DEP0018548DA - Schwingungserzeuger mit mechanischem Schwingungskörper - Google Patents

Schwingungserzeuger mit mechanischem Schwingungskörper

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DEP0018548DA
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Karl Dr.-Ing. Brückenau Schmidt (Ufr.)
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Description

Bei den bekannten Schwingungserzeugern wird als mechanischer Schwingungskörper, der das Gitter einer Röhre beeinflusst, in der Regel eine Stimmgabel verwendet, d. h. ein Metallgebilde, das ähnlich einer Gabel zwei Zinken trägt, die durch einen Stiel aus gleichem Metall zusammengefasst sind. Die beiden Zinken müssen genau die gleichen geometrischen Abmessungen haben, wenn eine saubere Schwingung erzeugt werden soll. Ein solches Gebilde hat die Eigenschaft, dass es, sobald es angestossen wird, längere Zeit tönend schwingt.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung derartiger elektrischer Schwingungserzeuger und erreicht dies dadurch, dass an Stelle einer Stimmgabel ein federnder Stab als mechanischer Schwingungskörper verwendet wird, welcher das Gitter einer Röhre beeinflusst. Die Schwingungszahl eines eingespannten Stabes, z. B. in Form einer einseitig eingespannten Blattfeder, ist abhängig von der Einspannlänge und dem Querschnitt. Sie lässt sich somit bei gegebenem Querschnitt in einfacher Weise durch Änderung der Einspannlänge festlegen. Für die Erzeugung eines durch das Ohr wahrnehmbaren, bestimmten Tones ist ein federnder Stab schlecht geeignet, weil seine Schwingungszeit sehr kurz ist und nur einen Bruchteil der Ausschwingzeit einer normalen Stimmgabel hat. Die Ausschwingzeit ist jedoch für Schwingungserzeuger nach der Erfindung ohne Einfluss, da bei diesen der mechanische Schwingungskörper bei jeder Schwingung elektromagnetisch angestossen wird.
Durch die Anwendung des einfachen Schwingungskörpers, vorzugsweise in Form einer eingespannten Blattfeder, ergeben sich bei elektrischen Schwingungserzeugern gegenüber der Verwendung der üblichen Stimmgabel erhebliche Vorteile. Die Dauerkonstanz der Schwingungen ist bedeutend grösser, da man ein ganz homogenes Metall verwenden kann, während normale Stimmgabeln gefräst sind und verschiedene
Metallfaserrichtungen aufweisen, wodurch sie nach längerer Betriebsdauer Ermüdungserscheinungen unterworfen sind. Die Abhängigkeit von Temperaturänderungen ist bei weitem nicht so gross wie bei Stimmgabeln. Die Schwingungszahl kann leicht durch Änderung der Einspannlänge eingestellt werden, und es können mit demselben Schwingungskörper durch Änderung der Einspannung in einem grossen Bereich verschiedene Schwingungszahlen hergestellt werden. Das gesamte in einem Gehäuse eingebaute Schwingungsgebilde ist wesentlich kleiner als bei Verwendung von Stimmgabeln, und das Gehäuse kann infolge der kleinen schwingenden Masse verhältnismässig leicht ausgeführt werden, während es bei Stimmgabeln, insbesondere bei niedrigen Schwingungszahlen, infolge Rückwirkung der verhältnismässig grossen Massen schwerer ausgeführt werden musste.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt schematisch die eine Blattfeder F, die an der Stelle E eingespannt ist. Unter dem freien Ende der Blattfeder F ist ein permanenter Magnet M angeordnet, dessen beide Polenden je eine Spule I und II tragen. Diese Spulen sind mit Gitter und Anode einer Elektronenröhre R verbunden. Die Spule I veranlasst unter dem Einfluss des Anodenstromes der Röhre R den elektromagnetischen Anstoss der Feder F. Bei jeder Schwingung wird in der Spule II eine Spannung induziert, die das Gitter der Röhre beeinflusst.

Claims (6)

1. Schwingungserzeuger mit einem elektromagnetisch angestossenen, das Gitter einer Röhre in Selbsterregungsschaltung beeinflussenden mechanischen Schwingungskörper als frequenzbestimmendes Element, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle einer Stimmgabel ein federnder Stab als Schwingungskörper verwendet wird.
2. Schwingungserzeuger nach Anspurch 1, gekennzeichnet durch eine einseitig eingespannte, gerade Blattfeder (F).
3. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungskörper durch die Abnahmewicklung (II) induktiv auf den Gitterkreis einer Verstärkerröhre in Rückkopplungsschaltung einwirkt und elektromagnetisch durch den in der Triebwicklung (I) fliessenden Anodenwechselstrom der Schwingröhre (R) beeinflusst wird.
4. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Wechselinduktion überlagerte konstante magnetische Induktion für die Triebwicklung (I) und für die Abnahmewicklung (II) des mechanischen Schwingers durch einen einzigen, der Triebwicklung (I) und der Abnahmewicklung (II) gemeinsamen permanenten Magneten (M) erzeugt wird.
5. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (M) zwei Wicklungen (I und II) trägt, von denen die eine (I) mit der Anode (Triebwicklung) und die andere (II) mit dem Gitter (Abnahmewicklung) der Schwingröhre (R) verbunden ist.
6. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wicklungen (I und II) für sich getrennt auf den Polenden eines U-förmigen permanenten Magneten (M) angeordnet sind.

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