DEP0022769DA - Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes.

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Publication number
DEP0022769DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
crystalline
condensation product
strong
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr. Wuppertal Hecht
Hans Dr. Wuppertal Henecka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

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Description

Leverkusen, den ?3ί3-3-.«
An die
Annahmestelle für Patente, Gebrauchsmuster
und Warenzeichenanmeldungen
Darmstadt
Rheinstraße 102
Hiermit übersenden wir:
Dr. Clemens Lutter (Wuppertal) und Dr. Ernst Cauer (Leverkusen)
der Annahmestelle anliegend eine neue Patentanmeldung betreffend
Verfahren zur Darstellung von Kondensatlonsprodukteii
in zwei Exemplaren mit dem Antrage, uns hierauf ein Patent als
Haupt - Patent
erteilen zu wollen»
Eine vorbereitete Empfangsbescheinigung liegt bei»
Als Zustellungabevollmachtigten nennen wir Dr. Ernst Cauer, Leverkusen-Bayerwerk, Patentabteilung»
Die Anmeldegebühr im Betrage von DM 10.— haben wir gleichzeitig auf das Postacheckkonto der Annahmestelle, Frankfurt/Kain - Nr. 70 825, unter Angabe des obigen Titels und des untenstehenden internen Aktenzeichens eingezahlt«
Br. Clemens Lütter, Wuppertals und r,, ,
Br« Srnst Oauers I«©verkus@n j ,Mi \/5;ΐ ^
An das
Deutsche Patentamt
Auf dsn Bescheid νοεα München 2 6 7« Oktober 1949
Museumsinsel 1
Leverkusen-Bayerwerk. dei23e ßezeailier 1949
Betr.? Nennung des Erfinders.
In Sachen unserer Patentanmeldung 22 769 ITc/59c vom 25β löVüfiibsj 1948 betreffend:
M¥@rfafcur®n zur Darstellung von Konäensationsprodukten,1 nennen wir als Erfinder:
0 Hans H β η © ο k a (Chemiker) Wuppertal-Ilberfeld, Rbberstrass® 2
Sr« Gerhard H © ο h t (Gh@mik@r)
ßustav-Freytagstrass© 8
Wir versichern, dass unseres Wissens weitere Personen an dem Zustandekommen der Erfindung nicht beteiligt sind.
Das Recht auf das Patent ist aufgrund einer am 2,5.«. Herre©b®r.l948 OTSm / den Erfinder(n) abgegebenen Inanspruchnahmeerklärung gemäß § 2 der Verordnung über die Behandlung von Erfindungen von Grefolgschaftsmitgliedern vom 12.JuIi 1942 und § 4 der Durchführungsverordnung vom 20» März 1943 an die Farbenfabriken Bayer gelangt, für welche im vorliegenden Fall die Unterzeichneten in Verfolg der Anweisung des Controller (vergl,Schreiben an den Herrn Präsidenten des Deutschen Patentamtes, München 26, vom 17»November 1949) als Treuhänder handeln.
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ßXemeaa futter (Wuppertal) und .Dr, &mst Coue?
Es ist bereits vorgeschlagen worden» Sulfurylamld mit Formaldehyd su harzartigen Verbindungen uäisuse tse.ru Als Koadsasatioasmittel werden hierbei schwache Säuren oder Allsalien aagev/attiit*
Ss "jiärde nun g;)fundsn? da3 man au einora neuartigen i'/ertvöllen KonclöJisationoprodukt gelaag't9 wenn man Sulfuarylasnid und Fornialdchyd in starker wäßriger MinGralsäure s vornehmlich in Salzsäure oder Sonwefölsäure, miteinanaer zur Roalrfeion bringt« Dabei tritt bereits boi Zimmertenperatur in.kurser Zeit Bilduag einos in '7asste9 in Alkalion und verdünnten Säuren schworlöölicii©» feinkrietallinen Koadensationsprodulctes ein.» das der Fonaol CCgH^OgHgS)^ entspricht mid mitbin durch Kondensation von 2 Mol Foiisaldehyd mit einem Mol Sulfurylamid entstanden
■..^ ^.e neue .Verbindung Ist vermutlich in der ?;cise aufgetaut, da© sswei Sulfuxylamidrestc' durch vier Eäothylonbrückön analog der Struktur des Hexamethylene tötramins vertoiüpft siiid. Das neue Kondensat«ioasprodulct ist sehwerlöaliöia in Alkohol 9 Athor, Beasol ηηά*-Bi^oUa9 mäßig löslich in ÄÜsessiß und Aceton» Durch Umkristallisieren aus Aceton erhält man fein© Kriställohen, die sich 'beim ärhitsen auf 255 * 260° sersetsen·
Stoe besondere Ausführung©form der neuen jSrfindung besteht dari.np daS aaa nicht von Sulfuxylamid wa& Forioaldahyd sondern von den harz art igen Umsetzunss produkten derselben aus geht und diese mit starken wäßrigen flHtiex&ls&uren behandelt«
Zu einer Löswig von 10 g Sulfurylomid in 400 ecm kons üalssäure gibt man 25 C einer 30 jSigea Poraaldehydlööung» Bereits nach, kurzer Seit begiaat die Absoheidur*g eines fein-

Claims (1)

kristallines^ farblosen niederschlage t &©r sich rasch vermehrt« Haefe. 5-etUndisom Stehen vjird abgesengt, mit Wasser gewaschen Oxid getrocknet» Ausseistoit 12 g9 3um gleichen Ergebnis gelangt stan, wenn oan anstelle der Salsüäure mit 60 ^ig@r Schwefelsäure arbeitet. Eine Lösung ¥oa 10 ε Sizlfturylaioid in 200 ocm SaIssäure wird s^^ elnar Auflösung you 6,3 g in 200 ccoi kons* Saläasäixre ge^bsn, öer in Cursor Zeit sich bildonde kristallin© Niederschlag wird nach 5-stUndigem Rt&ren afegesau£;t und wie im Beispiel 1 beschrieben verarbeitete Auch bei dieser Ausführungsform dös Verfahren® kam raan die koxiiSe Salssfliaro durch 60 $ige Sclnvofolsäurs ersetaea* Pat eatansp rüoh©
1.* Vorführen sur Darstellung eines Kondensationsproduktes dadurch gekennaoiohiiet» daß oian Suirurylaaiia und mono»· oder polymeren Formaldehyd in starke» Si miteinander «ur Sinv/irloaag "bringt*
2« - e» Verfahren^ nach Anspruch. 19 dadurch
g daS starke Säinsralsätirea auf haraarti^a aus Sulfurylaurld und FormaXdehjd ssur Einwirkung

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