DEP0025237DA - - Google Patents

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DEP0025237DA
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axle
aufsatteleinrichtung
saddle
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movable
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Dipl.-Ing· Arnold H Ii ρ β r, Patt eneen/I»e ine
Auf segeleinrichtung, insbesondere für landwirtschaftliche
Fahrzeuge
Sattelwagen üblicher Kauart,d.h.mit kleinen Stützrädern, sind in landwirtschaftlichen Betrieben unwirtschaftlich,da sie sich als einfache Schlepperanhänger und im Gespannzug nicht verwenden laseen.Man hat daher Binriehtungen geschaffen, die das seitliche Einklappen der luftbereiften HSder normaler Größe gestatten und andere,bei denen die Torderachse gegenüber dem Achsbock verschoben und teilweise entlastet wird. Erstere haben eine zusätzliche Belastung der lagenhinterachse zur Folge,und die Beanspruchung der Längsträger wächst.Bei letzteren erhöht sich die Belastung der Längsträger nicht, aber die Bauart der gegenüber d-~,m Achsbock verschiebbaren Torderachse hat ebenso wie die Teilentlastung der Tordcrräder anderer Konstruktionen den Wachteil geringer Standsicherheit insbesondere beim Durchfahren von Kurven und hängigem Gelände. Außerdem liegt der Sattelpunkt weit hinter der Hinterachse des Schleppers.Das Terfahren läßt sich nur für !feinere Fahrzeuge anwenden.
Ts Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Sattelfahrzeuge durch Verschiebung der Achse einsehlieS-lich Achsbock. Zu diesem !Sweck wird der Achsboek so mit dem Iiängsträgera verbunden, daß er sich unter ihnen verschieben läßt und zwar so weit,wie dies die Bäder der zweiten Achse gss gestatten.-Je nach Anordnung der letzteren kann man die Tattellast auf das für einen bestimmten Schleppertyp zulässige Maß festlegen.Dies hat besondere Bedeutung für die Herrichtung von Schleppern der Standardbauart zu Sattelzugmaschinen.Ferner
hat man. durch die Entlastung der Hinterachse die !»öglichkeit, den Wagen trotz höherer Geschwindigkeit im Sattelzug ebenso hoch zu belasten wie im Seepannzug.
Besondere Torteile bietet die Einrichtung in Verbindung mit der verwindftaren Ladebrücke.Für diese ist es vorteilhaft, jegliche Versteifung der Längsträger durch Traversen usw.au vermeiden und Aehsböcke und Längsträger nachgiebig miteinander zxi verbinden· Verwendet man nur einen in der litte des ragens liegenden fräger,z.B.im I-Profil,so läßt sich der verschiebbare Achsbock sehr einfach nach Art einer Laufkatze mit dem unteren Plansch des frlgers verbinden,während die Pritsche am oberen Flansch befestigt wird.TJm das Verschieben zu erleichtern,können zur Führung oberhalb und unterhalb des unteren Flansches Rollen am Aehsboek angebaut werden.Das Verschieben erfolgt nach dem Aufsatteln,"Blockieren der Lenkung und *»?eBtbremsen der beiden Hader durch Anfahren des Schleppers. F rner kann das Verschieben mittels Seil zug oder f pinäel durch Handkurbel oder Zapfwelle erfolgen, oder die Achse \*?irä unmittelbar von Hand verschoben.Um das Verschieben zu erleichtern, können die Räder der betreffenden Achse,z.B.durch Anheben des Sattels oder Entspannung der Federung entlastet werden.
Der '>ragen wird entweder mit seinem vorderen oder mit seinem hinteren ÜJnäe aufgesattelt.Im letzteren Fall läuft er rückwärts,und der hintere Aehsbock muß verschiebbar angeordnet werdende können auch beide Achsböoke verschiebbar und lenkbar sein.?*'ährend der Fahrt wird die Lenkung Im allgemeinen bloekkiertjbeim K.angieren wird sie gelöst.Zur Erleichterung des Kangierens können die Lenkorgane beidrr Achsen gekuppelt werden.Soll Langholz transportiert werden,so erhält die Pritsche des "fagens einen Drehschemel,ein Achsboek mit Rädern vird herausgefahren und dient als Sachläufer.
Ber ^agen kann mit Hilfe eines Kugelzapfens fcuf dem fchlepper abgestützt werden,wie es bei Straßenfahrzeugen iss allgemeinen Üblich ist.Torteilhafter ist es jedoch,insbesondere bei verwindungsfähigen Vagen, ihn auf eine» Sattel mit Grtusiaisockel oder dergl.abzustützen,der einen senkrechten Drehzapfen trägt.Der elastische Sockel gestattet liekirbewegungen und eine Verwindung von Wagen und Schlepper gegeneinander»er verhindert aber auch zu große seitliche Neigungen des Wagens und bewirkt daher - auch bei Terwendung nur eines Trägers - praktisch dasselberwie eine TierpunktunterStützung der Ladefläche»Der elastische Sockel des Sattels wird vorteilhaft durch Maschinenelemente geschaffen,die gleichzeitig eine gewisse Federung der Sattellast bewirken,da die Hinterachse der meisten Ackerschlepper ungefedert ist.Bestehen die Federn aus ffuiBmi,so dämpfen sie gleichzeitig die gefährlichen Schaukelbewegungen des Wagens.
Für v.agen von geringer Tragfähigkeit und Baulänge kenn es vorteilhaft sein,die Ladepritsche nicht verwinöungsweiefc zu bauen·ZweekmäSig wird dann ein KittelrohrtrMger benutzt, auf dessem mittleren Stück keinerlei Querträger usw.ruhen, und das daher zur Lagerung des verschiebbaren Aehsbockes dient,Gleichzeitig kann auch der Achsbock um den Bohrträger pendeln·Die Lagerung eines Achsbookes mittels Bohr ist auch bei Ladebrücken aus Profilträgern möglieh.Die Enden des Lagerrohres werden dann an de© vorhandenem Trägersystem in geeigneter leise abgestützt.
Die bereits bekannte Verwendung eines einzigen, in der Kitte des Wagens liegenden Längsträgers,der vorn über den Laderaum hinausragt,hat den Torteil,daß sich der Sattelpunkt auch bei üblicher Bauart des Schleppers,unmittelbar hinter und in Höhe des Sitzes für den fahrer anbringen läßt.Der Sattel kann also wahlweise vorgesehen oder fortgelassen werden
und läßt sich auch ohne Schwierigkeiten bei älteren !Maschinen nachträglich anordnen.In Verbindung mit einer vom fahrersitz aus au 'betätigendem Kupplung, der en Höhenlage sich - wenn es Gellndeuneberiheiten erfordern sollten - leicht von Hand verändern lSßt , und deren Betätigung nur bei sehr großen fahrzeugen einen Ixaftheber erfordert ,gestattet sie dartiberhinaus ein schnelles Aufsatteln»ohne daß der Fahrer seinen Sitz verlassen muß. Soll der Schlepper mit Führerhaus versehen werden, so kragt man dessen Rückwand oberhalb äer luppelvorrichtung nach hinten aus,sodaß man durch den zwischen Rückwand und Rückenlehne entstehenden Schlitz das Aufsatteln bewerkstelligen kann.
Die Ladebrücke des Wagens kann kippbar und abnehmbar sein.
Der "ragen kann rait Irehgeetell- oder ftehsscbenkellenirung ö,usgerf5stet sein, oder er kann beide Lenkung a art en für die gleiche Achse haben.Tm letzteren Fall wird man die Achsschenkellenkung hauptsächlich in G-espannsug und beim !tangieren von Hand benutzen,währenidas Drehgestell blockiert ist. Die Drehgestellenkung gestattet einen Einschlag von 18o° und ermöglicht eine Unterbringung des Beichselträgers unterhalb des Wagens,sodaß er das Aufsatteln nicht behindert·
Kutecherbook,Fußbrett und Sehutzstange sind so angeordnet, daß sie im Schlepperbetrieb und insbesondere vor dem Aufsatteln leicht abgenommen werden können·
Ein Äusführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.Bs zeigt
Abbildung 1 den für G-espannzug hergerichteten Tagen,
Abbildung 2 den auf einen Schlepper aufgesattelten lagen,
Abbildung 3 einen Querschnitt durch einen lenk- und verschiebbaren Achsbock und seine lagerung bei Verwendung eines I-frägers,
Abbildung 4 dasselbe "bei Verwendung eines RohrtrM.f?ers, Abbildung 5 den Sattel mit der Kuppelvorrichtung.
Der nach vorn über den vagenk&aten 1 verlängerte Längsträger 2 wird nach. Abbildung 1 vorn durch den verschiebbaren Achsbock 3 abgestützt»Letzterer trägt den in Fahrtrichtung zeigenden Deichselträger 4,und dieser wiederum die Sespanndeicheel 5. Hinten wird der längsträger 2 durch den Achsbock 6 abgestützt.Ir umschließt das Trägerprofil vollständig, da eine Verschiebung dee Bockes nicht vorgesehen ist.Torn sind auf dem Träger 2 der Kutschersitz 7,das Fu^brett 8 und die Schutzstange 9 sämtlich abnehmbar angeordnet.
Soll der Wagen nach Abbildung 2 aufgesattelt gefahren werden,so wjjmI der Kutschersitz 7 ,das l'uPbrett 8,die Schutzstange 9 und die Deichsel 5 entfernt,der Deichselträger 4 um 18o° geschwenkt und die Lenkung blockiert. Der Sattelschlepper fahrt rückwärts an dao vordere,gelochte Inde des Trägers 2 heran.Der Steg des Trägers legt sich in d&B Pang— maul der Eupplunf 1o,wobei die Plansche der Trägers die Einführung erleichtern.Träger und Kupplung werden durch den Bolzen miteinander verbunden.In Abbildung 5 ist der Sattel und die Kuppelvorrichtung größer dargestellt.Steht das Trägerende infolge Bodenunebenheiten höher als die Kupplung,so wird diese mit Hilfe des Handgriffs 12 so weit angehoben, bis Pangiaaul und Träger sich annähernd in gleicher Höhe befinden.Steht das Trägerende tiefer als das Fangmaul,so wird es beim Eückwärtssetzen des Schleppers zunächst durch eine mit der Sattelplatte 13 gelenkig verbundene schiefe Ebene 14 angehoben und gelangt dann in das Fangmaul.Die schiefe ^bene ist dureh Stifte 15 verstellbar.Die Sattelplatte stützt sich mit Hilfe von Gummifedern 16 gegen den Schlepper ab.
Abbildung 3 zeigt die Anordnung des verschiebbaren Achsbockes auf dem· Doppel-T-Träger 2,während in Abbildung 4
ein Rohrträger 17 vorgesehen iBt,um den der /cheboek pendeln kann,"und auf welchem er eich verschieden läßt· Me Federung ißt in "beiden Fällen als linzelradfederung ausgebildet,wobei die kastenförmigen Halbachsen 18 um Gelenke 19 schwenken und eich mittels Gummifedern 2o gegen den oberen Teil des kchm-Vockes abstützen·
Ansprüche:

Claims (13)

. 7 Patent ans ρ r Ü c h e 2- / ST~1>
1.AufBatteleinrichtung für zweiachsige Vagen mit verschiebbarer Achse »dadurch, gekennzeichnet, da9 eine oder "beide /chsen einschließlich Achsbock gegenüber ä.er Ladebrücke verschiebbar sind·
2.Aufsatteleinriehtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,daß der oder die Längsträger der Ladebrücke gleichzeitig als Führungsschiene für den bzw.die verschiebbaren Achsböcke^ dienen.
3. Auf segeleinrichtung nach Anspruch 1 und 2»dadurch gekennzeichnet,daß Ladebrücke und Längsträger verwindungsweich sind.
4. Aufsatteleinrichtung nach /,nspruch 1 und 2 gekexaizeichnet durch eine Ladebrücke mit KittelrOhrtrM.ger,der gleichzeitig zur Lagerung des verschiebbaren und schwenkbaren Achsbockes dient.
5.Aufsatteleinrichtung nach Anspruch 1 und 3,gekennzeichnet durch ein Lagerrohr für den verschiebbaren 'lchsbock,welches sich fest odeer verschiebbar und verdrehbar in das Trägersystem der Ladebrücke einfügt.
6.Aufsatteleinrichtung,nach Anspruch 1 und 3,gekennzeichnet durch ein Lagerrohr für den verschiebbaren und schwenkbaren Achsbock,welches sich gegen das frägersystem der Ladebrücke abstützt.
7.Aufsatteleinrichtung,nach Anspruch 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet,daß der oder die zum Zwecke der Aufsattelung nach vorn über den Laderaum hinaus verlängerten Längsträger gleichzeitig zur Befestigung von Kutschersitz,Pußbrett und Cchutzstange dient.
8.Aufsatteleinrichtung nach Anspruch 1 bis 7»dadurch gekennzeichnet,daß Kutschersit2i$hiSbrett «und Schutzstsa^gefabnehmbar sind.
9»Aufsatteleinriehtung nach Anspruch i bis 8,gekennzeichnet durch einen elastisch auf dem Schlepper gelagerten Sattel mit darauf aufrecht stehendem Drehzapfen für die Kupplung (1o)·
lo.Aufsatteleinriohtung nach Anspruch 1 bis 9,dadurch gekennzeichnet,daß die Höhenlage der Kupplung auf dem Drehzapfen von Handtoder maschinell geändert werden kann.
11.Auf satteleinrichtung nach Anspruch 1 bis 1o, dadurch gekennzeichnet,daß zur Ergänzung des Pangmauls der Kupplung (1o)eine verstellbare schiefe Ebene (14) gelenkig mit der Sattelplatte (1T·) verbunden ist.
12,£ufsatteleinriehtung nach Anspruch 1 bis 11,dadurch gekennzeichnet,daß die Stahlplatte (13) auf Gummifedern (16) gelagert ist»
13.Aufsatteleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3 und 6 bis 12,dadurch gekennzeichnet,daß eine Achse einschließlich Achsbook ausgefahren und als Kachl8ufer,s.B,ftir Langholztransporte, benutzt werden kann·
Pattensen/leine,d.13.12.48.
Hüper)

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