DEP0032400DA - Verfahren zur Herstellung von doppelwandigen Transportgefäßen für Flüssigkeiten sowie nach diesem Verfahren hergestelltes doppelwandiges Transportgefäß - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von doppelwandigen Transportgefäßen für Flüssigkeiten sowie nach diesem Verfahren hergestelltes doppelwandiges TransportgefäßInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von doppelwandigen Transportgefäßen für Flüssigkeiten und bezieht sich auch auf die nach diesem Verfahren hergestellte Transportgefäße sowohl hinsichtlich ihrer Ausbildung und Gestaltung als auch ihrer Anwendung.
Erfindungsgemäß wird zur Herstellung solcher Gefäße in der Weise verfahren, dass der zwischen Innen- und Außenbehälter vorgesehene Hohlraum mit einer vergussfähigen Masse ausgegossen und hierfür eine nach dem Eingießen sich erhärtende und in Bereiche der Nutzungstemperatur sich nicht erweichende Masse verwandt wird. Als Vergussmasse soll eine beim Erhärtungsvorgang nicht schrumpfende, nach ihrer Erstarrung den Behältern wandbündig anliegende Masse genutzt werden und eine im Erhärtungs- bzw. Erstarrungsvorgang ihr Volumen vergrößernde, sich porig gestaltende Masse, wie z.B. Moltopren, zur Anwendung kommen. Das nach diesem Verfahren hergestellte doppelwandige Transportgefäß ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die den Raum zwischen den beiden Behältern ausfüllende, durch Gießen eingebrachte Masse sowohl wärme- bzw. kälteisolierend als auch stoßdämpfend bzw. stoßauffangend wirkt, und dass es insbesondere für alkoholfreie, alkoholhaltige und/oder Kohlensäure enthaltende Getränke Anwendung finden soll.
Das mit allen diesen Erfindungsmerkmalen ausgerüstete doppelwandige Transportgefäß hat schließlich aber auch zu der Erkenntnis geführt, dass man nunmehr ohne Hinnahme von Nachteilen Innenbehälter verwenden kann, die aus gegen Getränke unempfindlichen, vorzugsweise möglichst geringes spezifisches Gewicht aufweisenden Werkstoffen, z.B. Reinaluminium, oder aus zwar höheres
spezifisches Gewicht aufweisenden, dafür aber schwachwandiger gehaltenen Werkstoffen, z.B. aus dünnwandigem nichtrostendem Stahl, bestehen.
Doppelwandige, überwiegend aus Metall hergestellte Transportgefäße sind an sich nicht unbekannt, jedoch stellt man an sie derart viele und vielseitige Erfordernisse und Bedingungen, dass sie wegen deren Nichterfüllung so gut wie garnicht zu einer gewerblichen Ausnutzung gekommen ist, obgleich hierfür ein starkes Bedürfnis besteht. Solche doppelwandigen Transportgefäße sollen nicht bruchsicher und stoßfest sein und das Aufschlagen nicht zu das Innenvolumen verändernden Einstellungen bzw. Deformierungen des Innenbehälters führen, sondern sie sollen möglichst leicht im Gewicht, isolierend und das Transportgut in keiner Weise beeinflussend sein, also Erfordernisse aufweisen, deren Erfüllung insbesondere in ihrer Gesamtheit größte Schwierigkeiten macht. Es ist der Verdienst der Erfindung, diese Schwierigkeiten überwunden zu haben, und zwar noch dazu unter Erzielung sehr beachtenswerter und bedeutsamer Vorteile, denn die Herstellung der neuen doppelwandigen Transportgefäße ist in einer solch dehnbaren einfachen Art und Weise durchführbar gemacht, dass sich hieraus wesentliche Verbilligungen, Arbeitserleichterungen und Herstellungsbeschleunigungen ergeben.
Auf der Zeichnung ist ein nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestelltes doppelwandiges Transportgefäß für Flüssigkeiten in einer beispielsweisen Ausführungsform im Schnitt veranschaulicht.
Mit 1 ist der Außenbehälter und mit 2 der die Flüssigkeit aufnehmende Innenbehälter bezeichnet, die unter Bildung eines Hohlraumes Abstand zueinander haben und nach dem gewählten Beispiel lediglich über die Einfüllöffnung 3 in Verbindung stehen. Der Hohlraum ist mit einer vergussfähigen Masse 4 ausgegossen, zu welchem Zweck man den Außenbehälter mit zwei Öffnungen 5 und 6 an dafür geeigneten Stellen versehen hat, die man nach dem Vergießen und Erhärten der Vergussmasse wieder zum Verschluss gebracht hat. Als Vergussmasse wird nach dem gewählten Beispiel und als besonders geeignet Moltopren verwandt, ein Werkstoff, der vergussfähig ist, nach dem Eingießen sich erhärtet, im Bereiche der Nutzungstemperatur sich nicht erweicht, beim Erhärtungsvorgang nicht schrumpfend wirkt, vielmehr im Erhärtungs- bzw. Erstarrungs-
vorgang sein Volumen vergrößert und sich dabei porig gestaltet, nach seiner Erstarrung eine wandbündige Anlage gewährleistet, stoßdämpfende bzw. stoßauffangende Eigenschaft besitzt und neben seiner Leichtigkeit schließlich auch noch isolierend ist.
Der Außenbehälter 1, der mit Rollringen 7 und an seinen Rändern mit den Behälter verstärkenden Aufwölbungen 8 versehen sein kann, kann aus jedem geeigneten Kunststoff, u.a. aber auch aus Duraluminium, bestehen, während der Innenbehälter in Sonderheit aus gegen Getränke unempfindlichen, vorzugsweise möglichst geringes spezifisches Gewicht aufweisenden Werkstoffen, z.B. Reinaluminium, oder aus, zwar höheres spezifisches Gewicht aufweisenden, dafür aber schwachwandiger gehaltenen Werkstoffen, z.B. aus dünnwandigem nichtrostendem Stahl, bestehen soll, wobei nicht ausgeschlossen sein soll, für diesen Innenbehälter auch solche Werkstoffe zu verwenden, die man z.B. mit Hilfe eines aufgebrannten Speziallackes erst noch verwendungsfähig machen muss.
Claims (6)
1.) Verfahren zur Herstellung von doppelwandigen Transportgefäßen für Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Innen- und Außenbehälter vorgesehene Hohlraum mit einer vergussfähigen Masse ausgegossen wird, die nach dem Eingießen erhärtet und im Bereiche der Nutzungstemperatur nicht erweicht.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Vergussmasse eine beim Erhärtungsvorgang nicht schrumpfende, nach ihrer Erstarrung den Behältern wandbündig anliegende Masse genutzt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Erhärtungs- bzw. Erstarrungsvorgang ihr Volumen vergrößernden, sich porig gestaltende Masse, wie z.B. Moltopren, zur Anwendung kommt.
4.) Nach dem Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 hergestelltes doppelwandiges Transportgefäß für Flüssigkeiten, deren den Raum zwischen den beiden Behältern ausfüllende, durch Gießen eingebrachte Masse sowohl wärme- bzw. kälteisolierend als auch stoßdämpfend bzw. stoßauffangend wirkt.
5.) Doppelwandiges Transportgefäß für Flüssigkeiten nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch seine Anwendung insbesondere für alkoholfreie, alkoholhaltige oder/und Kohlensäure enthaltende Getränke.
6.) Doppelwandiges Transportgefäß für Flüssigkeiten nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Anwendung von Innenbehältern aus gegen Getränke unempfindlichen, vorzugsweise möglichst geringes spezifisches Gewicht aufweisenden Werkstoffen, z.B. Reinaluminium, oder aus, zwar höheres spezifisches Gewicht aufweisenden, dafür aber schwachwandiger gehaltenen Werkstoffen, z.B. aus dünnwandigem nichtrostendem Stahl.
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