DEP0023834DA - - Google Patents
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Description
Patentanwälte Braunschweig, den 5.12.1948
Peter Zeilfeläer, Maschinenfabrik,
Helmstedt. Schulstr. 3-7
* Schlagnasenmühle. w
Patentbescureibung.
JDie Entwicklung der Schlagnasenmühlen geht dahin, die
bislang für diese Vorrichtungen zur Abführssg des verkleinerten
öutes verwendeten mechanischen 3?örderelemente wie Schnecken, Becherwerke o.dgl· durch eine pneumatische Fördervorrichtung
zu ersetzen. Pur die Art der Konstruktion und der Anordnung eines pneumatischen Förderers in oder an
einer Schlagnasenmühle konnte jedoch bis jetzt noch keine befriedigende Lösung gefunden werden«
Die Erfindung zeigt hierfür einen idealen Weg, der nicht nur einen hohen technischen Wirkungsgrad für die
Kombination des Brechens, Siebens und Pörderns sichert, sondern auch eine außerordentlich gedrängte und elegante
Raumform der neuen Vorrichtung ergibt.
Die irfindtmg besteht darin, dass das die Schlagnasenseheiben
umgebende Q-ehäuse als G-ebläsegehäuse ausgebildet
ist, wobei die eine Schlagnasenscheibe, zweckmätfigerweise
an ihrem Umfang, G-ebläseflügel trägt.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung
wird dadurch erreicht, daes man die Grebläseflügel
am
CGF 1
am Umfang eines die Schlagnasenscheibe umgebenden und
mit dieser umlaufenden Siebring befestigt.
Schließlich ist es vorteilhaft, die Gebläseflügel
derart zu befestigen, dass sie entgegen der Förderriehtung
kippbar sind. Dadurch wird insbesondere die Möglichkeit geschaffen, diese Flügel auch durch eine sehr
enge Gehäuse Öffnung in da-s Gehäuse einzubauen.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende
Ausführungsfoxm der Erfindung dargestellt.
4 Schlagnasenmühle weist unter einem Aufgabetrichter
a einen ¥orbrecher b auf. Von diesem führt eine Schurre c in den Mahlraum, der von zwei gege(iäufigen
Schlagnasenscheiben d,e und einem am umfang der ersteren
befestigten und somit mit dieser umlaufenden Siebring f gebildet ist.
G-emäS der Erfindung sind an der Außenseite dieses
Siebrings f Gebläseflügel ft angeordnet und zwar derart*j
um Bolzen h schwenkbar, dass sie sich entgegen der Förderriohtung
umkippen lassen. Durch Käsen i werden sie dagegen in der Forderrichtung gesichert. Bin Spiralgehäuse
k mit einem oberen Auswurfstutzen m vollendet die neue Fördervorrichtung.
Das zu zerkleinernde Gut, z.B. Seifenpulverbrocken,
w«rd€>» in den Trichter e aufgegeben und dann in dem
Vorbrecher b vorzerkleinert. Dann gelangt es über die
Schurre c zwischen die Schlagnasenscheiben d,e, wo es
endgültig
mm *& ^
endgültig auf die gewünschte Feinheit gebracht wird. Durch den Siebring f fällt das pulverfÖrmige Gut hindurch
in das Spiralgehäuse k, ohne dabei das Sieb f zusetzen oder verschmieren zu können, da der Siebring mit einer
verhältnismäßig großen Geschwindigkeit umläuft. Die Gebläseflügel
g fördern das Pulver fortlaufend mit einem verhältnismäßig nur sehr geringen Kraftaufwand und auf jtSl
dem kürzesten Wege durch den Stutzen m aus der Mühle.
Claims (3)
1. Schlagnasenmühle, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schlagnasenscheiben (d,e) umgebende Gehäuse (k)
als Gebläsegehäuse ausgebildet ist, wobei die eine Schlagnasenscheibe (d), zwecksmäßigerweise an ihrem Umfang,
Gebläseflügel (g) trägt.
2. Schlagnasenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläseflügel (g) am Umfang eines
die Schlagnasenscheibe (d) umgebenden und mit dieser umlar
fenden Siebringes (f) befestigt sind.
3. Schlagnasenmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Gebläseflügel (g) entgegen der Förderrichtung kippbar sind.
(Dr.Jooß) /y
Patentanwalt
«Jn.
Family
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