DEP0034342DA - Einrichtung zum Befestigen der federnden Zinken von Schwadrechen und von ähnlichen Geräten zur Heuwerbung - Google Patents
Einrichtung zum Befestigen der federnden Zinken von Schwadrechen und von ähnlichen Geräten zur HeuwerbungInfo
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Description
Bei den bisher bekannten Ausführungsformen von Schwadrechen, Schwadwendern und ähnlichen Geräten zur Heuwerbung besteht der Rechen aus einer die Zinken tragenden Rechenschiene oder, bei umlaufenden Rechen, aus einer Rechenwelle, auf welcher die einzelnen Zinken als Schenkelfedern mit ihren Windungen in bestimmtem Abstand aufgereiht und gegen Verstellen durch geeignete Mittel gesichert sind. Da die Rechenwellen verhältnismässig lang sind, erfahren sie, besonders die während der Arbeit umlaufenden Rechen, eine starke Durchbiegung und Verdrehung, welche in der Regel durch Auflager in der Mitte der Rechenwellen aufgefangen wird.
Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, dass bei etwaigen Brüchen eines Federzinkens dessen Auswechslung sehr umständlich ist, da die ganze Rechenwelle aus dem Haspel herausgenommen und wieder eingebaut werden muss, was nicht nur zeitraubend ist, sondern auch eingehende Fachkenntnisse voraussetzt, weshalb man auch vielfach Rechen mit gebrochenen Zinken sehen
kann, welche aus Scheu vor dem schwierigen Ausbau jahrelang nicht ausgewechselt werden und dementsprechend unbefriedigend arbeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mängel zu beheben. Der prinzipielle Lösungsgedanke besteht darin, dass die Zinken auswechselbar am Zinkenträger angeklammert sind. Die Anordnung ist so getroffen, dass parallel zu einer gelagerten Schiene eine Hilfsschiene vorgesehen ist, welche zusammen mit der ersteren den Träger zur Befestigung der einzelnen Zinken bildet. Die gelagerte Schiene, die Hilfsschiene und die Zinken sind an jedem Zinkensitz durch Klemmplatten und Schrauben zusammengespannt. Die als Doppelzinken ausgebildeten Zinken gehen hinter den Federwindungen in einen u-förmigen Bügel über, welcher die beiden Schienen umfasst und dem Angriff der einen Klemmplatte dient. Es ist zweckmässig, einige der Klemmplatten, aber auch die auf einer Seite liegenden, gegebenenfalls sogar alle Klemmplatten mit zwischen die Schienen eingreifenden Abstandhaltern, vorzugsweise mit Keilflächen auszurüsten; eine Verlängerung der bügelseitigen Klemmplatte kann mit einer Abstützung für die Zinkenfedern versehen sein. Die Spannschraube greift zwischen den Schenkeln des Zinkenbügels und dem Zwischenraum zwischen den beiden Schienen durch. Als Schienen dienen vorzugsweise Rohre, wobei in die gelagerte Schiene an beiden Enden Lagerzapfen eingepresst sind.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und zwar
Figur 1 die Anordnung im Grundriss,
Figur 2 den Schnitt nach Linie A-B zu Figur 1, gegenüber letzterer in vergrössertem Masstab,
Figur 3 eine der beiden Klemmplatten in Seitenansicht.
An Stelle der bisher als Träger für die Zinken a dienenden einzigen Schiene sind gemäss den Figuren deren zwei vorgesehen, nämlich die Rohre b und c, in deren ersteres an beiden Enden Lagerzapfen (nicht gezeichnet) eingepresst sind, während das Rohr c nicht gelagert ist, sondern ein zusätzliches Hilfsmittel zur Befestigung der einzelnen Zinkel darstellt. Die beiden Rohre b und c werden durch die Zinkenbefestigungen zu einem Träger verbunden. Um dies zu erreichen, laufen die als Doppelzinken ausgebildeten Zinken hinter den Federwindungen a' in einen u-förmigen Mittelteil oder Bügel a'' aus, welcher, wie aus Figur 2 ersichtlich, so gekrümmt ist, dass er die beiden Rohre b und c an einer Seite umfasst und in bestimmtem Abstand voneinander hält. Dieser Bügel jeder Doppelzinke wird mit den Rohren b und c zusammengeklammert, was durch Klemmplatten d und e, sowie eine durchgehende Schraube f mit zugehöriger Mutter erfolgt. Die Klemmplatte d wirkt auf den zugehörigen Zinkenbügel a''; die Klemmplatte e legt sich auf der, dem Zinkelbügel gegenüberliegenden Seite um die Rohr b und c. Der Schraubenbolzen f geht zwischen den Schenkeln des Bügels a'' und dem Zwischenraum zwischen den beiden Rohren b und c durch. Eine der beiden Klemmplatten oder beide besitzen, wie aus Figur 3 ersichtlich, vorspringende Anschläge g, die entsprechend der Krümmung der U-Rohre b und c gekrümmt sind und dazu dienen, den Abstand der beiden Rohre nach innen festzulegen und zugleich die Zinken seitlich zu führen. Die Verlängerung d' der Klemmplatte d nach unten gibt den Zinkenfedern eine wirksame Abstützung, sodass der Zinken tatsächlich nur in seinen Windungen a' oder in seinen freien Schenkeln federn kann. Die Schrauben f verbinden, wie schon angedeutet, mittels der Klemmstücke d und e und der eigenen Anlageflächen der Zinken-
bügel a'' das Ganze mit den Rohren b, c zu einem Trägersystem, dessen Starrheit durch die einzelnen grossen Spannflächen gewährleistet ist. Infolgedessen kann der erfindungsgemässe Rechen hohe Durchbiegungs- und Verdrehungskräfte elastisch aufnehmen, sodass eine mittlere Lagerung der Rechenschienen bei normaler Beanspruchung entfallen kann. Hierdurch wird der gesamte Aufbau des Haspels wesentlich vereinfacht, was Ersparnis an Material, Zugkraft und Wartung ergibt.
Claims (8)
1.) Einrichtung zum Befestigen der federnden Zinken von Schwadrechen und von ähnlichen Geräten zur Heuwerbung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken einzeln auswechselbar am Zinkenträger (n) angeklammert sind.
2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu einer gelagerten Schiene (b) eine Hilfsschiene (c) vorgesehen ist, welche zusammen mit der ersteren den Träger zum Befestigen der einzelnen Zinken bildet.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gelagerte Schiene (b), die Hilfsschiene (c) und die Zinken (a) an jedem Zinkensitz durch Klemmplatten (d, e) und Schrauben (f) zusammengespannt sind.
4.) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Doppelzinken ausgebildeten Zinken hinter den Federwindungen in einen u-förmigen Bügel (a') übergehen, welcher die beiden Schienen (b und c) umfasst und dem Angriff der einen Klemmplatte (d) dient.
5.) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Klemmplatten (d, e) oder beide zwischen die Schienen (b und c) eingreifende Abstandhalter, vorzugsweise Keilflächen (g), aufweisen.
6.) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verlängerung der bügelseitigen Klemmplatte (d) eine Abstützung der Zinkenfedern bildet.
7.) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannschraube (f) zwischen den Schenkeln des Zinkenbügels (a') und dem Zwischenraum zwischen den beiden Schienen durchgreift.
8.) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Schienen Rohre dienen, wobei in die gelagerte Schiene (b) an beiden Enden Lagerzapfen eingepresst sind.
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