DEP0033426DA - Stahl für Gliederkette - Google Patents

Stahl für Gliederkette

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DEP0033426DA
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English (en)
Inventor
Carl Wetter/Ruhr Clarus
Original Assignee
Fa. Carl Clarus, Wetter/Ruhr
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Description

Es war bisher üblich, für Ketten, die für Bergbau, Schifffahrt und Transportanlagen Verwendung fanden, und an die besonders hohe Anforderungen in Bezug auf Festigkeit und Betriebssicherheit gestellt wurden, einen Stahl zu verwenden, der bei einem verhältnismäßig geringen C-Gehalt etwa 0,60% Mn und 0,30% Si enthielt. Man versuchte dabei, den Stahl durch entsprechende Vergütung auf die gewünschte Festigkeit zu bringen. Hierbei zeigte sich jedoch, daß die Durchhärtung eines solchen Stahles immer gewisse Unsicherheitsfaktoren in sich birgt, was einmal auf den geringen Kohlenstoffgehalt zurückzuführen, zum anderen aber auch durch zu geringe Anreicherung der übrigen Legierungselemente bedingt ist. Die bisher verwendeten Ketten bestanden nur aus geschweißten Gliedern, und zwar solche die einseitig entweder von Hand oder maschinell verschweißt waren, was wiederum zu einer Unsicherheit in Bezug auf die Festigkeit der Kette führte.
Nach der Erfindung lassen sich die erstgenannten Unsicherheitsfaktoren durch eine zweckentsprechende Aenderung der analytischen Zusammensetzung des Kettenbaustahles beseitigen; darüber hinaus wird die zweitgenannte Unsicherheit durch eine vollkommen neue Art der Fertigungsmethode für diese Ketten behoben. Es wird daher anstelle der eingangs erwähnten Zusammensetzung des Kettenbaustahles gemäß der Erfindung zunächst von einem Stahl folgender Zusammensetzung ausgegangen:
Ein Stahl dieser Zusammensetzung gewährleistet eine einwandfreie Durchhärtung und damit eine Steigerung der Zugfestigkeit des Kettenbaustoffes, d.h. Steigerung der Belastungsmöglichkeit der Ketten. Des weiteren werden erfindungsgemäß die Kettenglieder nicht wie bisher nur einseitig, also an einem Schenkel, sondern beidseitig, d.h. an beiden Schenkeln, verschweißt. Die eigentliche Kette wird dann in der Weise zusammengesetzt, daß sie abwechselnd aus im Gesenk nahtlos geschmiedeten Gliedern und aus doppelschenklig elektro- oder autogengeschweißten Gliedern besteht. Die derart hergestellte Kette wird sodann in üblicher Weise vergütet und ist aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften zur Verwendung überall dort geeignet, wo hohe Anforderungen inbezug auf Belastung und Sicherheit gestellt werden müssen.

Claims (2)

1.) Gliederkette für hohe Leistungen, insbesondere zur Verwendung für Bergbau, Schiffahrt und Transportanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkstoff für ihre Glieder ein Stahl mit bis 0,5% Kohlenstoff, 1,0 - 2,5% Mangan, 0,6 - 3,3% Silizium und 0,0 - 1,5% Molybdän verwendet ist.
2.) Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie abwechselnd aus nahtlos im Gesenk geschmiedeten und beidseitig geschweißten Gliedern zusammengesetzt ist.

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