DEP0017401DA - Schalung zur Herstellung von Wänden u. dgl. aus abbindenden Baustoffen, z. B. Schüttbeton - Google Patents
Schalung zur Herstellung von Wänden u. dgl. aus abbindenden Baustoffen, z. B. SchüttbetonInfo
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Description
Die Herstellung von Wänden und dergleichen durch Einbringen abbindender Baustoffe z.B. Beton, in Zwischenräume, die von Schalungswänden begrenzt sind, gehört zum bekannten Stande der Technik. Meist werden die Schalungswände aus Holzbrettern gefertigt, die für den jeweiligen Verwendungszweck zugeschnitten und nach dem Entschalen nur noch selten verwendungsfähig sind. Es ist auch vorgeschlagen worden, die Schalungswände aus Metallplatten herzustellen. Mit Rücksicht auf die Steifigkeit, die solche Wände bei ihrer Errichtung haben müssen, sind diese Platten äußerst schwer, so dass sich deren Verwendung nicht durchgesetzt hat. Zur Gewichtserleichterung wurde weiter vorgeschlagen, die metallischen Schalungsplatten aus einem steifen Rahmen anzufertigen, der mit dünnen Blechen oder einem Drahtnetz bespannt ist; für den letzteren Fall ist Voraussetzung, dass ein sehr grobkörniger Baustoff, wie Schüttbeton, verwendet wird. Aber auch die vorgeschlagenen Rahmenschalungsplatten waren nicht steif genug und daher im Baubetrieb leicht verformbar, was ihre häufige Wiederverwendung ausschloß oder aber sie blieben so schwer, dass ihr Einsatz praktisch unterblieb.
Gegenstand der Erfindung sind metallische Schalungstafeln, die leicht im Gewicht und trotzdem torsions- und verwindungssteif und zudem gegen die Beanspruchung des Baubetriebes äußerst widerstandsfähig sind, so dass ihre häufigste Wiederverwendbarkeit gewährleistet ist. Die Erfindung erstreckt sich ferner auf einige bauliche Mittel und Maßnahmen, welche eine besonders leichte und rasche Errichtung der Schalungswände und einen ebenso raschen Abbau möglich machen.
Die in den verschiedenen Größen zur Verwendung kommenden Schalungstafeln bestehen aus einem, vorzugsweise mit Drahtnetz, bespanntem Stahlrahmen, der zur Erzielung höchster Biegungs- und Verwindungssteifigkeit aus einem ringsum geschlossenen Profil, z.B. Rohr, hergestellt ist. Im Hinblick auf die Druckbelastung, der jede Schalungstafel ausgesetzt ist, hat das geschlossene Rahmenprofil zweckmäßig einen rechteckigen Querschnitt, wobei die schmalen Seiten des Profilrechteckes parallel zur Tafelebene verlaufen und die breiten Seiten vorzugsweise die Größe des halben Rastermaßes (= 62,5 mm) aufweisen. Die Tafeln, die, wie schon früher vorgeschlagen, in der Regel zweckmäßig die Höhe eines Stockwerkes aufweisen, erfahren an ihren oben liegenden Schmalseiten durch Abstützung der Arbeitsbühne und/oder durch Auflegen von Deckenbalken usw. eine starke Biegebelastung. Aus diesem Grunde werden die Schmalseiten der Schalungstafeln verstärkt ausgeführt, was erfindungsgemäß beispielsweise durch Vergrößerung des rechteckigen Rahmenprofil-Querschnitts in Richtung der Tafelebene geschieht. Zur Erhöhung der Rahmensteifigkeit werden die gegenüberliegenden Seiten des Profilrahmens durch einzelne Verbindungsstreben versteift, wozu zweckmäßig runde Rohre Verwendung finden. Um mit einem vorhandenen Satz an Schalungstafeln allen Grundrißanforderungen gerecht werden zu können, werden Tafeln unterschiedlicher Breite vorgesehen, wobei erfindungsgemäß jede Tafel um 2,5 bis 3 mm schmaler ist als ein Vielfaches des halben Rastermaßes von 62,5 mm. Zur Verbindung der nebeneinander zu stehen kommenden Tafeln, ebenso zur Sicherung des Abstandes zwischen innerer und äußerer Schalungswand, sind, wie bekannt, Verbindungsmittel und Abstandsanker anzubringen. Hierfür werden, vornehmlich an den langen Seiten der Schalungstafeln, und zwar am Rahmenprofil innerhalb der Schalungsebene, Laschen mit Bohrungen angeschweißt, deren Lochachse
senkrecht zur Schalungsebene verläuft; ferner erhalten auch die Rahmenprofile, mindestens im Bereich der Laschen, einige Bohrungen, deren Achsen parallel zur Schalungsebene gerichtet sind. Die Befestigungsmittel für nebeneinander zu stehen kommende Schalungstafeln bestehen aus Hakenstiften, die durch korrespondierende Bohrungen benachbarter Schalungstafeln hindurchgesteckt werden; die Sicherung der durch die Löcher der Laschen hindurchgesteckten rohrförmigen Abstandsanker erfolgt gleichfalls durch Hakenstifte.
Die Errichtung der Schalungswände wird erfindungsgemäß erheblich durch die Verwendung von Bodenschienen erleichtert, die auf dem Fundament, auf dem die Wände errichtet werden sollen, nach dem Bauplan ausgelegt werden. Die Schalungstafeln werden dann in die Bodenschienen gesetzt, ohne dass weitere Vermessungen oder dergleichen notwendig werden. Im übrigen tragen die Bodenschienen erheblich zur Standfestigkeit bei und es ist nicht, wie bisher, erforderlich, die Schalungsplatten in Bodennähe durch Abstandsanker zu verbinden. Der Abstand der Bodenschienen wird durch Bodenanker gesichert, welche die Bodenschienen auf denkbar einfache Weise miteinander verbinden. Gemäß der Erfindung bestehen die Bodenschienen aus einem U-förmigen Stahlleichtprofil ungleicher Schenkellänge, wobei der höhere Schenkel zweckmäßig an die herzustellende Wand zu liegen kommt. Der Steg des Bodenschienenprofils ist in fortlaufender Reihe mit näpfchenförmigen Ausbeulungen versehen, wobei der Abstand der Näpfchen untereinander dem halben Rastermaß von 62,5 mm entspricht. Die Bodenanker bestehen aus Flacheisen mit Bohrungen, ebenfalls im halben Rasterabstand, in welche die Ausbeulungen der Bodenschienen hineinpassen. Um auch lange Wände mit verhältnismäßig kurzen Bodenschienen rüsten zu können, bestehen einzelne Bodenschienen aus zwei ineinander gleitenden Leichtprofilen, die auf unterschiedliche Länge ineinander geschoben oder ausgezogen werden können; ferner hat jede Bodenschiene ein mit einer Bohrung versehenes Verlängerungsstück, in das das Näpfchen der anschließenden Bodenschiene eingesteckt wird.
Obwohl die Verwendung von Rechteckrohr für den Tafelrahmen den Schalungstafeln eine vorzügliche Steifigkeit erteilt und ausgezeichnete Anlageflächen schafft, die ein winkelgerechtes und gerades Errichten von Schalungswänden gewährleistet, so ist es wegen der nur losen Verbindung zwischen benachbarten Tafeln notwendig, die errichteten Wände vor dem Einbringen des Baustoffes in bekannter Weise mit waagerechten "Steifen" und Diagonalverstrebungen zu stützen. Zur Befestigung der Steifen, die vorteilhaft aus Rechteckrohren hergestellt sind und der Diagonalen, die beispielsweise aus runden Rohren bestehen können, dienen erfindungsgemäß die über die Schalungstafeln hinausstehenden Enden der rohrförmigen Abstandsanker, welche gegenüberstehende Schalungstafeln verbinden. Die Versteifungsstreben werden über die freien Enden der Abstandsanker geschoben und dort mit den schon erwähnten Hakenstiften gesichert.
Bei der Errichtung von Häusern, insbesondere Wohnhäusern, erweist es sich als zweckmäßig, die Rahmen für Fenster und Türen gleichzeitig mit den Wandschalungen anzubringen. Hierfür sind in ihren Maßen angepasste, meist kleinere Schalungstafeln für Brüstung und Sturz vorgesehen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Abbildungen kenntlich gemacht. Es zeigen
Abbildungen 1 bis 3 eine Schalungstafel in Vorderansicht, Seitenriß und Grundriß,
Abbildungen 4 bis 7 den unteren Teil einer Schalungstafel mit eingebauten Tafelstützen,
Abbildungen 8 bis 10 eine Bodenschiene in Vorderansicht, Seitenriß und Aufsicht,
Abbildung 11 eine schaubildliche Darstellung der aufgestellten Schalung für eine Wanddecke.
Die in Bild 1 bis 3 dargestellte Schalungstafel besteht aus dem mit
Drahtnetz 1 bespanntem Rohrrahmen 2 von rechteckigem Querschnitt. Die Querschnittsformen sind mit 1, m, n bezeichnet. Im unteren Querholm ist der Profilquerschnitt gegenüber den Längsholmen um 90° gedreht, wodurch der Einbau der weiter unten beschriebenen Tafelstützen vereinfacht wird. Zur Versteifung des Rahmens sind die Rohrstreben 3 angebracht. Die senkrecht liegenden sind nur bei breiten Tafeln erforderlich. Die zur Verbindung der Innen- und Außenschalung dienenden Ankerlaschen sind mit 4, ihre Bohrungen, durch welche die Anker hindurchgesteckt werden, sind mit 5 und die Löcher im Rahmenprofil zur losen Verbindung nebeneinander stehender Schalungstafeln mittels Hakenstiften sind mit 6 bezeichnet.
In den Abbildungen 4 bis 7 ist der untere Teil einer Schalungstafel für die innere Schalungswand mit eingesetzten Tafelstützen 7 veranschaulicht. In der rechten Bildhälfte der Abbildung 4 und in Abbildung 5 ist die mit den beiden Nocken 8 und 9 ausgestattete Tafelstütze in solcher Weise eingesetzt, dass die Schalungstafel mit der an ihr befestigten Platte 10 auf dem Nocken 8 aufsitzt, während in der linken Bildhälfte der Abbildung 4 und in Abbildung 6 die Schalungstafel vom Nocken 9 getragen wird. Erreicht wird dieser Wechsel erfindungsgemäß sehr einfach dadurch, dass die als runde Bolzen ausgebildeten Tafelstützen wahlweise um 180° geschwenkt eingebaut werden. Je nach Einbau der Stützen hat die Schalungstafel einen kleineren oder größeren Abstand von der Bodenschiene 11 und damit eine dementsprechend unterschiedliche Bauhöhe. Hierdurch lassen sich Höhenunterschiede ausgleichen, die durch verschieden starke Zimmerdecken verursacht werden. Durch Drehen der Tafelstütze um ihre Längsachse mit Hilfe des Stiftschlüssels 7', der in die Bohrung 7" gesteckt wird, um etwa 90°, tritt der tragende Nocken vor eine in der Platte 10 vorhandene Aussparung 12. Hierdurch wird die Stützwirkung aufgehoben, so dass der Schalungsrahmen in die Bodenschiene fällt. Durch das Absenken werden die Schalungstafeln von der Deckenlast befreit, was vor dem Entschalen wünschenswert ist. Das Absenken ist an sich nicht neu; so werden bei einer bekannten Ausführung die Schalungstafeln durch Doppelkeile unterstützt, deren Klammer gelöst wird, um die Schalungstafel abzusenken.
Das untere Ende der Tafelstützen ruht in näpfchenförmigen Vertiefungen 13 der Bodenschienen 11. Abbildungen 8 bis 10 zeigen eine Bodenschiene in Ansicht, Seitenriß und Aufsicht. Der längere Schenkel des U-förmigen Stahlleichtprofils ist der herzustellenden Wand benachbart, so dass auch bei lang angeordneter Tafelstütze (vergl. Abb. 6) keine schädliche Schalungslücke in Bodennähe entsteht. Der Steg ist mit näpfchenförmigen Vertiefungen 13 versehen, die voneinander einen Abstand von 62,5 mm haben. Diese Vertiefungen werden beim Auslegen der Bodenschiene in die Löcher 14 der Bodenanker 15 versenkt. An einem Ende ist die Bodenschiene mit dem durchbohrten Verlängerungsstück 16 ausgerüstet, das zum Anschluß der nächsten Bodenschiene dient.
In Abbildung 11 sind weitere Einzelheiten der Erfindung zu erkennen. Mit 17 sind die Hakenstifte bezeichnet, die zur losen Verbindung benachbarter Schalungstafeln und zur Sicherung der Abstandsanker dienen, die zwischen gegenüberstehenden Tafeln der inneren und äußeren Schalungswand eingebaut sind. An den Enden der Abstandsanker, die über die Schalungstafeln hinausragen, sind waagerecht liegende Versteifungsstreben 19 befestigt. An den gleichen Enden können auch diagonal verlaufende, über mehrere Schalungstafeln sich erstreckende Versteifungsstreben angebracht werden. Auf die äußere Schalungswand werden in bekannter Weise schmale Tafeln 20 aufgesetzt, deren Höhe der Dicke der Decke entspricht. Die Befestigung dieser Deckenstreifen erfolgt mit den gleichen Ankern 18, wie sie als Abstandsanker verwendet werden und zur Sicherung dieser Anker dienen die Hakenstifte 17. Die Decke kann z.B. in Schalungsbauweise oder auch durch Verwendung von Fertigteilen hergestellt werden, die in bekannter Weise auf die obere Rahmenkante der inneren Schalungswände aufgelegt werden.
Die Fortschrittlichkeit der Erfindung liegt
a) in vollkommener Anpassungsfähigkeit an jede im Rastermaß liegende Grundrißform des Gebäudes,
b) im geringen Gewicht der einzelnen Schalungselemente und damit in einer erheblichen Herabsetzung der Herstellungskosten gegenüber allen bisher bekannten Ausführungen,
c) in einfacher Montagearbeit, die von Hilfsarbeitern bequem und schnell bewältigt wird,
d) in der Anwendung einfachster Stift-Verbindungen, also im Nichtvorhandensein von Schraub- oder Keilverbindungen,
e) in der hohen Festigkeit der Schalungstafeln und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen.
Claims (17)
1) Einrichtung zur Herstellung von Wänden oder dergleichen aus abbindenden Baustoffen, z.B. Schüttbeton, der zwischen Schalungswände eingebracht wird, die aus einzelnen, metallischen Schalungstafeln zusammengesetzt wird, welche nach erfolgtem Abbinden wieder entfernt und einer häufigen Benutzung zugeführt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise stockwerkhohen und meist schmalen Schalungstafeln aus einem, z.B. mit Drahtnetz, bespanntem biegungs- und torsionssteifem Stahlrahmen bestehen, der aus einem ringsum geschlossenen Profil, z.B. Rohr, hergestellt ist.
2) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das geschlossene Rahmenprofil einen rechteckigen Querschnitt hat, wobei die schmalen Seiten des Profilrechteckes parallel zur Tafelebene verlaufen und die breiten Seiten vorzugsweise eine Abmessung von der Größe des halben Rastermaßes (= 62,5 mm) haben.
3) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil an den schmalen, beim Einbau meist waagerecht liegenden Seiten der Schalungstafel, vorzugsweise an der oberen Schmalseite, verstärkt ist, beispielsweise durch Vergrößerung des rechteckigen Profilausschnitts in Richtung der Tafelebene, und dass an der unteren Schmalseite das für die Längsseiten benutzte Rechteckprofil um 90° derart gedreht eingesetzt ist, dass eine Breite des Profilrechtecks in der Schalungsebene liegt.
4) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegenden Seiten des Profilrahmens durch einzelne Verbindungsstreben (3) versteift sind, wobei die Verbindungsstreben vorzugsweise runde Rohre sind.
5) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise untereinander gleich hohen, insbesondere stockwerkshohen Schalungstafeln unterschiedliche Breiten haben, wobei jede Breite 2,5 bis 3 mm kleiner ist als das Vielfache des halben Rastermaßes von 62,5 mm.
6) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den langen Seiten der Schalungstafeln am Rahmenprofil einige in der Schalungsebene liegende Laschen (4) angeschweißt sind, dass diese Laschen mit einigen Bohrungen (5) mit senkrecht zur Schalungsebene liegender Lochachse zur Aufnahme von Verbindungsankern (18) versehen sind, und dass auch das Rahmenprofil, mindestens im Bereich der Laschen, einige Bohrungen (6) aufweist, deren Achsen parallel zur Schalungsebene liegen.
7) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsrahmen an beiden Ecken der beim Einbau unten liegenden Schmalseite mit je einem als Tafelstütze dienenden Bolzen (7) ausgestattet ist, der über die Schalungstafel verstellbar hinausragt und in den Rahmen rückziehbar gelagert ist, wobei der Abstand der an den Ecken einer Schalungstafel sitzenden Tafelstützen voneinander dem halben Rastermaß, vorzugsweise einem Vielfachen davon, entspricht.
8) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der als Tafelstütze dienende Bolzen mit zwei Nocken (8, 9) ausgerüstet ist, die einen unterschiedlichen Abstand von den beiden Bolzenstirnflächen haben, und dass der Bolzen etwa auf halber Länge eine Bohrung (7") zum Ansetzen eines Stiftschlüssels (7') aufweist.
9) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Verwendung von Bodenschienen (11) als Unterlage für die aufzustellenden Schalungstafeln und von Bodenankern (15) zur Verbindung der im Abstand der Wanddicke des Bauwerkes nebeneinanderliegenden Bodenschienen.
10) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenschienen aus U-förmigem Stahlleichtprofil mit vorzugsweise ungleich langen Schenkeln bestehen, wobei der längere Schenkel der zu schalenden Wand zugekehrt ist, dass der Steg mit näpfchenförmigen Ausbeulungen (13) versehen ist, die untereinander gleichen Abstand von vorzugsweise halbem Rastermaß (= 62,5 mm) haben, und dass der Steg einseitig ein Verlängerungsstück (16) mit vorzugsweise im halben Rasterabstand angeordneter Bohrung trägt.
11) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmäßig aus Flacheisen bestehenden Bodenanker (15) mit in Reihe angeordneten Löchern (14) versehen sind, deren Größe dem Außendurchmesser der näpfchenförmigen Ausbeulungen (13) der Bodenschiene entspricht und die untereinander vorzugsweise einen Abstand von 62,5 mm (halb. Rastermaß) haben.
12) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die im Abstand der Wanddicke nebeneinanderliegenden Bodenschienen (11) durch senkrecht dazu liegende Bodenanker (15) miteinander verbunden sind, wobei die Ausbeulungen der Bodenschienen in die im Abstand der Wanddicke voneinander entfernten Löcher (14) der Bodeanker eingreifen.
13) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsrahmen mit ihren Tafelstützen (7) in die Ausbeulungen der Bodenschienen gestellt sind.
14) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinanderstehenden Schalungsrahmen durch Hakenstifte (17), die durch die Bohrungen (6) in den seitlichen Rahmenprofilen hindurchgesteckt werden, lose miteinander verbunden sind.
15) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Schalungstafeln hinausragenden Enden der Abstandshalter (18) gegenüberliegender Schalungstafeln zur Befestigung von über mehrere Schalungstafeln sich erstreckenden Versteifungsträgern, z.B. waagerecht verlaufenden, aus Vierkantrohr hergestellten Steifen (19) und/oder schräg angeordneten, aus runden Rohren hergestellten Diagonalen verwendet sind.
16) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die in Bodennähe liegenden Enden der Diagonalen an Ankereisen angeschlossen sind, die unter die Bodenschienen gelegt sind.
17) Verfahren zur Herstellung von Fenster- und Türöffnungen mit den Einrichtungen nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendrahmen und Leibungen unter Benutzung angepasster Schalungstafeln für Brüstung und Sturz in die Schalungswand eingebaut und in die in die Schalung eingebrachten Baustoffe eingebettet werden.
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