DEP0029657DA - Flüssigkeitsmesser - Google Patents
FlüssigkeitsmesserInfo
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Description
if ?96
■y.y
HeImuth Görtz
Η.Υ.Yloeistofmeetapparatenf abriek, in Dordreclit (Niederlande ),
Ma a s a tr a a t 2 OA.
or gee.u.er M s urig----ao4^
ue-tax Flüssigkeitsmesser§ 3?3chle»»»BOB;--»j&itajteaie
■9e3pTS^HS-4Eftfin.
(mit der Priorität der niederländischen Patentanmeldung No. 131.755 vom 22. April 1947).
Ein zu sehr genauer Messung geeigneter FlüssigkeitsMesser, der im geschlossenen Zustande sterilisiert werden kann,
ist bisher nicht "bekannt geworden. Zvmr gibt es Heisswassermesser, aber dabei kommt es auf eine grosse · Messgenauigkeit
nicht an. An die genaue Messung heisser Flüssigkeiten hat man sich noch nicht herangewagt, während die Sterilisierung vol
bekannten Flüssigkeitsmessern nur nach teilweiser Demontage möglich ist. Dies ist wahrscheinlich dem Umstände auuusanreiben,
dass man sich die Bedingungen nicht klar vor Augen stellte, denen ein Messer für sehr genaue Messungen unter den verschiedensten
Betriebsverhältnissen (d.h. bei Strömungsgeschwindigkeiten zwischen einem Höchstwert und nahezu dem Hullwert}
auch nach vieljährigem Betriebe entsprechen muss.
/ - pu.n herausgestellt, dass au diesen Bedingungen, abgesehen
natürlich von einer sauberen Bearbeitung, ein bestimmtes, äusserst geringes Spiel zwischen den festen und den beweglichen
Teilen gehört, welches in der Grössenordnung von einigen Hundertsteln bis einigen -Tausendsteln eines Millimeters liegt.
Eine Abweichung von dieser Grössenordnung nach oben oder nach unten, namentlich bei geringeren Strömungsgeschwindigkeiten,
verursacht eine bald unzulässig werdende Unregelmässigkeit in der ^Behlerkurved.h. der Eurve, welche die Missweisung des
Me33ers bei den verschiedenen Strömungsgeschwindigkeiten seigt, welche Unregelmässigkeit für eine genaue Messung auch bei den
kleinsten Geschwindigkeiten einige Hundertsteln eines Proaents nicht Ubersteigen darf. Diese Bedingung · eines Tjestiaiuten, sehr
geringen Spielraums betrifft nicht nur dis.Messorgan (hin- und hergehender Kolben, rotierender Kolben, Taumelscheide ), sondern
auch die Teile, mit denen das Messorgan gekuppelt ist, nämlich die Kurbelwelle, die pleuelstange (mit Kolben- und Eurbel-Zapfenlagern)
und die Spindel ζ uffi ? ρ Τ, r-1"Γ g.i.«i g .des Zahlers. Das
sehr geringe Spiel der Kurbelwelle verhindert^ bei Messern mit zwei doppelwirkenden Messzylindern/ das Lecken von Flüssigkeit,
an dieser Welle entlang, von der Zufuhr- nach der Abfuhrseite, während das noch geringere Spiel der genannten Spindel eine
S"topfbuchse für diese überflüssig macht.
Werden nun für einen Plllssigkeitsmesser mehl" oder weniger willkürlich^ Baustoffe verwendet (z.B.: das Gehäuse aus Gusseisen, mit eingepresstem Zylinderbuchsen aus Bronae, die Kolben
gleichfalls aus Gusseisen, die Wellen aus Stahl, die Lager aus Bronse), so stellt es sich heraus, dass der bei normaler Temperatur
genau anzeigende Messer bei höhern Temperaturen unzulässige Fehler zeigx oder sich festläuft. &t~*»£j
remäss der Erfindun' dtse^das , minimale Spiel, welches für eine dauerend genaue
Messung erforderlich ist, bei den verschiedenen Temperaturen . der au messenden Flüssigkeit beibehalten "bleibt, und» uiiiiai CLi-,■*tt^nT~5^s
für das Gehäuse und die Lagerbüchsen der Eurbelwelle, des Eolbenzapfens und der Spindel t. ^jgr ο η ζ e (die
gegebenenfalls säurefest sein kann) mit einem Dehnungskoeffizienten von z.B. 17,5|10"^, für das Messorgan oder die Messorgane,
die Eirrbelwelle, den Kolbenzapfen und die Spindel rostfreier '"S-fre-sra^tah 1 mit einem nahezu gleich grossen, aber um
ein-sehr weniges kleinern Dehnungskoeffiaienten benutzt An sich sind lesskolben aus rostfreiem Stahl mit niedrigem
Dehnungskoeffizienten bekannt.
Bei Benutzung dieser Baustoffe ist die innere Reibung des Messers und folglich auch seine Abnutzung verschwindet klein.
Das äusserst geringe Spiel zwischen den sich bewegenden Teilen bleibt auch bei hohen Temperaturen beibehalten, und dementsorechend
ist nicht nur eine sehr genaue Messung unter allen
Verhältnissen während langer Betriebsiseit gewährleistet./ r
τ» ι ^ eg*^L' . .
der besser kann im geschlossenen zustande mit
Daiapf von z.B. 120° C sterilisiert werden, in welchem Falle er als Daiiipmascliine arbeitet, ohne dass seine zuverlässige und
genaue Wirkung beeinträchtigt wird.
Zwecks Erläuterung.wird auf die Zeichnung hingewiesen, welche einen Plusaigkeitsmeaser nach der Erfindung in den Fig.
1 und 2 im Längsschnitt nach der Linie I-I in Pig. 2 wsT. II-II in Fig. 1 darstellt.
Das mit einem Puss 2 versehene Gehäuse 1 bildet mit zwei Zylindern 3 und 4, zwischen denen Steuerkanäle für die PlUssig- ·
k-3it vorgesehen sind, ein aus Bronze hergestelltes Ganses, in welchem sicii zwei Kolben 5 und 6 aus rostfreiem Stahl fuhren.
Jeder Kolben hat einen Solbenzapfen 7 aus ^gieichetwSaustoff, der in einer aus Bronze hergestellten SUchse 8 gelagert ist.
Letztere ist, ebensowie die bronzegne SUehse 10 des Kurbelzapfen 11, mit Pressitz in einer vorzugsweise aus rostfreiem Stahl
verfertigten Pleuelstange 9 befestigt. Der Iiurbelzapfen 11 liegt in einer· Zurbel 12, die aus Bronze hergestellt sein kann
(was aber nicht unbedingt nötig ist j und auf dem einen Ende einer Kurhel vre lie 15 aus rostfreiem Stahl gekeilt ist. Letztere
ist' in einer aus Sronze hergestellten, im Gehäuse 1 mit Presssitz befestigten BUchse 14 gelagert. Am andern, nicht gezeichneten
Ende trägt die Kurbelwelle entsprechende 'Peile für die Verbindung mit dem IIolben 6 und in der Mitte ein Schraubenrad
15s <äas mit einem Schraubenrad 16 auf einer Welle 17 aus rostfreiem Stahl kämmt. Die Welle 17 ist in einem Teil 18 des
Deckels 21 gelagert und gelenkig gekuppelt mit einer gleichachsigen Spindel, die genau passend in einer aus Bronze hergestellten'
BUchse 19 gelagert ist. Letztere ist mittels eines Schraubringen 20 im Deckel 21 befestigt. Ausserhalb des Gehäuses
ist die genannte Spindel mit der Spindel 22 verbunden, die den nicht dargestellten Zähler b&te^rs ^ÄmM*»
Die Bronze und der rostfreie Stahl der Teile, welche Ln Bezug aufeinander bewegbar sind, haben die oben angegebenen
Dehnungskoeffizienten. Je kleiner die Differenz zwischen den Dehnungskoeffizienten beider Baustoffe ist, umsobesser fUr den
angestrebten Zweck. Je grösser die Differenz, umso ungenauer wird die Messung bei hoher Temperatur. Eine genaue Grenze lässt
sich selbstverständlich nicht ziehen, nur ist festzustellen, das3 die Differena nicht mehr als einige Millionstel betragen
darf. Dass dieser Koeffizient für die Bronze etwas grösser sein soll als der des rostfreien Stahles hat seinen Qrund darin,
dass der Messer sich sonst bei höheren Flussigkeitstemperaturen infolge der schnelleren Anwärmung und Dehnung des Messorgane
f e a 11 a Lif e η wur d e .
Claims (1)
- Patentanspruch.£ää4äs«¥» Fills 3 igke idadurch gekennseichnet, dass das Gehäuse, -Saale die Lagerbuchsen von Wellen, aad.nZapfer/aus SgagAaj»- pronze, das Messorgan, die Kurbelwelle, der Kurbelzapfeh, der Eolbenaapfen und die Spindel sum Antrieb des Zählers .i' 1 'O+^ aus rostfreiem • ^Stan 1 --»' dass der Dehnungikoeffiaient dfxJBronze ^ nicht mehr als einige Mil-IionsteL^den des rostfreien Stahlespbersteigt.FUr die Anmelderin, Der y&rtreter:
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