DEP0028181DA - Abdichtung eines Kurbelwellenlagers von Kompressoren für Kühlanlagen - Google Patents
Abdichtung eines Kurbelwellenlagers von Kompressoren für KühlanlagenInfo
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Description
PATENTANWALT
DiPL.-iNQ. ALBERT SCHORHOFF
BOCHUM BOCHUM, DEN 27· 12« 1948
FERNHVJFi 61172 / SCH LIESSFACH 443 VODESTRASSE 47
POSTSCHECKKONTO; FRANKFURT / M AIN S£371
BANKVERBINDUNO: BANKVEREIN WESTDEUTSCHLAND, BOCHUM
BANKVERBINDUNO: BANKVEREIN WESTDEUTSCHLAND, BOCHUM
HESSISCHE BANK, FRANKFURT/M AIN Akte! 48 - 140
Bei kompressoren von Kühlanlagen steht das Kurbelgehäuse ständig unter Über- oder Unterdrück. Es muss weitgehend
abgedichtet sein, weil sonst bei Überdruck Kühlmittel entweicht, und bei Unterdruck schädliche luft angesäugt wird. Um
das zu vermeiden, kommen für gewöhnlich Stopfbüchsen mit Metalldichtung zur ^nwenäung. Diese Stopfbüchsen(mit Metalldichtung)
haben im Betriebe nicht befriedigen können, da sie gegenüber den auftretenden Beanspruchungen zu empfindlich sind und nach gewisser
^eit undicht werden»
Die Erfindung schlägt eine einfache Bauart vor,die den Betriebswerhältnissen besser genügt. Ihre Wesen wird insbesondere
darin gesehen, dass das Innere des KurbelgeHIuses durch zwei zusammenwirkende Dichtungen abgedichtet ist, von denen die eine
Dichtung in achsialer ind die andere in radialer Richtung zwsscher Kompressorenwelle und Gehäuse wirkt.
Der Gegenstand dör Erfindung iEt auf der Zeichnung in einer beispielsweisen .Ausführungsform im Längsschnitt dargestellt.
Zur lösung der gestellten .Aufgabe geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, dass eine Bauart den betrieblichen
Terhältuiissen dann vollauf genügt, wenn bei einfachster Achsialdrucklagerung die Schmiermittelvorratskammer einmal in genügender
Weise nach aussen und zum anderes gleichzeitig gegen das Eindringen von durch den Kompressor in Bewegung gesetzten strömenden ^e-
Patentanwalt Albert Sdiurhoff Aktes 48-140
Dipl.-Ing.
dien abgedichtet ist«
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, "besteht der Kompressor aus zwei Kolben 1, die durch eine Welle 2 angetrieben werden.
Letztere besitzt an ihrem einen Ende eine Feder 3, um ständig in die £fe(tgegengesetzte Achsialrichtung gedrückt zu werden.
Es liegt im Sinne der Erfindung, die Welle 2 an dem der Fedör 3 gegenüberliegenden Ende mit einem verbreiterten Band 4
zu versehen, dieser Bund 4 wird zur Vermeidung einer unbotmässigen Achsialverschiebung durch die Stirnwanöung einer Schmiermittelvoj?-
ratskammer 5 abgestützt, die durch Söhrauben 7 mit dem Kompressorei gehäuse 8 fest verbunden ist. Zwischen der Kammer 5 und dem
υ J0L~ W^
8 befindet sich eine ichtungsscheibe 6 aus Perbuns£ oder /werkstoff.
Die dichtungsscheibe 6, gegen welche der -^und 4 gedrückt wird, stell* eine genügende ^ichtung dar, um die während des Betriebes
in das Kurbelgehäuse eingetretenen strömenden Medien nicht in die Schmiermittelvorratskammer § gelangen zu lassen.
Die Sohmiermitte!kammer 5 nat eine grosse Bohrung, durch welche ein Hohlraum 9 für die Aufnahme des Schmiermittelvorrats
entsteht« In dem Hohlraum 9 befindet sich ein eingesetzter Dichtungsring 11 aus elastischem Werkstoff wie fJerbuna odgl*. Der
Dichtungsring weist eine entsprechen der grossen Bohrung der Torratskammer 5 verlaufende Aussenwandung 12 auf, die sich nach innen
um ein geringes Mass verengt. Die Wandung des -Dichtungsringes 11 snringt in das Innese der Yorratskammer § 9 konisch vor und wird
an der Stirnfläche durch einen Federring 13 zusammangedr'ickt, soöasilan dieser Stelle die Welle 2 fest und eng umschliesst. TSm dem
Patentanwalt Albert Sditirhoff Aktes 48 - 140
Dipl.-Ing.
konischen Seil des elastischen Dichtungsringes einen genügenden
Halt zu geben, liegt er auf dem konischen Teil des Halteringes 10
auf, dessen Wandung in einen Flansch übergeht« Der Flansch des Halteringes 10 legt sich zur Vermeidung einer Ichsia!verschiebung gegen einen in die Innenwandung der Schmiermittelvorratskammer 5 eir gesetzten Segerring 14· Der die Stirnwandung des Dichtungsringes
11 zusammendrückende Federring 13 gewährleistet eine dauerhafte
.Abdichtung des Schmiermittels nach aussen, welches in bekannter
Weise durch eine mittels einer Schraube abgedichteten Bohrung eingeführt wird.
Halt zu geben, liegt er auf dem konischen Teil des Halteringes 10
auf, dessen Wandung in einen Flansch übergeht« Der Flansch des Halteringes 10 legt sich zur Vermeidung einer Ichsia!verschiebung gegen einen in die Innenwandung der Schmiermittelvorratskammer 5 eir gesetzten Segerring 14· Der die Stirnwandung des Dichtungsringes
11 zusammendrückende Federring 13 gewährleistet eine dauerhafte
.Abdichtung des Schmiermittels nach aussen, welches in bekannter
Weise durch eine mittels einer Schraube abgedichteten Bohrung eingeführt wird.
Gelass der im Sinne der Erfindung vorgeschlagenen
Bauart befindet sich zwischen der Schmiermittelvorratskammer 5 und dem Kurbelgehäuse 8 eine ichtungsscheibe 6, die einen ^ustritt des Plüssigkeitsteile insbesondere der strömenden Medien äure-te Erzeugung von Kälte aus dem Kurbelgehäuse verhindert. Damit ist die Gewähr gegeben, dass sich frische Schmiermittel(tnit schädlichen E1IMssigkeiten vermischt» Das ustreten von frischem Schmiermittel nach aussen wird durch einen in eine die Schmiermittelvorratskammer 5
bildende Bohrung eingesetzten elastischen dichtungsring 11 vermieden, dessen Stirnwandung durch einen Federring 13 die Kurbelwelle 2 eng umschliesst«
Bauart befindet sich zwischen der Schmiermittelvorratskammer 5 und dem Kurbelgehäuse 8 eine ichtungsscheibe 6, die einen ^ustritt des Plüssigkeitsteile insbesondere der strömenden Medien äure-te Erzeugung von Kälte aus dem Kurbelgehäuse verhindert. Damit ist die Gewähr gegeben, dass sich frische Schmiermittel(tnit schädlichen E1IMssigkeiten vermischt» Das ustreten von frischem Schmiermittel nach aussen wird durch einen in eine die Schmiermittelvorratskammer 5
bildende Bohrung eingesetzten elastischen dichtungsring 11 vermieden, dessen Stirnwandung durch einen Federring 13 die Kurbelwelle 2 eng umschliesst«
Überreicht durch: Patentanwalt.
^m -ing. ALBERT SCHÜRHOFF
Claims (1)
- Patentansprüche.1.) ""bdiohtung eines Kurbelwellenlagers von Kompressoren für Kühlanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Kurbelgehäuses (8) durch zwei ζusammenwirkende Dichtungen (6, 11-13) abgedichtet ist, von denen die eine in achsialer und die andere in radialer Richtung zwischen Kpmpressor||iwlle (2) und Gehäuse (8) wirkt.2·) Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwischen der Achsial- (6) und Radialdichtung (11-13) ein ölkammer (9) vorgesehen ist, und das hierin befindliche Öl als Flüssigkeitsdichtung und gleichzeitig als Schmiermittel für die Dichtungsflächen dient.3.) Abdichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine an dem Kurbelgehäuse (8) befestigte Schmie mittelkammer (5) durch einen konisch eingesetzten elastischenDichtungsring (11,12) aus GueibA odgl. Werkstoff abgeschlossen ist, der eine in die Kammer (49) konisch vorspringende, die Kurbelwelle (2) eng umschliessende Stirnwandung aufweist.4,) ^bdicfchtung nach Anspruch $ bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Schtniermitt.elkammer (5) vorspringende Teil des elastischen Dichtungsringes (11,12) durch einen Halterung ( 10) mit konischer ^ussenwandung abgestützt ist, die einen, durch einen Segerring (14) gegen Achsialverschiebung gesicherten Plansch besitzt«Patentanwalt Albert Schürhoff Ab-+,= . λ α ι /Ι ηDipL-Ing. Al£te· 48 " U05·) ""bdichtung nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwandung des konischen Teiles vorn dichtungsring (11,12) durch einen Federring (13) um den Umfang der Eu2 beiwelle (2) zusammengedrückt ist.6.) ^bdiohtung nach -Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass Zwischen Kurbelgehäuse^bnd Schmiermittelkammer (5) eine dichtungsscheibe (6) aus elastischem Werkstoff wie Perbu? na odgl. eingesetzt ist, gegen welche ein Bund (4) der Kurbelwelle (2) sich abstützt.Überreicht duroh; Patentanwalt.-In91ALBERTSCHORHOh
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