DEP0019249DA - Selbstschlußvorrichtung für Füllmaschinen. - Google Patents
Selbstschlußvorrichtung für Füllmaschinen.Info
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Description
Bei Füllmaschinen für Flaschen oder andere Gefäße muß eine Vorrichtung vorhanden sein, welche den Flüssigkeitsaustritt aus dem Behälter der Füllmaschine verhindert, wenn z.B. eine Flasche platzt und die Flüssigkeit ins Freie strömt.
Hierzu verwendet man im allgemeinen Schwimmkörper oder Klappen, welche von der mit erhöhter Geschwindigkeit strömenden Flüssigkeit aus der Ruhelage mitgerissen werden, sich dabei auf den Flüssigkeitsaustritt legen und diesen verschließen.
Eine andere Selbstschlußvorrichtung ist in einer ringförmigen Erweiterung des Füllrohres in der Füllrohrfassung angeordnet. Das Luftrohr wird durch den Flüssigkeitskanal geleitet und trägt eine Gummiplatte, welche den Eintritt der Flüssigkeit aus dem erweiterten Kanal in das Füllrohr abschließen kann. Da bei dieser Vorrichtung die zunächst hintereinander liegenden Kanäle für Flüssigkeit und Luft konzentrisch weitergeführt werden müssen, sind schräge Bohrungen erforderlich, die sich nur schlecht reinigen lassen. Dazu kommt, daß die Anordnung von 2 Luftrohren, davon eins für die Vorluft, eines für die Rückluft, bei dieser Vorrichtung nicht möglich ist. Die Anordnung von 2 Luftrohren ist aber bei vielen Gegendruckfüllern üblich.
Es hat sich gezeigt, daß die einfachen Schwimmkörper, Klapppen und auch federbelastete Ventile ebenfalls den Ansprüchen der Praxis nicht genügen. In allen Fällen macht die Auswahl des Werkstoffes Schwierigkeiten. Für Gegendruckfüller hohem Gegendruck wie Mineralwasserfüller, ist diese Ausführung in keinem Falle verwendbar.
Um den geschilderten Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen und die mit der bekannten Vorrichtungen verbundenen Nachteile zu vermeiden, wird vorgeschlagen im Flüssigkeitsauslauf aus dem Behälter ein gesteuertes Ventil anzuordnen, das von der oder den Luftleitungen unberührt bleibt. Das Ventil soll aus einem Ventilkörper mit einer Gummiplatte gebildet werden, die dazu dient, die Aussparungen zwischen den Führungsrippen des Ventilkörpers unter dem Einfluß schnell strömender Flüssigkeit abzudecken.
Die Steuerung des Selbstschlußventils soll durch das Steuerorgan des Füllelementes erfolgen, beispielsweise durch ein auf dem Drehschieber des Füllelementes aufliegendes Kurvenstück.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für ein Selbstschlußventil nach vorstehender Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Abb. 1 das geöffnete Steuerorgan für die Flüssigkeit mit dem Selbstschlußventil, geöffnet;
Abb. 2 das Selbstschlußventil, geschlossen;
Abb. 3 das geschlossene Steuerorgan für die Flüssigkeit mit dem wieder geöffneten Selbstschlußventil.
Auf das Füllelement 1, das mit seinem Flansch 2 an dem Boden des Flüssigkeitsbehälters der Füllmaschine befestigt wird, wird das Gehäuse 3 des Selbstschlußventils aufgesetzt. Dieses Gehäuse 3 wird durch einen Stopfen 4 verschlossen, in den das Zulaufrohr 5 für die Flüssigkeit eingesetzt ist.
In den unten im Gehäuse 3 des Selbstschlußventils angeordneten Flüssigkeitsaustritt ist der Ventilkörper 6 eingehängt. Die Rippen dieses Ventilkörpers 6 besitzen Nasen, welche ein Durchfallen des Ventilkörpers 6 verhindern. Auf diesem Ventilkörper 6 ist eine Gummischeibe angebracht.
In dem Füllelement befindet sich eine Flüssigkeitskammer 8, in welche die Flüssigkeit aus dem Gehäuse 3 des Selbstschlußventils eintritt. Der Austritt aus der Flüssigkeitskammer 8 erfolgt durch eine Bohrung 9 in der Wand der Flüssigkeitskammer 8, welche durch einen nach unten führenden Kanal 10 mit dem Füllrohr verbunden ist. Die Wand ist mit einer drehbaren Lederscheibe 11 abgedeckt, welche eine gleiche Bohrung 12 wie die Wand der Flüssigkeitskammer 8 besitzt. Auf der Lederscheibe 11 ist ein Kurvenstück 13 aufgesetzt, das bei seiner Drehung den mit seinen Rippen in die Flüssigkeitskammer hineinragenden Ventilkörper 6 anhebt. Die Lederscheibe 11 und das Kurvenstück 13 sind auf der gleichen Steuerwelle 14 des Füllelementes befestigt.
Beim Abfüllen der Flüssigkeit nehmen die Lederscheibe 11 und das Kurvenstück 13 die Stellung nach Abb. 1 ein, um der Flüssigkeit
den Durchfluß das Füllelement 1 zu ermöglichen. Die Flüssigkeit tritt durch das Zulaufrohr 5 in das Gehäuse 3 des Selbstschlußventils, umspült das Selbstschlußventil und fließt zwischen dessen Rippen in die Flüssigkeitskammer 8, von hier aus durch die Bohrung 12 in der Lederscheibe 11 und die Bohrung 9 in der Wand der Flüssigkeitskammer 8, in den Kanal 10 und das daran anschließende Füllrohr.
Platzt jetzt die zu füllende Flasche oder tritt ein anderer Schaden ein, der ein beschleunigtes Strömen der Flüssigkeit durch das Füllelement zur Folge hat, dann wird die Gummischeibe des Selbstschlußventils von der Flüssigkeit mitgenommen und legt sich auf den Ventilkörper des Selbstschlußventils, wobei die Aussparungen zwischen den Rippen zugedeckt werden, wie in Abb. 2 dargestellt ist. Der Flüssigkeitsstrom wird damit Unterbrochen.
Vor dem Abfüllen einer neuen Flasche nimmt das Steuerorgan des Füllelementes 8 die Stellung nach Abb. 3 ein. Die Lederscheibe 11 deckt die Bohrung 9 für den Austritt der Flüssigkeit aus der Flüssigkeitskammer 8 ab. Gleichzeitig hebt das Kurvenstück 13 den Ventilkörper 6 des Selbstschlußventils an und löst damit die Gummischeibe 7 von dem Ventilkörper. die
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