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Bauelement für Spielzeug-Baukonstruktionen.
Die Erfindung betrifft ein Bauelement für Spielzeug-Baukonstruktionen. die im Äusseren den modernen, beim Bau von Wolkenkratzern und bei ähnlichen Zwecken verwendeten Stahlbaukonstruktionen ähneln und aus einem länglichen biegsamen Metallstreifen bestehen. der Seitenflanschen besitzt.
Gemäss der Erfindung ist neben jedem der beiden in derselben Richtung abgebogenen Seitenflanschen
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den eingesetzten Metallstreifen gegen seitliche Verschiebung sichert. Man kann die Bauelemente in sehr einfacher Weise mit anderen Streifen zusammensetzen, um ein kastellartiges Element zu erhalten. das
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gezeigt, welcher einen Teil des Kastenträgers bildet, zum Zwecke der Fortsetzung der Trägerkonstruktion in der Längsrichtung. Fig. 7 veranschaulicht die in Fig. ss dargestellten Teile um 90 gedreht gesehen und Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 6.
10 ist ein Streifen oder ein Stab aus dünnem, biegsamen Blech, aus welchem einzelne Teile heraus-
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begrenzt sind. Die Gurte 13 besitzen beiderseits Längsflanschen 14, die durch Abbiegen des Blechstreifens nach derselben Seite gebildet sind. Unmittelbar neben den Flanschen und mit diesen längs verlaufend sind in das Blech Nuten oder Rinnen 16 gepresst, wie dies aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist. Die Flanschen. M besitzen eine Breite, die nahezu gleich ist oder geringer ist, als die Breite der Nut 16. so dass jeder Flansch. 14 der Streifen in der Nut 16 Platz finden kann und in dieser gegen seitliche Verschiebung gesichert wird (Fig. 3).
Die Seitenwände der Nuten sind geneigt, so dass die Enden der dünnen, biegsamen, durchbrochenen Streifen mit den Auspressungen ineinander gelegt und so innig miteinander verbunden werden können (Fig. 8). In die Seitenglieder der Streifen sind schmale Butzen 17 eingepresst. die nahe den Stossstellen der Fachwerkträgerteile Vorsprünge bilden. welche den Nieten ähneln, die bei Bauwerken aus Stahl verwendet werden.
Um eine Mehrzahl von Streifen miteinander zwecks Herstellung eines Kastenträgers zu verbinden und um eine Mehrzahl solcher Träger zu verwenden. sind an den vollen Enden der Streifen Bohrungen 18 zur Aufnahme von Schrauben 19 od. dgl. vorgesehen. Soll ein Kastenträger gebaut werden, so werden die Streifen in der aus Fig. 3 ersichtlichen Art zusammengestellt. Es werden zwei Streifenpaare 10a und lOb einen Kasten bildend mit nach innen gekehrten Nuten einander gegenübergestellt u. zw. so. dass die Rinnen des einen Streifenpaares 10a die Flanschen der beiden benachbarten Streifen lOb aufnehmen ; die Streifen 10a ; werden nun durch die Schrauben 19 gegenseitig festgezogen und dadurch die Zwisehenstreifen lOb in den Nuten festgeklemmt. so dass sie als Distanzhalter dienen.
Auf diese Weise können die vier Glieder der Kastenkonstruktion fest und starr durch ein einziges Befestigung- organ. z. B. einen Bolzen, an jedem Ende des Bauteiles untereinander verbunden werden.
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Wird der Bau eines Kastenträgers in der Längsrichtung fortgesetzt, so kann eine Mehrzahl von Streifen der beschriebenen Art in der Längsrichtung mit demjenigen Teile des Trägers verbunden werden.
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geführt werden, der die aufeinanderliegenden Durchbrechungen 18 der einander überlappenden Streifenenden durchsetzt. Ist diese Verbindung hergestellt, so wird der Streifen lOb in seine ursprüngliche Lage hernntergeschoben. An der Uberlappungsstelle liegen die Nuten ineinander. Die im Querschnitt ganz gleichartigen Streifen passen sich anfangs nicht ganz an. doch die Nachgiebigkeit derselben ermöglicht es den Seitenflanschen nachzugeben, so dass sich dann die Streifen einander genau anpassen, wenn sie mittels des Bolzens 21 fest zusammengezogen werden (Fig. 8).
Wird ein langer Träger aus einer Mehrzahl solcher an den Enden untereinander verbundenen Streifen hergestellt, so genügt es, zur Versteifung des Trägers einen Streifen mit den nächsten durch ein einziges Verbindungsglied (Bolzen 211 zu verbinden, denn eine Drehbewegung der Streifen gegeneinander ist durch die ineinandergreifende Seitenflanschen14wirksamverhindert.
Es ist ohneweiters ersichtlich, dass bei Herstellung des Kastenträgers alle die ineinander zu fügenden Wandungsteile unmittelbar in ihre bestimmten gegenseitigen Endstellungen gebracht werden können, es also nicht nötig ist. dass irgnedein Teil durch Verschieben in der Längsrichtung in seine Stellung gebracht werden müsste.
PATENT-ANSPRUCHE :
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Metallstreifen mit Seitenflanschen, dadurch gekennzeichnet, dass neben jedem der beiden nach derselben Seite abgebogenen Seitenflanschen eine nutartige Vertiefung im Steg vorgesehen ist, welche die Flanschen eines gleichen Metallstreifens aufnimmt, und denselben gegen eine Verschiebung nach einwärts und nach auswärts schützt.