DEP0029603DA - - Google Patents
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Description
Busch - Jaeger Lüdenscheider Metallwerke Aktiengesellschaft Lüdenscheid
Anlage zu B-J. 0435 Dafum 28. Dez . 1948
vfWschraubenzieher m4;*»-«&a«P"-l!&i!ia^
Es gibt Schraubenzieher, mit denen bei der Montage von Geräten und Maschinen das Anzugs drehmoment von Schrauben festgestellt
wird, um zu verhindern, dass dieselben zu stark angezogen werden und abbrechen, aber doch mit einer für ihren
Sitz erforderliohen Kraft dem gegebenen Zweck Rechnung träger*
Die bekairten Einrichtungen dieser Art sind in ihrer Konstruktion mei3t sehr kompliziert und schwer, soiiaas sie zwar für
Versuchezwecke Verwendung finden können, aber bei einer laufenden Fertigung zu umständlich sind und die letztere sehr
verteuern.
Durch den G-egenstand der Erfindung wird ein praktisches und
handliches Gerät geschaffen, das sowohl äusserst einfach istp
als auch in der laufenden Fertigung keinen unerwünschten Aufenthalt verursacht, der u.U. die labrikation erschwert und
die Gestehungspreise bei der Montage erhöht.
Er besteht in einem Schraubenzieher der bekannten Art, bei dem in einer Erweiterung des vorderen Heftteiles ein zylindrischer
Körper gelagert ist, der unter dem Einfluss einer
ige steht, die das federnd ausgebildete,
den zylindrischen Körper aufnehmende!* Heftteil ( vorderes Ende
des Heftes) umfasst und diesen mit einer gewissen Kraft festhält, bezw· einer Verdrehung desselben einen bestimmten Widej*
stand entgegensetzt. In dem zylindrischen Körper ist der
eigentliche Schraubenzieher in Form eines Stabes auswechselbar eingesetzt, damit das Gerät für verschieden^ grosse
Schrauben gleich gut verwendet werden kann. Um eine gleichmassige Bremswirkung auf den zylindrischen Körper zu erreich»
ist der Stab des Schraubenziehers an dem seiner Arbeitsspitze entgegengesetzten Ende durch eine Kugel abgestützt.
Die das vordere^federn ausgebildete Ende des Schraubenzieherheftes
umfassende^,den zylindrischen Körper festhaltende
bezw. bremsende 2&4jagJ wird durch eine Schraube so angespannt»
Busch - Jaeger Lüdenscheider Mef allwerke Aktiengesellschaft Lüdenscheid
Anlage zu B.-J. 04-35 Dahim 28.DeZ.1948
dass die Kraft, mit welcher sie den zylindrischen Körper hält, beliebig geändert werden kann. Durch eine nach Graden eingeteilte
und geeichte Skala auf der äwiag-e, der eine Marke auf
der Schraube gegenübersteht, läßt sich das jeweils erzielte Drehmoment leicht feststellen· Um die Bremswirkung der Zwinge,
noch zu erhöhen, ist zwischen dieser und dem Schraubenzieherheft eine elastische Schicht ( z.B. aus Gummi ) angeordnet,
die seitlich in einer Rille des Heftes geführt wird. Soll der Schraubenzieher in besonderen Fällen nur zum einfachen Anziehen
von Schrauben benutzt werden, so kann der jeweils eingesetzte Stab durch einen denselben durchdringenden Stift oder durch
dessen Eingriff In den zylindrischen Körper festgesetzt werden.
In der Abb. 1 ist der neuartige Schraubenzieher im Längsschnitt
dargestellt. Die Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht auf denselben.
In einer Erweiterung des an sich hohl ausgebildeten Schraubenzieherheftes
1 (Abb. 1) befindet sich ein zylindrischer Körper 2, in dem der Stab 3 des Schraubenziehers,z.B. durch die Schrauben Ae gehalten wird. Statt der Schrauben 4 können auch andere
Mittel, wie Stifte oder eine Klemmvorrichtung benutzt werden. Der Sohraubenzieherstab 3 ist an dem seiner Arbeitsspitze
gegenüberliegenden Ende durch die Kugel 5 abgestützt, damit durch den Druck in Riohtung des Stabes 3 keine übermässigen
Reibungsverlustβ entstehen die die einwandfreie Messung des
Anzugsdrehmomentes beeinflussen können. Das vordere, den zylindrischen Körper 2 und fassende Ende 6 des Heftes 1 ist mit
Schlitzen 7 (Abb. 2) versehen, damit es den Körper 2 federnd
^t* fir
umschließt. Es ist von der *wtsg#* 8 (Abb. 1 und 2 ) umgeben,
die als Schlaufe ausgebildet ist und die durch die Schraube 9 zusammengezogen werden kann, wobei sie das vordere Ende 6 des
Heftes allseitig gegen den Körper 2 (Abb. 2) preßt und d4re&ea.
-8A. Drehen^hiadexfT Zur dttftg des* Einflusses der Zwinge 8
auf den zylindrischen Körper 2 befindet sich zwischen ihr und dem vorderen Ende 6 des Heftes 1 (Abb. 1 und 2) eine elastische
Schicht 1o, die z.B. aus Gummi bestehen kann. Die elastische Schicht 9 ist in einer Rille (Abb. 1) des vorderen Heftendes
6 geführt.
Busch - Jaeger Lüdenseheider Metallwerke Aktiengesellschaft Lüdenscheid
Anlage zu
B.-J.
0435
Datum 28, Dez· 1943
Um den Schraubenzieher für höhere Anzugsmomente in besonderen
Fällen, in denen keine Messung demselben stattfindet, benutzen zu können, kann der Stab 3 desselben durch den Querstift
festgesetzt werden. Der Stift 11 durchdringt gleichzeitig das Heft ,und den Stab 3 bezw. den zylindrischen Körper 2.
An der Swi&g-e 8 ist eine, nach Graden eingeteilte Skala 12
(Abb. 1) vorhanden, der auf der Schraube 1 eine Marke 13 (Abb. 1) gegenübersteht. Durch besondere Eichung wird das
Drehmoment in cmkg festgestellt.
Der neuartige Schraubenzieher ist ein äußerst handliches Gerät und kann ebenso wie ein gewöhnlicher Schraubenzieher
gehandhabt werden, ohne dass er bei dem Zusammenbau von Geräteteilen, infolge der übergrossen eigenen Schwere die
Fertigung in irgendeiner Weise behindert. Auch läßt er sich erfindungsgemäss a in Verbindung von mechanischen Montageeinrichtungen
benutzen, deren praktische "Verwendbarkeit dadurch sehr wesentlich gesteigert wird.
Claims (6)
1. Schraubenzieher mit einer Einrichtung zur Feststellung
des Anzugsdrehmomentes von Schrauben, insbesondere durch
eine schleifende Kupplung, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Vorderende des Heftes (Griff) in einer Erweiterung
desselben ein zylindrischer Körper gelagert ist, der unter dem Druck einer schlaufenförmigen Zwinge steht, die das federnd
ausgebildete Vorderende des Heftes umfasst und den zylindrischen Eörper mit einem gewissen Druck in dem Heft
festhält.
2. Schraubenzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schraubenzieherstab in dem zylindrischen Körper
auswechselbar eingesetzt ist.
3· Schraubenziehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenzieherstab an dem der Arbeitsspitze
gegenüberliegenden Ende durch eine Kugel gegen den Druck in seiner Längsrichtung abgestützt ist.
4. Schraubenzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere, den zylindrischen Körper federnd umfassende
Ende des Heftes mit Längsschlitzen versehen ist und die dasselbe umgebende schlaufenförmige Zwinge in
einer Rille seiner Mantelfläche geführt ist.
5. Schraubenzieher nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der schlaufenförmigen Zwinge und
dem federnd ausgebildeten vorderen linde des Heftes eine elastische Schicht z.B. aus Gummi angeordnet und gegebenenfalls
in der gleichen Rille wie die Zwinge geführt ist.
6. Schraubenzieher nach Anspruch 1, 2, 3» 4 und 5, dadurch gekennzeichnet* dass auf der Zwinge eine nach Graden eingeteilte
Skala vorhanden ist, der eine Marke auf ihrer Anzugsschraube gegenübersteht.
7· Schraubenzieher nach Anspruch 1, 2, 3» 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenzieherstab bezw. der zylindrische
Körper von einem das Heft durchdringenden Querstift festgehalten wird.
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