DEP0021443DA - Vorrichtung zur medizinischen Schallbehandlung - Google Patents
Vorrichtung zur medizinischen SchallbehandlungInfo
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Description
Bei der medizinischen Schallbehandlung ist es wichtig, die wirksame Schallenergie so einzustellen, daß einerseits schädigende Wirkungen durch Überdosierung vermieden werden, andererseits aber auch die Schallintensität im Objekt genügend hoch ist, um die gewünschten therapeutischen Wirkungen zu erzielen. Es ist bekannt, zu diesem Zweck Schalldosimeter anzuwenden, durch die die Schalleistung im übertragenden Medium gemessen wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zur richtigen Bemessung der Schallenergie, insbesondere zur Vermeidung von schädlichen Überdosierungen, die Schmerzempfindung heranzuziehen und zu diesem Zweck Schallschwingungen anzuwenden, die schon bei geringerer Schallenergie die Schmerzauslösung hervorrufen. Um dies zu erreichen, kann man gemäß der Erfindung die Vorrichtung zur medizinischen Schallbehandlung so ausbilden, daß die von ihr erzeugte Schallamplitude einem ständigen, vorzugsweise periodischen Wechsel unterworfen ist. Die Schmerzempfindung wird dann schon bei Energiewerten ausgelöst, die genügend weit unterhalb der Schadensgrenze liegen, und kann damit als Kontrollanzeige zur Einstellung der richtigen Dosierung bzw. zur Vermeidung von Überdosierungen benutzt werden. Die Hervorhebung der Schmerzempfindung läßt sich durch verschiedene Gestaltung der Schwingungsform beeinflussen. Vorrichtungsmäßig einfach kann eine sinusförmige Modulierung, z. B. durch Verwendung eines Röhrengenerators ohne Gleichrichterröhren erreicht werden. Man kann auch durch z. B. sägezahnförmige Modulierung die Schmerzauslösung stärker hervorheben.
In manchen Fällen, so z. B. bei Verwendung von Quarzschwingern, ist es dagegen zweckmäßig, hohe Spannungspitzen zu vermeiden, um ein Durchschlagen des Quarzes zu verhindern. In diesem Falle ist es also nicht günstig, bei einer geforderten mittleren Schallintensität mit modulierten Schallwellen zu arbeiten. Ferner kann es physiologisch ungünstig sein, wenn man eine mittlere Behandlungsdosis dadurch erreicht, daß man zeitweise stark erhöh-
te Schalldrücke anwendet. In diesem Falle ist es möglich, eine Schmerzempfindung als Warnsignal oder Kontrollanzeige dadurch zu erzielen, daß man eine zeitweise unterbrochene Schallstrahlung anwendet.
Für die Auslösung der Schmerzempfindung ist ferner die Frequenz des Amplitudenwechsels von Belang. Zweckmäßig macht man diese Frequenz veränderlich, um die für die Schmerzauslösung jeweils günstigste Nervenreizung einstellen zu können.
Man kann auch, wenn man die Schmerzempfindung als Kontrollanzeige zur Einstellung der richtigen Dosis benutzen will, die Vorrichtung so ausbilden, daß man zunächst zur Ermittlung dieser Dosis mit einem hierfür geeigneten Amplitudenwechsel arbeiten und nach Feststellung der Schmerzgrenze die Dosierung für die eigentliche Schallbehandlung einstellen kann, die dann mit dem gleichen Amplitudenwechsel oder, wenn das therapeutisch günstiger ist, mit einem Amplitudenwechsel anderer Form oder auch mit konstanter Amplitude erfolgen kann.
Claims (6)
1.) Vorrichtung zur medizinischen Schallbehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß sie so ausgebildet ist, daß die von ihr erzeugte Schallamplitude einem ständigen, vorzugsweise periodischen Wechsel unterworfen ist.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zur sinusförmigen Modulation der Schallschwingungen.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Einrichtung zur sägezahnförmigen Modulation der Schallschwingungen versehen ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Einrichtung zur zeitweisen Unterbrechung der Schallstrahlung versehen ist.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Amplitudenwechsels veränderlich ist.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie von einer der in Anspruch 1 - 5 gekennzeichneten Schwingungsformen auf eine andere, insbesondere eine Schallschwingung gleichbleibender Amplitude umschaltbar ist.
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