DEP0018461DA - Schwebegehänge für Berglift - Google Patents
Schwebegehänge für BergliftInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein neues Schwebegehänge für einen Berglift, das sowohl für Personen- als auch Lastenbeförderung dient. An ein solches Gehänge werden verschiedene Anforderungen gestellt, wobei es insbesondere auf die Schonung des Seiles und auf grosse Sicherheit ankommt. Es sollen vor allem keine unerwünschten und unzulässigen Beanspruchungen sowohl am Seil als auch am Gehänge entstehen. Diesen Anforderungen genügt in jeder Hinsicht dass neue Schwebegehänge, das aus einem am Seil festgeklemmten Gehängeoberteil und einem an diesem in Fahrtrichtung schwenkbar gelagerten Gehängetrageteil besteht. Nach der Erfindung besteht das Gehängeoberteil
aus zwei zweckmässig U-förmig gebogenen Rohren, die oben mittels zweier in Abstand angeordneter Klemmstücke mit dem Seil und unten mittels Gewindebolzen mit einem Knotenblech verbunden sind, an dem das Gehängetrageteil gelagert ist.
Die Einzelheiten und Vorteile dieser neuen Bauart sind im Folgenden näher erläutert und zwar in einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines Schwebegehänges,
Fig. 2 eine Vorderansicht dieses Gehänges,
Fig. 3 u. 4. einen am Seil zu befestigenden Einzelteil im Ansicht und Seitenansicht,
Fig. 5 eine Ansicht des Gehängeoberteils
Fig. 6 u. 7 Seitenansicht und Aufsicht dieses Teiles.
Nach Fig. 1 u. 2 besteht das Gehängeoberteil aus zwei U-förmig gebogenen Rohren 1, die oben mittels zweier im Abstand angeordneter Klemmstücke 2 am Seil befestigt und unten durch ein Knotenblech 3 verbunden sind. An diesem Knotenblech ist bei 4 ein Gehängetrageteil in Fahrtrichtung pendelnd gelagert, das aus einem Tragrohr 5 und einem Sitz 6 besteht.
Die Einzelheiten der Befestigung am Förder- und Tragseil 7 zeigen Fig. 3 u. 4. In das Rohrende 8 ist das Klemmstück 2 eingeschweisst. Mit einem Schraubenbolzen 13 wird ein unteres Klemmstück 14 angezogen ind damit das Gehängeoberteil am Seil festgeklemmt.
Nach Fig. 5-7 ist in das untere Ende der Rohre 1 je ein Gewindebolzen 9 eingeschweisst. Diese Gewindebolzen sind am Knotenblech 3, das aus einem Flacheisen besteht, nicht
unmittelbar gelagert, sondern vielmehr in einem Gelenklager 10, das in das Knotenblech eingepresst ist. Diese Gelenklager sind als Kugelgelenke ausgebildet, sodass sich die Rohre 1 gegenüber dem Knotenblech verdrehen können. Diese Bewegungsmöglichkeit der Rohrenden gegenüber dem Knotenblech ist erwünscht bezw. notwendig, damit bei einer Durchbiegung des Seiles 7 die am Seil festgeklemmten Rohre 1 sich entsprechend bewegen können, ohne dass ein Zwang und damit eine unzulässige Beanspruchung auf die Rohre bezw. die Verbindung mit dem Knotenblech ausgeübt wird. Eine solche Durchbiegung des Seiles 7 tritt ein, wenn das Seil mit dem Gehänge um die Antriebsseilscheibe bezw. Umlenkrolle läuft. Es tritt also keinerlei Zwang und keinerlei unzulässige Beanspruchung im Gehänge auf, sodass damit die Sicherheit wesentlich erhöht ist.
Bei dem neuen Gehänge sind die beiden Rohre 1 des Gehänges in Abstand am Seil befestigt. Das hat den Vorteil, dass der durch die Belastung des Gehänges eintretende Seilknickwinkel halbiert wird (gegenüber der Befestigung des Gehänges mit nur einer Klemme) und dass damit auch im Betrieb eine Schonung des Seiles erzielt und auch eine grössere Sicherheit gewährleistet wird.
Das dargestellte Gehängetrageteil ist für Personenförderung bestimmt. Es besteht aus einem Tragrohr, das unten am rückwärtigen Teil des Sitzes 6 angeordnet und oben bei 11 weit nach vorn gebogen ist. Diese Formgebung hat den Vorteil, dass das Tragrohr, das bisher seitlich am Sitz angeordnet war, weder beim Einsteigen noch beim Aussteigen hinderlich
ist und während der Fahrt den Blick nach allen Richtungen freigibt. Ein weiterer Vorzug dieser rückwärtigen Anordnung des Tragrohres ist, dass dieses zugleich als Rückenlehne dient.
Bei der vorbeschriebenen neuen Bauart kann das dargestellte Gehängetrageteil für Personen ohne weiteres vom Gehängeoberteil abgenommen und gegen ein anderes z.B. Lastengehänge ausgetauscht werden.
Claims (3)
1.) Schwebegehänge für Berglifte, bestehend aus einem am Seil festgeklemmten Gehängeoberteil und einem an diesem in Fahrtrichtung schwenkbar gelagerten Gehängetrageteil, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehängeoberteil aus zwei zweckmässig U-förmig gebogenen Rohren (1) besteht, die oben mittels zweier, im Abstand angeordneter Klemmstücke (2) mit dem Seil unten mittels Gewindebolzen (9) mit einem Knotenblech (3) verbunden sind, an dem das Gehängetrageteil gelagert ist.
2.) Schwebegehänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gewindebolzen Gelenklager (10) vorgesehen sind.
3.) Schwebegehänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehängtrageteil aus einem Tragrohr (5) besteht, das unten am rückwärtigen Teil eines Sitzes angeordnet und oben weit nach vorn gebogen ist.
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