DEP0028486DA - Vorrichtung zur Beleuchtung von Maschinen, deren Werkzeug vornehmlich an ein- und derselben Stelle arbeitet, z. B. von Bohrmaschinen, Fräsmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Beleuchtung von Maschinen, deren Werkzeug vornehmlich an ein- und derselben Stelle arbeitet, z. B. von Bohrmaschinen, FräsmaschinenInfo
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Description
Es ist bekannt, dass bei Werkzeugmaschinen, sowie bei Bohrmaschinen, Fräsmaschinen für die Schuhindustrie, Trikotindustrie, Textilindustrie, z.B. in Spinnereien und dgl. die Arbeitsleistung und Genauigkeit der Arbeit in hohem Maße abhängig ist von der zweckmäßigen Beleuchtung der Arbeitsfläche, und zwar dort, wo das Werkzeug das Werkstück bearbeitet. Eingehende Versuche in mechanischen Werkstätten, Trikotfabriken, Schuhfabriken usw. haben erwiesen, dass man ein Höchstmaß an Arbeitsleistung, ohne frühzeitige Ermüdung der Arbeiter, vor allem ihrer Augen, und die kleinste Anzahl Fehler nur mit einer zweckentsprechenden, physiologisch richtigen Beleuchtung erreichen kann.
Die bisher bekannte Art der Beleuchtung oben erwähnter Maschinengattungen besteht gewöhnlich aus Vorrichtungen, die mit einem Reflektor zur Aufnahme einer Glühlampe versehen sind, und die entweder außerhalb der Maschinen aufgehängt oder auf einem verstellbaren, an einer oder mehreren Stellen beweglichen Arm auf der Maschine selbst angebracht werden. Man war dabei bestrebt, durch Verwendung von Glühlampen großer Lichtstärke und durch besondere und zweckmäßige Formgebung des Reflektors eine möglichst gute beleuchtung der Arbeitsfläche dieser Maschinen zu erzielen.
All diese Beleuchtungssysteme haben aber den Nachteil, dass viele Maschinenteile, die teilweise auch beweglich sind, den gebündelten Lichtstrahlen im Wege stehen, wodurch Störungen und meistens auch bewegliche Schatteneffekte entstehen, die in besonderem Maße die Augen der Arbeiter ermüden, wodurch die Beobachtung des Werkzeuges am Arbeitspunkt erschwert wird und bei länge-
rer Arbeitsdauer zu so starker Ermüdung der Augen der Arbeiter führen kann, dass diese den Arbeitsvorgang gar nicht mehr übersehen können. Bei der Verwendung von Glühlampen von großer Lichtstärke wird durch die erhebliche Wärmestrahlung die Ermüdung der Arbeiter außerdem noch mehr beeinträchtigt. Da die meisten der bekannten Vorrichtungen auf einem beweglichen Arm mit verschiedenen Gelenken angebracht sind, stehen diese dem bedienenden Arbeiter im Wege. Durch die Bewegung der Maschine wird die Einstellung der Geräte auch oft gestört, wodurch die Beleuchtung, die an und für sich nicht zweckmäßig war, sich noch verschlechtert.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Beleuchtungsvorrichtungen ist es, dass in Arbeitssälen, wo verschiedene Maschinen aufgestellt sind, die Lichtstrahlen oft aus dem Reflektor heraustreten und die Augen der Arbeiter, die andere Maschinen bedienen, verblenden.
Bei praktischen versuchen in Werkstätten hat sich als der größte Nachteil der bekannten Beleuchtungen aber folgendes erwiesen:
Die Schwingungen der Maschine werden während des Arbeitens auf den beweglichen bzw. verstellbaren Halter des Beleuchtungsgerätes übertragen, wobei die Amplitude am Ende des Halters, wo der Reflektor und die Glühlampe sich befinden, am größten wird. Die Amplitude dieser Schwingungen kann einen so hohen Grad annehmen, dass die Lebensdauer der Glühlampe abnormal verkürzt wird bzw. während des Arbeitens Glühfadenbruch entsteht, wobei des öfteren Auswechselung der kostspieligen Glühlampen erforderlich wird.
Die starken Schwingungen der Armatur verursachen außerdem schwingende Schatteneffekte, die zur raschen Ermüdung der Augen führen müssen. Auch können bei gewissen Frequenzen Interferenzerscheinungen auftreten, sogar stroboskopische Effekte, wodurch die Beobachtung der Arbeitsstelle ganz unmöglich gemacht wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zur Beleuchtung der Arbeitsstelle von Maschinen, die obige Nachteile nicht aufweist und deren Hilfe eine physiologisch richtige
Beleuchtung des Werkpunktes zu verwirklichen ist.
Zu diesem Zweck werden nach der Erfindung kleine Armaturen verwendet, die an dem untersten Teil des Werkzeugkopfes der Maschine befestigt sind. Die Befestigung ist so, dass das Auswechseln des Werkzeuges ungehindert stattfinden kann. Außerdem werden die Armaturen laut Erfindung an der tiefsten Stelle des Maschinenkopfes beim Werkzeughalter so angebracht, dass das Blickfeld des Arbeiters und die Richtung der Lichtstrahlen praktisch zusammenfallen.
Erfindungsgemäß werden zwei Reflektoren von geeigneter Form und Abmessung benutzt, die mit einem Verbindungsstück vereinigt, fest und unbeweglich beim Werkzeughalter befestigt sind. Die Reflektoren sind zur Aufnahme von vorzugsweise rohrförmigen Glühlampen mit kleinem Stromverbrauch eingerichtet, und zwar so, dass sich die Glühlampen in den Reflektoren an beiden Seiten und so nahe wie möglich am Werkzeug befinden. Diese Art der Anbringung von Glühlampen in kleinen Reflektoren, die nicht im Wege stehen, an beiden Seiten des Werkzeugs, so tief wie möglich unter den Maschinenkopf, verwirklicht eine praktisch schattenfreie, physiologisch richtige Beleuchtung des Arbeitsplatzes des Werkzeuges, wobei die Lichtstärke allmählich abnimmt.
Dadurch, dass die Armaturen unbeweglich mit dem untersten Teil des Maschinenkopfes vereinigt sind, werden die Schwingungen der Armatur so gering wie möglich gehalten und sowohl die Frequenz wie die Amplitude mit derjenigen der Maschine in Übereinstimmung gebracht, wodurch dann die oben erwähnten Nachteile der frei schwingenden Armatur vermieden werden.
Da nach der Erfindung die Glühlampen ganz nahe zum Werkzeug und zum Werkstück angebracht sind, kann man Glühlampen mit sehr kleinem Stromverbrauch und kleiner Lichtstärke verwenden und trotzdem am Arbeitspunkt genügend Licht bereitstellen, um den Arbeitsvorgang physiologisch richtig beobachten zu können. Die Verwendung von Glühlampen mit kleinem Stromverbrauch macht es auch möglich, Niederspannungsglühlampen z.B. bis 40 V zu verwenden, die ohne Gefahr so gespeist werden können, dass die Maschinenkörper selbst als Stromleitung dienen, wodurch die elek-
trische Montage und Sicherheitsmaßregeln (Berührungsschutz) bedeutend vereinfacht werden.
Dadurch, dass die Beleuchtungsvorrichtung nach der Erfindung mit der Oberfläche des Maschinenkopfes in Kontakt gebracht ist, ist auch eine gute Wärmabeleitung gewährleistet, wodurch ein Heißwerden der Reflektoren gänzlich vermieden werden kann.
Ein einfaches Ausführungsbeispiel für die Beleuchtungsvorrichtung nach der Erfindung ist in der zeichnung veranschaulicht: Die
Fig. 1 gibt die Lichtverteilungskurve bei einer Bohrmaschine wieder, die mit der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung ausgerüstet ist.
Fig. 2 stellt eine Gesamtansicht der Bohrmaschine dar, deren Maschinenkopf 1 auf dem Gestell 2 ruht, und zwei kleine, unmittelbar neben dem Spannfutter 3 angeordnete Reflektoren 8 trägt.
Fig. 3 zeigt die Befestigung des Verbindungsstücks 4 der zwei Reflektoren mittels einer Schraube 7, die durch das Auge 6 einer von Verbindungsstück 4 abgehende Aufhängeöse 5 hindurchgeht.
Fig. 4 veranschaulicht eine Seitenansicht und eine Aufsicht auf die Beleuchtungsvorrichtung nach der Erfindung mit den zwei rohrförmigen Glühlämpchen 9.
Claims (1)
- Vorrichtung zur Beleuchtung von Maschinen, deren Werkzeug vornehmlich an ein- und derselben Stelle arbeitet, z.B. von Bohrmaschinen, Fräsmaschinen, Trikotmaschinen, Schuhmaschinen, Textilmaschinen oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf dem untersten Teil des Werkzeughalters fest und unbeweglich mit größtmöglicher Berührungsfläche eine aus zwei Reflektoren bestehende Armatur befestigt ist und die zu beiden Seiten des Werkzeuges und möglichst dicht an diesem angebrachten Reflektoren zur Aufnahme von zwei vorzugsweise röhrenförmigen Niederspannungsglühlampen mit geringem Stromverbrauch eingerichtet sind.
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