DEP0031333DA - Lösbare schraubenlose Verbindung für flachige, wandartige Teile aus Metall oder anderen Werkstoffen - Google Patents

Lösbare schraubenlose Verbindung für flachige, wandartige Teile aus Metall oder anderen Werkstoffen

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DEP0031333DA
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Expired
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English (en)
Inventor
August Barth
Johann Dr.-Ing. Lau
Original Assignee
Ahlmann- Carlshütte KG, Rendsburg
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Description

Zum Zusammenfügen von Kanten an Teilen aus Metall oder anderen Werkstoffen, beispielsweise beim Zusamaenbau von Herden aller Art, Öfen, Kühlschränken oder anderen Haushaltsgeräten, wird heute allgemein die Schraubenverbindung angewandt. Diese fordert einen in der Massenfertigung unerwünschten. Aufwand, der durch die Verwendung geeigneter schraubenloser Verbindungen einzusparen ist.
Es sind einige Ausführungen von schraubenlosen Blechverbindungen bekannt und in "Hütte", 26. Auflage, 4.Band, Seite 923 - 925 und 952 beschrieben. Diese sind jedoch in ihrer Anwendbarkeit auf dünne, leicht verformbare Bleche beschränkt, da die eigentliche Verbindung erst durch Verformung der Bindeelemente erfolgt 1, nachdem der Zusammenbau der Einzelteile geschehen ist. Ein Lösen dieser Verbindungen ist nur durch ein Zurückverformen, teilweise nur durch Zerstören der verbundenen Teile möglich. jPür Teile aus Werkstoffen, die eine Verformung nicht ohne Beschädigung ertragen, wie beispielsweise Gußeisen oder emaillierte Bleche, und zur Herstellung lösbarer Verbindungen sind diese Ausführungen nicht geeignet.
Bertram/Babst, Harburg EP 43 7383 20C0 Π 47 Kl A
Der Zusammenbau von Herden aller Art, Kühlschränken und anderen Haushaltsgeräten, die vorzugsweise aus emailliertem Blech oder aus dünnen gußeisernen Platten zusammengebaut werden, und "bei denen eine lösbare Verbindung der Teile erwünscht ist, um etwa beschädigte Teile auswechseln zu können, erfolgt daher heute allgemein durch Schraubenverbindungen.
Die Erfindung bezweckt, den bisher üblichen Zusammenbau von kastenförmigen Gebilden mittels Schraubenverbindungen zu erleichtern, zu vereinfachen und zu verbilligen.
Hierzu wird eine lösbare schraubenlose Verbindung für flächige, wandartige Teile aus Metall oder anderen Werkstoffen, vorzugsweise für den Bau von kastenförmigen Gebilden wie Herden, Öfen aller Art, Kühlschränken o. dgl. vorgeschlagen, die sich der Erfindung gemäß dadurch kennzeichnet, daß die für das Zusammenfügen vorgesehenen Kanten der Teile griffig verformt sind und daß die Teile mit diesen Greifern entweder unmittelbar inein-T ander greifen oder mittelbar durch eine über die Greifer oder zwischen die Greifer fassende Schiene zusammengehalten werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar schaubildlich in den Fig. 1, 3, 5 usw. bis 25 und in den dazugehörigen Grundrissen in den Fig. 2, 4, 6 usw. bis 26.
Die Verbindung kann dadurch hergestellt werden, daß die zusammenzufügenden Teile an ihren für das Zusammenfügen vorgesehenen Kanten mit Abkantungen (siehe Fig.l und 2; 7 und 8; 9 und 10; 13 bis 16) oder mit Umrollungen (siehe Fig. 3 und' 4; 17 und 18) oder mit Verstärkungen (siehe Fig. 5 und 6; 11 und 12; 19 und 20) oder mit ösenartig (siehe Fig. 21 und 22) oder mit hakenförmig (siehe Fig.23 bis 26) ineinander fassenden Greifern versehen sind.
Bei den Ausführungsformen nach Pig. 15 bis 20 und Pig. 23 Ms 26 sind die Teile nittels der Greifer unmittelbar miteinander verbunden, während bei den Ausführungsfcrmen nach Fig. 1 bis 14 und 21 und 22 eine mittelbare Verbindung der Teile durch eine über die griffig verformten Kanten (Greifer) der Teile fassende Schiene a (siehe Pig. I bis 6 und 9 bis 14) oder durch eine zwischen die Greifer fassende Schiene a (siehe Pig. 7 und 8) oder durch einen scharnierartig durch an in Bereich der Kanten vorgesehene Ösen gesteckten Stift d vorgenommen ist. Die Schiene a bzw. der Stift d, welcher im Sinne der Erfindung ebenfalls eine Schiene ist, kann auch in mehrere kürzere Stücke unterteilt sein. Pur den Zusammenbau von Teilen, die mit empfindlichen Überzügen - beispielsweise Emaille - versehen sind, oder von Teilen aus spröden Werkstoffen, ist die Schiene so auszubilden - beispielsweise aus nicht zu starken Blech - , daß sie eine gewisse Nachgiebigkeit aufweist.
Bei den Ausführungen nach Pig. 1 bis 6 kann, wie beispielsweise in Pig. 9 und 10 gezeigt ist, die Fuge durch eine eingeschobene Zierleiste b verdeckt sein, welche durch die Schiene a festgeklemmt wird. Diese Zierleiste kann gleichzeitig bei nachgiebiger Ausbildung dazu dienen, gewisse Unebenheiten der zusammengefügten Teile auszugleichen und damit bei empfindlichen Werkstoffen Beschädigungen verhüten. Es besteht auch die Möglichkeit, die Zierleiste, wie beispielpweise in Fig. 11 und 12 gezeigt, mit der Schiene zu vereinigen.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 15 bis 20 werden die Teile zur Herstellung der Verbindung in Längsrichtung
ineinander geschoben, wie in Fig. 15 durch di» Pfeile c angegeben.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 23 und 24 sind die Teile an ihren für das Zusammenfügen vergesehenen Kanten mit Vorsprüngen und. Durchbrüchen und bei den Ausführungsformen nach Fig. 25 und 26 mit Vorsprüngen und Aussparungen versehen, und zwar derart, daß jeweils VorSprünge des einen Teiles in Durchbrüche oder Aussparungen des anderen Teiles eingieif en. Die Teile werden, wie in Fig. 24 und 26 mit gestrichelten Linien angegeben, ineinander geschoben und dann in Pfeilrichtung (Fig. 24 und 26) in die Verbindungssteilung geklappt.
Beim Zusammenfügen von Teilen, die nit empfindlichen Überzügen versehen sind, oder von Teilen aus spröden Werkstoffen ist zweckmäßig zwischen den einzelnen Teilen ein gewisses Spiel vorzusehen, das so zu bemessen ist, daß örtliche Überbeanspruchungen vermieden werden.
Die Verbindungen nach Angabe der Erfindung können sowohl als Eckverbindung (Fig. 1 bis 14 und 19 bis 26) wie als ebene Verbindung (Fig. 15 bis 18) angewandt werden. Ss besteht auch die Möglichkeit einer Ausführung, wie beispielsweise in Fig.13 und 14 gezeigt, wobei eine eingeschobene Ecke, die etwa an Stelle der beispielsweise bei Herden vielfach üblichen Eck säule tritt, durch eine Verbindung nach Angabe der Erfindung an die benachbarten Seiten angeschlossen wird.

Claims (9)

Patentansprüche:
1) Lösbare schraubenlose Verbindung für flächige, wandartige Teile a.us Metall oder anderen Werkstoffen für den Bau von kastenförmigen Gebilden, wie Herden, öfen aller Art, Kühlschränken o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die für das Zusammenfügen vorgesehenen Kanten der Teile griffig verformt sind und daß die Teile mit diesen Greifern entweder unmittelbar ineinander greifen oder mittelbar durch eine über die Greifer oder zwischen die Greifer fassende Schiene zusammengehalten werden.
2) Verbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine nachgiebige Schiene (a).
3) Verbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fuge zwischen den zusammenzufügenden Teilen durch eine Zierleiste (b) verdeckt wird, welche durch die Schiene (a) gleichzeitig festgeklemmt wird.
4) Verbindung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine nachgiebige Zierleiste (b).
5) Verbindung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierleiste mit der Schiene verbunden ist, vorzugsweise ein Ganzes bildet.
6) Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß einer der zusammenzufügenden Teile mit Durchdrückungen in Durchbrüche des anderen Teiles eingreift und durch eine eingeschobene Schiene nach Art eines Scharniers festgelegt wird.
7) Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenzufügenden Teile an den aneinander stoßenden Kanten mit Vorsprüngen und Durchbrächen oder Aussparungen versehen sind, derart, daß jeweils Vorsprünge des einen Teiles in Durchbräche oder Aussparungen des anderen Teiles eingreifen.
8) Verbindung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (a) mehrteilig ist.
9) Verbindung nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder der zusammenzufügenden Teile mit bestimmtem Spiel ineinander passen.

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