DEP0035850DA - Tabakpfeife - Google Patents
TabakpfeifeInfo
- Publication number
- DEP0035850DA DEP0035850DA DEP0035850DA DE P0035850D A DEP0035850D A DE P0035850DA DE P0035850D A DEP0035850D A DE P0035850DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steam
- shaft
- pipe
- mouthpiece
- stage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Ernst Becker (22c) @uraraer sba ch-Rhld«„ den 22.2β1949
Luisenstraße 7
Pat entanjae ldung^
"fabakpfeife"
Me Erfindung betrifft eine 1abakpfeifef in deren Schaft bzw« Rohr der Dampf so jeleitet wird,, daß er mögliehst
sauber und trocken aua dem Mundstück austritt«
Es sind pfeifen verschiedener Ausführung bekannt? in deren Schaft Räume sur Absonderung und Sammlung der Yerunreinigungen
des Dampfes angeordnet sind. Bei anderen Ausführungen versucht man eine besonders gute Reinigung durch den
jäinbau von leitern zu erreichen«, Es sind auch Pfeifen toekamat* in deren Rohr der Dampf mehrfach hin- und hergeleitet
wird β Bei diesen bisherigen Lösungen wird di@ Auf" gäbe ausschließlich als ein Kühlungs- u#ä Reinigungsproblein
betrachtet. Man hat dabei das Bestreben^ den Dampf möglichst weitgehend abgmktihlenj eine iemperaturer"höhung;
in der letzten Stufe vor dem Austritt des Dampfes aus dem Rohr wird jedoch nicht angestrebt und auch nicht erreicht
? weil die verwendeten Materialien hierfür schon ungeeignet sind« Pde Erfindung geht nun von der Grunderkenntnis
aus? dai3 es sich bei der Aufgabe* dem Mund einen trockenen^ sauberen Dampf zuzuführenf nicht nur um ein
Reinigungs- und Abseheidungeproblem handelt s sondern außerdem um eine wärmetechnisehe Aufgabe, und daß es nicht
entscheidend ist* daß der Dampf völlig abgekühlt ist, ü»B ist »war richtige daß Sabakpfeifen mit langem Dampfweg
gegenüber kurzen Pfeifen den Vorteil haben, daß si© einen saibereren Dampf abgeben* Das Eiel9 einen trockenen
Dampf £U erhalten? erreicht man nach der Erfindung aber auch dann9 wenn der Dampf zwar nicht völlig abgekühlt
iet9 wenn man ihn zunächst bis zu einem gewissen (Jrade abkühlt, dann aber wieder so aufwärrat, daß seine relative
Feuchtigkeit wesentlich unter 100 $ absinkt. Diese Tatsache Biacht sich die Erfindung zu Hutaee Dabei werden im ersten
feil des Dampfweges im wesentlichen die Verunreinigungen mit dem größeren Anteil der Feuchtigkeit niedergeschlagene
Χω !©taten !teil seines ül/eges wird der Dampf jedoch so ge-
führt* daß seine feiaperatur gegenüber der vorhergehenden Stufe wieder etwas erhöht wird? sodaß in diesem feil mQfe»
liehst keine Feuchtigkeit mehr ausgeschieden wird, weil hier Ice ine ünterschreitung des sogenannten Taupunktes
mehr "eintrittβ Dieser Torteil wird erzielt durch Anwendung fies bekannten Gegenstrom-Brinaipse Sie Führung des
Sampfes im Pfeifenschaft geschieht ez"£indungsgemäß in drei Stufen folgendermaßen s
In der ersten Stufe findet eine Abkühlung und, grobe Abscheidung stattι
in der zweiten Stufe wird die Abkühltang und Abseheiau&g fortgesetzt?
in der dritten Stufe findet eine geringe Wiederaufwärmang der Dampftesperatur vor dem Eintritt in das möglichst
kurze Mundstück statt s damit hier der Feuchtigkeit sausfall, weitgehend vermieden wird·
Bine in dieser "Weise gebaute Pfeife weist zunächst die bekannten Torteile der langen Pfeife auf bzw» einer der
bekannten Pfeifen mit hin- und hergeführtem Dampf, steigert diese aber noch dadurch^ daß mit größerer Sicherheit
eine Feuchtigkeitsabscheidung im letzten Seil des Schaftes vor dem Eintritt des Dampfes in den Mund unterbunden
wirdj sodaß das unangenehme Eindringen des sogenannten Babbers in das Mundstück vermieden wird«
Die erfindungsgemäß konstruierte Pfeife hat außerdem den Torteilg daß sie sehr leicht gereinigt werden kann, weil
die Schafteinbauteile beim Herausziehen des Mundstüekes* an welchem sie befestigt sipd? die abgeschiedenen Verunreinigungen
mit aus dem Schaft herausbringen und dann leicht mit einem Lappen abgeputst werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausflüirungsbeispiel der Ilrfindmng dargestellt. Dabei ist in Abb» I ein Querschnitt
durch eine pfeife mit dem erfindun&sgaiaäß aufgebauten Schaft unä Mundstück geseigt9 Abb„ 2 seigt die ScMTteinbauten
mit dem Anschluß a.22 das Mundstück in vergrößerter Darstellung^ Abbe 3 »eigt einen Querschnitt durch
den Schaft nach der linie A-B der Abbe 1»
In das Ansehlußende des Bfeifenkopfes 1 ist der Schaft 2 eingesteckt* in welchen seinerseits das Mundstück 3 ein gesteckt
ist» Der Schafteinbaa besteht aus dem frennblech 4 mit dem darauf befestigten und in eng@mt gut wärmeleiten
des Kontakt stehenden Bohr 5 «n$ dem an tern einen Snde des frennbleeh.es befestigten keller 6, Srennbleeh mnd Eohr
sind aus besonders gut wärmeleitendem Material, ζ»Β« Kupfer» hergestellt und in dem itanästück 3 befestigt. Der
Dampf tritt aus dem pfeifenkopf 1 in den Zwischenraum 7 ein und wird von diesem durch die Bohrung 8 des Sehaft»
stutisens in den Schaft Vorraum 9 gesaugt«, fen hier gelangt er durch die Bohrung 10 im Seiler 6 in den unteren Schaftraum
IX» Hier findet eine Abscheidung der grSberen ferunreinigungen und eine Ausfällung eines größeren Seiles der
feuchtmgteeit infolge der Ab&ühlijng des Dampfes durch die Fföifenrote-wandung statt« Btureh die Bohrungen 12 im
frennblech 4 gelangt der Banpf in den oberen Schaftraum 139 in welchem eine weitere Abselieidtang von Verunreinigungen xmß Feuchtigkeit sowie eine weitere Wärmeabgabe
stattfindet· 33er I3amp£ strömt hiesr wieder in der Biehtang auf den !Pfeifenkopf au. HaTGh das Ende 14 gelangt der
Bampf dann in das Bohr 5« Ba dieses Bohr allseitig von Bampf umströmt wird9 der noch eine höhere Seraperatur hat
als der in das Ende 14 eintretende f findet innerhalb des Eohres beiia Strömen in der Rielitiang auf «las Mundstück zu
eine geringe Wiederaufwärmung des Dampfes statte Infolge dieser Wieder aufwärmuiig wird die relative Feuchtigkeit
de3 Dampfes innerhalb des Eohres so niedrig, daß hier praktisch keine feuehfigkeitssaussciieidiang mehr stattfindet,
soäafi der Dampf trocken in das lltnidstuek 3 und durch dieses in den Mund eintritt» Damit innerhalb des Mundstückes
3 keine unerwünschte temperaturerniedrigung mehr möglich ist t wird dasselbe möglichst kurs gehalten*
Srennbleeia 4 und Bohr 5 werden aus dünnem Blech mit möglichst guter Wärmeleitfähigkeit hergestellt„ wobei man
zweckmäßig die Oberseite des frennbleches mit einem schlechten Wärmeleiter verkleidet« JSs ist ohne weiteres
ü5gliehs frennblech und Bohr auch aus einem Stück nach bekannten fertigungstechnische«! Methoden hersustellene
Bas Trenablech und der keller sind dem Innendurchmesser des Schaftes angepaßt. Sie können aber leicht gleitend »/*
ausgeführt werden* da sich kleine Spalte zwischen Blech und Schaftinnenwand nach kurzzeitigem öebraucli von selbst
aiisetaen* Zieht man das Mundstück 3 aus dem Sehaftende herauss so bringt es die Schaf-te inbaut en mit heraus ?
wobei durch den Seiler 6 die Verunreinigungen aus dem Schaft ebenfalls mit herausgebracht werden. Man kann dann
das 2!rennblech leicht mit einem lappen reinigen» In dem Rohr s&imeln sieh fast garksine Verunreinigungen an, weil
hier keine Peuchtigkeitssausscheäclung mehr stattfindet*
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf Pfeifen b©~ seiiränlcts sondern kanu auch in entsprechender Weise auf
Zigarren» vmä Zigarettenspitzen ausgedehnt werden,
Basdt beim Zusammensetzen Pfeifenkopf^ Sehaft und Mundstück in die richtige Stellung zueinander kommenf kann
auf des umfang jeweils eine kleine Kennmarke angebracht werdene Es ist aber für die Wirkungsweise der Erfindung
nicht erheblich, wenn auch das Blech nicht in der Waagerechten liegt» Me öffnungen 10s 12 vtn& 14 müssen nur so
aagebrecht setns daß Verunreinigungen der vorhergehenden nicht in die nächste Stufe fließen.
Claims (1)
- Patentansprüche.1«) tabakpfeife mit Schaft„ ia iem eine Reinigung und !Trocknung des in drei oder mehr Stufen lain- und hergeleiteten Dampfes stattfindet, dadurch gekennzeichnet f daß die BShre der letzten Stufe aus besonders gut wärmeleitendem Material hergestellt und so angebracht ist» daß sie von dea Dampf der Torhergehenden Stufen mit höherer feaperatur bestrichen wird»2«) Sabakpfeife nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch am Mundstück befestigte© frennblech (4) tuii Rohr (5) sowie ^Deller (6)s der beim Hers.uszieh®a die dem Schaft mit herausfördert.3·) SCabak-pfeife nach Anspruch 1 xtaä 2§ dadxzrch Qekennzeiehaetj öaö äeweils die in der einen Stufe abgeschiedenen fesrmnreinigungen nicht in die nächste Stufe fließen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2232229B2 (de) | Luftgekühlte Hohlschaufel | |
| DEP0035850DA (de) | Tabakpfeife | |
| DE815114C (de) | Tabakpfeife | |
| DE1760546A1 (de) | Vorrichtung zum Kondensieren von in Reinigungsvorrichtungen entstehenden Loesungsmitteldaempfen | |
| DE518931C (de) | Einrichtung zum Entfernen von Wasserteilchen aus Dampfturbinen | |
| DE548376C (de) | Einrichtung zur Entwaesserung von Dampfturbinen im Nassdampfgebiet | |
| DE4021094A1 (de) | Stroemungskammer | |
| DE665360C (de) | Heizkessel, bei dem zur Bildung des Feuerraumes und von Heizgaszuegen zwei Kesselteile ineinandergeschoben werden | |
| DE272866C (de) | ||
| DE573501C (de) | Abtrittbecken mit Lueftungseinrichtung | |
| DE330410C (de) | Verwendung eines Luftfilters an Brennstoffsaugern | |
| DE594837C (de) | Kugelspiel mit auf einer geneigten Spielflaeche abwaerts rollenden Kugeln | |
| DE403736C (de) | Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Faeden | |
| DE964239C (de) | Duesendampftrockner | |
| DE377355C (de) | Dampfwasserableiter | |
| DE205196C (de) | ||
| DE375338C (de) | Auszugtisch mit zwei durch die Auszugleisten verbundenen Tischhaelften | |
| DE2817384A1 (de) | Geraet zur behandlung der haut mit einem gemisch aus wasserdampf und ozon | |
| DE898430C (de) | Dampfbeheizter Roehrentrockner, insbesondere fuer Braunkohle | |
| DE376103C (de) | Oberflaechenkondensator | |
| Tammann et al. | Über die Kristalliten-Orientierung im Aluminium | |
| DE383484C (de) | Inhalationsapparat | |
| AT74462B (de) | Vorrichtung zum Färben des Wassers in Wasserstandsgläsern. | |
| DE907303C (de) | Umlauf-Niederdruck-Dampfheizung fuer Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE340964C (de) | Zigarrenspitze mit Saugrohren zum Absaugen des Rauches in der Naehe der Brennstelle |