemege Einrichtung· bei über ein Gelenkparalielogramm angebrachte Hillenscheiben.
An den Lenkern 1 sind die RiIlenscheiben 2 angebracht. Die Lenker 1 sind bei 3 schwenkbar arc Fahrgestell befestigt, so/daß die Lenker auf- und ab schwenken können. Auf den Rücken 4 der Lenker wirken Stellhebel 5, welche eine .Peder enthalten, die das am Rücken der Lenker angreifende Hebelende auszuschieben bestrebt ist und die Lenker und damit die Scheiben in der Arbeitungsstellung nach unten drückt. An den Befestigungsart 6 der Rillenscheiben ist ein weiteres Bodenbearbeitungswerkzeug 7 angebracht, welches^in der Arbeitsriohtung gesehen,vor der Hillenscheibe zur Wirkung kommt. Bei den Ausführungsbeispiel hat das Werkzeug die Form eine* kleinen EMufelscharJ Das Werkzeug erzeugt während
der Arbeit eine nach unten gerichtete Senkrechtkxaft, die bestrebt ist. den Lenker 1 um den Anlenkungspunkt 3 nach unten zu pchwenken und hierdurch die BiIlensc bei be ir. den Boden einzuziehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 sind dia !Hillenscheiben 2 über Gelenkpara lie logramme 8 an dem Fahrgestell angebracht. Das auf Einzug in den Boden wirkende Werkzeug ist an dem Ge lenkpare lie logramm befestigt. Die Verwendung von Gelenkparallelogrammen zur V/erkzeugbefeetigung hat bekanntlich den Vorteil, daß bei einer Höhenverschiebung die Werkzeuge nur Bewegungen in senkrechter Richtung, eIso keine Schwenkbewegungen ausführen. Dies ist bei der o?ung aus dem Grunde von besonderer Bedeutungj weil hierdurch das Vorwerkaeug 7 immer die zum Erseugen der nach abwärts gerichteten Senkrechtlaraft günstigste lage beibehalten kann.
Eaturgemäß ist es auch möglich, die Befestigung der Vorwerkzeuge auf der dem Gerät abgewandten -Seite des Trägers der Rilienscheibe vorzunehmen und das Werkzeug mit einem Arm zu versehen, der ihm die Arbeitslage vor dem Werkzeug gibt.

Claims (4)

Schutzansprüche.
1. ) Vorrichtung gum Fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerksaugens z.B. ^illenscheiben, in den Bodenj gekennzeichnet durch die Zuordnung von eine abwartsgeriohtete Senkrechtkraft beim Arbeiten ergebenden Werkaeugen zu den zum Eindringen in den Boden au bringenden Werfeeugen mit dieser Senkrechtkraft auf letatere wirkender Anordnung.
2. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet s daß die Bodenangriffsstelle der auf Einzug in den Boden wirkenden Werkizeuge vor dem zum Ein-
dringen in den Boden zu bringenden Werkseugen liegt, . 3.) Voxiichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnets daß die auf Einzag in den Boden wirkenden Werkzeuge, so/in Porm von Grubber zinken, in für einen Arbeitsgang er forderlicher Anzahl zusätzlich zn der für einen Arbeitsgang notwendigen Anzahl von ζ ure Eindringen in den Boden zu bringenden Werkzeugen,' wie Hi1lenscheiben, vorgesehen sind»
4.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Einzug in den Boden wirkenden Werkzeuge eine in der Fahrspur, z.B. eines das Gerät ziehenden Schleppersi den Boden bearbeitende Anordnung haben.

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