DEP0036212DA - Vorrichtung zum Fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerkzeugen, z. B. Rillenscheiben in den Boden - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerkzeugen, z. B. Rillenscheiben in den BodenInfo
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Description
Vorrichtung zun; '.'fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerkzeugen
z.B. Rillenscheibens in den Boden«
6f ji-i, ■>■«■< U
Die J^e^e^fCmg bezieht sich f. uf eine Vorrichtung zum fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungs=·
werkzeugen. z.B. Rillensctieibens in den Boden, durch
welche die Bodenbearbeitungsgeräte leichter und billiger und in ihrer Wirkungsweise verbessert werden,sowie sich
die Ilöglichkeit zu einem schnelleren Arbeiten durch Zusammenfassen mehrerer Arbeitsvorgänge in einen ergibt.
Bekanntlich erfordern verschiedene Bodenbearbeitungswerkzeuge, wie ζ.3. Hillenscheibens zum Erzeugen
von Pflanzenrillen, eine bestimmte Belastung, um während der Arbeit genügend tief in den Boden einzudringen und
auf Tiefe gehalten zu werden. Bei bekannten Maschinen und Geräten wird das "aschinengewicht, eine zusätzliche
GewichtsbeLastung oder auch das Gewicht der Bedienungs-Ieate für diese Zwecke ausgenutzt. Der Kachteil
beStehtv darin, daß das C-ewic it der Geräte oder Maschinen
eine unliebsame, durch die Festigkeitsbeanspruchungen nicht geforderte Erhöhung erfährt, was einen großen Katerialaufwand verbunden n.it hohen
Hosten bedeutet und eine Einsparung an Bedienungskräften unmöglich macht.
E-i-
Die-»»ung beruht auf dem Gedanfcen der zusätzlichen Anordnung von bekannten Bodenbearbeitungswerkzeugen,
um ihre bei dem Arbeitseiiisatg auftretenden ab war tsgerichteten Senkrechtkräfte auf die zum Eindringen
in den Boden zu bringenden Arbeitsweikgeugei so die Ri Henselae iben, wirken zu lassen,
Dementsprechend sind gemäß der ■ung den zum Eindringen in den Boden zu bringenden Werkzeugen
eine abwärtsgerichtete Senkrechtkraft beim Arbeitseinsatz ergebende Werkzeuge mit dieser Kraft,auf erstgenannte
Werkzeuge wirkend, zugeordnet» Als die Senkrechtkraft ergebende Werkzeuge körinen die bekannten Bodenbearbeitungswerkzeuge,
wie Grubberζinken, Häufelkörper, Hackmesser usw. dienen. Hierdurch erreicht, daß das
Gerät erheblich leichter gehalten werden kann und sich daher auch billiger ausführen läßt und dag außerdem ein
mit Riioksieht auf das Eindringen in den Boden erforderlicher Bedienungsmann in Fortfall kommen kann, was eine
Verbilligung des Arbeitens mit dem Gerät bedeutet. Die einziehende Wirkung des Zusatzwerkzeuges kann erforderlichenfalls durch eine Bodenrolle oder einen Bodenschleifschuh
begrenzt sein. Namentlich bei schweren BÖ-den wirkt sich die ---ungegemäße Maßnahme vorteilhaft
aus.
Die Bode na ngrdü-ff sst el Ie der auf Singug in den Boden wirkenden Werkzeuge liegt in der Regel vor den
zum Eindringen in den Boden zu bringenden Werkzeugen, so/daß die Zusaizwerkseuge eine Vorbearbeitung oder Vorbereitung
des Bodens übernehmen können.
Die iung läßt es zu, zwei Arbeitpverrichtungen in einen Arbeitsvorgang zusammenzufassen, indem
die auf .Einzug in den Boden wirkenden Werkzeuge, so z.B. in Form von Grubberzinken, in der für einen Arbeitsgang
erforderlichen Anzahl zusätzlich zu der für einen Arbeitsgang notwendigen Anzahl und zum Eindringen in den
Boden zu bringenden Werkzeugen, wie Ri1lenscheiben, vor-
gesehen werden. "Durch eine solche Anorfinung wird eine Combination von zwei gl eich ze i tig wirkenden Bodenbearbeitungsgeräten
geschaffen, bei welcher die Werkaeuge des einen Geräts die Wirkungsweise der Werkzeuge
des anderen Geräts beeinfIuSen. Mit einem solchen kombinierten Gerät körnen beispielsweise die für die
Vorbereitung eines Pflanzbeetes erforderlichen Lockerungsarbeiten und" das Ziehen der Pflanzrillen gleichzeitig vorgenommen Werdens wodurch das Gerät in seiner
Arbeitsweise sehr wirtschaftlich wird.
Die auf Einzug in den Boden wirkenden Werkzeuge können auch eine solche Anordnung haben, daß sie
den Boden in der Fahrspur, z.B. eines das Gerät ziehenden Schleppers, bearbeiten. Auf diese Weise übernehmen
die Werkzeuge die Aufgabe der an sich bekannten Spurlockerer beim Schleppereinsatz.
Die Zeichnung veranschaulicht schema tisch zwei Ausführungsbeispiele der jf-frung.
Abb. 1 läßt ein mit schwenkbar angeordneten Eillenscheiben ausgerüstetes Gerät in Aufriß erkennen.
Abb. 2 verdeutlicht die ■Ungsgemege Einrichtung· bei über ein Gelenkparalielogramm angebrachte
Hillenscheiben.
An den Lenkern 1 sind die RiIlenscheiben 2 angebracht. Die Lenker 1 sind bei 3 schwenkbar arc Fahrgestell befestigt, so/daß die Lenker auf- und ab schwenken
können. Auf den Rücken 4 der Lenker wirken Stellhebel 5, welche eine .Peder enthalten, die das am Rücken
der Lenker angreifende Hebelende auszuschieben bestrebt ist und die Lenker und damit die Scheiben in der Arbeitungsstellung nach unten drückt. An den Befestigungsart
6 der Rillenscheiben ist ein weiteres Bodenbearbeitungswerkzeug 7 angebracht, welches^in der Arbeitsriohtung
gesehen,vor der Hillenscheibe zur Wirkung kommt. Bei den Ausführungsbeispiel hat das Werkzeug die Form
eine* kleinen EMufelscharJ Das Werkzeug erzeugt während
der Arbeit eine nach unten gerichtete Senkrechtkxaft, die bestrebt ist. den Lenker 1 um den Anlenkungspunkt
3 nach unten zu pchwenken und hierdurch die BiIlensc bei be ir. den Boden einzuziehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 sind dia !Hillenscheiben 2 über Gelenkpara lie logramme 8 an
dem Fahrgestell angebracht. Das auf Einzug in den Boden wirkende Werkzeug ist an dem Ge lenkpare lie logramm
befestigt. Die Verwendung von Gelenkparallelogrammen zur V/erkzeugbefeetigung hat bekanntlich den Vorteil,
daß bei einer Höhenverschiebung die Werkzeuge nur Bewegungen in senkrechter Richtung, eIso keine Schwenkbewegungen
ausführen. Dies ist bei der o?ung aus dem Grunde von besonderer Bedeutungj weil hierdurch
das Vorwerkaeug 7 immer die zum Erseugen der nach abwärts gerichteten Senkrechtlaraft günstigste lage beibehalten
kann.
Eaturgemäß ist es auch möglich, die Befestigung der Vorwerkzeuge auf der dem Gerät abgewandten -Seite des Trägers der Rilienscheibe vorzunehmen und das
Werkzeug mit einem Arm zu versehen, der ihm die Arbeitslage vor dem Werkzeug gibt.
Claims (4)
1. ) Vorrichtung gum Fördern des Eindringens von Bodenbearbeitungswerksaugens z.B. ^illenscheiben,
in den Bodenj gekennzeichnet durch die Zuordnung von eine abwartsgeriohtete Senkrechtkraft beim Arbeiten
ergebenden Werkaeugen zu den zum Eindringen in den Boden au bringenden Werfeeugen mit dieser Senkrechtkraft
auf letatere wirkender Anordnung.
2. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet s daß die Bodenangriffsstelle der auf Einzug in den Boden wirkenden Werkizeuge vor dem zum Ein-
dringen in den Boden zu bringenden Werkseugen liegt, . 3.) Voxiichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnets daß die auf Einzag in den Boden
wirkenden Werkzeuge, so/in Porm von Grubber zinken, in für einen Arbeitsgang er forderlicher Anzahl zusätzlich
zn der für einen Arbeitsgang notwendigen Anzahl von ζ ure Eindringen in den Boden zu bringenden Werkzeugen,'
wie Hi1lenscheiben, vorgesehen sind»
4.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Einzug in
den Boden wirkenden Werkzeuge eine in der Fahrspur, z.B. eines das Gerät ziehenden Schleppersi den Boden
bearbeitende Anordnung haben.
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