DEP0033089DA - Brutwabenrahmen für Bienenbeuten - Google Patents

Brutwabenrahmen für Bienenbeuten

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DEP0033089DA
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Ewald Fischer
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Description

Brutwabenrahmen sind ein aus 4 Leisten gebildetes Rechteck oder Quadrat» In diesen aufrecht stehenden Rahmen bauen die Bienen ihre Waben ein. In die Zellen des unteren Teiles bis ca, 2/3 Höhe, legt die Königin Eier, aus denen sich die Brut entwickelt und in dem oberen Teil der Wabe sammeln die Bienen den Honig als IMahrungsvorrat für die darunter angelegte Brut und das Volk selbst* Den Hon igteil i der ffabe nennt man den Honigkranz in .der Brutwabe«
Im Bienenstock, der auch Bienenbeute genannt wird, sind bisher in der Regel wenigstens 2 Etagen übereinander geordenet« Über den untere] Rahmen sin Rahmen von gleicher, halber oder viertel Höhe noch einmal aufgehangen. Zwischen beiden Etagen legt man bisher ein Absperrschied bezw« ein Absperrgitter ein,, dasp'die Beute in den sogenannten Brutraum und Honigraum trennt. Die Zwischenräume im Absperrgitter sind so eng, dass wohl die Arbeitsbienen, nicht aber die Drohnen und ^ Königin hindurchkriechen können. Hätte die Königin die Möglichkeit, die oberen Waben im sogenannten Honigraum ausrh zu erreichen, so würde sie die oberen ffaben auch mit Brut belegen» Da sie aber nicht nach Wfei oben kann, füllen die Arbeitsbienen je nach den Trachtverhältnissen die oberen Waben mehr oder weniger nur mit Hon£g? als Verlängerung des sogenannten Honigkranzes der darunter stehenden oder hängenden Brutwabe, für die Winterbevorratung des Volkes» Bei übereinanderordn£H der erwähnten Rahmen in abgesperrten Räumenj ergibt sich auch ein verhältnismässig hoher Bau bezw» Innenraum des Bienenstockes, was im -Frühjahr,in kühlen Somern und im nerbst sehr nachteilig für den Wärmehaushalt im Bienenstock und damit für die Entwicklung der Brut und im Ganzen gesehen für das Volk und den Ertrag des Imkers ist* Denn je mehr Bienen zur Erwärmung der Brut im Stock bleiben müssen,
ö S F/ N"* o
um so weniger können zum Sammeln von (Folien/und Nektar"* og, um so ungünstiger ist die Entwicklung cTTgv öl kes und um so geringer ist der Ertrag des Imkers* Die Königin legt nur in dem Masse Eier ab, als Nahrung bevorratet ist»
Es wird nun hier eine neuartige Rahmssbauart beschrieben, die alle Macht eile des bisher gebräuchlichen alten Rahmens vermeidet *
Der in Figur 1-4 dargestellte Rahmen ist aus 2 Teilen zusammengesetzt. Man kann ihn sich so entstanden denken, dass man von dem bisherigen unteren Rahmen die obere Leiste und von dem ob.eren Rahmen die untere Leiste weggelassen -feet und ^wm beide Rahmen zusammengeschoben hat« Die Bienen empfinden dahea^beide Rahmen ohne trennende Leisten ineinnader geschoben als einen einzigen^, den die Königin bei gegebenen Verhältnissen nun ebenfalls bis zu 2/3 von unten her mit Brut und die Bienen bei entsprechender Betriebsweise und vorhandenen äusseren Bedingungen im oberen Drittel mit Honig füllen« Da nun der obere Rahmenteil 1 ^abnehmbar ist, kann man den Bienen fast ihren gesammten Honigvorraizpmshangen und entweder ganz entnehmen oder an anderer Stelle der Beute sammelt» Durch Einhängen leerer Wabekim Rahmenteil 1, an Stelle der vorher ausgehängten vollen Waben Ann man die Bienen bei gegebenen Verhältnissen zu erhöhter Sammeltätigkeit anregen«

Claims (2)

Aus Gründen der Festigkeit ist der obere Rahmenteil 1 an seiner Unterseite durch eine dünne Metall- oder 3ai*4efc*H^!s5ifcsSchien^ 2 versteift, die seitlich oder auch in del fettel ebene des RaEmeiis oder auch an "beiden Seiten des Böhmens liegen kanne Ebenso ist der,^ untere Rahmenteil 3 durch die Schiene 4 versteift* Diese dünnen Sefe Schienen ausserhalb und bei geringer Raumbeanspruchung in der Mittel^ ebene des Rahmens erscheinen den Bienen nicht als trennende Fremdkörper im Wabenwerk, sodass die dienen die zusammenstossenden Waben als eine einzige empfinden können, was bereits auch oben von denlbeiden ineinander geschobenen Rahmen gesagt wurde. Man kann aber ι auch diese Schienen noch vermelden, wenn man den Rahmen an den Ecken nach Fig* 5 u, 6 versteift» Fig&«4 stellt d^SyiSSfienteil 3 allein in Draufsicht dar« Die obere Leiste 5 des oberen Rahmenteils 1 ist auch schmaler gehalten, um bei Oberbehandlung dem Imker einen Einblick in die Ifabengassen von oben zu gestatten« Sinngemäss würde bei Hinterbehandlung im Unterteil 3 ein aufrechter Schenkel in den Fig, 1-6 mit seiner schmalen Kannte in Längsrichtung und mit seiner breiten Seite frontal des Rahmens stehen, Die Ceitenleisten 6 des oberen Rahmenteiles 1 können bis 30 mm breit sein, während die Normalbreite der Leisten des unteren Rahmenteiles 25 mm beträgt* Die Verbreitung der Seitenleisten 6 erschwert der Königin den seitlichen Durchgang im oberen Rahmenteil 1 zwischen den aneinander gereihten Rahmen«, Das Absperrgitter zwischen Unter- und Oberteil tenn bei dieser Rahmenbauart je nach der Betriebsweise des Imkers angewandt werden oder entfallen* Der ganze Bienenstock kann bei Verwendung dieses Rahmens niedri$ger gehaltem werden, sodass ein sparsamer Wärmehaushalt gewährleistet wird. Das Prinzip des Rahmens gilt für jedes Rahmenmass« Pat ent ansprüche:
1. iür Bienenbeute^rutwabenrahmeni dadurch gekennzeichnet, dass
durch Zusammenf üg8ir~d!'es ffa!HfSns für die Brutwabe mit dem Rahmei
iür die Honigwabe in gleicher Ebene durch Weglassen der oberen Leiste des Brutwabenrahmens und der unteren Leiste des Honigwabenrahmens ein Rahmen entsteht, der vom Bienenvolk als ein ganzer Rahmen empfunden und äementsprechand belegt wirdf wobei der obere Rahmenteil lösbar ist,
2* Brutrahmen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die obere Leiste des Oberrahmens schmaler gebalten ist, um bei Oberbehandlunguder Beute dem Imker einen Durchblick auf das Wabenwerk und^wabengassen in grössere Breite frei zu lassen,
3s Brutrahmen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine der aufrechten Leisten des Unterteils schmaler gehalten ist, um bei Hinterb-ehahdlung der Beute dem Imker einen Durchblick auf das Wabenwerk und die Wabengassen in grösserer -breite frei zu lassen.
4# Brut lahmen nach Anspruch 1, 2 u„ 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenleisten des Oberrahmens breiter als normal gehalten werden, um der Königin den seitlichen Durchgang zu erschweren»

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