DEP0031610DA - Saugverschlußvorrichtung für Konservengläser. - Google Patents

Saugverschlußvorrichtung für Konservengläser.

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Publication number
DEP0031610DA
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DE
Germany
Prior art keywords
piston
suction
closure device
valve
canning jars
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Grosselfinger
Original Assignee
Grosselfinger, Hans, Isny, Württ.
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Description

Saugverschlußvorrichtung für Konservengläser. Hans Grossellinge T9 Jsny / Allgäu, Bahnhofstr.184
Gegenstand der Erfindung ist eine Saugvorrichtung für solche Konservengläser j deren Deckel mit einem Saugschlußventil versehen ist aa#~44e--fl«g«sfe4a3i4--^ bei
denen die Luft (zwischen den ^Früchten und dem Deckel) ausgesaugt und letzterer infolge ag^Vseuums fest auf et&svklasunterteil ge= preßt wird^ohne daß ein Erhitzen auf 80 bis 90°-Ga«är erforderlich ist Demzufolge ist eine solch^ Vorrichtung für solche Haushaltungen von Vorteil,die keinen !«©«apparat besitzen und von Fall zu Fall im gewöhnlichen Kochtopf nur. einzelne Gläser zubereiten,, oder bei Vorhandensein eines Seiiteiä/pparates sich die Beschickung des ganzen Apparates mit 6 bis 8 Gläsern mangels genügender Beheizung nicht lohnt»
ils ist auch des ©ffteren vorgekommen, daß ζ „Β, bei zu vollen Gläsern trotz richtiger Behandlung im iSeteipparat^die abgekühlten Gläser sich wieder öffneten=
Diese Nachteile werden nun mit der neuen Verschlußvorriehtung dadurch beseitigt,daß nach dem Erhitzen im Glas oder nach dem Ein= füllen des besonders gekochten Eonservengutesjdi^ Luft im warmen oder kalten Zustande aus dem Glase herausgesaSg^wobei automatisch von innen oder außen ein Verschlußpfropfen in die Saugöffnung des Deckels eingeführt und das Glas hermetisch geschlossen wird«
Die beigefügte Zeichnung^2Blatt) stellen den Erfindungsgegen= stand in einigen beispielsweisen Ausführungsformen dar}von denen zeigen;
Abb*1 einen Längsschnitt durch ein Eonservenglas mit einfacher Handpumpe in tiefster Kolbenstellung;
Abb.2 ein gleicher Schnitt bei geschlossenem Absperrventil; Abb«3 eine Saugpumpe mit duipch einen Hebel bewegtem Kolben; Abb*4 stellt eine Saugpumpe dar 9 bei der der Kolben durch eine mit
Steilgewinde versehene Spindel gehoben wird; Abb„5 zeigt in einem längsgeschnittenen Deckel ein geschlossenes
Kugelventil;
Abbeβ eine Handpumpe nach Art der Abb,3,jedoch mit besonderem Boden mit Ventilen im Boden und Kolben bei höchster Kolbenstellung
während die
Abb*7 dieselbe Pumpe bei niedrigster Kolbenstellung und eingeführten Verschlußpfropfen zeigt.
Es wird vorausgeschickt daß diese Saugvorrichtung für Konserven= glaser bestimmty^iair, deren Deckel ABrT eine Ventilöffnung-^c - e ^r besitzen, die mit einem Konus ^f-^Kugel ^mT oder Pfropfen-^f ^r ver= schlossen werden können»
Diese Saugverschlußvorrichtung wird nun über die Ventilöffnung des Deckels?auf eine erhöhte.möglichst geschliffene Fläche-^a-^ aufgesetzt?der am Fuße des Pumpenrohres d befestigte Gummiring dj^ aufgedrückt, wobei er als Saugnapf wirkt und die Pumpe selbst am
Deckel haftet. Unterhalb des Kolbens g_ ist ein kleines schwaches Kettchen e, oder Schnur angebracht,dessen Ende in einen tunlichst ko= nischen Gummipfropfen f oder Gummiplatte eingehängt wird.Der Pumpen= zylinder ist so bemessen,daß das Volumen des Kolbenhubes dem Volumen des Luftratmes zwischen den Konserven und dem Deckelsungefähr gleich= kommt. Es ist zu beachten daß die Länge des Kettchens so bemessen sein mußsdaß - nachdem die Luft aus dem Glase ausgesaugt ist - der Ventilkegel f in den konischen Ventilsitz c_ hineingesogen wird. Das Kettchen kann dann nach Abnahme der Pumpe einfach ausgehängt
-1
werden. Der Pumpenkolben g_ wird entweder mittelst eines einfachen Gestänges g, hochgezogen«(Abb.1-2) oder nach der Abb.3 durch einen im Punkte h unterstützten Hebel oder Schwengel i, bewegt Jm Falle der Abb.4 ist im Zylinderdeckel eine mit schnellsteigendem Gewinde (Steilgewinde) versehene Spindel k drehbar gelagert,die sich bei der Drehung in den Pumpenkolben hineinschraubt„Die Drehung der Spindel erfolgt durch eine aufgesetzte Kurbel k_ wobei sich je nach dem Drehsinn,,der Kolben hebt oder senkt. Durch den Kolbenhub wird die Luft aus dem Glase herausgesaugt,dabei aber auch der Ventilkegel j? in den konischen Sitz cj_ hineingedrückw^e*-gezogen, it An Stelle des konischen Ventils kann aaeWcler Ausführung>Wb*5 auch eine Gummikugel treten.
Das Öffnen eines solchen /#e«feglases erfolgt durch einfaches Hinein= drücken des Ventilkegels begw.der Ventilkugel in das Glas, wobei Frischluft nachströmta kann und sich der Deckel ohne Schwierigkeit vom Dichtungsring löst9
Wahrend bei den drei Ausführungsformen nach den Abb.1-5 der Aus= saugeproseß bei direktem Kolbenhub erfolgt,geschieht dies bei der Ausführungsart nach den Abb.6 und 7 auf indirekte leise.
Jn diesem Falle besitzt der Zylinder d am unteren Ende einen festen
2
Boden d__ mit einer zentralen Öffnung für einen darin eingedrückten
"1
Stopfen f_ . über dieser Öffnung besitzt der Kolben einen runden Fortsatz 1. b£zw.Zapfen,der nach erfolgter Luftleere den Pfropfen
durch den Boden hindurch in den Deckel des Einmachglas es drückt.
Des Ifeiteren trägt der Kolben ein !luftventil b^zw.Lufthahn £ dem ein zweites Luftventil p_ am Boden d__ gegenüber-—steht ,welches von außen betätigt werden kann.
Nachdem der Pfropfen f__ in die Öffnung des Bodens eingeführt ists wird die Pumpe mit dem Saugnapf d_ auf den Deckel des Konserven= glases aufgedrückt.Darauf ist das Kolbenventil p_ zu öffnen und das Bodenventil £ zu schließen» ^unmehr wird der Kolben nach abwärts bewegt, wobei die Luft zwischen Kolben und Boden durch das Ventml _o entweicht.Jetzt ist das Kolbenventil zu schließen und das Boden= ventil zu öffnen.Der Kolben wird emporgeSOgCn7was zur Folge hats daß die Luft aus dem Glase herausgesaugt wirdsalso im Glas ein Vakuum entsteht. Unmittelbar darauf schließt man das Bodenventil p_ und öffnet das Kolbenventil ο. wieder und drückt den Kolben so tief herunterfdaß der Zapfen I- den Stopfen durch die Bodenöffnung hin= durchbin den Deckel des Glases stößt.
Es wird empfehlenswert sein.,die Deckelöffnung etwas verjüngt auszu= führen,sodaß der Außendruck der atmosphärischen Luft den Stopfen nic&t lockern kann.
Da sich über den Früchten im Glase eine Luftleere b$zw,»eine Luft= Verdünnung befindet,so kann sieh ein solches Glas niemals von selbst öffnen?aueh kann - die nötige Reinlichkeit vorausgesetzt - der Jn= halt nicht gären.Das Öffnen eines solchen Konservenglases erfolgt durch Herausziehen des Stopfens mittelst eines Korkziehers o&es de^gleiefee« „
Patentansprüche»

Claims (1)

  1. Patentansprüche; 1.Y Saugverschlußvorrichtung für Konservengläser
    9bestehend aus einem Pumpenzylinder (d) mit am unte= ren Ende "befestigtem Gummiring b£zw.Saugnapf Cd)^ wobei der Kolben (g ) mit einem Kettchen Ce) oder Schnur zum Aufhängen des Verschlußorganes,Ventilkegel oder Kugel versehen ist.
    2«, y Saugverschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn= zeichnet,daß der Kolben entweder direkt von Hand durch ein pumpenartiges Gestänge Ii) oder durch Drehung einer mit Steil= gewinde versehenen Kolbenstange i'k)/ die sich bei entsprechen= der Drehung in den Kolben hineinschraubt,betätigt werden kann.
    Λ Saugverschlußvorrichtung für Konservengläser nach Anspruch 1 ;. und 2,dadurch gekennzeichnet,daß der Pumpenzylinder (d) un= te^ato mit einem Boden, |d ) verschlossen ist und der Kolben einen durch den Boden hindurchgehenden Ansatz (l) besitzt, während der Boden und Kolben mit je einem wechselseitig zu betätigenden luftventil^ (o und ρ j versehen sind.
    4.^" Saugverschlußvorrichtung für Konservengläser nach Anspruch 1 bis 3 ? dadurch -b=©p>ea4fts&- gekennzeichnet, daß -feei—dt#&e*—äs»«
    2 1
    2 1
    ag» der feste Boden-Cd )„ den Verschluß st op fen (f ) auf=
    nimmt «s4- der -u^^gshhi^-MigmiMiÄe^e' von außen in die öffnung des Konservenglasdeckels eingestoßen wird.

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