DEP0027695DA - Anordnung zur Erzeugung einer von der Stärke der Zeichen abhängigen Regelspannung in Fernsehanordnungen - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung einer von der Stärke der Zeichen abhängigen Regelspannung in FernsehanordnungenInfo
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Description
D-HO 3.
Ha zelt ine ,C.g^pjoyation, WavShington (Vereinigte Staaten
von Nordamerika)
Einrichtung- zur Erzeugung einer von der Stärke der übertragenen- Zeichen abhängigen
Regelspannung in Fernsehanordnungen,
Die Erfindung oetrifft eine Einrichtung zur Erzeugung einer von der Stärke der 4-i-e)e-F-t-ragenen- Zeichen abhängigen Regelspannung
zur Regelung einer Betriebseigenschaft einer Fernsehanordnung, Obzwar die Erfindung ein weites Anwendungsgebiet hat
und sowohl bei Sende- als auch bei Empfangsanordnungen verwendet werden kann, ist sie insbesondere dazu geeignet, in einem
Empfänger eine von der Stärke der'einkommenden Zeichen abhängige und' von den Bildmodulationskomponenten unabhängige, ■ selbsttätige
Kontrastregelung zu bewirken. Im folgenden wird die Erfindung in diesem Zusammenhang näher erläutert werden^
Die üblichen,zum Empfänger übertragenen ,zusammengesetzten Fernsehzeichen bestehen aus einer Trägerwelle, welche während
wiederkehrender Vorlaufperiöden des Abtaststrahles mit '/ frequenten Komponenten und mit niederfrequenten bzw. Gleich-
Helligkeits Stromskomponenten moduliert ist, die die /unterschiede in dem übertragenen Bild bzw, die durchschnittliche Hintergrundhelligkeit
des Bildes darsteilen,Während der zwischengeschalteten Rücklaufperiöden des AbtastStrahles wird die Trägerwelle mit
Synchronisierkomponenten moduliert. Es ist auch gebräuchlich, eine wiederkehrende Komponente des zusammengesetzten Zeichens
so auszubilden, dass sie eine feste Amplitudengrösse darstellt, welche zumindest gleich der grössten Amplitude der übertragenen
Bildzeichen ist. Als Beispiel hierfür sei das sogenannte, negativ modulierte Fernsehzeichen angeführt«
Bei einer negativ modulierten Trägerwelle steht für die Uebertragung der- Bildkomponenteri des Zeichens ein gewisser Am-plitudenbereich
zur Verfügung, der beispielsweise den Bereich zwischen zwanzig Prozent und fünfundsiebzig Prozent der gross-ten
Trägerwellenamplitude betragen kann; w©tee-i der untere Grenzwert des Bereiches-*.den Weisswert und der obere Grenzwert den
Schwarzwert darstellt'« Eine Verminderung der Trägerwelleriamplitude innerhalb dieses Bereiches bedeutet eine Steigerung
der Helligkeit. Der restliche Teil der Trägerwellenamplitude,, d-.h.-der Teil zwischen fünfundsiebzig Prozent und hundert Pro-,
zent der grössten Trägerwellenamplitude, dient der Uebertragung der Synchronisierzeichen einschliesslich der zwischen die aufeinanderfolgenden
Zeilenabtastperioden eingeschobenen Zeilenfrequenzkomponenten und der zwischen die aufeinanderfolgenden
Bildabtastperioden eingeschobenen Bildwechselkomponenten,.. Da die Zeichen für die selbsttätige Kontrastregelung gewöhnlich
von den Zeilensynchronisierkomponenten abgeleitet werden; können die Bildwechselkomponenten im folgenden vernachlässigt werd. en ·. ■
Jede Zeilenfrequenzkomponente reicht vom Schwarzwert der Bildkomponenten aus ein gewisses Stück in den Ultra-Schwarzbereich
hinein« Daher umfasst das negativ modulierte Zeichen gewöhnlich gwei Komponenten, nämlich den Schwarzwert und den
Zeilenfrequenz-Synchronisierimpuls, deren jede eine vorbestimmte Trägerwellenamplitude darstellt, welche zumindest gleich der
für die Bildübertragung benutzten grössten Amplitude ist, Nach
(«feder» Modulation des empfangenen Zeichens wird, falls die erapfan-
genen Gleichstromkomponenten erhalten bleiben, durch Spitzengleichrichtung einer der genannten Komponenten eine für die
selbsttätige Kontrastregelung geeignete , von der Bildmodulation unabhängige Spannung erzielt. Natürlich ist die Spitzengleichrichtung
der Zeilenfrequenzkomponenten am zweckmässigsten und wird deshalb allgemein verwendet.
Bei einer bekannten Pumpenanordnung ist die Einrichtung zur selbsttätigen Kontrastregelung unmittelbar mit dem Zeichendemodulator
verbunden, übzwar in dieser Weise ein brauchbares Fiegelzeichen erhalten werden kann, ist die Regelung doch nicht
so empfindlich, wie dies für gewisse Zwecke erwünscht wäre, Die Empfindlichkeit kann allerdings dadurch erhöht werden $ dass das
Regel, zeichen dem geregelten Kreis über einen Gleichstromverstärker zugeführt wirdj.aber dies erfordert zusätzliche Verstärker
stuf en im Empfänger.
Bei anderen bekannten Kontrast- Regeleinrichtungen ist ein Schmalbandverstärker und ein zusätzlicher Zv/lschenfrequenzverstärker
nur zu dem Zwecke vorgesehen, um das empfangene Zeichen der Kontrast regeleinrichtung zuzuführen. Der Sc-hraalbandverstär-·
ker wird dabei wegen seines hohen Verstärkungsgrades verwendet f
welcher zwar die Empfindlichkeit der Anordnung erhöht,, aber die Notwendigkeit einer zusätzlichen Verstärkerstufe im Empfänger
bedingt»
Weitere bekannte Anordnungen arbeiten mit positiv modulierter Trägerwelle, bei welcher eine Vergrösserung der Amplitude
innerhalb.des für die Uebertragung der Bildkomponenten vorgesehenen Bereiches eine erhöhte Bildhelligkeit bedeutet,. Auch hierbei
kann das Zeichen in Uebereinstimmung mit der Zeilenfrequenz wiederkehrende Komponenten haben,
PA.425708-4ft6.5ll
Heue Seite 4
gleich dem Weisswert des Bildes ist. Durch Spitzengleichrichtung dieser Komponenten in der Kontrastregelaaordnung der
vorbeschriebenen Art erhält man ein Regelζeieben, jedoch haben solche Anordnungen dieselben Nachteile, wie die vorhin behandelten.
Die erfindungsgemässe Anordnung zur Erzeugung einer von der Stärke der m-"bei»ts*ag#aea- Zeichen abhängigen Eegelspannung in Fern—
sehanordnungen, insbesondere in Fernsehempfängern, zur Auswertung von Fernsehzeichen mit Bezugskomponenten, die ff ir ,jedes Zeichen
eine bestimmte Amplitude aufweisen von wenigstens dem zur Übertragung von Bildpunkten "benutztem grössten Äjaplitudenwert, ist dadurch
gekennzeichnet, dass ein die Regelspannung durch die Demodulation der Bezugskomponenten erzeugender Gleichrichter mit einem summierenden
Belastungskreis durch eine Steuerspannungsquelle, die mit dem Gleichrichter, den summierenden Belastungsfcreis und zumindest
einem Teil des Belastungswiderstandes eines vorgeordneten ferstärkers in Heihe geschaltet ist, in der leise beeinflusst wird, dass
ei? nur auf die periodisch wiederkehrenden B-ezugskomponenten des Fernsehzeichens anspricht.
Die Erfindung wird anhand ihrer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert» In der Zeichnung ist
Fig. 1 das Schaltbild eines vollständigen Fernsehempfängers mit der Einrichtung gemäss der JSrfindung, Fig. 2 zeigt zur Erläuterung
der Wirkungsweise der Erfindung benutzte? Diagramme,, Fig. 3 ist eine geänderte Ausführungsform eines Teiles der Bin-
richtung gemäss Fig. 1 und Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
Der in Fig. 1 dargestellte Fernsehempfänger enthält einen Hochfrequenzverstärker 10 mit einer beliebigen Anzahl Verstär-·
kerstufen, dessen Eingangskreis an das Antennensystem 11,12 und dessen Ausgangskreis an einen Oszillator-Modulator 13 ange- ■
schlossen ist, Auf diesen folgen in der angegebenen Reihenfolge ein Zwischenfrequenzverstärker 14 mit einer oder mehreren
Stufen, ein Demodulator 15, e.i.ne weiter unten näher zu beschreibende Bildverstärker- und Kontrastregelanordnung 16, sowie eine
Kathodenstrahlröhre 17» An den Demodulator 15 ist ein Synchronisierzeichentrenner
1$ angeschlossen, dessen Ausgangskreis mit einem Zeilenfreqv.enzgenerator 19 bzw* einem Bildwechsel-gene^ätor.
20 verbunden ist. Die Ausgangskreise' dieser Generatoren sind ihrerseits an entsprechende Strahlablenkspulen der Röhre 17
angeschlossen. Der Ausgangskreis des Kontrastreglers der Ein-, heit 1-6 ist über die Leitung 60 mit dem Eingangskreis einer
oder mehrerer der Röhren des Hochfrequenzverstärkers 10,. .des Oszillator-Modulatorw 13 und des Zwischenfrequenzverstärkers
14' verbunden. An den Ausg?n gskreis des Oszillator-Modulators 13 ist ferner ein Tonübertragungsgerät 21. angeschlossen,,, welches
eine oder mehrere Zwischenfrequenzverstärkerstufen, einen Demodulator, sowie eine oder mehrere Niederfrequenzverstärkerstufen enthalten kann, mit welchen ein Lautsprecher gekoppelt ist,
Die eben erwähnten Teile können, mit Ausnahme der Einheit l6, üblicher Art sein und werden deshalb nicht näher beschrieben.
Es sei nur kurz erwähnt, dass die durch das Antennensystem 11, 12 empfangenen Fernsehzeichen im Hochfrequenzverstärker 10 verstärkt
und im Oszillator-Modulator 13 in zwischerifrequente
Zeichen verwandelt werden, welche im Verstärker 14 verstärkt und im Demodulator 15 demoduliert werden,. Die Modulationskomponenten,·
welche Syhchronisierkomponenten und Bildkomponenten umfaasen,- v/erden durch den Verstärker der Einheit 16 verstärkt
und gelangen hiernach zur Helligkeitssteuerelektrode der Röhre
die
17, mittels deren sie/Stärke des Kathodenstrahles in Abhängigkeit von den Bildkomponenten beeinflussen.». Die Synchronisierkomponenten
des empfangenen Zeichens werden im Gerät 1$ von den Bildkomponenten getrennt und zum Synchronisieren des Zeilenfrequenzgenerators
19, sowie des Bildwechselfrequenzgenerators 20 verwendet. Diese Generatoren erzeugen sägezahnförmige Abtastspannungen, Vielehe den Kathodenstrahl der Röhre 17 mittels der
Ablenkspulen in zwei aufeinander normal" stehende Richtungen ablenken,,
Die in der Einheit 16 erzeugte Kontrastregels.pannung regelt die Verstärkung einer oder mehrerer der Einheiten 1O7.. 13 und 14
so, dass die Eingangsspannung des Demodulators 15 sich auch bei einer erheblichen Änderung der Stärke der empfangenen Zeichen
nur innerhalb verhältnismässig enger Grenzen ändert«.
Die die bildmodulierte Trägerwelle begleitende tonmodulierte Trägerwelle wird ebenfalls durch den Hochfrequenzverstärker
10 verstärkt und im Oszillator-Modulator in tonmodulierte., zwischenfrequente Zeichen verwandet., welche dann im Gerät 21
verstärkt, demoduliert und nach erneuter"ferstärkung dem Lautsprecher zugeführt werden,
Die Einheit 16, in welcher die wesentlichsten Teile der
ausErfindung verkörpert sind, enthält eine als Pentode /gebildete Verstärkerröhre 30, deren Eingangselektroden über einen Kathodenwiderstand
31 und einer Vorspannungsquelle 32 an den Belastungswiderstand 33 des Demodulators 15 angeschlossen si/nd,,wobei der
- 7
Eingangskreis der Verstärkerröhre in leitender Verbindung-mi-t,» d-eifl—Beffled-u-tatOr steht« Der Anode der Verstärkerröhre wird über
einen Anodenbelastungswiderstand 34 von einer Spannungsquelle +B eine positive. Gleichspannung zugeführt. Der entgegengesetzte
Pol dieser Spannungsquelle ist geerdet.
Weiterhin enthält die Einheit 16 einen Diodengleichrichter 35 und einen aus dem Kondensator 36 und dem Widerstand 37
bestehenden summierenden Belastungskreis für diesen Gleichrichter. Der eine Pol dieses Belastungskreises ist geerdet,
wie aus der Zeichnung ersichtlich. Schliesslich enthält die Einheit 16 eine Spannungsquelle umfassende Mittel zur Herstellung
einer leitenden Verbindung zwischen dem Gleichrichter samt Belastungskreis und zumindest einem Teil des Anodenbelastungswiderstandes
34 des Verstärkers. Die eben erwähnte Spannungsquelle kann zwar jeder beliebigen Art sein, kann also
zum Beispiel aus einer Batterie -oder einer Wechselspannungsquelle mit Gleichrichter bestellen, jedoch ist bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel eine Wechselspannungsquelle ohne Gleichrichter verwendet worden. Diese Wechselspannungsquelle '
3β erzeugt eine Schwingung, deren Frequenz sehr verschieden von der Wiederholungsfrequenz der im empfangenen, modulierten
Fernsehzeichen enthaltenen Synchronisierkomponenten, aus welchen die Kontra st rpg'°l?ir'annung abgeleitet werden soll, ist. z.weck-'.lässig
wird hie-rf'ir die Zeilenfrequenzkomponente verwendet und daher kann die Spannungsquelle 3$ als ein Generator betrachtet
werden, dessen Betriebsfrequenz ein Mehrfaches der Zeilenfrequenz des empfangenen Fernsehzeichens beträgt. Der Ausgangskreis
der Spannungsquello 3$ umfasst die Primärwicklung eines Transformators 40, dessen Sekundärwicklung -mit einem Spannungs-
teiler 41 verbunden ist. Die Anode des Gleichrichters 35 ist
mit
über die Anzapfung des Spannungsteilers leitend/dem nicht geerdeten Pol des Suo.irnierkreises 36, 37 verbunden. Die Kathode
des Gleichrichters 35 steht über einen Widerstand 42 und einen Leiter 43 mit dem Niederspannungsende des Anodenbelastungswider
stand.es 34 des Verstärkers in VerbindungP Dieser Widerstand und Leiter vervollständigt die vorgenannten Mittel zur
Herstellung einer leitenden Verbindung zwischen dem Gleichrichter sant Belastungskreis und dem Belastungswiderstand 34.
Vor Betrachtung der Arbeitsweise der Einheit 16 dürfte es aweckmässig sein, zunächst den Ruhezustand des Belastungswiderstandes
34 ins Auge au fassen, d.h„ den Zustand dieses Widerstandes während einer Zeit, in welcher keine Zeichen eink
ο minen. Der eine Pol des Widerstandes hat im wesentlichen die Spannung 'der Spannungsquelle +B, während, sein anderer Pol eine
durch den Spannungsabfall längs des Widerstandes bestimmte kleinere positive Spannung hat. Angenommen, dass die Röhre 30
normalerweise,, leitend ist, stellt die gestrichelte Linie d. in\Fig?. 2 die Spannung am Niederspannungsende des Widerstandes
34 dar. Dies ist auch die Spannung an der Anode der Röhre 30 und infolgedessen können die durch die einkommenden Zeichen
verursachten Spannungsänderungen am Widerstand 34 anhand der Änderung der Anodenspannung der Röhre 30 verfolgt werden.
ν _i_!JU- . der.
Die V.rve Λ'der Fig, 2 zeigt einen Teil/im Ausgangskreis'
des Demodulators 15 und im Eingangskreis der Einheit Io erscheinenden Spannung beim Eintreffen einer mit Fernsehzeicherikomponenton
negativ im oulitrtcn Γι lo^rwellc t ppeVncr Stärke^ Das Diagramm zeigt die lu°! \nr s ' -iium ι 2 i-n Abhängigkeit von
der Zeit t. Die horizontale Linie a stellt die durch die Spannungsquelle 3 2 hervorgerufene .Ruhespannung am Belastungskreis'
der Diode/dar. Die durch das"» einkommen.de Zeichen verursachten Spannungsänderungen in die sem Belastungskreis verlaufen in
positiver Richtung von dieser Bezugslinie a. Der in der Zeichnung veranschaulichte Teil des demodulierten Zeichens umfasst
ßildmod.ulat ionskomponent en V und wiederkehrende Zeilenfrequenz Synchronisierkomponenten
L, Vielehe in bekannter \veise dem Schwarzwert des empfangenen Zeichens überlagert sind, Ueberdies
enthält das Zeichen auch die ihm zugeführte Gleichstromkomponente, sodass der Schwarzwert durch eine der oberen Grenze
des Amplitudenbereiches der Bildkomponenten entsprechende feste Amplitude b dargestellt wird. Die Synchronisierimpulse
L werden ebenfalls durch eine feste Amplitude £ dargestellt, welche der grössten Amplitude des empfangenen Zeichens entspricht
und über dem Amplitudenbereich der Bildkomponenten liegt. Das Schwarzwertniveau b und das Niveau £ der Synchronisierspitzen
ist zwar für empfangene Zeichen einer gewissen Stärke unveränderlich, jedoch ändern sich diese Grossen direkt
proportional den änderungen der Stärke des zwischenfrequenten Zeichens.
Unter dem Ausdruck "grösste Amplitude" ist die grösste Abweichung der Zeichenstärke von einer festen Bezugsgrösse gereeint.
Für das Zeichen A stellen die Synchronisierimpulse L die grösste Amplitude dar und sie verlaufen in positiver Richtung
von der ßezugslinie a aus. Im Falle eines Zeichens entgegengesetzter Polarität stellen die Synchronisierimpulse
ebenfalls die grösste Amplitude dar, liegen aber auf der entgegensetzten Seite der Bezugslinie a_. Im Hinblick auf die empfangene
Trägerwelle ist die grösste Amplitude natürlich der grösste Abstand der Wellenspitzen von der ^chse der Schwingung§*v,
- 10 -
Das aus dem Demodulator ausgehende Zeichen A wird durch den Gleichstromverstärker 30 verstärkt, webei-sieiv die Anodenspannung
der Röhre Jaj entsprechend der Kurve C, ändert. Diese veränderliche Spannung gelangt über1 die Leitung 43 zur Helligkeitssteuerelektrode
der Kathodenstrahlröhre 17- und moduliert den Kathodenstrahl in Übereinstimmung mit der Bildmodulation
des empfangenen Zeichens. Die sich im Verhältnis zur Ruhespannung d. ergebenden Spannungsänderungen an der Anode der Röhre
30 erfolgen in einem, solchen Sinne, dass sie den Gleichrichter 35 leitend zu machen trachten. Mit anderen Worten:, «las empfangene
Zeichen bewirkt, dass die Änodenspannung der Röhre 30 weniger positiv vdrd.T als ihre Ruhe spannung r und diese Spannungsänderung
in negativem Sinne ist dazu geeignet, den Gleichrichter leitend zu machen. Die unter der .Einwirkung dieser
Spannungsänderungen erfolgende Zustandsänderung des Gleichrichters 35 wird von der SpannungsqueHe 3$ der Kontrastregelung
gesteuert, wie aus dem folgenden hervorgeht.
Die Spannungsquelle 3Ö steuert den Gleichrichter 35 vorzugsweise derart, dass in diesem nur die von den Zeilensynchronisierkomponenten
L herrührenden Spitzen der Spannungsänderungen gegenüber der Ruhe spannung d gleichgerichtet werden.
Zu diesem Zwecke ist die Zeitkonstante der Entladung des Summierkreises 36,37 so gewählt, dass sie ein Vielfaches der Periodendauer
der Zeilenfrequenz; ist. Ueber^ies ist die Betriebsfrequenz der Spannungsquelle 3Ö so gross in\ Verhältnis zur
Zeilenfrequenz, dass auf die Dauer jeder Zeilensynchronisierkornponente L zumindest eine volle Periode der von d.er Spannungsquelle
38 gelieferten Spannung.fällt. Wenn die Kontrastregelung nicht verzögert werden soll, wird der Spitzenwert
der von der Spannungsquelle 3o gelieferten Spannung gleich der
- 11 -
Ruhespannung d der Anode des Verstärkers 30 bemessen.
Unter den genannten Voraussetzungen steuert die. Spannungsquelle 33 den Gleichrichter 35 so, dass dieser nur auf die von
den Zeilensynchronisierkomponenten L des Fernsehzeichens herrührenden Änderungen der Anodenspannung der Röhre 30 anspricht,
•i-n'de"m~-s-i'e- diese Spannungsspitzen gleichrichtet und im Summierkreis 36, 37 eine Kontrastregelspannung negativer Polarität erzeugt.
Dies wird noch deutlicher, wenn man die den Elektroden des Gleichrichters 35 zugeführten 3pa.nnun.gen betrachtet. Die
Anode der Rohre 30, welche an. einer gegen Erde positiven. Spannung liegt j führt der Kathode des Gleichrichters eine positive
Vorspannung zu., Die Spannungsquelle 3$ legt die Anode des Gleichrichters während der positiven Halbwellen ihrer Wechselspannung
an eine gegen Erde positive Spannung, Da die positiven Spitzen dieser Spannung einen der Grosse der der Kathode des
Gleichrichters im Ruhezustand des Verstärkers 30 zugeführten Vorspannung entsprechenden Viert haben und ihre Frequenz erheblich
hoher ist, als die Frequenz der Zeilenfrequenzsynchronisierkomponenten L, ergibt sich während eines Teiles der Pe?4-©-
d-e-RJ}auer jeder solchen Komponente eine positive Spannung an der Anode des Gleichrichters. Dadurch wird der Gleichrichter leitend
gemacht und bewirkt eine Gleichrichtung der von den Zeilensynchronisierkomponenten
herrührenden Spannungsspitzen.. Die sich auf diese Weise im Summierkreise 36,37 ergebende Kontrastregelspannung
hat eine von der Amplitude der Zeilensynchronisierkonponenten bestimmte Amplitude und eignet, sich zur
Regelung des Verstärkungsgrades des Empfängers in der Weise, dass die eingangsspannung des Demodulators 15 sich trotz einer
etwaigen erheblichen Änderung der Stärke des empfangenen Zeicht*vs> nur in engen Grenzen ändert. Infolgedessen hält sich auch
- 12 -
die der Röhre 17 zugeführte Zeichenstärke innerhalb· enger Grenzen und daher bleiben die Kontrastwerte d.es übertragenen.
Bildes im wesentlichen gleich.
Der Spannungsteiler 41 ermöglicht die Einstellung der Einheit 16 auf verzögerte Kontrastregelung, Dies wird durch
Regelung des Spitzenwertes der der Anode des Gleichrichters 35 zugeführten Wechselspannung erreicht. Wenn dieser Spitzenwert kleiner gemacht wird, als die Ruhespannung d der Anode
des Verstärkers 3ü, ist eine sehr grosse Änderung der Spannung an dem Belastungswiderstand _34 erforderlich.,, um den
Gleichrichter leitend, au machen. Demnach kommt in diesem Fall eine Kontrastregelung nur zustande, wenn das dem Verstärker
zugeführte Zeichen eine einen vorbestimmten Schwellwerk übersteigende Maximalamplitude hat.
Statt der Erzeugung der Steuerspannung für den Gleichrichter durch eine Spannungsquelle 3Ö kann diese Steuerspannung
auch dem 60-Periodennetz entnommen werden,, welches den Netzanschlussteil des Empfängers speist. Dabei wird allerdings
die Frequenz der der Anode des Gleichrichters zugeführten Steuerspannung erheblich kleiner, als die Zeilenfrequenz und
infolgedessen v/erden nicht alle Zeüereynchronisierkomponenten gleichgerichtet. Es erfolgt jedoch eine Gleichrichtung aller
jener Zeilensynchronisierkomponenten, welche sich während eines wesentlichen Teiles der positiven Halbwelle der Netzspannung
ergeben und dies reicht zur Erzeugung einer ausreichenden Kontrastregelspannung im Summierkreis 36, 37« Die Grösse dieser
Spannung wird durch die Amplitude derjenigen Zeilensynchronisierkomponenten bestimmt, die sich wahrend der leitenden Perioden des Gleichrichters ergeben. Die Verwendung der Netzspannung
als Steuerspannung für den Gleichrichter hat den Vor-
- 13 -
teil, dass eine Regelung dieser Netzspannung im wesentlichen
an
gleiche Wirkungen/der Kathode und an der Anode des Gleichrichters hervorruft. Dies ist sehr wünschenswert, weil es die
Schwellwerte der diesen Elektroden zugeführten Spannungen von der Regelung der Netzspannung unabhängig macht.
In gelassen Fällen kann eine Synchronisierung der selbsttätigen Kontrastregelung wünschenswert sein. Dies kann dadurch
erreicht werden, dass man als Spannungsquqlle 33 einen Generator verwendet, dessen Betriebsfrequenz gleich der Zeilenfrequenz
ist und ihn an den die Zeilensynchronisierspannung liefernden Ausgangskreis des Synchronisierzeichentrenners 1$ anschliesst,
wie dies durch die gestrichelt gezeichnete Leitung 39 angedeutet wird. Zweckmässig versieht man einen solchen Generator
mit einem entsprechenden Phasenschieberkreis, um die Phase der Kontrastregelspannung im Verhältnis zur Phase der
Zeilensynchronisierkomponenten regeln zu können»
Aus den obigen Ausführungen ergibt sich, dass die Frequenz der der Anode des Gleichrichters 35 zugeführten Wechselspannung entweder gleich der Frequenz der sur Erzeugung der
Kontrastregelspannung benutzten Synchronisierkomponenten sein oder sich von dieser weitgehend unterscheiden kann. Bei Uebereinstimmung
der beiden P'requenzen muss dafür gesorgt werden, dass die beiden Frequenzen in geeigneter Phase sind. Andererseits
muss bei Verwendung einer wechselspannung, deren Frequenz von derjenigen der zur Erzeugung der Kontrastregelspannung
benutzten Synchronisierkomponenten erheblich abweicht, der Gleichrichter 35 als Spitzendemodulator betrieben werden.
Fig, 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Einheit 16. Hier ist die Kathode der Röhre 30 unmittelbar mit dem Belastungswiderstand
des Demodulators 15 verbunden und ihr Steuer-
- 14 -
gitter ist liber eine Vorspannungsquelle 32 an den Demodulator angeschlossen. Der Belastungswiderstand. 5Ü des Verstärkers
bildet einen Teil des Kathodenkreises, ist aber zwecks Vermeidung von Ruckkopplungserscheinungen von dem Eingangskreis
der Röhre getrennt. Das vom Widerstand 50 abgenommene bildfrequente Zeichen kann, wie in der Zeichnung angedeutet, unmittelbar
der Helligkeitssteuerelektrode der Kathodenstrahlröhre 17 zugeführt werden.
Bei dieser Ausführungsform soll der Spitzenwert' der von der Spannungsquelle 3$ gelieferten Wechselspannung gleich dem
sich an den: Wider stand 50 ergebenden Spannungsabfall der Ruhespannung sein, welcher die der Diode sugeführte Vorspannung
darstellt. Für eine verzögerte Kontrastregelung muss der Spitzenwert der Wechselspannung viel kleiner gewählt werden, in
beiden Fällen ergibt sich die ■■ Rebelspannung am Surnrnierkreis
36, 37 in derselben Weise, wie in der Anordnung nach Fig. 1.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsf'orm der einheit 16, welche zur Ableitung der Synchronisierkomponenten aus dem
.empfangenen Zeichen geeignet ausgebildet ist. Der summierende Belastungskreis der Diode 35 enthält hier einen zusätzlichen
Widerstand 55 in Reihe mit dem Kondensator 36.-Der Teil 36,55 des Belastungskreises hat eine Zeitkonstante, die einen Bruchteil
der Periodendauer der Zeilensynchronisierkomponenten beträgt, während die Zeitkonstante des ganzen Kreises. 36,37,55
ein Mehfaches dieser Periode ausmacht. Ein aus einem Widerstand 57 und einem Kondensator 5$ bestehender Filter ist zur Glättung
der Kontrastregelspannung vorgesehen. Die Spannungsquelle 3<5 liefert eine Spannung, ' deren Spitzenwert gleich der Anodenruhespannung
der Röhre 30 ist. Die von der Spannungsquelle -3Θ
- 15 -.
gelieferte Spannung kann entweder eine Gleichspannung oder eine Wechselspannung sein. Im letzteren Falle soll ihre Frequenz
ein Mehrfaches der Zeilenfrequenz betragen. Die beiden Frequenzen können auch gleich sein, aber dann muss ein Phasen·
r e p; ler ν ο r g e s e h e η we r d e η .
Bei Verwendung der in Fig. Z1. dargestellten Form der Einheit 16 wird der Synchronisierzeichentrenner 18 durch ein.r
nur die beiden Synchronisierzeichen in verschiedene Ausgangskreise leitendes, nicht dargestelltes Trenngerät lö' ersetzt,
dessen Eingangskreis statt des Demodulators 15 mit dem Hochspannung sende des Widerstandes 55 verbunden wird,
.Die Wirkungsweise der Anordnung gemäss Fig0 4 ist im wesentlichen identisch mit derjenigen der Anordnung gernäss
Fig. 1 und braucht daher nicht näher beschrieben au worden. Es sei nur kurz erwähnt, dass durch die Gleichrichterwirkung
der Diode 35 beim Empfang jeder Synchronisierkomponente ein Ladestromimpuls durch den Widerstand 55 fliegst. Die sich
hieraus ergebenden Spannungs-'.nderungen am "Widerstand 55 entsprechen annähernd der Wellenform der Synchronisierkomponenten,
sodass sie zur °ynchronisierung des empfangenen Bildes verwendet werden können,
Bei den dargestellten Ausführungsforinen der Erfindung wird das Bildzeichen zusammen mit der ihm zugesetzten Gleichstromkomponente
vor seiner Einführung in die Diode 35 verstärkt. Dadurch wird die Kontrastregelung empfindlicher und
kann ohne Verwendung zusätzlicher Verstärkungsstufen im Empfänger bewirkt werden. Infolge der Erdung des positiven Poles
des Summierkreises 36,37 hat die Kontrastregelspannung ein negatives Vorzeichen und die erwünschte Gleichstrom-Bezugsgrösse.
Claims (1)
- RA.425/08*20,6.50#JLJL5_JLlLto
aftvon«la dl· Hegiolepiimftitie Si»efe dl·mit»ar «af dl«fiüsli iitispPusfe %$ ümAwF&h ^&&&$e6läb£ie& »fe^is!«*#»* uad ^sm I^#»tt d«p «Ι fe %OT^ eofdl« Ff?<§fw» 4#f S^^iwpaöimBg 1^0^ «.I«dft« &t6tt6Y*pftQffiXag dW dft« BfctPlafaea pttlKUlg«! dM it.«®i»*it edtaeei«to«»«υ «tntnPfted· ist*.9* Ä»i^t«ittttg oaeh0 di« ii*B«^a«g νββiet und «tu «iae».der »in» P«A de« dt· d10· &&efttitR£iig »®fa einen odw »Äp©r©» übp vearatebeiidtii » defiareli §®1«»ϊϊ0#1©δ®§*# doe* d#* ftpttsemrept de»dNMP den öJt*i<ßafieÄ*er über de« »eV iet«Ham ode* «*ι*βρ»α
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