DE166328C - - Google Patents

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DE166328C
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coupling
ring
couplings
clamping
wedge
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/02Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for connecting two abutting shafts or the like
    • F16D1/04Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for connecting two abutting shafts or the like with clamping hub; with hub and longitudinal key

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

r;ν bst
Gelöscht 24.8.1908
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Klemmkupplungen der bisher gebräuchlichen Art haben den Nachteil übergroßer Starrheit, der ihre Verwendbarkeit trotz mancher guter Eigenschaften sehr beeinträchtigt. Sind die Bohrungen der Kupplungen den Wellendurchmessern nicht genau angepaßt, so treten beim gewaltsamen Anziehen der Klemmschrauben leicht schädliche Spannungen im Material auf, die die Gefahr des
ίο Bruchs in sich schließen. Um die Elastizität solcher Kupplungen zu erhöhen, versah man sie mit Bohrungen oder Ausschnitten, wodurch infolge Schwächung des Materials zwar eine etwas leichtere Beweglichkeit, keineswegs aber eine größere Elastizität im eigentlichen Sinne erzielt wird, da die schwächeren Teile derartiger Kupplungen praktisch nicht auf Durchbiegung, sondern lediglich auf Bruch beansprucht werden.
Diesem Fehler abzuhelfen, ist die in Fig. I bis 5 dargestellte elastische Klemmkupplung bestimmt. Bei Kupplungen dieser Art ist die dem Schlitz gegenüberliegende hintere Kupplungshälfte der Länge nach mit einer breiten Aussparung von sichelförmigem Querschnitt versehen, solchergestalt, daß das die beiden zu Klemmbacken ausgebildeten Enden a b des Kupplungsringes verbindende Kupplungsmantelstück c eine im Verhältnis zu seiner Länge geringe Stärke in radialer Ausdehnung besitzt. Diese Anordnung bedingt naturgemäß eine erhebliche federnde Beweglichkeit der beiden Kupplungshälften α und b, selbst bei Verwendung relativ spröden Materials
(Guß), da das lange,' flache Mantelstück c eine große Durchbiegung verträgt, ohne zum Bruch zu neigen. Zum Nachweis über das Verhalten von Gußeisen wurden mit einem Ring von 250 mm äußerem Durchmesser, 60 mm Breite und 12 mm Stärke ausgedehnte, auf 2 Y2 Wochen verteilte Dauerbiegeversuche angestellt, die folgendes Ergebnis hatten:
1. Aus dem Umfange des Ringes wurden 40 mm herausgeschnitten und der Ring allmählich zusammengespannt. Nach 2Y2Wochen war das Maß nach Lösung des Ringes von 40 auf 39 mm gesunken.
2. Aus dem Umfange eines andern Ringes wurden 5 mm herausgeschnitten und der Ring allmählich auseinander gespannt, so daß die Enden 45 mm entfernt waren. Nach 2J/2 Wochen war das Maß nach Lösung des Ringes von 5 auf 5 1J2 mm gestiegen.
Selbst bei dieser außergewöhnlichen Beanspruchung wurde also die Elastizitätsgrenze des Materials nicht überschritten, ein Beweis mehr für die Annahme, daß die Elastizität des Gußeisens praktisch weit erheblicher ist, als man gewöhnlich vorauszusetzen pflegt.
Die wesentlichsten Vorzüge elastischer Klemmkupplungen gemäß der Erfindung bestehen nun einerseits in der Möglichkeit, Kupplungen einer Größe für Wellen verschiedenen Durchmessers verwenden zu können — innerhalb entsprechender Grenzen natürlieh —, was bei den bislang gebräuchlichen Klemmkupplungen bekanntlich ausgeschlossen ist, andererseits in der überaus einfachen und billigen Herstellung, da einzig die zur Aufnahme der Wellen enden bestimmte Bohrung des gegossenen Kupplungskörpers einer maschinellen Bearbeitung bedarf. Die Klemm-
schrauben g werden in seitliche Schlitze f eingehängt.
Bei der Übertragung größerer Kräfte erscheint es angebracht, Wellenkeile vorzusehen, um ein Gleiten der Kupplung zu verhindern. Eine solche Ausführung ist in Fig. 4 und 5 veranschaulicht, e ist der Keil, der in üblicher Weise mit Schrauben auf der Welle d befestigt und so zwischen den beiden inneren Enden hi angeordnet wird, daß er sich bei der Umdrehung gegen das eine oder andere dieser Enden fest anlegt. Die Anordnung besonderer Keilnuten in der Kupplung ist überflüssig.
Ebenso ist die Bearbeitung der Keilauflagefläche unnötig, so daß auch hier die Bearbeitung einzig in der Ausbohrung besteht.
Das Festklemmen der Kupplung auf der Welle, welches sonst der Keil besorgen muß, geschieht hier durch die Schrauben, weshalb ein Einpassen des Keils wegfällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elastische Klemmkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß das die beiden zu Klemmbacken ausgebildeten Enden des Kupplungsringes verbindende Kupplungsmantelstück zwecks Erreichung einer höheren Elastizität eine im Verhältnis zu seiner Länge geringe Stärke in radialer Ausdehnung besitzt, um eine starke, federnde Durchbiegung der Kupplung zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2723140A (en) * 1950-02-25 1955-11-08 Thompson Prod Inc Clamp positioner
DE1242061B (de) * 1958-07-02 1967-06-08 Loewe Pumpenfabrik G M B H Feste Wellenkupplung
DE3812493A1 (de) * 1988-04-15 1989-10-26 Schlafhorst & Co W Loesbare verbindung rohrfoermiger schiebestangen einer textilmaschine
US5282700A (en) * 1992-08-27 1994-02-01 Transpave Inc. Block interlock offsetting key for use in the construction of a retaining wall

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