DEP0029845DA - Schrämmaschine für die steile Lagerung - Google Patents
Schrämmaschine für die steile LagerungInfo
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- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 16
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
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Description
'Palenianwall
Df. W. 9. Radi
Bochum «Weilmc/p
^"ia^?10 Gebr. ,Eickhoif, Maschinenfabrik und Eisengießerei,
-/HB. . ■ Bochum»
Schrämmaschine für die steile Lagerung«.
Das Schrämen in der steilen Lagerung läßt sich praktisch nur bei einer Vorschubbewegung der Maschine im Einfallen
durchführen, weil'die hierbei"oberhalb der Maschine tätige Belegschaft vor dem Kohlenfall geschützt ist * Um den offenen
. 5 Raum zwischen Kohlenstoß und dem Versata schina^ zu halten,
ist es erwünscht? daß sich der Schrämmaschinenkörper im ■. ■ \
Schramfeld selbst befindet, Hieraus ergibt sich als bauliche ' Anordnung,·, daß sich das Schräiawerkzeug und die Querfördereinricntung
im gleichen Feld unterhalb des Maschinenkörpers befinden» Es macht nun konstruktive -Schwierigkeiten., das Schräm'
werkzeug am Maschinenrahmen zu lagern und mit der Maschine so ge trieb lieh zu verbinden, ■ daß sich alle Teile in dein" von
■ dem Schrämwerkzeug freigelegten Raum befinden* . ■
Diesen Schwierigkeiten begegnet die Erfindung dadurch, daß
1$ eine am Liegenden angeordnete Schrämwaise mit .ihrer Achse
in einem stumpfen Winkel zur Vorschubrichtung liegt und hierbei mit ihrem aus dem Kohlenstoß heraus ragenden Ende voreilt,'
M wirda dann im Bchramtiefsten von der dort befindlichen W al .sens t im fläche und der freigeschnittenen Kohlenfront ein
Winkel raum gebildet, innerhalb dessen die eine Walzenlagerung und die Anschlußgetriebe teile unter gebraent werden können.
J)s erübrigt sich damits etaa au® Abdrücken stehenbleibender Üohlenrippen besondere Vorrichtungen (Abdrückkeile) "vorzusehen, . ■ ■ · · ■ ■ ■ - . ' ;
Eine weitere .vorteilhafte Folge der erwähnt ea Wal sen's ehr.ägstellung ist die trapezförmige Verbreiterung des Raumes, zwischen
fler Walze und dem Maschinengehäuse,· welche den Querabfluß eier hereinbrechenden Kohle auf einer daselbst angeordneten
Schurre erleichtert. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn^
3ü das Quereinfallen an sich gering ist, T^enn also die Vorscnub-;
richtung annähernd in das General einfallen fällt· Immerhin ist. der sogenannte Schrägbau in der st ei ein Lagerung'auch, für
die neue Schalteinrichtung anzustreben, weil er an sieb. stärkeres «^uereinf allen ergibt. Die Schurre kann über einer
längs der ganzen Sckrämeinrichtung angeordneten ¥ünru Bgskufe in das offene EeId ausmünden, wobei die i'ü/hrungskuf te die
Maschine auf der: am Kohlenstoß befindlichen Stempel reihe abstützt»
Der verjüngte Teil der Schurre geht zweckmäßig im Sehr amtiefsten mit einer pflugscharartigen Böschung auf ein Gehäuse .
über, welches die Verbindungsteile zwischen Vorgelege des An-
lü triebsmotors und. einem Winkeltrieb der Schrämwalze umschließt,;
An diesem Gehäuse kann ein KettenscMrämarm zum Hint er sch litzen der unterschrämten kohlenbank angeordnet und getrieblich
mit der Verbinuungswelle verbunden sein* Der Vorschub kann von einem in der unteren Strecke aufge- .
stellten Haspel mittels Seil bewirkt werden, welches an die ■
Eührungskufe. angeschlossen ist. Der Haspel wird für eine ;
bestimmte selbsttätig einhaltbare Seilzugkraft eingerichtet. : Mit dem. armieren Kufeoende kann die Einrichtung an einem Sicherheitsseil aufgehängt sein» Der Schrämvorschub kann aber ;
auch mit einer vom Motor angetriebenen und ,mit einer Bremse \ versehenen Spillkopf bewirkt werden ,'um welchen, ein längst- den
Abbaufront, ausgelegtes und an den. beiden Enden gesichertes Seil 'geschlungen ist«
Das rechtzeitige Hereinbrechen der Kohle kann durih Bereit— halten von Abbauhämmern, Vielehe vom Bedienungsstande aus be-?
tätigt werden, sichergestellt 'werden* . . .
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung in der
AW) »1 in Draufsicht, in
AW) »1 in Draufsicht, in
Abbe 2 in Seitenesient vom alten Mann aus, und in der Abb.3. in einem $ querschnitt I - I nach Abb* I*
Mit 1 ist der alte Kohlenstoß, mit dem Pfeil 2 die Richtung des Generaleinfallens und mit 3 die Sch ram Vorschubrichtung
bezeichnet. Die Schrämwalze 4 unt'erschrämt die Kohle am'Lie- ,
genden 5 in einer Tiefe, welche, der Feldbreite zwischen dea Stempelreihen 6 und 7 entspricht. Die Walzenachse bildet mit
dem Kohlenstoß einen stumpfen Winkel 8, während die .Maschine mit der Kufe 9 an der Stempelreihe 6.'geführt ist·. Auf einem
mit der Jb'ühxungskufi 9 verbundenen Gleit rahmen sind, am voraeren unteren J£nde die Walzen lage rung 1O5 am oberen Enäe der
Antriebsmotor 11, das Vorlegegehäuse 12 und die Bedienungs-
plattform 13 angeordnet« Den gaum zwischen der Schrämwalze 4 . und den oberen Maschinenteilen nimmt eine in Kientung des
^uereinfallens 14 verbreiterte und an der Gleitkufe 9 ausmündende Schurre 15 ein* Ihren Abschluß am.neu en Kohlenstoß 16
^ bildet ein Getriebegehäuse 17 mit-der pflugschar ar tig en
Böschungsfläche 18* Mit dem Gehäuse 17 ist die Lagerung 19 und der Winkel trieb 20 de^ Schrämwalze 4'verbunden· In dem
Gehäuse ist parallel zum Kohlenstoß die Verbindungswelle 21 und ein Schneckengetriebe 22 für den am Gehäuse 17 schwankbar .
l.ü ge lagert en j zum Hinterschlitzen bestimmten Schrämke&t'enarm 23
angeordnet* Der Winkel trieb und seine anschließenden Getriebeteile befinden sich in dem von der Schrämwalze freigeschnit-i
tenen Räume Das Schränklein wird, soweit es nicht schon längs der Walze auf die Stempelreihe 6 zu abgeglitten ist, von der ';
Schurre' 15 aufgenommen, welche mit der schrägen Kante 24 am Liegenden gleitet und mit den steilen Wänden 18225 an den Ge- <
hausen 17 und 12 abgestützt ist« Am unteren Ende der Führungskufe 9 greift das Yorschubseil 26, am efejeeü oberen jände.das \
sicherheitsseil 27 an* Von der Plattform 1# aus werden die · :
2u Motor« und Getriebeschaltungen vorgenommen und gegebenenfalls \
nicht dargestellte Abbauhämmer bedient, welche noch nicht ;
hereingebrochene !Teile der unter» und hinterschrämten Kohlenbank 28 zum Absturz, auf öle Schurre bringen.
Der Schrämvorschub kann auch durch den gestrichelt einge-·
25. zeichneten Spillkop 29.bewirkt werden, um welchen ein längs des Kohlenstoßes ausgelegtes Seil geschlugen ist und welcher
vom. Öchrämmotor angetrieben wird und eine bremsvorrichtung b'esit at.
Schutzansprüche«
Claims (2)
- ^chut ζ.anspr üc ne.. · 1.) Schrämmaschine·· für' die steile Lagerung, deren iiaschi- ; nenkörper dem Schrämwerkzeug oder den Schrämwerkzeug en im . Schräarfeld folgt,, dadurch gekennzeichnet, daß. eine Schrämwalze (4) zum Schrämen am Liegenden mit ihrer Achse in einem stump— ; fen .vinkel (8) zum. Kohlenstoß angeordnet ist» .. :
- 2. X Schrämmaschine nach Anspruch 1,. .dadurch gekennzeichnet, daß s* ich die Lagerung und _dei· Winkel an trieb der XJs,lze im Echramtief st en innerhalb des von der Schrämwaise frei geschnittenen Eaum.es 'befinden,.' .-'.', ■ lü 3«) Schrämmaschine nach. Anspruch 1 "bis 2S dadurch gekenn- : zeichnet, daß das den Motor (1) und das Vorgelege (12) ent~- halterde Gehäuse auf der Kohlenstoßseite mit der "Schrämtal.zenlagerung durch eine l'ührungskufe (9), im Schrämt leisten durch "ein eine Verbindungswelle (21) umschließendes Gehäuse (1?) '■■ · verbunden ist und zvjiscnen walze (4) und Motorgehäuse (11,12)·'· ein trapezförmiger Abschnitt zur Aufnahme einer Schurre (15) freibleibt.« '. , . . ■ " . · '.A·.) Schrämmaschine nach Anspruch 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß die Schurre (15) auf der Walteenseite mit einer Schrägkante (24'J auf' dem Liegenden gleitet'und mit steilen -wänden an den Uehäusen (11S12?17) abgestützt ist.5») schrämmaschine nach Anspruch 1 bis 4 gekennzeichnet durch die Anordnung eines bchrämkettenarmes (23) zum Hinter-ra schlitzen am Verbindungsgehäuse und durch eine getriebliche Verbindung des Schrämkettenrades mit der Verbindungsteile (21)..tf)!Η»
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