DEP0032578DA - Raupenfahrzeug - Google Patents

Raupenfahrzeug

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Publication number
DEP0032578DA
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DE
Germany
Prior art keywords
caterpillar
belts
vehicle according
endless belts
endless
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rolf Sick
Original Assignee
Sick, Rolf, Hamburg
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Raupenfahrzeug mit in der Längsrichtung des Fahrzeuges umlaufenden endlosen Raupenbändern.
Die üblichen Raupenfahrzeuge dieser Gattung werden dadurch gesteuert, daß man den beiden antreibenden Raupenbändern verschiedene Umlaufgeschwindigkeit erteilt. Soll das Fahrzeug beispielsweise nach rechts einbiegen, so wird die Umlaufgeschwindigkeit des linken Raupenbandes erhöht, die des rechten erniedrigt und das rechte Raupenband wird sogar auf Rückwärtsgang geschaltet.
Diese übliche Lenkung weist Mängel auf: Die beiden Raupenbandantriebe müssen gesondert regelbar sein. Bei Kurvenfahrt schleift stets sowohl das innere als auch das äußere Raupenband über den Boden; das Gelände wird hierdurch aufgerissen, das Fahrzeug selbst stark beansprucht.
Die Erfindung bezweckt, einerseits diese Mängel der bekannten Steuerung von Raupenfahrzeugen der beschriebenen Gattung zu beseitigen und andererseits ein dem Hauptpatent ... (Hauptanmeldung P 375) gemäß vorgeschlagenes Fahrzeugrad für die Anwendung bei Raupenfahrzeugen und deren Steuerung weiter auszubilden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Raupenfahrzeug mit in der Längsrichtung des Fahrzeuges umlaufenden endlosen Raupenbändern vorgeschlagen, dessen erfinderische Kennzeichen darin bestehen, daß die einzelnen Glieder der Raupenbänder Walzenkörper sind, die gemäß dem Hauptpatent ... (Hauptanmeldung P 375) auf quer zur Achse der Antriebsräder des Raupenbandes liegenden Achsen drehbar gelagert und gemäß dem Zusatzpatent ... (Zusatzpatentanmeldung "Fahrzeugrad" P 32 579 vom 24. Januar 1949) von endlosen Bändern umschlungen sind.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die die Walzenkörper umschlingenden endlosen Bänder zwangsläufig in Umlauf versetzt werden.
Weitere Kennzeichnen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt schematisch als Schaubild ein Raupenband ohne Antriebsvorrichtungen.
Fig. 2-4 zeigen vergrößert Einzelheiten der Raupenbandglieder.
Fig. 1 zeigt eine bei Raupenfahrzeugen übliche, aus einzelnen Gliedern aufgebaute endlose Kette, wie solche zu beiden Seiten des Fahrzeuges zum Antrieb und zur Steuerung vorgesehen sind. Die Antriebs- und Spannvorrichtungen für das Raupenband sind fortgelassen.
Zwischen je zwei Streben 1 mit Lagern 2 sind Walzenkörper 3 drehbar gelagert; sie werden von je einem endlosen Band 4 umspannt. Die Walzenkörper können durch eine im Chassis des Fahrzeuges untergebrachte, nicht weiter dargestellte Antriebsvorrichtung wahlweise im Uhrzeigersinne oder entgegengesetzt in Umlauf versetzt werden und damit auch die sie umspannenden endlosen Bänder 4. Hierdurch wird das Raupenfahrzeug in die gewünschte Richtung gesteuert. Jedes solche, aus Walzenkörpern, die von einem endlosen Band umspannt sind, bestehende Bewegungselement stellt ein Glied der Raupenkette dar, sie sollen deshalb im folgenden kurz Kettelglieder genannt werden.
Für diesen Antrieb der Kettenglieder und damit der Steuerung des Raupenfahrzeuges sind verschiedene andere Ausführungsformen möglich.
Zum Beispiel können die Walzenkörper aus einer Anzahl von Kettenrädern 5 bestehen, deren jedes von einer (schematisch angedeuteten) Kette oder einem Kettenband 6 umspannt ist, so daß eine zusammenhängende Lauffläche der gesamten Ketten entsteht, etwa so, wie bei den endlosen Bändern. Die Kettenräder werden miteinander gekoppelt, so daß die Einleitung des Antriebs bei einem dieser Kettenräder genügt, um den ganzen Kettenrädersatz in Umlauf zu setzen.
Die Walzenkörper können aus mehreren, dicht nebeneinander liegenden Walzensäulen 7 bestehen; jede erhält einen besonderen Antrieb.
Diese Ausführungsform kann auch ohne die Walzensäulen umspannende endlose Bänder betrieben werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform sind zum Antrieb der Kettenglieder die endlosen Bänder mit einer Querverzahnung 8 versehen, in die Antriebswalzen 9 mit entsprechender Längsverzahnung eingreifen.
Bei einer weiteren Ausführungsform (Fig. 2-4) der Kettenglieder werden die Walzenkörper von gezahnten, endlosen Bändern 10 umspannt. In den Zahnlücken der Bänder liegen Stäbe 11, die miteinander so gekoppelt sind, daß sie durch eine nicht weiter dargestellte, vom Führerstand aus zu betätigende Steuervorrichtung parallel zu sich verstellbar sind und somit aus ihrer in Fig. 3 gezeigten Grundstellung (Geradeausfahrt des Fahrzeuges) beispielsweise in die in Fig. 4 gezeigte Lage verstellt werden können. Infolge dieser Schrägstellung der Stäbe 11 laufen die Kettenbänder 10 an ihnen entlang und bewegen das Fahrzeug je nach der Stellung der Stäbe seitwärts.
Bei einer weiteren Ausführungsform (Fig. 1) sind Schnecken 12 als Antriebsvorrichtung für die mit entsprechender Schneckenverzahnung ausgerüsteten endlosen Bänder 13 vorgesehen.
Nur die jeweils im unteren Trum 14 des Raupenbandes laufenden Glieder werden zur Steuerung des Raupenfahrzeuges in Umlauf versetzt.
Zum Wenden auf der Stelle werden die vorderen Glieder des Raupenbandes in der einen, die hinteren Glieder in der anderen Richtung in Umlauf versetzt. Die Umlaufgeschwindigkeiten können in diesem Falle so eingestellt werden, daß sie mit zunehmender Entfernung von der Drehachse (Fahrzeugmitte) zunehmen. Bei der Anwendung von Steuerstäben 11 (Fig. 3 und 4) müßten diese einzeln oder in Gruppen verstellt werden; bei Anwendung von Zahnrädern oder Schnecken als Antriebsvorrichtungen für die Bänder müßten jene mit verschiedener Drehzahl umlaufen.
Die Fahrzeuge können mit einer beliebigen Zahl von Raupenbändern versehen sein, die nach dem vorliegenden Erfindungsvorschlag ausgeführt sind.

Claims (9)

1) Raupenfahrzeug mit in der Längsrichtung des Fahrzeuges umlaufenden endlosen Raupenbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder der Raupenbänder aus Walzenkörpern bestehen, die gemäß dem Hauptpatent ... (Hauptanmeldung P 375) auf quer zur Achse der Antriebsräder des Raupenbandes liegenden Achsen drehbar gelagert und gemäß dem Zusatzpatent ... (Zusatzpatentanmeldung "Fahrzeugrad" P 32 579 vom 24. Januar 1949) von endlosen Bändern umschlungen sind.
2) Raupenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Walzenkörper umschlingenden endlosen Bänder (4) zwangsläufig in Umlauf versetzt werden.
3) Raupenfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die endlosen Bänder (4) durch äußeren Eingriff (9, 12) in diese in Umlauf versetzt werden.
4) Raupenfahrzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Geradeausfahrt des Fahrzeuges der Umlauf der endlosen Bänder (4) gesperrt ist.
5) Raupenfahrzeug nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der endlosen Bänder (4) mit Verzahnungen (10) versehen sind, in die entsprechende Glieder <Nicht lesbar> eingreifen, die in der Grundstellung eine Blockierung der endlosen Bänder bewirken und die, betätigt, deren Umlauf herbeiführen.
6) Raupenfahrzeug nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Verzahnung der endlosen Bänder <Nicht lesbar> eingreifende, schwenkbare Steuerstäbe (11).
7) Raupenfahrzeug nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch in die Verzahnungen der endlosen Bänder eingreifende verzahnte Antriebsräder (9).
8) Raupenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder der Raupenbänder aus mehreren in der Querrichtung des Raupenbandes hintereinander liegenden, nicht von endlosen Bändern umschlossenen Walzenkörpern bestehen und daß diese Walzenkörper vorzugsweise in sich in einzelne Walzen, Rollen o.dgl. unterteilt sind.
9) Raupenfahrzeug nach Anspruch 5-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenkörper Blockierungs- und Antriebsvorrichtungen aufweisen.

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