DEP0024038DA - Blitzlichtlampe - Google Patents
BlitzlichtlampeInfo
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- powder container
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Description
Die Erfindung betrifft eine Blitzlichtlampe für fotografische Zwecke, bei der Pulver mittels einer Zündvorrichtung zur Verbrennung gebracht wird.
Bei den bekannten Blitzlichtlampen dieser Art wird das Pulver auf eine Platte aufgeschüttet. Beim Abbrennen besteht die Gefahr des Seitwärtsspritzens von brennenden Pulverteilchen. Ausserdem entsteht beim Abbrennen des aufgeschütteten Pulvers ein im wesentlichen punktförmiges Licht, das bekanntlich scharf begrenzte Schatten gibt. Die aktinische Wirkung dieses punktförmigen Lichtes ist ausserdem gering, sodass bei den bekannten Blitzlichtlampen verhältnismäßig viel Pulver abgebrannt werden muss. Ein weiterer Nachteil der bekannten Blitzlichtlampen, bei denen das Pulver auf eine Platte aufgeschüttet wird, ist der, dass diese im Freien mit Rücksicht auf Wind und Regen praktisch kaum benutzbar sind.
Alle vorerwähnten Nachteile werden mit der Erfindung beseitigt. Bei der Blitzlichtlampe nach der Erfindung ist ein Pul-
verbehälter vorgesehen und dieser ist in Form eines flachen Trichters so ausgebildet, dass bei der Verbrennung ein breite, fächerförmige Flamme entsteht. Der Pulverbehälter erhält also eine im wesentlichen V-förmige Gestalt. Ferner ist erfindungsgemäss die Zündvorrichtung an der tiefsten Stelle des Pulverbehälters angebracht.
Diese Blitzlichtlampe nach der Erfindung besitzt gegenüber den bekannten Ausführungen ganz wesentliche Vorteile:
Durch die Gestaltung des Pulverbehälters wird eine fächerartige Lichtfläche mit hoher aktinischer Wirkung erzielt, sodass man bei gleicher Wirkung erheblich an Pulver spart. Die breite fächerartige Lichtfläche hat ferner eine äusserst wichtige Wirkung, d.h. sie erzeugt weich verlaufende Schatten. Ein Verspritzen des Pulvers wird durch die Seitenwände des Pulverbehälters verhindert. Die Entzündung des Pulvers von unten her wirkt richtungsgebend und antreibend für die Lichtentfaltung, und vor allem auch beschleunigend auf die Verbrennungsgeschwindigkeit, sodass die Verbrennung sich innerhalb kürzester Zeit vollzieht. Diese bei der neuen Blitzlichtlampe auftretende sehr schnelle Verbrennung gestattet nicht nur Aufnahme aus freier Hand, sondern auch die Aufnahme von Bewegungsvorgängen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Blitzlichtlampe nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Blitzlichtlampe
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie II-II d. Fig. 1
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Lampe der Fig. 1
Fig. 4 u. 5 eine andere Ausführungsform in Vorder- u. Seitenansicht
Fig. 6 die Griffausbildung einer dritten Ausführungsform
In der Zeichnung ist mit 1 der Pulverbehälter, mit 2 ein Handgriff und mit 3 das Pulver bezeichnet. Aus der Zeichnung geht hervor, dass der nach oben offene Pulverbehälter in Form eines flachen Trichters ausgebildet ist, also eine im wesentlichen V-förmige Gestalt besitzt, sodass sich bei der Entzündung des Pulvers eien breite fächerförmige Flamme ergibt. Das Pulver 3 wird an der tiefsten Stelle des Pulverbehälters entzündet. Hierfür kann ein beliebige Zündvorrichtung vorgesehen sein. Vorteilhaft wird nach der Zeichnung eine Zer-Eisen Zündung verwendet, die aus einem Reibrad 4 und einem Zündstein 5 besteht. Wie bei Feuerzeugen bekannt, wird der Zündstein 5 mittels Schraube 6 und Feder 7 an das Reibrad 4 angedrückt. Am Boden 8 des Pulverbehälters ist ein Zündloch 9 vorgesehen, an dem die Zündung erfolgt.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, wird die Blitzlichtlampe bei Gebrauch senkrecht gehalten, wobei die breite Seite des Behälters dem aufzunehmenden Gegenstand zugekehrt wird. Die Zündvorrichtung ist dabei am oberen Ende des Handgriffes 2 so angeordnet, dass das Reibrad 4 in Reichweite des Zeigefingers bezw. des Daumens ist.
Aus der Zeichnung geht hervor, dass die neue Blitzlichtlampe eine sehr einfache, gedrängte und flache Bauart besitzt, sodass die Blitzlichtlampe z.B. auch in der Brusttasche mitgeführt werden kann. Die Blitzlichtlampe kann auch für Aufnahmen im Freien benutzt werden, wobei Wind unschädlich ist und auch bei Regen, ohne Gefahr des Versagens, Aufnahmen gemacht werden können. Selbst wenn die obere Pulverschicht des Pulvers 3 etwas feucht wird, so ist dieses ohne Bedeutung, da die Zündung an der tiefsten, stets trockenen Stelle erfolgt. Im übrigen kann aber auch der Pulverbehälter 1 oben lose mit einem Papierbausch verschlossen werden, der bei der Verbrennung, ohne hinderlich zu sein, oben herausgeschleudert wird.
In Fig. 4 und 5 ist eine Blitzlichtlampe nach der Erfindung gezeigt, die zum Abbrennen grösserer Pulvermengen bestimmt und geeignet ist. Der Aufbau dieser Lampe ist im wesentlichen der gleiche wie nach Fig. 1 bis 3, sodass hier dieselben Bezugszeichen verwendet sind. Aus Fig. 4 und 5 geht hervor, dass die Breitseiten 10 des V-förmigen Pulverbehälters 1 nach oben verlängert und diese Verlängerungen 11, wie aus Fig. 5 hervorgeht, oben etwas auseinandergebogen sind. Durch diese Bauart werden die bei grösseren Pulvermengen auftretenden Explosionskräfte unschädlich gemacht und es wird auch bei dieser Lampe die für die Erfindung wesentliche, fächerförmige Gestalt der Flamme erzielt.
An Stelle der Zer-Eisenzündungsvorrichtung nach Fig. 1 bis 5 kann bei der neuen Blitzlichtlampe auch eine elektrische Zündvorrichtung vorgesehen sein. Für diesen Zweck ist nach Fig. 6 am Handgriff 2 der Blitzlichtlampe ein mit dem Handhebel 12 zu betätigender Dynamo 13 nebst Zündspule 14 untergebracht. An Stelle des Dynamo 13 kann natürlich auch eine Taschenlampenbatterie vorgesehen sein.
Claims (5)
1. Blitzlichtlampe mit Pulverbehälter und Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Pulverbehälter in Form eines flachen Trichters ausgebildet ist, derart dass bei der Verbrennung eine breite, fächerförmige Flamme entsteht.
2. Blitzlichtlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung an der tiefsten Stelle des Pulverbehälters angebracht ist.
3. Blitzlichtlampe nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen am Behälterboden angebrachten Handgriff und eine in dessen oberen Teil angeordnete Zündvorrichtung mit Reibrad.
4. Blitzlichtlampe nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breitseiten des trichterförmigen Pulverbehälters nach oben verlängert und diese Verlängerungen oben etwas auseinandergebogen sind.
5. Blitzlichtlampe nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Handgriff der Blitzlichtlampe ein durch Handdruck zu betätigender Dynamo, oder eine Taschenlampenbatterie nebst Zündspule untergebracht ist.
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