DEP0022862DA - Selbsttätig sich einstellender Stromabnehmer mit Schleifschuh für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge. - Google Patents
Selbsttätig sich einstellender Stromabnehmer mit Schleifschuh für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge.Info
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Description
Stichworts "Stromabnehmer" AKTIEMGESEUStHAfT Obeitoausea, den 23* Uovöiaber 1948
Sch/Br
•^•^Stromabnehmer mit Schleif schuh für elektr^
j yyStroanemer mi clf ^
betriebine !feuerzeuge* -laa Td ο fröfe
•fce -b ο rjrb a »
Die Erfindung besieht sich auf einen Stromabnehmer
mit Schleifschuh für elektrybetriebene
^ahraeuge, inebesondere für Kokereil3etriebe9
In Koicereibe trieb en erfolgt das Beschicken
und Ijatleerea der Eoksöfen in der Hegel durch
elektr^angetriebene Maschinen, die über einen
Stromabnehmer mit Schleifschuh mit einer Stromschi eae inständis®r Verbindung stehen* Durch das
wechselweise^Beheisen der Koksöfen werden die
!fahrbahn und die Schleifleitung infolge der auftretenden
großen Temperaturunterschiede aehr in üilitleidenschaft gezogen, indem sich vor allem die
Stroms chi eilen stark verziehen* Diese Lageänderung
der Stromschienen bringt es mit sich? daß der
Stromabnehmer der HokerelBiaftehmeB. mit der Stromschjeie'außer
Berührung gelar_gt; v?as lgstige Betriebsunterbrechungen^
2<,B» Kurzschluß, Abreißen
des Stromabnehmers usw.^sur Folge hat*
Die Erfindung li&eweeie*^ ei&em Stromabnehmer,
n, der diese liachteile mit bicaerheit
Teriaeidet. Das lesen des neuen ötroiaaDnehmers besteht
darin, daß seine EaItavorrichtung aus feder«
belasteten behe&keln besteht, die in ihrer Längsrichtung
gegenüber dem Schleifschuh verschiebbar
sind und einerseits mit dem Schleifschuh und andererseits
mit der am Beschickungswagen befestigter Bodenplatte mittels kreuagelenkartigsr Kittel deraf
beweglich verbunden sind, daß der Stromabnehmer sioh jeder lageänderung der Stromschiene und gegebenenfalls
auch des Schienenstranges selbsttätig anpassen kann*,
der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsbeispiel
i
hierin;
hierin;
dee Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ""-
eispie
1 eine Seitenansicht des Stromabnehmers, " .2 eine Draufsicht desselben,-
!' 3 einen Sonderfall der seitlichen Ein-
stellmÖglichJfceit des Stromabnehmers
in Draufsicht=
Es beseiahnen 1 die Stromschiene und 2 den
Schleif schuh,, der mittels einer Halte- bzw« Tragvorrichtung
rait dem elektr. Fahrzeug (Beschickungswagen) verbunden ist. Die Sti-omschiene 1 ist oberhalb
des Fahrzeug© in Schienenstrangiaitte verlegt =
Die Haltevorrichtung fur den Stromabnehmer 2 -wird durch zwei Schenkel 3? 4 sowie die Bodenplatte 5
gebildet; letztere ist mittels der Distansschraubem
6 auf dem'. Fahrzeugdach befestigt«. Die Schenkel 3j4 sind nahe ihrem unteren Ende mit der Bodenplatte
'5 gelenkig verbunden. Diese Verbindung besteht aus einer Hülse S9 die mit der Bodenplatt« 5-s.B.
durch Schweißen? fest verbunden ist- In diesej
Hülse ist der Drehbolzen 7S der mit einem Ansata 7' auf der-Hülse 9 aufliegt und diese abdecktj drehbeweglich
geführt» Das obere Ende des Drehbolsens '
umfaßt mit seinem gabelförmigen Kopf den jeweils zugehörigen Schenkel 3 bzw. 4-» Die Verbindung zwischen
Schenkel und Z1CL sehe ns t U. ck 7.59 erfolgt durch,
den G-elenkbolaen 8. 'Diese Ge l®.nJcv er bindung swisehej
Schenkel 3 bzw. 4 und der Bodenplatte 5 wirkt nach
Art eines Kreuzgelenkes, indem die -Schenkel 3?4 ■
gegenüber der Bodenplatte 5 (Fahrzeug) sowohl hofizoßtal
als auch vertikal drehbeweglich sina.__Das
untere Ende
gekehrten EMe ak dein unteren ,Zapf enen'de.-des
Tit &hi> öl zenB' 1J. :bef estigt Ist« Das obere "Ende der
;5oüeiikel 3 S4 1st "mit-einem '.Langliich 11 versehen*
;.In. diesem■ IiariglöcJtT ist :mitteis des Bolzens 12 das ;':
: Terbindaagseiement 13?14 -des'Schleif sc.huhes 2 ge~ ·,
führte ; Rieses ferMaduiigθelemeiit ist ebenfalls .
Irreusgeleakartig r -ety^a ^a Silane der Yerbinäung
■4er';ScJaenlcel' 3:ϊ$ν&Β& Jäocfenplatte 5' ausgeführt s
/so daß der;:.BeJb.leifsch.uii 2 gegenüber der-Haltevor- ;
f ieii.tüJEig.. (SoJaei3i£el;/3 >,4..) vi-ß- senkrechter uiad waage- ,
rechter; Ebene f.reibeweglicii ist... :Durc:Ja 'Anordnung· .■'■
;'der. Zugfedern IS9 die in ihrer Wirkung durch die
le-derii; 10 unt©rstU.t^t werden,. wird 'erreicht, .daß
der.. Sohle if schuh 2 jeder- auftretenden lageänderung
■: der St'roiaächieae 'l,f gegebenenfalls auch d.es Schi©- 1
. nenst ranges j ,..seibBttätig im Sinne der Auf recht er-
■ haltung eines;-ständig en Stromschlusses f plgem.-kaian«
In-'Abb^ 2 ist die horizontale Verschielaeaöglichkeit
des. :Stromabnehmers Meh beiden Seiten-strichpuak—-
·'' t-i^rt -wiedergegeben »■■ Hier in ist die . Stroms ehlejai;^ %'■■;■
in: einer von ihrer- Mormallage (Behienenstrangaiti- ;;
:; :-t;e"). ■■ abweichendenrSage - ahgedeute%'.:: Besonders aug^h-.A
■ f älii.g: ist di.© . all:sei tige selb-sttätige- Siiistelljnög~
- lichk^it df s. .Schweif schuhes .2 iii'äbb« 3 veransohäu-
; deutät hierin; di©; Suhlen/esss trangMitte.s- d.h. , tie
■· liormallag.© -der.:'Stroffl.sühi-0n@'jl.,'.an,..;^Ae- aus dieser .;"
;::Abbiidun^grj|l^tlichf ; ; ^aiaii^der' Schleif schuh 2 . ., '
sich ■ aueh/des link eis öc' . zum .Schienenstrang eins tel-':
len und bewegen,:· ϋίη! -den ÄtiOnsfcereioh -des .,StroinaW
.,i'x&hsmrs den jeweils. Torkomaendea Betriebsverhä.lt—
.'nissen genau. anpa'ssen::,2u kö.nnea, y. sind nahe dem; uel— .:'
teren'Βηά^'-der Schenkel':'5,,4. Vsrstecklöcher .16 vor-,
gesehenf mit deren. Hi-If^ die ,Ärbeitslänge der
■ Schenkel, 3,? 4",.'-e ins teilbar -iat a ':'■
Claims (1)
- Patentansprüche sΙ« Selbsttätig^einstell»e¥«T Stromabnehmer mit Schleifschuh fiir elekt'rirDetriebene Schienenfahrzeug® 9 insbesondere fiir Kokereibetriebe, dadurch gekennzeichnet,, daß die Haltevorrichtung aas f©derbelasteten Schenkeln (3?4) besteht j die in ihrer Längsrichtung gegenüber dem Schleifschuh (2) verschiebbar eingerichtet und einerseits mit dem Sohleifschuh (2) und anderes· seits mit der aja J?ahraeug befestigten Bodenplatte (5) mittels kreuzgelenkartiger Kittel (7j9s13j 14) derart beweglich verbunden sind, daß der Stromabnehmer sich ^eder Lageänderung des Stromgebers und des Schienenstranges !Selbsttätig anpassen kann«2s Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ? daii die Längsverschiebbarkeit d«r Schenkel (3,4 gegenüber dem Schleifschuh (2) durch Anordnung von LängsIoehern (11) ermöglicht wir am3» Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen und unteren Ende der Schenkel (3?4) Federn (10,15) angreifen, derart, daß der Kontaktdruck d^s Schleifschuhes (2) in jeder Lage konstant ist.4» Einrichtung nach Anspruch I9 2 oder 3? dadurch gekennzeichnet, daS der Aktionsbereich des Schleifschahes (2) durch änderung der Arbeitslänge der Schenkel (354) veränderlich ist.5„ Einrichtung nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet, dai3 die Schenkel (3,4) rait Verstecls-Ioehern (16) versehenEinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement zwischen Schenkel(514) uncP^Bodenplatte (5) einerseitsSchenkel (3ä4) un3^Bchleifschuh (2) andererseits aus einer fest mit der Bodenplatte(5) oder dem Schleifschuh (2) verbundenen Hülse (9,13) besteht, in welcher der Bolzen(7,14) drehbeweglich geführt ist.6.6.
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