DEP0027280DA - Druckluftbremse, vorzugsweise mit Brems- und Anlegezylinder - Google Patents
Druckluftbremse, vorzugsweise mit Brems- und AnlegezylinderInfo
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Description
M-Snoiienf den 26.4.1948
Fteaa Eiiorr-Breiise G-.m.b.H., I ü ε e ii e n}
loosaeaerstrasse SO
Drnekloftbreaae , vorzugsweise mit Breias- und Anle^esylinder»
Bei Draoklnftbrsasea wird normalerweise ein Bremsgestänge verwendet,
bei welchem an tem einen Ende des Bremshebels der Bremszylinder angreift, während an feinem anderen Eade die Breiasziagsijange
angelenkt ist» Zwischen dem Angriffspunkt des Bremssylinders and dem der Bremszogstange liegt entweder ein Festpunkt des Bremshebels oder
der Anlenkpmikt einer Xogstangef -srelehc su dem anderen Bremahebel des HitteXbremsgestänges führtJ der letztere ist am
Pestpuhktboak des Bremsaylinders angelenkt, Wird bei dieser bekannten Anordnimgs z.B. zwecks ^ofterspamisi ein besonderer Anlegezylinder verwendet? so ist dieser entweder an einer über den
Angriffspunkt des Bremssylinders hinausragendes Terlängerung des Bremshebels angelenkt oder im Pestpunkt des Bremssylinders angebracht *
Will man mm. bei diese^n bekannten AusfIihrimgeE den Bremssyliiider
und gegebenenfalls einen Anlegezylinder auf einen langen Bremshebel wirken lassen (sur IrmSgliGhang kleiner Zylinderabmessungen) ,
so 1st dies nur begrenzt mo*glich,weil auf Grand der Bedingung, dass
die Bremssugstange nngefähr in Ifegenmitte liegen mass? für den
Bremshebel mit Brems- und Anlegesylinder aar die Entfernung syrischen Bitte and einer Seite eines Wagens zur Terftlgnng steht. Des weiteren
macht in diesen Fallen die Eraielang grosser Übersetzungen auch deshalb
Schwierigkeiten, weil ein entsprechendes Teilungsverhältnis
dos Breiashebels sehr ungünstige SebxLgc teil ongen dieses Eelafels bedingt»
Diesen K acht eilen gegenüber ist es Aufgabe der wsi^efiä« Erfindung, ein© Bremse der genannten Art zu schaffen,, bei vrelcher
einerseits grosse Hefeellangen ohne rämliehe Schwierigkeiten erreichbar sind und andererseits die grossen Übersetzungen, auch v;enn
ein besonderer Anlegesylinder vorgesehen ist, ohne ungünstige Schrägst ellung en der Breaishebel erzielt werden können. Die Aufgalse
wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Bremszuggestänge
am Brenshebelgestänge auf dem \7eg zwischen dem Angriffspunkt des Breaazylinders und einem ortsfesten Scehpimlct bzw» den denselben
ersetzenden Angriffspunkt eines Anlegezylinders angelenlct ict.
In der Zeichnung zeigt Abbildung 1 ein Bremsgestänge nach der alten
Anordnung mit den in der Einleitung geschilderten IIaohteilens
Abbildung 2 ein solches nach der neuen AnordnLmg9 bei den für jede
Tlagenseite ein Bremssylinder vorgesehen ist,(der Zylinder der aweiten Geite ist nicht dargestellt,5
Abbildung eine Anordnung nit nur einer Brenscylinder för die
"beiden Wagenseiten4
fier Bremseylinder 1 (Abb«2) greift an dem einen Inde des Bremsliebels
2 a&f während an dessen anders© Ende sich ein Pestpunht-
bloeh oder der Angriff ep unlet 3 des Anlegezylinder 4 befindet.
Die Brenszttgstange 5 ist am Brenshebel 2 zwischen den Bremssylinder
Λ und dem Anlegezylinder 4 angeXenht« 23er Bremszylinder 1 liegt auf
der einen Wagenseite und der Anlegezylinder 4 auf der gegenüber-
IicgescLen,» sddass für die Länge dos Breaslsebels 2 die ganze Wagenbreite zur Verfügung steht.
Die Aiiordiiang hat gegenüber derjenigen der Abbildung 1 ausser der giit©r; Rauiaausnittsung noch den treiteren Vorteilf dass die beim Anlegen
der Bremsklötze durch, den Anlegesylinder 4 entstehende Sebxägstellung des Eebels 2 durch den. PeDtbrensaylinder während
dec elastischen Hubs beim Anstieg des Premsdrucks bis zun Volldruct
bis zu einem ge?fissen Grad atisgeglichen wird? demgegenüber wird die Schrägstellung des Hebels 2 bei der bekannten Anordnung
nach Abb.1 durch den Festbremszylinder noch verstärkt, was su den einleitend erwähnten ungünstigen Hebelstellongen führt. Bei der
Anordnung nach Abb. 3 sind 2 Bremshebel 2% 2a vorgesehen, für
jedes Wagenende einer» Der Anlegezylinder 4 and der Festbremszylinder 1 liegen einander gegenüber und arbeiten gegenläufig auf
die einen Seiten der Bremshebel 1 und 2a, deren andere Seiten durch eine Zugstange S verbunden sind« Die BreKiszugstangen 5 und 5a
sind wiederum zwischen dem Bremszylinder 1 und dem Angriffspunkt 3 des Anlegezylinders 4 an den Bremshebeln 2, 2a angelenkt. Auch in
diesem Fal-Ie könnte anstelle des Anlegezylinders 4 ein Festpunkt bock vorgesehen sein« Es bleibt noch zu erwähnen,, dass sowohl bei
der zoletEt beschriebenen Anordnung, als auch bei der nach Abb. 2 während der Tätigkeit eines Sylinders die Eolbenbewegung des anderen
natürlich gesperrt ist.
Claims (1)
- Patent ans τ> τ ti β Ii eAnspruch 1 ι Druckluftbremse, vorzugsweise mit Brems- und Anlegezylinder, dadurch gekennzeichnet, dass das I'renssuggest änge am Brecishebelgestiinge auf dem Weg zwischen dem Mgriffspunlrt des Brenczylinders und einem ortsfesten Drehpunkt bzw. dem denselben ersetzenden Angriffspunkt eines Inlegesylinders angelenkt ist«Ansprueli 2 s !Oruckluf tbremse nach Inspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Br em β 25 ug stange (5) mindestens annähernd in der Mitte des Bremshebelo (2) angelenkt ist, an dessen einem Ende der Bremszylinder (Ί) und anderem Ende der Anlegesylinder (4) symmetrisch angeordnet sind.Anspruch 3 : Druckluftbremse nach Anspruch 1 dadurch gekennseichnett dass Bremssugstangen (5,5a) mindestens annähernd in der Mitte von Br ems heb ein (2®2a) angelenkt sind, deren eine Enden mit den gegenläufigen Kolben des Brems-(1)- bzw. Anlegesylinders (4) gekuppelt sind, während ihre anderen Enden gelenkig verbunden sind.
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