DEP0028342DA - Flüssigkeitsgetriebe mit in seiner Exzentrizität zur Getriebeumlaufachse verstellbarer Führung für die Umlaufkolben - Google Patents
Flüssigkeitsgetriebe mit in seiner Exzentrizität zur Getriebeumlaufachse verstellbarer Führung für die UmlaufkolbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsgetriebe mit in seiner Exzentrizität zur Getriebeumlaufachse verstellbarer, die Pumpbewegung der in einen Zylinderstern entgegengesetzten Kolben hervorrufenden Führung, welches als Flüssigkeitspumpe oder -motor und auch in einer Flüssigkeitskupplung anwendbar ist.
Im besonderen handelt es sich bei der Erfindung um die Ausbildung der Lager der verstellbaren Exzenterführung im Getriebegehäuse, für die bisher ebene Lagerflächen vorgesehen waren. Die Herstellung der winklig zueinanderstehenden ebenen Lagerflächen ist schwierig und teuer. Die dabei unvermeidbaren Unstimmigkeiten müssen durch besondere Einstell-Leisten behoben werden. Der Einbau der Getriebeteile ist sehr erschwert, oft sogar unmöglich.
Die aufgezeigten Mängel werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass die Führungsteile in zur Getriebeumlaufachse senkrechter kreisrunder Bohrung des Getriebegehäuses gelagert sind. Je nach der gewünschten sonstigen Ausbildung des Getriebes, z.B. als Getriebe mit Mehrfach-Kolbenreihen oder als besonders schales Getriebe zum Einbau in das Lagerschild von Elektromotoren kann die grundsätzliche Ausbildung der Lager in kreisrunder Bohrung abgewandelt werden.
Zur Erläuterung der Erfindung sind in den Abb. 1-8 zwei Ausführungsbeispiele von Flüssigkeitsgetrieben dargestellt. Im einzelnen zeigen:
Abb. 1-3 Schnitte durch ein Getriebe mit zwei Exzenterführungen für zwei Doppelreihen von Kolben.
Abb. 4 u. 5 Schnitte durch ein Getriebe mit einer Exzenterführung für eine Kolbendoppelreihe.
Abb. 6-8 die Anordnung der Steuerteile für die verstellbare Exzenterführung bei dne Getrieben nach Abb. 4 u. 5.
Es sei zunächst der grundsätzliche Aufbau eines Flüssigkeitsgetriebes beschreiben anhand des Ausführungsbeispiels nach Abb. 1-3. Es handelt sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel um ein Flüssigkeitsgetriebe mit drei Doppelreihen von Kolben 11, die in Bohrungen des Zylindersternes 1 angeordnet sind, der auf einer Steuerbüchse 2 aufgeschrumpft ist, die ihrerseits auf dem Mittelzapfen 3 drehbar gelagert ist. Der An- oder Abtrieb von oder zu dem Zylinderstern erfolgt über eine Ausgleich-Kupplung 15 an der Welle 10. Der Zapfen 3 ist in einem Flansch des Gehäuses 8 fest gelagert, die Welle 10 in Kugellagern des anderen Deckels 14 drehbar. Zur Hervorrufung der Pumpbewegung der Kolben laufen diese mit ihren Köpfen an den Innenringen von Wälzlagern 12, die in besonderen Halterungen 13' bezw. 13'' gelagert sind und gegenüber dem Mittelzapfen 3 exzentrisch liegen. Die Exzentrizität dieser Kolbenführungen ist verstellbar, z.B. durch Schraubenspindeln oder dergl. 16 und 17.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1-3 ist nun zur Lagerung der Exzenterführungen (Wälzlager 12 mit den Halterungen 13' u. 13'') das Gehäuse zylindrisch durchbohrt und die Halterungen in der Bohrung gelagert. Die Bohrung ist an ihren beiden Enden durch Deckel verschlossen, welche in der Bohrung mit Pass-Sitz zentriert sind. Der Zentrieransatz ist mit 52 bezeichnet. Die Steuerteile zur Verschiebung der Halterungen 13 zwecks Veränderung der Exzentrizität der Führungsbahnen der Kolben sind in Schlitzen der Verschlussdeckel der Zylinderbohrung angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Abb. 4-8 handelt es sich um eine Flüssigkeitsgetriebe mit einer Doppelreihe von Kolben in besonders schmaler Ausführung. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die verstellbare Halterung 13 für die Wälzlager mit Zapfen 63 in zylindrischen Bohrungen des Gehäuses 8 gelagert und an Planflächen 61 geführt. Das Gehäuse ist in besonderer Weise unterteilt, so dass die in einfacher Weise durch Dreharbeit herzustellenden Randflächen des Deckels 62 die Führungsflächen für die Verstellteile 13 ergeben.
Die Steuerorgane - Gewindespindeln 64, die durch ein Handrad 65 verstellt werden können nach Abb. 6, Kolben 66 nach Abb. 7 oder Hebelübertragungen nach Abb. 8 - sind ausserhalb des Gehäuses angeordnet und greifen an den Zapfen 63 der Halterung 13 an.
Claims (4)
1) Flüssigkeitsgetriebe mit in seiner Exzentrizität zur Getriebeumlaufachse verstellbarer Führung für die umlaufenden Kolben dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsteile in zur Umlaufachse senkrechter kreisrunder Bohrung des Getriebegehäuses gelagert sind.
2) Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, dass die kreisrunde Bohrung annähernd das ganze Gehäuse durchsetzt und durch die Verstellteile in Schlitzen oder dergl. Aussparungen aufnehmende Deckel abgeschlossen ist.
3) Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsteile in der Verstellachse stehende Zapfen zur Einlagerung in Bohrungen der Gehäusewandung besitzen und mit seitlichen Planflächen an entsprechenden Flächen der Gehäuseteile des senkrecht zur Umlaufachse geteilten Gehäuses geführt sind.
4) Flüssigkeitsgetriebe nach Ansprüchen 1) und 3) dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb des Gehäuses angeordneten Steuerteile für die Exzenterführungen an den Lagerzapfen der Führungen angreifen.
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