DEP0021860DA - Verfahren zur Herstellung von plastischer Masse für künstliche Gebisse o. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von plastischer Masse für künstliche Gebisse o. dgl.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer plastischen Masse zur Erzeugung von künstlichen Gebissen und anderen Gegenständen, die verformt und anschließend durch Hitzeanwendung gehärtet werden kann und in der eine polymerisierte organische Verbindung, z. B. Methacrylsäuremethylester, in Pulverform mit einer Flüssigkeit gemischt ist.
Das gepulverte Polymerisat in seiner handelsüblichen Form besteht gewöhnlich aus kugelförmigen Teilchen, deren Teilchengröße zwischen 0,5 mm und 0,13 mm liegt, oder auch aus unregelmäßig geformten Teilchen wechselnder Größe, die durch Mahlen des gegossenen oder geformten Polymerisats gewonnen sind.
Beim Arbeiten mit solchen handelsüblichen Pulvern ist es unmöglich oder jedenfalls sehr schwierig, eine vollkommen homogene Masse zu erhalten, wenn nicht die Flüssigkeit im Überschuss vorhanden ist und die Mischzeit in störender Weise verlängert wird. Die beruht auf dem Umstand, dass die in üblicher Weise gemischten Pulverteilchen nur oberflächlich durch die Flüssigkeit erweicht werden, was dazu führt, dass die Mischung eine körnige oder sandartige Beschaffenheit auf
weist und während der Formgebung und während der Formgebung des Gebisses nicht leicht fließt. Ein weiterer erheblicher Nachteil besteht darin, dass infolge des Vorhandenseins von harten Teilchen in beträchtlicher Größe die beiden Teile der Küvette t dicht aufeinander gepasst werden können und dies hat ein Dickerwerden des fertigen Gebisses zur Folge. Außerdem besteht die weitere Gefahr, dass bei dem für die Formgebung angewendeten Druck etwas von der unvollständig aufgenommenen Flüssigkeit zwischen den Körnchen oder Teilchen des Pulvers herausgepresst oder durch die Poren der Gibsform verdampft wird mit dem Ergebnis, dass in jedem Falle das fertige Gebiss verunstaltet und wegen vorhandener poröser Stellen wenig widerstandsfähig ist.
Die Erfindung ist darauf ausgerichtet, diese Schwierigkeiten zu überwinden und das polymerisierte Material in solcher Form zu verwenden, dass die Flüssigkeit schnell aufgesogen und eine einheitliche, gut fließende Masse erzielt wird, die sich bequem verpressen lässt und ein von Verdickungen und porösen Stellen freies Gebiss liefert.
Die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung einer solchen plastischen Masse und kennzeichnet sich durch, dass das polymerisierte Material in Form dünner Flocken angewendet wird.
Zweckmäßig lässt sich das gepulverte handelsübliche Polymerisat in dünnem, gleichmäßigem Strom zwischen wasser- und luftgekühlten Walzen aus Stahl oder anderem Metall mit glatter Oberfläche hindurchgehen, die mit sehr kleinem Abstand voneinander angeordnet sind, um die Dicke der hergestellten Flocken zu bestimmen. Die Weite des Spalts kann den Umständen entsprechend geändert werden, aber man erhält ge
wöhnlich gute Ergebnisse, wenn der Spalt etwa 8/100 mm beträgt. Unter diesen Bedingungen weisen die Teilchen genügend Plastizität auf, dass sie in der Lage sind, eine abgeflachte, flockenartige Gestalt anzunehmen, ohne zu zerfallen. Die Walzen können beispielsweise 60 cm lang sein und 20 cm Durchmesser aufweisen, doch wird ihre Größe im Allgemeinen ausschließlich durch die herzustellende Menge bestimmt.
Wenn die polymere Substanz in dieser vorteilhaften Form hergestellt ist, wird sie mit Styrol gemischt. Es zeigt sich, dass beim Mischen der polymeren Substanz mit der Flüssigkeit letztere schnell und gleichmäßig aufgenommen wird, wobei eine gut fließende, homogene plastische Masse entsteht, die sich leicht formen lässt und ein künstliches Gebiss ergibt, das keine verdickung aufweist und nicht porös ist.
Claims (2)
1.) Verfahren zur Herstellung einer plastischen Masse für künstliche Gebisse und anderen Zahnersatz aus einem gepulverten polymeren Stoff und einer Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass beim Mischen der Flüssigkeit mit dem Polymerisat zwecks Bildung der plastischen Masse der polymerisierte Stoff in Form von dünnen Flocken angewendet wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Mischen von Styrol, das handelsübliche gepulverte Polymerisat in dünnem, gleichmäßigem Strom zwischen gekühlten Walzen aus Stahl oder anderem Metall, die in sehr geringer Entfernung voneinander angeordnet sind, hindurchgeschickt wird.
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