DEP0022519DA - Einrichtung zum Entlüften von Kreiselpumpen - Google Patents
Einrichtung zum Entlüften von KreiselpumpenInfo
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Description
PATENTANMELDUNG
Anmelder : Dr.-Ing. Albert Closterhalfen,
Giengen (Brenz).
Erfinder : Dr.-Ing. Albert Closterhalfen, Giengen (Brenz).
Erfinder : Dr.-Ing. Albert Closterhalfen, Giengen (Brenz).
(Patentbeschreibung.J
Es ist bereits bekannt, Kreiselpumpen oder andere Pumpen, insbesondere Feuerlöschpumpe!!, dadurch zu entlüften, daß man an die
Pumpe einen Strahlapparat anschließt und diesen mit einem Treibgas beaufschlagt, das von der als Antriebsmaschine dienenden mehrzylindrigen
Brennkraftmaschine dadurch erzeugt wird, daß während der Entlüftungszeit einer (oder auch mehrere) der Zylinder der Antriebsmaschine
über ein Rückschlagventil daszum Betrieb des Strahlapparates notwendige Treibgas verdichtet. Der als Verdichter
arbeitende Zylinder ist dabei mit den notwendigen Schalteinrichtungen versehen, um einmal den Zylinderkopf mit dem Rückschlagventil
zu verbinden, ferner die Auspuffleitung; zu verschließen (soweit dieses notwendig ist) und außerdem die Zündung kurzzuschließen
(bei Ottomotoren) oder die Kraftstoffeinspritzung (bei Dieselmotoren) zu verhindern.
Bei den bekannten Einrichtungen ist an den Zylinderkopf ein Absperrorgan (etwa ein Hahn) angeschlossen, das den Weg zum Rückschlagventil
zu öffnen gestattet. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der die Verdichtung beeinflussende schädliche Raum um
die Leitung zum Absperrorgan, um den Anteil des Absperrorganes und um die leitung zwischen dem AbspeErorgan und Rückschlagventil
vermehrt wird. Hier wird nun erfindungsgemäß eine erhebliche Verkleinerung dieses zusätzlichen schädlichen Raumes dadurch vorge-
_rai/em;anmei(lunff,: Jiinrichtupg zum Entlüften von Kreiselpumpen Anmelder: Dr.-Ing. Albert Closterhalfen, Giengen (Brenz) β
schlagen, daß das Rückschlagventil nur mittels einer kurzen Leitung unmittelbar an den Zylinderkopf angeschlossen wird. Das ist
dadurch möglich, daß das Rückschlagventil selbst zugleich als Absperrorgan ausgebildet wird; die Absperrung geschieht dadurch,
daß eine Ventilspindel das plattenförmige Rückschlagventil gegen seinen Sitz presst. Ist die Ventilspindel angelüftet, so dient sie
zugleich als Fänger für das alsdann freibewegliche Rückschlagventil. Die an sich bekannte plattenförmige Ausbildung, macht das
Rückschlagventil besonders massearm und befähigt es, der Strömung ohne große zeitliche Verzögerung, zu folgen.
Das in unmittelbarer Nähe des Zylinderkopfes eingebaute Absperrventil neigt an sich zu Undichtheiten, wei das wechselnde Temperaturfeid
zu unterschiedlichen Wärmedehnungen seiner Bauteile führt. Es wird nun in bekannter Weise vorgeschlagen, die Ventilspindel
mit einer Mutter zu versehen, die bei sonst fes'ter Lage einen translatorischen Freiheitsgrad innerhalb von festen Anschlägen in
Richtung ihrer Hauptachse besitzt und der Kraft von Federn in Richtung auf den Ventilsitz zu unterliegt. Auf diese Weise werden
etwaige Unterschiede in der Wärmedehnung., der Bauteile durch die Formänderung, der Federn ausgeglichen.— Diese Einrichtung, ergibt
nun eine neue überraschende Wirkung. , wenn man durch die Bewegung der Mutter· einen Schalter zum Kurzschließen des Zündstromes oder
des primären Erregerstromes (bei Ottomotoren) oder zum Ausschalten der Einspritzpumpe (bei Dieselmotoren) steuert. Es läßt sich dann
erreichen, daß die Zündung erst dann einsetzt, wenn das Rückschlagventil mit der vollen Kraft der Federn auf seinen Sitz
Patentanmeldung;; Einrichtung zum; Entlüften von Kreiselpumpen. Anmelder: Dr.-Ing» Albert Closterhalfen, G-iengen (Brenz)e
gepreßt ist. Das Rückschlagventil ist also als Absperrorgan fest verschlossen, bevor heiße Verbrennungsgase auftreten. Würde diese
Abhängigkeit nicht eingehalten, so bestünde die Gefahr, daß das Rückschlagventil durch jene hohen Temperaturen Schaden litte, die
beim Strömen der heißen Verbrennungsgase auftreten würden«
Eine andere Anordnung, erhält man dadurch:, daß man der auf der Ventilspindel angeordneten Mutter bei sonst fester Lage einen
rotatorischen Freiheitsgrad um die Hauptachse zwischen festen Anschlägen gibt und sie einem von Federn ausgeübten Moment unterwirft, welches auf ein Schließen des Absperrorganes gerichtet
ist. Auch hier kann die rot at or i sehe. Bewegung der Mutter· zum Steuern, des Zündstromes oder der Einspritzpumpe benutzt werden.--Spindel
und Mutter lassen sieh im übrigen in ihrer Funktion vertauschen (kinematische Umkehrung.) .
Während die Zündung, wie oben dargelegt, ausgeschaltet sein sollte, bevor das Absperrorgan geöffnet wird, sollten andere Steuervorgänge,
wie das Öffnen der Luftsaugleitung des S tr ahl apparat es1 oder daw Schließen der Auspuffleitung des Zylinders erst dann
einsetzen, wenn der Strahlapparat schon arbeitet. Hier wird weiter erfindungsgemäß vorgeschlagen, diese Steuervorgänge durch an
sich bekannte Einrichtungen vom Druck des Treibgases· zu steuern«,
Bei vielzylindrigen Antriebsmaschinen kann es zweckmäßig sein, nicht nur einen, sondern mehrere Zylinder als Verdichter- zu betreiben.
Die Schaltung geschieht dann zweckmäßig durch eine einzi· ge Ventilspindel, die auf den gleichzeitigen Abschluß der Rückschlagventile
aller als Verdichter betriebenen Zylinder wirkt.
Patentanmeldung: Einrichtung zum Entlüften von Kreiselpumpen. Anmelder: Dr.-Ingo Albert Glosterhalfen, Giengen (Brenz.) .
Bei zwei nebeneinander liegenden Zylindern, die als Verdichter arbeiten., läßt man beispielsweise die Ventilspindel auf die Mitte
eines gleicharmigen Hebels wirken, von dessin Enden die Bewegung auf die beiden Rückschlagventile übertragen wirde
Die Abbildungen 1,2 und 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel für eine als Verdichter arbeitenden Motorzylinder-. Abb.1 gibt das geschlossene
Absperrorgan für den Brennkraftbetrieb wieder«» Abb.2 stellt das freibewegliche Rückschlagventil während des Verdickterbetriebes
dar» Abbildung 3 ist eine Nebenzeichnung:, welche die Form, des plattenförmigen Rückschlagventiles a zeigt«— In
den Abbildungen bedeutet weiter b den Zylinderkopf eines Otto-Motors: er besitzt die Gewindebohrung c für die Zündkerze und
außerdem die Bohrung di, welche zu dem Rückschlagventil a führt.
In Abbildung 1 wird das Rückschlagventil a durch die Ventilspindel e gegen, seinen Sitz im Ventilgehäuse f dadurch gepreßt, daß
die Ventilspindel e mit Hilfe des Handrades g gegen die Mutter h verspannt ist. Die Mutter h ist dabei durch mit ihr fest verbundene
Arme i und k in Schlitzen des Ventilgehäuses f so geführt, daß sie ausschließlich einen translatorischen Freiheitsgrad in
Richtung ihrer Hauptachse besitzt. Die Größe der Schlitze begrenzt dabei die axiale Bewegungsmöglichkeit der Mutter» Die Federn
1 und m üben auf die Mutter h Kräfte in Richtung: auf den Ventilsitz aus. In Abb.1 sind nun Ventilspindel e und Mutter h
so gegeneinander verspannt, daß die Mutter h gegen die Kraft der Federn 1 und m in ihre äußerste Lage nach links-oben gedrückt
ist» Dadurch ist der Kontakt zwischen dem Arm k und der fest an-
Patentanmeldung: Einrichtung zumEntlüften von Kreiselpumpen. Anmelder; Dr.-Ing. Albert Closterhalfen, Giengen (Brent) .
geordneten Zündleitu.ngYauf gehoben. Der Zylinder kann also im Brennkraftbetrieb arbeiten,, Durch die Abgangsleitung ο des Yentilgehäuses
strömt also kein Treibgas,
In Abb.2. ist die Ventilspindel e aus der Mutter h herausgeschraubt. Die Mutter h hat sich alsdann, der Kraft der Federn 1
und m folgend, nach rechts unten bewegt. Damit schließt der Arm k die Zündleitung η kurz. Darüber hinaus hat sich die Ventilspindel
e soweit nach links-oben gehoben, daß das mit Führungslappen, vgl. Abb.3, versehene plattenförmige Rückschlagventil in dem
Raum zwischen der Ventilspindel e und dem Sitz des VentilgeMuses f spielen kann. Es unterliegt dabei der- Einwirkung, der Strömungskräfte und der Kraft der Ventilfeder p. Das verdichtete Treibgas
strömt durch die Abgangsleitung ο weg und wird dem Strahlapparat und etwaigen Steuereinrichtungen zugeführt. Beim Übergang, von
der in Abbe1 gezeichneten Stellung in die der Abb.2 wird also zunächst
die Zündleitung η kurzgeschlossen; erst dann gibt die Ven« tilspin.de! e das Rückschlagventil a frei.
Giengen (Brenz), den 10.Juni 1948.
. Der Anmelder: Dr.-Ing. Albert Closterhalfen.
Claims (5)
1. Einrichtung, zum Entlüften von Kreiselpumpen oder anderen Pumpen, die von mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen in der Art angetrieben
werden, daß während der Entlüftungszeit einer (oder aucli mehrere) der Zylinder der Antriebsmaschine als Verdichter über
ein Rückschlagventil jenes Treibgas verdichtet, welches mit Hilfe eines Strahlapparates die Pumpe entlüftet, dadurch gekennzeichnet
daß das plattenförmige Rückschlagventil (a) während des Brennkraft-Betriebes als Absperrorgan mit Hilfe einer Ventilspindel
(e) gegen seinen Sitz gepreßt wird.
2β Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (e) mit einer lutter (h) versehen ist, die bei
sonst fester, lage in Richtung ihrer Hauptachse innerhalb von festen Anschläge verschiebbar ist und der Kraft von Federn (l,m)
unterliegt, die auf ein Schließen des Absperrorganes gerichtet ist»
3ο Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel mit einer Mutter versehen ist, die bei sonst fester
Lage um ihre Hauptachse innerhalb von festen Anschlägen verdrehbar ist und einem Drehmoment von Federn unterliegt, das auf ein
Schließen des Absperrorganes gerichtet ist»
4« Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Mutter benutzt wird, um den primären oder
sekundären Zündstrom (n) des Zylinders kurzzuschließen oder die Einspritzpumpe des Zylinders auszuschalten»
Patentanmeldung: Einrichtung zum Entlüften von Kreiselpumpen. Anmelder: Dr9-Ing. Altert Closterhalfen, Giengen (Brenz).
- Seite 2 der Patentansprüche -
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in der Abgangsleitung (o) benutzt wird, um die Auspuffleitung;
des Zylinders zu schließen oder die Luftsaugleitung des Strahlapparates zu öffnen,
β» Einrichtung nach Anspruch 1 für den Betrieb mehrerer Zylinder als Verdichter-, dadurch gekennzeichnet? daß eine Ventilspindel
auf den Abschluß mehrerer Rückschlagventile wirkte
Giengen (Brenz), den 10.Juni 1948.
Der Anmelder·:
Dr„«Ing. Albert Closterhalfen,
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