DEP0023166DA - Aus einander gegenüberstehenden gefalteten Blechen bestehender Heizkörper - Google Patents

Aus einander gegenüberstehenden gefalteten Blechen bestehender Heizkörper

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DEP0023166DA
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radiator
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opposing folded
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Expired
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English (en)
Inventor
Erwin Bargmann
Original Assignee
Fährenkämper & Co., Bad Oeynhausen
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Description

Solche Heizkörper sind meist aus Stahlblech hergestellt und oben und unten mit einer Reihe von Durchflussöffnungen versehen, die genau in der Höhe der Einlaß- und Auslaßöffnung in wagrechter Richtung laufen. Sie sollen dem eintretenden Wasser den Durchfluss durch alle durch die Faltungen gebildeten Hohlräume ermöglichen. An zahlreichen Stellen berühren sich die Bleche des Heizkörpers oder liegen so eng bei einander, dass in dem engen Querschnitt keine nennenswerte Wasserströmung erfolgt. Diese Teile des Heizkörpers sind daher nur ungenügend an der Wärmeabgabe beteiligt.
Aufgabe der Erfindung ist eine bessere Ausnutzung der Heizfläche. Sie erreicht es dadurch, dass die Bleche lediglich an ihrem Umfang mit einander in Verbindung stehen, während an den übrigen Stellen die Bleche einen Abstand einhalten, so dass in der Längsebene des Heizkörpers ein Hohlraum entsteht, der mindestens so breit ist wie die durch die Faltung gebildeten Querräume. Dadurch wird im Heizkörper eine bessere Wärmeabgabe und damit eine grössere Wirtschaftlichkeit der Anlage erzielt. Hinzu kommt die Verbilligung in der Herstellung durch Fortfall der Ausbauchungen für die Durchflussöffnungen. Das Wasser, das nun nicht mehr auf die engen Querschnitte der Durchflussöffnungen angewiesen ist, kann viel besser zirkulieren. Um ihm darin grosse Freiheit zu lassen, wird weiterhin vorgeschlagen, dass die zur Versteifung dienenden Stehbolzen oder Butzen von möglichst kleinem Durchmesser sind.
Eine weitere Verbesserung lässt sich bei vorzugsweise langen Heizkörpern dadurch erzielen, dass in dem längsliegenden Hohlraum eine oder mehr wagrechte oder geneigte Wasserleitwände angeordnet sind, die - am Einlaß beginnend - den Heizkörper ganz oder teilweise durchqueren. Diese Wände beeinflussen die Strömungsrichtung, denn sie lenken das Wasser, das ja das Bestreben hat, neben dem Einlass am wirksamsten seine Wärme abzugeben, etwa mehr zum entgegengesetzten Teil des Heizkörpers, wodurch auch dieser besser ausgenutzt wird. Ausserdem kann durch die Verbindung der Wände mit den gefalteten Blechen an Bolzen oder Butzen eingespart werden.
Die Abbildungen 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele, wobei Abb. 2 einen wagrechten Schnitt durch den Heizkörper in der Höhe des Einlaß-Stutzens darstellt. Der Heizkörper 1 besitzt einen Einlaßstutzen 2 und den Auslaßstutzen 3 und/oder 4. Die Bleche sind an ihren engsten Stelle 5 und 6 so weit von einander entfernt, dass der dadurch entstehende Hohlraum mindestens die Breite der durch die Faltungen gebildeten Hohlräume 7 und 8 hat. Dadurch wird auch im mittleren Teil des Heizkörpers eine gute Wärmeabgabe erzielt. Zum Abfangen des inneren Druckes sind zwischen den Blechen des Heizkörpers runde Stehbolzen oder Butzen 9 mit möglichst kleinem Durchmesser vorgesehen, die mittels Lochschweissung oder Punktschweissung mit dem Heizkörper verbunden sind. Es können auch runde Vertiefungen in den Blechen 5 und/oder 6 vorhanden sein, die mit einander verbunden sind und die zusätzlichen Butzen ersparen.
Zur Beeinflussung des Wasserumlaufs ist eine geneigte Wasserleitwand 10 angebracht, die beispielsweise nur einen Teil des Heizkörpers ausfüllt und bei Verwendung der Auslaßöffnung 3 offenbare Vorteile bringt, weil sie dem vom Auslaß entfernt liegenden Teil des Heizkörpers einen besseren Durchfluß gewährt. Bei Verwendung der Auslaßöffnung 4 empfiehlt es sich, die Verlängerung der Wasserleitwand bis ans Ende des Heizkörpers weiterzuführen. Die Anbringung weiterer Wände kann bei grösseren Heizkörpern von Vorteil sein.

Claims (1)

  1. Anspruch 1) Aus einander gegenüberstehenden gefalteten Blechen bestehender Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche nur an ihrem Umfang mit einander in Berührung stehen, während an allen übrigen Stellen die Bleche einen Abstand von einander einhalten, so dass in der Längsebene des Heizkörpers ein Hohlraum gebildet ist, dessen Mindeststärke der Stärke der durch die Faltungen gebildeten Querräume entspricht.
    Anspruch 2) Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche (5, 6) zur Aufnahme des Druckes durch Stehbolzen oder Butzen von möglichst kleinem Durchmesser versteift sind.
    Anspruch 3) Heizkörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den längsliegenden Hohlräumen eine oder mehr wagrechte oder geneigte Wasserleitwände (10) angeordnet sind, die - am Einlaß beginnend - den Heizkörper ganz oder teilweise durchqueren.

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