DEP0035721DA - Lichtschacht für fotografische Kameras - Google Patents
Lichtschacht für fotografische KamerasInfo
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Description
Franfce & Heideelre
BrauiischTieig
BrauiischTieig
Az, A 332
Psteiitanrafelamig
Lichtschacht für photograph!sehe K&meres
Lichtschacht für photograph!sehe K&meres
DieErfindung betrifft Lichtschächte für photograph! sehe Kameresj insbesondere solche mit Eiastellsnchera»
Es ist bekannt 5 derartige Licht schächte so auszubilden.,, dass sie sowohl zur Beobaehtuag· des Mattscheitoerifaildesj, vorzugsweise mittels einer Sucherlupe als auch als Durchgehtssuch
er (lconoraeter) verwendbar sind. Zu diesem Zwecke ist die vordere Lichtschachtwand mit einer Durchbrechung versehen,
welche die BiIdfeldbegrenzung darstellt und noraalerweise durei eine Klappe verschlossen ist, die zwecks Freigabe des Durchsichtssuchers
auf die Mattscheibe herabklsppbsr ist.
Um mm beirc Arbeiten mit dem Durchsichtssucher eine Kontrolle der -Sehe) rf ein st el lung zu haben. \,ird bei einer bekennten
Anordnung dieser Art die Klappe nur so v.eit heruntergeklappt, dass der Strahlengang des Durchsichtssuchers gerade
nicht mehr behinderL wird, dass jedoch unterhalb der Klappe noch Beum für einen Spiegel bleibt. welcher mit Hilfe eines
s we it en Einblicks der Scho chtrückwand die Beobachtung wenigstens eines Teils des Mattscheiberibildes gestattet. Die Einblicke
ff η ung für den Durchsicht ssucher und die zweite Einblicköffnung für das Mettscheibenbild liegen dabei dicht übereinander,
sodess ein. bequemer und schneller Uehcrgang von einer Beobachtung &u£ die andere möglich ist.
E'rfindungsgeaäss soll die Steuerung und Verriegelung des Hilfsspiegels durch eine Spreize erfolgen, weiche durch leich-
ten Durck auf eine Schechtnand oder auf die- ob fire Abdeckklappe entriegelbfrr i st, sodtss der Spiegel unter den? Einfluss
einer Hü ck führ feder* selbsttätig mieder in die Ά u ε ε e r g eb r ε uc h s -1ags
zurückkehrt. leiter ist der Spiegel an der die vordere Su-CherofiVumg abdeckenden Klappe angelenkt und durch die Spreize
derart gesteuert, ds.ss der Spiegel bei ho chg e ε ehr enk t er Ilsppe
flach an dieser anliegt und beim Herunterklappen kraft- oder formschlüssig in steine wirksame Betriebslage schwenkt. Dabei
ist vor zug sviei se die ferrj^elmgssjp^Ize derart gerne in stm mit einer Spreize dar oberen. Abdeckiciappe an der vorderen Schschtwand
geführtj dass sie beim Herunterklapt>en der Abdeckklappe
gleichzeitig die obere Licht schachtabdeckung bsT?« den Lupenträger fur die Mattseheibenbetraehtung in eine Stellung herunter
zieht, in welcher der Lichtschacht nach oben abgedichtet ist«. Ilra ein leichtes Zusasiraenfalten des Lichtschachtes au ermöglichen,
ist im allgemeinen die rückwärtige Lichtschachtwand nicht in Toller Höhe ausgebildet, sodass bei waagerecht stehender
oberer Absehluaskiappe ein breiterer Spalt zwischen den bei den übrig bleibt, welcher bfti Verwendung des Lichtschschtes als
Durchsichtssucher stört, während er bei Betrachtungdea Isttscheibenbildes von oben durch den Kopf des Beobachters abgeschirmt
ist.
Auf den Zeichnungen ist eine Aus führ ung s f ο rai des Erfindung s g eg en stand e s in den Terschiedenen Stellungen dargestellt,
wobei die unwesentlichen Lichtschiachtteile fortgelassen sind. Der Lichtschacht sitzt auf einem Rahmen 1, welcher die Mattscheibe
2 trägt, siif die in üblicher leise von unten über einen Spiegel das Sucherbild ge cor fen vdrd. An dem Hahaen Ifl ist die
vordere Licht schach twcnd 3 durch das Scharnier 4 SngelenJrtj
iie tinte* deai Itnflnss einer nicht dargestelltes Feder ia der SttHimg geatßs- Mbht 1 «afgerichtet wird, in oberen Bide «leser
6/
Wrderwaad 3 ist na den Sapfeti 5 die e&ere Abdeekklsppt bzw, der typenträger schwenkbar. Si© wird (Itareli eine feder 7 aonsa-1
erweise Ib waagerechter Lage gehalten, «e-bel sie duren einen Ässchleg S festgelegt ist» Die Klappe 6 eatnMlt eine I*upe 9
g«r Beobaehtmg dies Matt scheibenblldee * la der Rückseite cles lciiachtes ist öle Mcfcwsnd 11 um das SeIiariiIer 10 Spelifoferl
welche eine· Beebsehttmg»8ffhnnglZ für den. Durchsieht s siieher νχιά eine fcupe 13 zur Betreehtimg des Sattsoheibeiibllöes Uber
CiSsea Bllfsspiegel enthält. Die Begranuemg des Durehbliefcsueherbildes erfolgt durch einen Ausschnitt 14 in 4er Terdeirwaad
3. Die Seitenwinde des Lichtschschtes siad der Oebersichtllch-Icelt halber nicht dargestellt* diese sind ebenfalls is bek
mat er · Weise as dem Bahsen 1 »»gelenkt oder entsprechend mit der Terderwaad 3 baw, der Biiefcwsnd 11 fegt verbunden* Hormelerweise
ist die Bildfeldbegrenamg 14 durch eine Klappe 15 verschlossen» die vm das Schernier 16 der Tordervmd 3 schweifeb©r
1st «ad «a* er dem JSfnfluss einer feder 1? eteht, «©Iche ■sie» la der »ernte! stellung gen&ss'Abb. 1 zu Miten Mstrebt
im Φ
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Soll ami der Siiehersehaeht als. Durchbllcfcsucher verwen» det werde», so wird: öle Ilappe 15 in Pfeilrichttsig· gemäss
Abb» 2 aeruatergedrtiekt» Ilae Spreiz© 1S% welche m die Happels unter Termittliiag eines Ziisclieahebels If angelenkt ist,
wird dabei aeruatergesogefc wobei Ihr oberer Zepfen 20 in einer Sehlitsflilsreig 21 der Tordermnd 3 naeb unten gleitet, ia eier
oberen SC lappa 6 ist ebenfalls eine Spreiise 22 am Zepfen 23 an« gelenfct, nährend ein Zapfen 24 en ihrem unteren ©ade in den
gleichen SchIita 21 gleiter. Beim Hinein d r ü eic en der IQappe seist der Stift 20 der- Spreize 22 auf die ab ere Eante der
Sprelse 22 auf und zieht diese mit nach unten. Bsdureb wiro öle Klappe 6 Iis entgegengesetzten ulir seiger sinn Terschuenktj
bis sie die Stellung gemäss Abb. 3 einniemit. In diescfStei 1 urig überdeckt sich eine Aussparung 25 der Spreize 22 mit einer Bi.;st
Bus Spnrvnt: 2& Qes Behlitses 21, sodass äer Stift 20 in diese
tr.^ d Sf)
beiden Aussparungen iiineintretea kann, mmäte das gesamte System
in dieser £ t el 1 ung-v erri eg el t Wirdi wie dies in Abb, 3 dargestellt
ist. Die Aussparung 26 der Hut 21 i&t so ausgebildet, dass die Spreize 1$ unter dem Einfluss einer Feder 17 aus dieser
.Aussparung nicht von selbst nach oben herausgedrückt '.Verden kann. Dagegen ist die obere Etnte der Aussparung <5 aer
Spreize 22 abgeschrägt. Viird daher auf die Vorderkente der Kleppe 6 ein Druck ausgeübt (Abb« 3), so gleitet die Spreise
22 Yit.Qh unten, sodass die abgeschrägte Kurte der Aussparung' den Stift 20 nach rechts nieder in den Schlitz 21 drückt, ?jouS'Ch
er in diesem Schlitz nach oben gleitet und dabei die Klappe 15 unter dem Einfluss der Feder 17 in ihre Iiuhele.ge gemäss
Abb« 1 a urü ckk ehr en lasst. Diese Entriegelung kaan auch
herbeigeführt r/erden, die Lichtschachtvord erfand
etisas nach innen gedrückt vrird. Dadurch wird zunächst die Schubstange iE nach unten gedrückt, sodass die Klappe 15 weiter
εuf die Mattscheibe 2 herabgedrückt wird. Diese Bewegtmg wird durch einen Anschlag 27 des BsbjnenB 1 begrenzt, sods.ss
nunmehr auch hierdurch der Stift 2G in die Iut 21 hereingedrückt Tvir-d, wod,ux'C-Ii ebenfalls die Rückführung in die Buhelsge
freigegeben, wird mle oben.
An der Iilappe 15 ist der Spiegel 28 um einen Zapfen 29
crehbar% Duroh eine Feder 30 ""ίτό die·:?sr Spiegel In die Klappe
15 hinein? ezwungen (vgl. Abb. 2). Die Spreize 16 ist vor-
dt ί
ziigsweise η3 cht unmittelbar an 4ίβρK'ieppe 15 oder dens Spiegel
28 angelenkt, sondern durch Vermittlung eines Hebels 31, der un des Elappsnschc>r:iier 16 drehbar ist. Dss vordere Side dieses
Hebels liegt auf dem Anschlag 32 des Spiegeltrfigers 33. Beiia Heiabklspnen der Klsppe 15 drückt der Hebel 31 den Spiegel
träger 33 im Uhrzeigersinn entgegen, der lirkung der Feder 30 um den Zapfen 29 >
Ms ein Anscfa|%£ 34 des Spiegel trägers an die Klappe 15 önstösst und dadurch die Spieg elfceregunp begrenzt»
Nunmehr »ird die Klsppe 15 mit dem festgelegten Hilfsspiegel 28 weiter in en t g et' eng e s et at em Uhrzeiger sinn mitgenommen,
bis die Yerr^stung der Spreize 18 erfolgt. In dieser Steliimg gemäss Abb. 3 ist bein Einblick ir. das Okular 13 Über
den Spiegd28 ein. Ausschnitt des Mettseheibcnbildes zn übersehen. Gleichseitig ist in dieser Stellung die DureIiblIckcJffmmg
des Dur ch&lick such er s freigelegt und du si ε er dem ist die obere
Kls.ppe 6 so weit her un t erg ezo g e-i, dass der Lichtschacht nach oben abgedichtet ist»
Durch einfachen Druck auf die Klappe 6 oder die Prontmanä 3 erfolgt die Entriegelung, wodurch die Teile selbsttätig
in die Stellimg gemäss Abb, 1 zurückkehren, Das Zusammenfalten des LichtSchachtes aus dieser Stellung erfolgt in- der üblichen
Ielsei wobei etwa durch Hυtstiftführung ein autotaatiseh.es Zusammenlegen
der Licht schachtteile beim Uielegen einer Wand ciurci geführt wird.
Die Lupe 13 kann auch näher zu dem Suchereinblick 12 gerückt werden, sodass die optische Achse schräg, z.B. parallel
zur Klappe 15 verläuft, ohne dass sich fur die Anwendung des
Erfindurigsgedankens Schwierigkeiten ergeben» Iru Gegenteil era<c5 glicht die Irfindung die Unterbringung des Spiegfels 28 äxä>ch
bei stark beengtem Baum im Schachtunterteil.
rde l4i©.?äiJiiH| kurm euer; so getroffen ρ er c"! en, dfss iß der
5tt2iunc< geaii AVo * 3 dieobere L i c h t £ c h u ε 2 :<tl a ρ ρ e alt ihn?r
freien Isate in Bere-Sch fmr Qberltfatfei ilertäükvznä Ts Iiegts
Beia Druck c%f ciie Vorderwaitd 3 stösst die röckü rfcige &6n-te
ßer Klappe 6 gegen tflc Oberkimte der Eueirssaiid 11.» vodurch der· gleiche Iffekt er&ielt TdLrdjr als wemi scyf <lie freie Kr.afcfe der
Ki&ppe 6 gedrückt vird.
Claims (8)
- Franke & Heidecke
BrsimschreigPat en tεπ sprüche1» Lichtschacht fdr ρhotographisehe Kameras, der als Durchsiciitssiicher ausgebildet- ist und eine aus Lupe und Spiegel he st eh end e. Betrachtimgs einriebt mg für die Mattscheibe des linst eilSuchers enthält, αεdurch gekennzeicnnet. dass für die Steuerung und Verriegelung α et- Bilfsspie^els (28) eine Spreize (l3) vergesehen ist,, welche durch Druck auf eine Schachtwaad (l5) od er auf die obere JLbdeekkisppe (6) entriegelbar ist, - 2. Li cht ε cii£. cht nach Anspruch 1? dadurch g ek enn ze i c ha e t,a if ι,dass der Spiegel (28) &n der die- vordere Sucheroffηuiig '-abdecket den Klappe (15) tngeienkt ist mad durch die Spreize (18) der Klappe (IS) gleichzeitig derart gesteuert ist-, dass der Spiegel (28) bei hochgetchv.enkter KItppe flash an diese anliegt und beim H er uri t & r kl c.y ρ er. kraft- oder formschlüssig in seine Wirksase Lage schYsenkt.
- 3. Lichtschacht nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Spreize Iiijin einer Kut (2i) der vorderen Lichtschc chtvvand/geführt ^pb*·, und n· in der Nut eine ausgesparte R&si- (26) für die Betriebs stellung frasgaepar^r ist.
- 4. Lichtschacht lu.ch Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaussparung (26) derart angeordnet ist^ dass eine Etxt riegel ung' durch Her eindrück en der vorderen Schaehtwand- (3) auslösbar 4*% und isemmr eine HlickfUIwfeder (l?) am Gelenk der Iilappe (15) wirksam igt, welche diese fiach Entriegelung in ihre senkrechte Euhelage zurückführt,
- 5. Li cht sGhscht nach Anspruch δ oä>r 4, gekennzeichnet durch eine in der gl eichen Nut (21) geführte Spreize (22) für die obere Lichtscbaciatabdeckuiag (6).
- 6. Lichtschacht nach Inspmch 5? dadurch gekennzeichnet, d?isr> öle Spreise (22) derart im Bereich der Spreize IJegxi dasβ sie beim Eesrantorklappen. der Sucherabdeckung (15) sitgencM'..en wird und dadurch die abere Klsppe {6} sc weit mit her a DKiehti dass der Lieht schacht ni-eh oben dicht verschlosses v.-ird.
- 7. Lichtschacht η sch einem der Ansprüche 4 6, dadurch gekennzeichnet. d&ss die S-reise (2*) eine Aussparting (25) besitzt, ν eiche in der Bereitschfc Ttsstelluiig des Din-chJal ick sucher s sit der Hast (26) des Spreizenz apfens (20) susammenfäll' BOdsiSa eine gemeinsame Verriegelung erfolgt*
- 8. Lichtschacht nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das:? die AussperionM (25) derart ßb^eschrägt ist, dass durch Druck auf die obere Kltppe ^6J der Spr ei ζ en zapfen (20) aus seinej Bast (26) in die Nut (21) gedrückt v.ird, wodurch die Spreizen in die Entriegelung s st ellung überführt Iverdeni
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