DEP0025712DA - Vorrichtung an Gefäßverschließmaschinen - Google Patents

Vorrichtung an Gefäßverschließmaschinen

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DEP0025712DA
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
liquid cylinder
pressure relief
sealing
spring
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Köln Bretschneider
Original Assignee
Hugo Mosblech KG, Köln
Publication date

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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Gefässverschliessmaschinen, bei welcher Höhenunterschiede der Gefässe, beispielsweise Flaschen, hydraulisch mittels eines beweglichen Verdrängerkolbens ausgeglichen werden, der mit dem den Flüssigkeitszylinder umfassenden Verschlieskopf fest verbunden ist, wobei nach Beendigung des Verschliessvorganges eine selbsttätige Druckentlastung des Verschliesskopfes oder des Flaschenträgers eintritt. Eine Maschine dieser Art ist an sich bekannt, jedoch besitzt ihr Verdrängerkolben ausser einem mittleren Entlastungsventil zwei seitliche Kugelventile. Ausserdem ist ein Ringsteuerschieber vorgesehen, der neben einer besonderen Kanalführung noch ein weiteres Kugelventil besitzt. Es sind also ausser dem Steuerschieber noch vier Ventileinrichtungen vorhanden; der Betrieb der Maschine ist deshalb gegen Störungen sehr empfindlich.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat lediglich ein einziges Druckentlastungsventil. Alle weiteren Schieber- und Ventileinrichtungen sind vermieden, damit wird die Konstruktion sehr vereinfacht und zugleich eine grosse Betriebssicherheit erreicht. Die Vereinfachung ist dadurch möglich geworden, dass das Druckentlastungsventil von dem die Verschliesswerkzeuge enthaltenden Flüssigkeitszylinder getragen wird und dass nach Beendigung des Verschliessvorganges das Ventil durch einen Anschlag auf Höhe gehalten wird, wodurch es von dem sich mit dem Verdrängerkolben weiter abwärts bewegenden Ventilsitz mehr und mehr entfernt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Verschliesskopf einer Gefässverschliessmaschine beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen auf- und abbewegbaren Verschliesskopf in der Ruhestellung in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 zeigt den Verschliesskopf während des Verschliessvorganges in senkrechtem Schnitt und
Fig. 3 zeigt den Verschliesskopf während der Druckentlastung in senkrechtem Schnitt.
Der als Hohlzylinder ausgebildete Halter 1 des Verschliesskopfes ist mit einer Hubstange 2 fest verbunden, welche durch ein an sich bekanntes, nicht dargestelltes Getriebe auf- und abwärts bewegt wird. In der zylindrischen Bohrung des Halters 1 ist verschiebbar der die Druckflüssigkeit enthaltende Zylinder 3 geführt, der in seinem unteren Teil das eigentliche Verschliesswerkzeug 4 enthält. Der Flüssigkeitszylinder 3 wird durch sein Eigengewicht und durch eine Feder
5 in der Ruhestellung auf einem Anschlagring 6 des Halters 1 niedergehalten. Mit dem Halter 1 fest verbunden ist der gleichfalls als Hohlzylinder ausgebildete Verdrängerkolben 12, der in dem Flüssigkeitszylinder 3 dicht schliessend geführt ist. Innerhalb des Verdrängerkolbens 12 ist ein Ventil 8 angeordnet, welches in Büchsen 7 auf- und abwärts gleitbar gelagert ist, die von dem Flüssigkeitszylinder 3 getragen werden. Das Ventil 8 wird in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lage durch eine Feder 9 gegen einen im Verdrängerkolben 12 vorgesehenen kegelförmigen Ventilsitz 13 gedrückt. Die Feder 9 ist mittels einer Mutter 10 einstellbar. In der Stellung der Fig. 3 legt sich das Ventil mit einem auf der Ventilstange sitzenden und als unterer Druckpunkt für die Ventilfeder 9 dienenden Stellring 16 gegen die untere der vom Flüssigkeitszylinder 3 getragenen Führungsbüchsen 7 und wird von dieser getragen. Im Kopf des Ventiles 8 ist ein den Raum unterhalb des Verdrängerkolbens mit dem Raum oberhalb des Verdrängerkolbens 12 verbindender Kanal vorgesehen, der durch eine Kugel 11 in der Richtung von unten nach oben verschlossen werden kann.
Die beschriebene Vorrichtung ist zum Verschliessen einer Flasche 14 mit einem Kronenkorken 15 vorgesehen, der in bekannter Weise in den Verschliesskopf eingeführt wird. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Bei der Abwärtsbewegung der Hubstange 2 und des Halters 1 erfolgt zugleich eine Abwärtsbewegung aller übrigen
Teile solange, bis das zu verschliessende Gefäss, beispielsweise die Flasche 14, mit dem Verschluss 15 in dem Verschliesswerkzeug 4 aufsitzt und das Aufpressen des Verschlusses 15 um den Rand des Flaschenwulstes beginnt. Dadurch wird der Flüssigkeitszylinder 3 auf etwa gleicher Höhe festgehalten.
Bewegt sich nun der Halter 1 mit dem Verdrängerkolben 12 weiter abwärts, so wird die unterhalb des Verdrängerkolbens befindliche Flüssigkeit zusammengepresst, wodurch der zum Verschliessen erforderliche Druck auf das Verschliesswerkzeug 4 ausgeübt wird, da zunächst das Ventil 8 durch die Feder 9 dicht schliessend gegen seinen Ventilsitz 13 angepresst bleibt und das Kugelventil 11 selbsttätig geschlossen wird. Wenn der stetig in der Flüssigkeit anwachsende Druck die zum Verschliessen erforderliche Grösse erreicht hat, wird das Druckentlastungsventil 8 entgegen der Wirkung der Feder 9 angehoben, aber nur in dem Masse, dass gerade das weiterhin verdrängte Flüssigkeitsvolumen in den oberen Raum entweichen und keine weitere Druckerhöhung mehr entstehen kann. Dieser Vorgang hält so lange an, bis beim Gang des Verdrängerkolbens nach unten der Stellring 16 des Ventils 8 die untere Führungshülse 7 erreicht hat. Während dieses Vorganges herrscht dauernd der Verschliessdruck, ohne dass eine Entlastung eintritt. Dies ist notwendig, da das Verschliessen eine gewisse Zeit braucht. Nachdem das Ventil 8 durch das Anschlagen auf den Stellring 16 auf Höhe gehalten ist, findet bei weiterer Abwärtsbewegung des Verdrängerkolbens 12 eine sofortige und vollständige Druckentlastung statt, da in diesem Augenblick der sich vom Ventil 8 entfernende Ventilsitz 13 die grosse Durchgangsöffnung freigibt.
Beim Aufwärtsgang des Halters 1 sinkt der Flüssigkeitszylinder 3 durch seine eigene Schwere und unter Mitwirkung der Druckfeder 5 bis auf den Anschlagring 6 in die Anfangsstellung, während das Kugelventil 11 sich öffnet und damit eine freie Verbindung zwischen dem unteren und oberen Hohlraum herstellt, was notwendig ist, da inzwischen das Ventil 8 wieder auf seinen Ventilsitz 13 zurückgefallen ist.
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind Abänderungen in der Bauart möglich. So kann z. B. der dargestellte Verschliesskopf mit dem Flaschenträger zusammengebaut sein, ohne dass sich die Wirkungsweise ändert.

Claims (2)

1.) Vorrichtung an Gefässverschliessmaschinen, bei welcher Höhenunterschiede der Gefässe, beispielsweise Flaschen, hydraulisch mittels eines beweglichen Verdrängerkolbens ausgeglichen werden, der mit dem den Flüssigkeitszylinder umfassenden Verschliesskopf fest verbunden ist, wobei nach Beendigung des Verschliessvorganges eine selbsttätige Druckentlastung des Verschliesskopfes oder des Flaschenträgers eintritt, dadurch gekennzeichnet, dass das federbelastete Druckentlastungsventil (8), das in den hohl ausgebildeten und mit Ventilsitz (13) versehenen Verdrängerkolben (12) hineinragt, von dem die Verschliesswerkzeuge (4) enthaltenden Flüssigkeitszylinder (3) getragen und nach Beendigung der Verschliessarbeit durch einen Anschlag auf Höhe gehalten und dadurch von dem Ventilsitz (13) des sich weiter abwärts bewegenden Verdrängerkolbens (12) entfernt wird.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag für das Druckentlastungsventil (8) durch einen auf der Ventilstange sitzenden und als unterer Druckpunkt für die Ventilfeder (9) dienenden Stellring (16) gebildet ist, der gegen eine vom Flüssigkeitszylinder (3) getragene Führungsbüchse (7) für die Ventilstange anschlägt.

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