DEP0021968DA - Wärmeisolierendes Metallfaß und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Wärmeisolierendes Metallfaß und Verfahren zu seiner Herstellung.

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DEP0021968DA
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Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Julius Recksiek
Original Assignee
Recksiek, Julius, Hannover-Linden
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Description

Julius KecksiekjHannover-j-inlen, Jakobs tr. 5
Jar me isolieren! es Metallfass uni Verfahren au seiner Herstellung,
Der Srfiniung liegt lie Aufgabe au Urunie, ein Metallfass zu schaffen, las die bewahrte bauchige Form ies Holzfasses ohne lessen Nachteile aufweist» Tie Verwendung von Metall für len bau von Fässern bringt folgende Vorteile mit sichi
I8) bei gleicher Festigkeit geringeres Gewicht als HoIzfässer, besonlers bei Anwendung von .Leichtmetallen, damit steigt iie "?irtschaftiichl:eit ies Transportes uiil wird lie Hanihabung erleichterte
2.) lie Löslichkeit einer wirtschaftlichen Massenfertigung. 3·) glatte und 'Wiit hygfenischen Anforderungen genügen!e Oberflächen, besonlers im Innern* Dei -.eichtmetej-lfilssern ist es möglich, sich mit ier Zeit absetaenie Verunreinigungen unl Rückstänie, ^.jJeiiierstein9 beispielsweise mit Sal£etersä.ure ans^iubeiaen, gegen lie -ueichti'ietaxie bekanntlich passiv sinio
Jiesonlers bei Bierfässern ist es wichtig, lass i.as Fass im Tnnern iml auch aus sen keine 3cken uni 7inlcel aufweist, iie schwierig zu reinigen sinl. Annäherni sini iiese Forien:ngen von iem bisher üblichen bauchigen Holzfass erfüllte Die bauchige Form ermöglicht ausser lern eine relativ leichte Handhabung ies Fasses beim Transport uni. ergibt zuiem eine besoniers hohe Formstabilitst.
las einfache Rietallfass weist jeioch ien Nachteil ier schlechten Törmeisolation zwischen Aussenraum uni Füllgut auf. Vieie Füllgüter? aeBe üier sini bekanntlich gs^en Über- als auch Untertemperatur empfinllich. Ss sini nun zwar Behälter mit ioppexten "linien, zwir.chen iie Isolierstoffe eingefülltsinl, bekannt, ioch hat man bisher solche Termophore vorwiegend als offene Gefüsse hergestellt, qie iurch einen abnehmbaren Deckel verschlossen werien. Auch hat man iie Wärmebrücke, iie sich an ier zum dichten Abschluss Ies Zwischenraumes erforderj-ichen fasten Verbindung zwischen Innen- uni Aussenbeht.lter ausbiliet, nicht ver-
meilen können.
Die Aufgabe der Herstej.-j.ung eines doppelwandigen bauchigen Fasses ist bisher noch nicht zufriedenstellend gelöst worden.
Das erfandungsgemässe I^etaixfass besteht aus einem metaxlischen Aussenmantel, vorzugsweise aus reichtmet all mit einem ebenfaj-xs metallischen Innengefass, für las ebenfalls vorzugsweise xieichtii et all verwendet wird. Das Innengefass, das nur geringe Wandstärke von etwa 0,8 bis 1,5 mm aufzuweisen braucht, kann leicht aus zwei topfförmigen Hälften, die sich durch Tiefziehen oder Drücken leicht herstellen lassen, zusammengesetzt werden. Die Verbindung kann durch Kleben der sich überlappenden Ränder durch Stumpf- o\er J3ördelschweissung, hergestellt werden, wobei besonders letzteres Verfahren sehr vorteilhaft ist.
Der Aussenmantel könnte an sich in gleicher Weise hergestelltwerden, doch erfordert das hier notwendige stärkere Material sehr starke i'ressenj überdies kann bei der notwendigen Ziehtiefe nur in mehreren Ziehstufen gearbeitet werden.
Srfindungsgem·.'. r,s wird der Aussenmantel aus drei Hauptteilen zusammengesetzt, aus je einem massig tiefen Boden- bezw. Deckexteil und einem schwach bauchigen oder a^ch zylindrischen Mittelteil. .Letzteres kann aus einem x> lechz us chnitt leicht gebogen und durch eine einfache Schwe issnaht, vorzugsweise Börtelschweissung, geschlossen werden.
lie Verbindung zwischen Mittelteil unl Boden bezw. Deckelteil erfolgt ebenfalls vorzugsweise durch J3ördelschweissungo
Die Sinzelteile werden en den Rändern nach Abb.l vor dem Schweissen vorgeformt, den Rändern des Mittelteils sind geeignet geformte Sicken 1 vorgesehen, die zur Aufnahme von juaufringen aus Gummi oder ähnlichen elastischen Stoffen bestimmt sind. Nach Durchführung ier Schveissung hat die Verb in-lung die in Abb. 2 ^zeigte Form» Der Grummi lauf ring hat iäweckmüssig seitlich 2 hülste, die die Ränder der Sicken und damit lie Schweissnaht mit überdecken. Das Einsetzen des Innenfasses in den Aussenmantel geschieht folgender-
massen» Zunächst uird ein boden-· oder leckelteil mit dem Mittelteil verbunden« So lan η wir! ias Innengefäss eingesetzt und las iritte Manteiteil mit lern Mittelteil verbunden,, Die Her st ex lung ies Mcntels aus drei Hauitteixen !Dringt neben geringeren VerformungsscUwierigkeiten Ien Vorteil mit siehj lass ias Innenfass vor lern en !gültigen Zussmbienschweissen des 1-lantelS/in/iesen eingesetzt ^erlen- ka-ra. D a lurch wirl bei ler Schiusschweissun,1=· eine Naht, lie lurch lie fertig geformte S j., unlö ff nijng hi η lur chi auf en '.VUrIe5 vermieden.
Die an ion Jl pun !löchern erfori etliche flüspigkeJtsiichts VerbinlTing zwischen Innengefäss unl Aussenmantel (Abt „4) uiri lurch eingesetzte Stutzen 2 aus Kunststoffen, vorzugsweise aus mit verstärkenden Fasern ^efUlxten i'ormallehyi-Jchenolharzen, vorgenonmieny i.ie nach iem 3 int ring en ies Innengefässes in an iiesera angeschnreissten mit Inneng versehenen Verstärkungsringen 5 einf*er clrraubt wer!en. Tie Verbindung der ^tutaen mit iem Aus sen mantel wiri rrHssig durch, eine aufgeschraubte Kutter vorgenommen, die in einer üinsenkung ies Aassennuntels j-lata finlet. 3s ist vorteilhaft 5 Tie Verscliraubung durch einen geeigneten Kunst harzkleber zusichern und abzulichten«
5ie Mutter für das im Oeckel vorgesehene Spundloch kann einen breiten üllasch tragen (ü.bb.5), der zur Aufnehme der kennzeichnung des ü'asses diente
Tl-s iiinfüxxen des Isolierstoffes ka^n vor dem AnscliTeissen des !ritten L.cnteltcils geschehen,, Am zvreckiiiässigsten De~ doch ist folgmle K".llung. Nach ler i'ertigs^exxnng ler i'assk^nstrulttion^/iri. durch ^weckMilssig im Teckel öler holen vorgesehenen "3infLxlöffiungen ein geeignetos^Kimsthera eingefüllt, das sich zu einem Schaumstoff entwickelt. Solche Kunststoffe haben eine ausgezeichnete Tar me dämmung, sind leicht unilabei so fest, 'lass sie eine sichere Abstützung des Innenfas<5es secen len Ausrenm&ntex 'j^f'tv™ leisten, la sie teijveise i'L-i disij an ketallen gut haften, wird schon dadurch eine bes^nlers sichere x-agerung Ies Innenfasses erreicht und überdies eine sute Dichtung ler Verbindun'isstelxen erreicht.
Um iär Gefahr au begegnen, iass von ier im Deckel angeorineten öffnung her beim Anstechen ies Fasses ein Durchstossen ies gegenüberliegenden Innenfassboiens erfolgt, wiri iort aweckmässig an ier Aussenseite eine Verstärkungsplatte 6 vorzugsweise iurch Sohweissen oder Hieben befestigt*

Claims (1)

  1. Ansprüche
    I8 Ooppelwanliges Fass aus Metall, insbesondere aus j-eichtiuetall, vorzugsweise, mit Isoxierstoffeinlage zwisehen ien "Yaniungen, lalurch gekennzeichnet, dass &s aus einem topfförinigen holen- uni Deckelteil geringer Verformungstiefe besteht^ lie lurch ein zylinderisches oder sehwachbauehiges Mittexstück vorzugsweise mittels Schweis sung miteinander verbunden werden,,
    2„ Verfahren zur Herstellung eines doppelwandigen fasses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das .Boden-= oder Deckelteii mit dem Mittel stück verbunden werden, soiann das Innenfass eingesetzt wird, gegebenenfalls die Spimd durchführung en in das Innenfass eingesetzt werden, und dann -3as andere Boden- bezw. deckeltell mit dem Witt ex stück verbunden werden.
    3e Ooppelwandiges Jj'ass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die S^unidurchführungen aijs Kunststoff bestehen und vorzugsweise durch Ver schraub en und Kleben mit dem Innenfass und Aussenmantel verbunden sind«
    4® Ooppelwandiges Metallfass nach ilnspruch 1 bis 3S dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den 7andüngen nach dem Zusammensetzen des Fasses durch geeignete, vorzugsweise im Boden- oder Deckel angeordnete Bohrungen mit einem sehauiabildenden tragfähigen, insbesondere an Metall guthaftenden Kunststoff gefüllt werden*
    5* Doppflwandiges Metallfass nach Anspruch 1, lalurch gekennzeichnet, dass die aur .befestigung der im Tecüelteil angeordneten Durchführung dienende Mutter mit einem i'lansch versehen ist, der zur -Aufnahme einer Beschriftung dienen kann.
    6a Doppelwandiges Metalxfass nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass an der deff im Deckel angeordneten öffnung gegenüberliegenden Tand les Innenfasses aussen
    ein Verstärkungsblech vorzugsweise durch Schweissen oder Kleben "befestigt wird.
    7b Doppelwandiges Metallfass nach Anspruch 1-6, dadurch, gekennzeichnet, dass an den Rändern des ^itteistücks Sicken vorgesehen sind, die zur Aufnahme von aus Gurami- oder gummiähnlichen Stoffen bestehenden Laufringen dienen«,
    8„ Ooppelwandiges Metallfass nach Anspruch 79 dadurch gekennz ei ebnete, dass die den Boden - bezw. Oeckelteil zugewandte Planice der Sicke durch Jäördelschweissung mit dem Boden-= bezw. Teckelteil verbunden wird·

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